![]() | 13. Januar 2012 Alles meins - Vorsicht Gedichte.. Ok - ein Engel hat mir mitteilen lassen, ich bekomme meine Erkenntnisse nicht, damit ich sie perfekt umsetze (womit ich regelmässig scheitere *lach), sondern damit ich sie teile. Das tue ich hiermit **************************************************** "Alles Meins" bedeutet, die hier eingestellten Texte wurden von mir verfasst. ***************************************************** Gedichte habe ich hauptsächlich im Alter von 15 bis 25 Jahren geschrieben. Danach kamen ein paar Kurzgeschichten, die erste wurde auch gleich in einer Anthologie veröffentlicht, aber ich wusste nicht, wie ich zu mir stehen soll und habe einfach "vergessen" dass ich schreibe. Vor 2 Jahren wurde ich dann daran erinnert und mittlerweile klappt auch das Zu-Mir-Stehen besser. Seit einiger Zeit schon habe ich die Idee, mal meine alten Gedichte rauszukramen und sie chronologisch hier einzustellen, um auch selbst einmal die Entwicklung im Rückblick zu verfolgen. Und dann weckt mich dieses hier am 11.01.12 morgens auf. Ich habe es sich sammeln lassen, bin dann aus dem Bett getaumelt und habe es aufgeschrieben. Das Amen zum Schluss wollte unbedingt dazu, also handelt es sich evtl. eher um ein Gebet - oder sind alle Gedichte Gebete? Für Alle Dies ist für Alle Für Alle, die auf dem Weg sind. Für alle Zweifel Für alle Fragen Für alle Ängste Du bist die DreiEinigKeit Die DreiEinigKeit von Körper, Geist und Liebe Für die Zweifel Spüre Ob Dein Körper einen Boden hat, der ihn trägt und einen Himmel, in den er sich aufrichten kann. Für die Fragen Prüfe Ob es für Deinen Geist Ein Hier gibt und ein Jetzt. Für die Ängste Vertraue Vertraue Deinem Körper Vertraue Deinem Geist So findest Du zu Dir In den Glauben Und die Liebe. Amen |
![]() | 13. Januar 2012 Deine Idee finde ich sehr spannend. Und das Einstiegsgedicht ein gelungenes Gebet. LG Dieter |
![]() | 13. Januar 2012 Auch ich finde diese Idee wunderbar. Nach lesen des ersten, freu ich mich jetzt schon auf mehr von Dir. |
![]() | 13. Januar 2012 05.12.2011 Eine Königskind-Situation, das Zusammenkommen scheint nicht möglich zu sein, grosse Tragik - Bis mir irgendwann der Gedanke kommt - wieso eigentlich? Es wird geliebt und das ist schön Die erheiternde Ballade von IsadoraSelbstliebeWing und xxxxxRIESE Unsere Schritte haben eine Länge Unsere Herzen den gleichen Schlag Du zweifelst Ich tanze Gemeinsam Weinen Wir Im Licht der Sonne ist klar zu erkennen: Wir sind zum Lachen! |
![]() | 13. Januar 2012 33 Zu meinem 33. Geburtstag (2002) habe ich mal meinen romantischen Gefühlen die Feder überlassen.. Ode an die Romantik Am meisten liebe ich an Dir die Spur von Leid, Die sich in Linien um Deine Augen zieht; Die mir als Schatten hinter Deiner Zärtlichkeit Von der verborg’nen Tiefe Ahnung gibt. Und wenn mein Blick den Deinen hält und untergeht, Verlier‘ ich mich doch nicht. Einen Moment, für den Atem und Zeit still steht, Erkenn‘ ich mich in Deinem Licht. |
![]() | 24. Januar 2012 Der Anfang.. ..so mit 15 fing es wohl an. Im Unterricht war mir langweilig. Dass ich Bücher unter dem Pult habe und heimlich lese, war entdeckt und unterbunden worden (ausgesprochen schade, wo ich Dinge so gut behalten konnte, indem in nur mit dem Unterbewusstsein dem Unterricht folgte). Also fing ich an, in der Schule Gedichte zu schreiben. Zuhaus habe ich das kaum je getan, dort fühlte ich mich wahrscheinlich nicht sicher genug. 15 - auf der Suche nach Liebe und Angenommensein, seit ich zurückdenken kann, aber wo sie finden? ************* Ich will über den Dingen stehen und mitten im Leben. Ich will mich durch nichts berühren lassen und mit allen fühlen. Ich will frei und ungebunden sein und zu Dir gehören. ************* Träume Warm ist die Hand die mich festhält Stark der Arm der mich umfaßt Sanft der streichelnde Atem Und zärtlich der Blick der auf mir ruht Schrecklich ist nur das Erwachen. ************* Liebe Ich wollt' ich wüßte was es ist. Ich möchte mich kennenlernen und verstehen. Ich tue was ich nicht denke. Ich will aber ich weiß es nicht. Das große Problem der Jugend ist ihre Unsicherheit die sie verlegen macht abwartend und ängstlich Dinge tun läßt die sie bereuen werden. Später. ************* 1984 habe ich das Buch "1984" gelesen. Es hat mich tief berührt, hat meine Angst berührt, der Liebe nicht vertrauen zu können. Aber wozu dann leben? Dazu habe ich Folgendes geschrieben: All heroes have failed All lovers have lied There's nothing to live for And no reason to die. ************* Ich spiele mit dem Feuer weil ich verbrennen will Und aus meiner Asche Wird ein Vogel steigen Der ungekannte Höhen erreichen wird So wird es sein Wenn es Liebe ist. ************* Hilf mir! Blind Irre ich durch die Leere Die meine Seele umgibt Stumm Ist der Schrei Den niemand hören will Kraftlos Mein Körper der sich verliert In den nachtschwarzen Schatten Verzweifelt renne ich gegen Mauern die mich beschützen vor dem Leben Hoffnungslos lasse ich mich forttreiben nirgendwohin zu müde einen Weg zu finden Allein in einer überbevölkerten Welt. ************* ICH Ich brauche jemanden den ich lieben darf und Zärtlichkeiten schenken Jemand zum in den Arm nehmen und nehmen lassen Berührungen ein sanftes Erkennen und Wissen um die Vertrautheit Grenzenloses Glück das man allein nie findet Nur nicht irgendjemand! ************* Ich will daß Du mich liebst und mich nie verläßt Ich will die Berührung und alle Gefühle ausleben bis zur Neige Ich will lachen und weinen lieben und hassen alles erfahren was es gibt Ich will niemals zu früh zufrieden sein. ************* Ich weine gerne Ich weine gerne nachts wenn ich zerrissen bin und ein Ventil brauche Wenn meine Gedanken im Kreis irren und kein Ziel finden Weinen erleichtert man braucht dabei nicht nachzudenken und es macht so schön müde. Ich weine gerne aber noch lieber würde ich lachen. ************* Menschen Menschen müssen leben Brauchen die Begegnung Und leben doch für sich allein. Menschen müssen lieben Brauchen die Berührung Und lieben doch nur sich allein. Menschen müssen sterben Brauchen gar nichts mehr Und erkennen, wie allein sie sind. |
![]() | 29. Januar 2012 Annehmen = neue Sichtweisen und Möglichkeiten 15 - auf der Suche nach Liebe und Angenommensein, seit ich zurückdenken kann, aber wo sie finden? Dieser Satz fühlte sich beim Aufschreiben erstmal nicht so gut an. Ach, wie traurig. Ach wie dumm, immer wieder das gleiche Dilemma durchleben und keinen Ausweg finden? Tragisch? Aber auf einmal wurde mir klar: He, das kennt doch vermutlich jeder Mensch in seinem Leben - ist also etwas ganz Normales, evtl. auch etwas Nützliches? Wieso bemühe ich mich also so sehr, das loszuwerden oder zu überwinden? Und ich erkenne, wenn ich es annehme, fühle ich mich wohl damit "Ich suche nach Liebe und Angenommensein" Das gibt mir Richtung. Das ist gut für mich - Das behalte ich jetzt |
