![]() | 29. Januar 2012 Wenn ich mich fürchte Geboren in das Land der Vergänglichkeit renne ich in der Urangst einer verirrten Seele um den Brunnen der ewig jungen Wahrheit um eines zu finden: den Inhalt der Stunden. Ich freue mich unausgesetzt am Schauspiel der Lust und ich singe Ode um Ode auf alles Unverständliche das mich gefangen hält wie ein Gitter aus Watte, wie ein Coral aus Spinnweben oder ein Netz aus Gold. Aber nicht alles was glänzt muß gleich eine Erkenntnis sein. Nein, die Spuren der Liebe weisen in einem Kreis sich wiederholdender Einbildungen auf einen tieferen Sinn, der sich nur durch Ablenkung erklären oder beschreiben lässt. So bin ich geborgen in meiner alltäglichen Flucht vor dem Alltäglichen und gebettet in eine Hoffnung aus Zerbrechlichkeit und bedrohter Habseligkeiten, die sich nur bewahren lassen wenn ich mich fürchte. (c) Sur_real |
