![]() | 17. Januar 2012 Blind im Swingerclub Hallo liebe Swingerfreunde, Blindtiger84 berichtet uns von seinem ersten Besuch in einem Swingerclub. Das Besondere daran: Blindtiger84 ist blind! Wie er die neue Welt des Swingens erlebte, hat er für euch niedergeschrieben. Blind im Swingerclub In diesem Sinne: freeman |
![]() | 17. Januar 2012 Ein wirklich toller Bericht, den wir mit Spannung, und teilweise einem schmunzeln auf den Lippen gelesen habe, denn wir haben uns teilweise wiedererkannt und musste an unseren ersten SC Besuch denken. Wir hoffen, das dieser Bericht auch anderen Mut macht und zeigt, das Leute auch tolerant und rücksichtsvoll sein können und Jemanden so akzeptieren wie er ist. Ein super Club, nette Betreiber mit guten Stammgästen...das ist leider nicht immer so. Also, ein dank' für Deinen Bericht, ganz liebe Grüße von den Nimmersatten |
![]() | 17. Januar 2012 Sehr interessant und sehr erotisch beschrieben. Schön, dass du trotz Handicap so gut klar kommst und aufgenommen wirst! |
![]() | 17. Januar 2012 Mir kam eine Frage in den Sinn: Du lässt immer wen anderes schreiben und diktierst? Das ist gewiss am Anfang ungewohnt gewesen, oder? Schließlich musst du dieser Person ja auch beim Erzählen intimerer Dinge daran teilhaben lassen, oder löst du es irgendwie anders? Den Bericht finde ich sehr schön und anschaulich. Da kriegt man tatsächlich selber Lust drauf.. |
![]() | 17. Januar 2012 Toller Bericht Ich möchte einfach danke sagen , für diesen aufschlussreichen und auch erotisch beschriebenen Bericht. Wir wünschen Dir weiterhin viele nette Stunden im Swingerbereich. Lg. die merci's |
![]() | 17. Januar 2012 Sehr schön geschrieben. Ich vermute, das Handicap der Blindheit ist in einem Swingerclub ein weitaus geringeres Problem als körperliche Eingeschränktheiten in der Motorik. Man sieht in einem schummrigen Club einem langjährigen Blinden sein Handicap nicht sofort an. Mich hätten weniger die Sex-Geschichten als die genaue Wahrnehmung des Clubbesuchs interessiert. Wie wirkt das, wenn um einen herum viele nackt sind und sie dabei oft & freizügig über Sex reden? Ich meine nicht im Sinne von "geil", sondern welche Ideen (oder Bilder?) schießen einem durch den Kopf. |
![]() | 17. Januar 2012 omg Also ganz ehrlich? Nach all meinen Swingercluberfahrungen, was jetzt nicht so viele waren, muss ich gestehen, dass blind zu sein dort ganz sicher kein Nachteil ist. Lustig fand ich den Bericht, weil immer wieder Redewendungen benutzt wurden, die mich bei einem Blinden eher wundern, wie z.B. "mit offenen Augen durch den Club gehen" und Ähnliches. Aber alles in allem ein wirklich eher enttäuschender Bericht, denn das hier hätte eigentlich jeder 08/15-Besucher auch schreiben können. Was mir (von einer Stelle mal abgesehen) gefehlt hat, war das Besondere erleben wegen des Handicaps. Wo war das? Die intensive Schilderung eines Blinden und sein ureigenes Erleben. Das hätte ich sogar als Sehender besser hinbekommen. Was sollen Bemerkungen wie "attraktive, junge Frau"? Wie stellt ein blinder Mensch Attraktivität überhaupt fest? Warum ist das Alter wichtig? Gerade hier hätte es doch mal passieren können, eine Lanze für die älteren Semester zu brechen, denn ich bin mir sicher, dass der Unterschied eine Fünfunddreißigjährige oder Sechizgjährige zu vögeln, minimal ist, und eigentlich hauptsächlich im Kopf passiert. Aber nein – das muss wieder das Klischee der jungen Dinger herhalten. Jung ist gut – aber nicht gut im Bett. Alt ist nicht automatisch besser, aber die Chance ist wesentlich größer! Natürlich weiß ich, dass Blindheit für den Herrn "normal" ist und deswegen nicht wert, sie zu schildern. Aber ich bin mir sicher, dass von hundert Leuten, die das lesen, fünfundneunzig lieber andere Dinge gelesen hätten, als jene, die sie dort sowieso erleben. Fremde Menschen vögeln, einen Dreier erleben, mein Gott, was ist das schon – in einem Club!? Nicht ungewöhnliches, möchte man meinen. Deswegen ist es überflüssig, das zu schildern. Neu wäre gewesen, die Eindrücke zu schildern, die man als Blinder dort hat. Das kann womöglich jeder Sehende besser. |
![]() | 17. Januar 2012 Toller Bericht, spannend zu lesen. Freut mich, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast. LG Petra |
![]() | 17. Januar 2012 Auch wir hatten schon mal einen Blinden mit Begleitung in einem Club getroffen. Es hat uns gefallen wie offen sie auf uns zugekommen sind und es hat meiner Frau sehr gefallen sich von ihm erkunden zu lassen. Auch wären wir sofort wieder bereit uns auf solch ein Erlebnis einzulassen. |
![]() | 17. Januar 2012 Ich schließe mich kleinerriese an, hätte ich die Erlebnisqualität spannend gefunden. Die Wahrnehmung und Selektion, fällt ein Sinneskanal ja bereits aus. Die Art und Weise der Orientierung im Raum, inwieweit Berührungsimpulse dafür notwendig sind oder sich der Organismus die Wege einspeichert. Akustische Ortung und Orientierung. Klingt ja zumindest, als wäre das möglich gewesen. Wenngleich es schön zu hören ist, dass es anscheinend keinen Unterschied gemacht hat, hätten mich die Eigen-/Besonderheiten des Erlebens interessiert, muss man sich zwangsweise anderer Sinneseindrücke bedienen. |
![]() | 17. Januar 2012 Neu wäre gewesen, die Eindrücke zu schildern, die man als Blinder dort hat. Das kann womöglich jeder Sehende besser. Dann lass Dich mal nicht abhalten. Ich bin echt gespannt wie Du als Sehender beschreiben willst was ein Blinder so fühlt. Mir hat der Artikel schon alleine deswegen gefallen weil Menschen allgemein eher gehemmt mit Behinderungen jedweder Art umgehen. Und es ist mal ein schönes Beispiel für mich zu sehen, das es eben auch anders geht. Vor allem finde ich es erfreulich. |
![]() | 17. Januar 2012 Ich will eine Behinderung wie Blindheit nicht werten, aber sie wirkt weitaus sozial-kompatibler als z.B. starkes Übergewicht. Swinger sollen/müssen/dürfen tolerant sein. In der Regel empfinde ich es so, dass sie nicht toleranter als Otto-Normalbürger sind. Sie regen sich auch über fette Menschen, über schlechte Körperpflege, falsche Outfits und (für sie) perverse Sexpraktiken auf. Nur mit der kleinen Fußnote, dass dies alles änderbar ist. Sowohl von deren als auch von der anderen Seite her. Bei Behinderungen, die etwas ganz anderes darstellen, weil nicht änderbar, sind Swinger wesentlich feinfühliger und tatsächlich auch toleranter als Otto-Normalbürger. Ich habe schon 3x Swinger im Rollstuhl im Club gesehen, das klappte prima. Niemand hat sie schiefangesehen. |
![]() | 17. Januar 2012 @Your_Joker Mich hat nur gefreut das der Umgang mit einem Behinderten wohl so überhaupt kein Problem dar stellte, während viele Menschen im täglichen Umgang nicht so recht zu wissen scheinen wie sie sich denn so verhalten sollen. Genau deswegen fand ich den Artikel sehr gut. Und das nimmt vielleicht dem ein oder Anderen die Hemmungen der vielleicht überlegt wegen einer Behinderung nicht in Clubs zu gehen. |
![]() | 17. Januar 2012 Außerdem kann es doch auch sein, dass dem Autor tausend andere Eindrücke wichtiger waren als jetzt genau darauf zu achten, was ihn als Blinden vom Sehenden unterscheidet. Petra |
![]() | 17. Januar 2012 Außerdem kann es doch auch sein, dass dem Autor tausend andere Eindrücke wichtiger waren als jetzt genau darauf zu achten, was ihn als Blinden vom Sehenden unterscheidet. Ich denke mal, das wird so gewesen sein. Es war ja sein erster Besuch im Club und er wird wohl auch entsprechend ein bißchen aufgeregt gewesen sein, mit allem Drum und dran. Vor allem: Woher soll er denn wissen was der Unterschied wäre? Er kann es doch nur aus seinem Empfinden beschreiben und er ist nun mal nicht sehend. |
