Self-Bondage

11. Januar 2012
Self-Bondage

Hallo BDSM-Freunde,

Self-Bondage bedarf vieler Sicherheitsvorkehrungen, da im Gegensatz zum normalen Bondage keine weitere Person dabei ist. Trotz vieler möglicher Gefahren reizt jedoch viele eben gerade dieses Auf-sich-allein-gestellt-sein, quasi die Herausforderung, sich eigenständig zu befreien.

Unser Magazin-Beitrag geht genauer auf den Reiz, aber auch insbesondere auf die Gefahren von Self-Bondage ein.
zum Beitrag "Self-Bondage"

Wie steht ihr zum Self-Bondage? Welchen Reiz seht ihr darin oder ist es euch doch zu risikobehaftet? Vielleicht gibt es unter euch auch den einen oder anderen erfahrenen Self-Bondager, der uns hier an seinen Erfahrungen teilhaben lassen kann.

Fesselnde Grüße,
Miss_Mood
11. Januar 2012
Schöner Artikel

Zwei Punkte sollten meiner Meinung nach aber noch erwähnt werden:

1. Dass Seile um den Hals die Atmung erschweren oder unmöglich machen können, sollte bekannt sein, insbesondere nachdem dies immer wieder zu Todesfällen bei Selbstbondage geführt hat. Aber auch ein zu restriktiver Knebel oder eine körperlich anstrengende Fesselung wie z.B. ein Hogtie können die Atmung derart erschweren, dass einem dann, wenn das Problem Atemnot akut wird, im wahrsten Sinne des Wortes die Puste fehlt, um sich aus der Fesselung zu befreien.

2. Selbstbondage findet nicht nur am Boden statt. So wie Suspension/Hängebondage gegenüber normalen Bodenfesselungen eigene Möglichkeiten und Risiken mit sich bringt, verhält es sich auch mit Selbstsuspension. Im Gegensatz zum klassichen Selbstbondage gerät der Aspekt der Hilflosigkeit in den Hintergrund, dafür kann man mehr den eigenen Körper in den Seilen spüren und es ist etwas sportlicher *g*
11. Januar 2012
klasse

super artikel....*top*
haben auch das ein oder andere schon ausprobiert und gemacht*gg*
und es macht spaß so lange es in den grenzen bleibt die der körper mit macht
11. Januar 2012
toller bericht

kompliment an das joy team das erkannt hat das selfbondage sehr viel weiter verbreitet ist als allgemein angenommen
weiter so !
11. Januar 2012
auch ich betreibe

Selfbondage.
Zum einen, weil ich das Gefühl des eingeschränkt/fixiert sein liebe, und zum anderen, weil meine Partnerin selten dafür zur Verfügung steht.

Leider (oder auch zum Glück) bin ich dabei recht vorsichtig.
Denn meistens ist es so, das ich nach dem klicken des letzten Schlosses kurz entspanne, den Moment genieße, und dann dreht sich in meinen Kopf alles um den Versuch die Fesseln wieder zu lösen.

Und da liegt mein Problem.
Ich habe da schon ein Talent für entwickelt, meine Fesselungen wieder los zu werden.
Und der Grund darin liegt halt in der Vorsicht.

Zum einen nutze ich ein Eisschloss, das wird ins Eisfach gelegt, mit Wasser befüllt, und danach zusammen gesetzt.
Es soll dann 1-1 1/2 Stunden halten, was sich aber duch Belastung oder Zug auch verkürzen lässt.
Somit sind Fesselungen bei denen man unbeweglich ist, schwer möglich, und somit ist der Bewegunfsfreiraum zum lösen der Fessel zu groß.

Zum anderen vermeide ich beim Selfbondage Knebelungen und anderen Sinnesentzug, da ich es für zu gefährlich enpfinde.
Obwohl ich Knebel, Augenbinden und Ohrenstöpsel liebe.

Daher sehe ich es eher als Zeitvertreib, wenn ich mich langweile.
Denn richtig genießen kann ich es nur, wenn es wirklich eine ausweglose Fesselung ist, und man den Partner völlig ausgeliefert ist.


LG Petra
11. Januar 2012
Find es ..

.. ebenfalls wichtig und auch sehr gut, dass ein solches Thema überhaupt mal andiskutiert wird.
Ich kenne Leute, die das "strict" gut und (soweit das überhaupt möglich ist - jeder kann mal unvermutet in eine Ohnmachtssituation geraten oder eine Panikattacke erleiden ..) sicher beherrschen, für mich kommt nur "sensual" in Frage. Ich fühle mich einfach nicht "sicher" genug, mithin kommen z.B. die geliebten Seile nur mit Partner/-in zum Einsatz.
Aber das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden.

LG, Nino
11. Januar 2012

Ich möchte auch noch um Ergänzung des Artikels bitten, dass man auf Knebel besser verzichten sollte, weil er das Risiko ungemein in die Höhe schraubt. Einerseits, weil eine wichtige Notfallbefreiungsmöglichkeit der Ruf nach Hilfe ist, andererseits, weil im Falle eines Würgereflexes schnell die Luftröhre verstopft sein und innerhalb von wenigen Sekunden Todesgefahr gegeben sein kann.

Ansonsten ist der Artikel (bis auf ein paar Rechtschreib- und Satzbaufehler zu Anfang) sehr gut geschrieben! Respekt! *top*

Achja, selbst habe ich es von jungen Jahren an auch immer wieder mal gemacht, aber selten eine "perfekte" Fesslung inklusive gefesselten Händen.
Es gibt aber Überlegungen, mal wirklich für Handschellen hinten (wobei ich genau weiß wo der Schlüssel liegt) und einer blickdichten Lycra-Maske zu arbeiten: Wecker auf 2 Stunden gestellt, um dann mal herauszufinden, wie lange diese "blind" sein könnten.
Da geht's aber weniger um die Fesslung selbst, mehr um das "blind" sein und das nicht selbsttätig Entfernen können dessen.
12. Januar 2012
Telefon:

Hallo Mama, ich mache jetzt ein self-bondage.
Wenn Du in den Nächsten 5 std nichts von mir hörst, komm mich bitte befreien.
Danke
12. Januar 2012
angst...

ich hätte einfach nur angst...
12. Januar 2012

Hallo Mama, ich mache jetzt ein self-bondage.
Wenn Du in den Nächsten 5 std nichts von mir hörst, komm mich bitte befreien.
Danke

Hihi - dazu habe ich kürzlich eine Grafik einer Freundin zugeschickt bekommen, die das perfekt umschreibt ... ich beschreibe es mal in Worten:

Was meine Mama denkt, wenn ich nicht ans Telefon gehe


Antworten:

45%: "Ich bin gestorben"
45%: "Ich sterbe gerade"
5%: "Mein Handyakku ist leer"
5%: "Ich hab das Telefon nicht gehört"

In diesem Sinne ... *floet*
13. Januar 2012
mama ?

@venus : es gibt da bestimmt noch andere vertrauensvolle eventuell sogar gleichgesinnte personen

aber da fällt mir jetzt gerade beim schreiben ein , möglicherweise ist das ja bei einigen auch ein teil des kicks zu wissen das eine bestimmte person ungehindert zu einem kommen kann wenn man die fesseln nicht zeitig lösen kann ,,,oder die ungewissheit ob die person nicht rein zufällig früher kommt !
17. Januar 2012

WAS!?

Wer denkt sich denn sowas aus???

Kann mir nicht vorstellen, dass das irgendeiner tut, der ganz gesund in der Birne ist.

Grotesk.

Dazu fällt mir nur ein:

"Liebe Kinder, bitte nicht zuhause nachmachen!"

Das ist alles nur Spass.

Die meinen das nicht so, aber die erzählen gerne Geschichten.
18. Januar 2012
vieleicht

hat ja jemand noch andere kommentare bzw beiträge zu diesem thema , oder vieleicht auch die ein oder andere frage dazu

also traut euch
25. Januar 2012

Es gibt auch einige kommerzielle Anbieter von erprobten Schlossmechanismen, beispielsweise auf Eis-Basis.

Weitere Selbstbautipps findet man beispielsweise auf:

Links nur für Mitglieder

Liebe Grüße

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