![]() | 20. Januar 2012 Na, da haben sich ja zwei gefunden, die sich gut verstehen ... dann kann ja nichts mehr schief gehen ... entschuldigt die Störung |
![]() | 21. Januar 2012 Zwei Seiten, ein Leben 2012-01-21-gko Das Gingkoproblem, frei nach Goethe Laß uns die schönen Dinge tun, denn sie sind leicht und hinterlassen keine Reue, schrieb ich einst nach einem Besuch bei einer Professionellen, die mir in den Jahren seither zur beinahe gattinen- oder mutterhaften Freundin wurde und den Geschäftsverkehr mit ihr verbot, eigentlich nur aus dem Grund, weil sie ihn mir auch kategorisch mit allen anderen Dienstdamen untersagte, mich aber gerne immer wieder mal zum Plaudern bewirtet, wenn sie in meiner Nähe Station bezieht. Sie ist nicht die einzige. Etwa gleich lang kenne ich eine andere in etwa gleichem Verhältnis, seit über einem Jahr gibt's nur Kaffee (für mich) und Fussmassage (für sie) wenn wir uns ein, vielleicht zweimal im Monat treffen, und es fließt weder Sperma noch Geld. Und auch die wettert mir wie eine eifersüchtige Ehegemahlin, daß ich verdammt noch mal mit dem Herumzigeunern aufzuhören habe, die Mädels wollen doch alle bloß dein Geld - ! Derart Befremdliches gerade aus berufenem Mund zu hören, hat mich sehr nachdrücklich auf die Frage gestoßen, was denn nun wirklich hinter diesen allgegenwärtigen Predigten steckt, die beinahe panisch den hochheiligen Sinn der Doppelmoral untermauern wollen. Nämlich sei ooh Beziehung, Treue, Liebe, Alltagsverhalten auf der einen Seite, und auf der anderen wow mjam Genuß der Nacht, animalische Lust und Befriedigung. Streng davon getrennt zu halten weil Bla Bla Bla und macht es doch erst richtig spannend und Bla. Sehr schlimm. Jemand eine Idee, warum dieses verkrampfte Selbstspalten so grauenhaft nötig zu sein scheint ? Oder ist das bloß eine Deklaration aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ? Die einem dann im nachgesungenen Allgemeincredo erspart, sich mit der eigenen Persönlichkeit wirklich in allen ihren Bereichen zu befassen ? Wieso kann ich nicht in einem sein, was ich in einem bin ? Lebt mein Geist, meine Seele, meine Gefühle für die Mitgeborenen denn etwa außerhalb meines Körpers ? Ich bin beim Sex so wie ich bei Tisch bin. Nämlich unmöglich. Wahrscheinlich gerade deswegen. Soll mir aber recht sein, denn ich habe kaum Nachteile davon. Lg Norbert |
