![]() | 13. Januar 2012 Allein, allein... hilflos alleingelassen... Allgemein wird es als No Go angesehen, Sub in einer Session (oder auch ausserhalb *fg*) in hilfloser Position allein zu lassen. Dabei gibt es viele Dinge, "Bestrafungen", die erst über einen gewissen Zeitraum Wirkung zeigen. Strenge Fixierungen, Gewichte, Klammern, oder nur das Brennen der Striemen vom Rohrstock in den Pausen, während man im Prange oder auf dem Bock fixiert ist .... usw. Dabei sind Zeiträume von ein, zwei Stunden oder mehr absolut nichts. Gerade für den dominanten Part kann diese Zeit aber recht schleppend vorrübergehen, wenn die ganze Zeit Aufsicht geführt wird. Zudem ist es auch für Sub (für mich jedenfalls) eine wirkliche Gefühlsverstärkung, wenn man alleine zurückgelassen wird, wohl wissend, dass es niemanden gibt, der einen aus der "unbequemen" Lage mal eben befreit ... Wie handhabt ihr das? |
![]() | 13. Januar 2012 Gerade für den dominanten Part kann diese Zeit aber recht schleppend vorrübergehen, wenn die ganze Zeit Aufsicht geführt wird. Wenn ich diesen Satz so lese, Kopfschüttel sorry... Top kann sich doch mit Zeitunglesen, oder sonstwie beschäftigen. Das dürfte doch nicht das Problem sein. Und bottom könnte man die Sinne entziehen, so dass er/sie nicht merkt oder weiß, ob Top noch im Raum oder Nebenraum ist. Allgemein wird es als No Go angesehen, Sub in einer Session in hilfloser Position allein zu lassen. und das aus gutem Grund! |
![]() | 13. Januar 2012 Ja, sicher, Sinne emtziehen ... Wenn es aber nun ein klares No Go ist, welches beiden bekannt sein dürfte, dann kann der Sinn, dass ja doch noch jemand im Raum ist, nicht entzogen werden. Da hilft dann auch nichts auf den Augen und Ohren. |
![]() | 13. Januar 2012 Ich sage dazu: Alleinelassen ist dann in Ordnung, wenn es die Sicherheitslage zulässt. Will heißen: Eine geknebelte Person hat man nicht alleinezulassen. Die Gefahr eines Würgereflexes ist dann immer gegeben, und wenn dann mal wirklich was hochkommt, sind wir in nullkommanix im Ersthilfebereich, in dem Minuten, teils Sekunden liegen können zwischen Leben und Tod. Ebenso bei brisanten Fesslungen: Wenn Sub merkt dass Nerven beansprucht werden, dann können Sekunden darüber entscheiden, ob jemand einen Arm noch gut, kaum oder wochenlang gar nicht mehr bewegen kann. Stichwort "falling hand", kann selbst den besten und erfahrensten Riggern passieren. Selbiges gilt für Hängebondage. Jemanden da alleine lassen - vergiss es. --- Nun die andere, positive Seite: Ich bin ein großer Fan von Schmorenlassen und, ja, auch vom Alleinelassen und Alleine gelassen werden. Das aber wird dann deutlich sicherer gehandhabt: Nicht umsonst bin ich Zwangsjackenfetischist, die Dinger sind dafür gemacht, dass man jemanden gefesselt alleinelässt. Man denke ans Segufix-System: Da wird jemand auf dem Bett fixiert. Das alleinelassen gehört hier zum System! Aber hier wird ja auch nix abgeschnürt, weder Nerven noch Blutkreisläufe. Derjenige kann halt "nur" nicht mehr aufstehen. --- Tja, und dann gibt es da noch diesen hübschen Mitttelteil ... Stichwort Pranger: Endlos kann man die Person da nicht drin stehen lassen. Der Blutkreislauf wird in den Armen gestört, diese benötigen nach einer Weile Entlastung, sonst kann es zum Kreislaufkollaps kommen (im Mittelalter war das den Folterern freilich egal Da dann einfach mal in der Küche verschwinden und rumwerkeln - warum nicht? Da bin ich sofort volle Kanne im Kopfkino - Sub riecht was zubereitet wird, kann aber nicht kosten, während Sub immer nur ein "hmmm, lecker!" von Top rübergerufen hört ... hrrrrrr. Stichwort Käfig: Ist er groß genug dass man nicht drin total eingequetscht ist, warum es sich nicht im Nebenraum als Top gemütlich machen und genüsslich fernsehen? In Rufweite ist Top ja trotzdem, aber Sub ist dennoch mit sich alleine. Stichwort Einsperren: Im Kellerraum kann sich Sub frei bewegen, aber halt nicht weg. Und? Gefährlich? Nur dann, wenn Top da oben tot umkippt in der Wohnung und es niemand merkt. Sicherheit hat man hier, wenn Top offen aufgeschrieben hat, dass da jemand woanders eingesperrt ist, um die Person wieder zu befreien. Stichwort "gefesselt im Schlafsack im Zelt": Warum nicht mal einen kleinen Waldspaziergang machen? Das Risiko, dass neugierige Spaziergänger ausgerechnet noch ins Zelt gucken, ist auch hier vergleichsweise klein. Das nur mal so als kleine, schnell hingeschriebene, Beispiele, in welchen Fällen alleine lassen sowohl einen Sinn macht als auch ungefährlich ist. |
![]() | 13. Januar 2012 Gerade für den dominanten Part kann diese Zeit aber recht schleppend vorrübergehen, wenn die ganze Zeit Aufsicht geführt wird. Wenn Dom sich da nicht zu beschäftigen weiss, dann mangelt es ihm auch sonst IMHO massivst an Phantase fürchte ich. noxx |
![]() | 13. Januar 2012 Och, unterschätzt mal nicht die Anspannung über Stunden. Da sich auf irgendwas anderes als auf Sub zu konzentrieren (die man doch eigentlich schmoren lassen möchte Der Kick des Alleinelassens ist auch einer, dass Sub von Top rein gar nichts mehr mitbekommt und somit Subs Kopfkino noch weiter angefacht wird. Das macht es dann auch so schwierig mit in demselben Raum verbleiben, denn wenn es jetzt nicht grade die originale Deprivationsmaske für 300€ und zusätzliche Ohrstöpsel sind, bekommt Sub zumindest hörend doch noch so einiges mit. Natürlich kann man auch mit diesem Organ sehr spielen, aber man will es ja vielleicht nicht immer. Langeweile jedenfalls ist ein sehr mächtiges Instrument, mit dem Top spielen kann. 1 Stunde lang blind, taub und bewegungslos sein, um dann auf einmal eine Berührung an intimer Stelle zu erfahren ... hrrr ... glaubt mir, das ist es wert! Nur ist es, wie gesagt, eben doch nicht so einfach, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und Sub ganz in Ruhe zu lassen. Eine gehörige Portion Disziplin gehört da auf jeden Fall dazu. |
![]() | 13. Januar 2012 Liebe Equinox, es gibt auch einige, die nicht Vollbluthausfrau sind und die Zeit mit putzen des Spielzimmers verbringen. |
![]() | 13. Januar 2012 Och wie süss polemisch.... noxx |
![]() | 13. Januar 2012 Wenn ich Dom wäre und mir diese Spielart keinen Spaß machen oder mich gar langweilen würde, dann würde ich es schlicht und ergreifend nicht machen. |
![]() | 13. Januar 2012 Wie soll man auch anders solcher Ignoranz begegnen. Oder ist es Dummheit, welche die Fragestellung nicht verstehen lässt? Gerne darfst du uns aber mitteilen, wie du mucksmäuschenstill 2 Stunden ohne Regung im Spielzimmer verbringst und dich dabei nicht langweilst. Nicht dass wir uns missverstehen, ich schreibe hier aus meiner Suberfahrung, bei der ich durchaus Verständnis dafür aufbringen kann, dass die Wartezeit für Dom eher langweilig ist. Genauso wie ich schon feststellen konnte, dass es ein Unterschied ist, ob man das Alleinsein vorgespielt bekommt, oder tatsächlich allein ist. |
![]() | 13. Januar 2012 Super ... ist heute der Abend der intelligenten Beiträge? Nehmen wir an, dass diese Spielart durchaus Spass macht und nur die Wartezeit im Spielzimmer nicht lustfördernd oder besonders bespassend ist. Vielleicht gibt es ja auch ein paar richtige SM'ler, die dieses Problem nachvollziehen können. |
![]() | 13. Januar 2012 Vielleicht gibt es ja auch ein paar richtige SM'ler, die dieses Problem nachvollziehen können. Super ... ist heute der Abend der intelligenten Beiträge? Offenbar ja. |
![]() | 13. Januar 2012 Stimmt Super ... ist heute der Abend der intelligenten Beiträge? Vielleicht gibt es ja auch ein paar richtige SM'ler, die dieses Problem nachvollziehen können. das macht so richtig Lust, hier nicht mehr zu schreiben. Thema abgemeldet! |
![]() | 13. Januar 2012 bei mir gibt es drei direkte gründe einen subbi allein zu lassen, 1: ein gast bezahlt mir ja meine Zeit, wenn ich ihn also einsperre oder sonst wie alleine lasse, verbringt er zeit in der session ohne extra dafür bezahlen zu müssen. 2: gerade Anfänger, bei denen ich zum "Neigungstest" in mehreren Bereichen "spiele" ist es ganz schön ihm 10 minuten zum durchatmen und verarbeiten zu geben, da muss ich auch nicht zwingend dabei sein. 3. habe ich gerade bei meinen "dauerhaften subbis" manchmal einfach lust, sie zu mir zu ordern und wegzusperren, da die einen monatlichen Tribut zahlen, hat niemand einen Nachteil dadurch. ok und 4: wenn ich mit einem subbi über Nacht spiele, habe ich gar keine lust 8 std. bei ihm zu hocken, er ist eingekerkert zu den Schlafenszeiten, hat sein Napf mit Wasser und eine Urinflasche. bei Bedarf kann man auch ganz gut eine Klingel oder Babyphone dalassen. "niemals alleine lassen" ist ein guter Leitsatz um Fehler durch unüberlegte Handlungen zu vermeiden, wenn Frau ihren grips benutzt gibt es viele Situationen in denen man sich vom subbi entfernen kann. |
![]() | 14. Januar 2012 Danke Viola, so hatte ich mir einen Gedankenaustausch vorgestellt. Wobei ich die zeitweise Käfighaltung ohne Aufsicht auch für absolut vertretbar halte. Mir gehts allerdings mehr um unbequemere Zwangslagen. Als Beispiel: Im Pranger fixiert, Gewichte an Brustwarzen (bzw. an entsprechenden Klammern) oder Hoden ... So ein, zwei Stunden verharren zu müssen kann schon recht zahm machen. Wenn man dann noch alleine gelassen wird ... und genau weiss, dass sich die Tür erst in einer Stunde wieder öffnet .... Die Frage ist, was ist jetzt wirklich noch irgendwie vertretbar. Man siehts ja an so manchen Reaktionen hier, wie unvorstellbar so etwas manchen erscheint. |
