![]() | 27. Januar 2012 Nach der Summe meiner Erfahrungen habe ich für mich feststellen dürfen, dass ich nicht an der Beziehung arbeiten kann, auch wenn ich das wollte. Ich kann nur an mir selbst arbeiten. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Wunsch nach etwas Bleibendem wie eine Beziehung zwei Dinge die gegensätzlich sind voraussetzt. Entweder passe ich meine persönliche Entwicklung an meinen Partner an oder erwarte von meinem Partner, dass er seine Entwicklung an meine anpasst. Wenn ich um eine Beziehung kämpfe, dann kämpfe ich entweder gegen mich selbst in meiner Entwicklung oder gegen die meines Partners. Alleine die Vorstellung um etwas Bleibendem zu kämpfen, erweckt in mir die Frage, worin der Sinn besteht, dass etwas so bleibt wie es ist auf der Grundlage eines Kampfes. Wenn sich beide im Verlauf ihres Lebens gleichermaßen entwickeln und das aus eigenem Antrieb und Wunsch, dabei auch noch auf gleichem Pfad wandeln, entfällt der Kampf aus meiner Sicht um den Erhalt des Bleibendem. Eine Beziehung ist für mich keine Sache wie ein Haus das man gemeinsam Bauen kann. Ein Haus ist statisch und lässt sich nicht täglich auf neue Herausforderungen, Bedürfnisse und Klimaveränderungen umbauen wie es in einer Beziehung der fall ist, da beide die Beziehung in jedem Moment neu erschaffen. Vor meinem geistigen Auge müsste ich wie auch meine Partnerin so statisch werden wie ein Haus, eine Sache um damit etwas Bleibendem in Form einer gemeinsamen Investition zu verstehen. Ich verstehe mich als Mensch der sich mit einem Menschen verbunden fühlt und gemeinsam in einem Haus leben kann, jedoch ohne die Vorstellung selbst zu einem Haus zu werden. |
![]() | 27. Januar 2012 Absolut! |
