Ehepflicht: Für den Partner schön sein & an sich arbeiten?

10. Januar 2012
Ehepflicht: Für den Partner schön sein & an sich arbeiten?

Moin zusammen,

ich hoffe die umständlich formulierte Überschrift lässt trotzdem erkennen, worum es gehen soll.

Ganz stumpf ausgedrückt: Hat der Ehepartner eine Art "Recht" darauf, dass sein Ehemann/ seine Ehefrau stätig an sich arbeitet, sich pflegt, sich schminkt, regelmäßig zum Frisör geht, sich hübsch und figurpassend kleidet, das Gewicht im Auge behält etc?

Oft sehe ich (Ehe)paare wo sich einer der Beiden optisch gehen lässt.

Oftmals in Verbindung mit einer Schwangerschaft. Da wird nach der Entbindung einfach die XXL- Umstandshose angelassen und auch die "Haare- schnell- zum- Dutt- gezottelt- weil- sonst- das Baby- reinkotzt/- dran- zieht"- Frisur wird nicht mehr geändert.

Manchmal frage ich mich ob diese Personen meinen mit der Heirat eine Art Absicherung vor dem Verlassenwerden erworben zu haben und sich deshalb vernachlässigen? Nach dem Motto: "Wenn er/sie mich liebt, dann muss er mich akzeptieren wie ich bin!".

In einer "lockeren" Beziehung können sich die Wege bei Nicht(mehr)gefallen schnell und ohne großen Aufwand trennen. Verheiratet sieht das wieder anders aus. Da hat man eher Hemmungen die Scheidung einzureichen "nur" weil der Partner seit der Hochzeit 30kg zugenommen hat und nur noch in der Jogginghose auf dem Sofa abgammelt.

Bei der Hochzeit wollen doch die Meißten traumhaft schön aussehen? Da werden hunderte von Euro für wallende Kleider, Schmuck, Profi- Make Up und Hochsteckfrisur ausgegeben und in monatelanger Vorbereitung aufeinander abgestimmt damit auch alles perfekt ist, aber was passiert dann?

Wieso mutiert die Märchenprinzessin dann plötzlich zu Aschenputtel und der akurate Ehemann zu KingKong?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie sieht ihr die Angelegenheit?

Ist man verpflichtet sich für den Partner attraktiv zu halten, oder hat der Andere die Pflicht alles zu akzeptieren?

LG, Nys.
10. Januar 2012
Weder noch...

Ich denke, Verpflichtungen gibt es keine. Weder muss jemand sich für den Partner / die Partnerin zurecht machen, noch muss der Partner das alles akzeptieren.
Aber jeder sollte für sich entscheiden, inwieweit er die Veränderungen ertragen kann.

Das von dir beschriebene kenne ich gut. Das sehe ich fast täglich vorm Kindergarten. Bei vielen Damen reicht es offenbar nicht mal mehr für die Dusche - Haare fettig, ungekämmt, stehen an den Wirbeln hoch etc. Also wie gerade erst aus dem Bett gekrabbelt.

Ich persönlich finde es generell schlimm, wenn man sich in einer Beziehung gehen lässt. Es hat auch etwas mit Respekt dem Partner gegenüber zu tun.
Wenn ich meinen Partner als schicken Banker im Anzug kennenlerne, der offenbar auf sein Äußeres Wert legt, dann möchte ich nicht, dass er, kaum mit mir in einer Beziehung, zum Jogginganzugträger mit Bierpulle in der Hand mutiert. Auch privat kann man sich geschmackvoll kleiden, ohne dass man aussieht, als ginge man gleich in die Oper.

Umgekehrt kann ich auch die Verwandlung mancher Frauen nicht mehr nachvollziehen. Man sollte sich seines Partners niemals zu sicher sein. Wenn man nicht mehr in der Lage ist bzw. bereit ist, sich zu pflegen, d.h. regelmässig zu Friseur zu gehen, sich dezent zu schminken, sich mal nett und weiblich anzuziehen, sondern nur noch im Schlabberpulli auf dem Sofa hängt, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Partner irgendwann die Schnauze voll hat.
Manch einer Mann erkennt seine Partnerin nicht mehr wieder und hat nicht mehr die Frau, die er ein paar Jahre zuvor geheiratet hat. Und diese Frauen wundern sich dann, wenn sie betrogen werden.

Dass man während der Schwangerschaft ein paar Kilo zunimmt, ist klar. Und oftmals gehen die auch nicht so schnell wieder runter. Aber es geht nicht nur um die körperlichen Veränderungen, die mit einer Schwangerschaft einher gehen, sondern um das gesamte Erscheinungsbild.
Wer seine Weiblichkeit wegen dem Nachwuchs in die Ecke schmeisst und zum asexuellen Trampeltier mutiert, macht seinen Partner garantiert nicht glücklich.
10. Januar 2012

Nys:
Ist man verpflichtet sich für den Partner attraktiv zu halten, oder hat der Andere die Pflicht alles zu akzeptieren?

Nys:
Nach dem Motto: "Wenn er/sie mich liebt, dann muss er mich akzeptieren wie ich bin!".

Ich habe mir die Frage auch schon mal gestellt, ausgehend von dem Satz "Ich liebe dich, so wie du bist.". "So wie du bist." heißt nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Wenn aus der Prinzessin plötzlich ein Rhinozeros wird... ich will nicht von "Vortäuschung falscher Tatsachen" sprechen, aber weder Ehe noch Beziehung sind (heutzutage) in Stein gemeißelt.

Von Pflichten würde ich nicht sprechen, und natürlich verändern sich Menschen, innerlich wie äußerlich. Aber es sollte in meinen Augen ein gemeinsamer Prozess sein, ein einander Begleiten. Wer den Ehevertrag oder eine Beziehung als Freifahrtschein wofür auch immer nimmt... sagen wir, ich würde von heute auf morgen die Scheidung einreichen und/oder eine derartige Person gar nicht als Partnerin/Frau nehmen. (Sie hat umgekehrt natürlich dieselben Rechte und würden wir früher oder später über Themen wie diese reden.)
10. Januar 2012

Das kann man sooo häufig beobachten und mein Verständnis ist auch sehr begrenzt dafür, selbst wenn ich mich ztw. in meiner Ehe auch sehr anders gekleidet habe als vorher oder jetzt.
Aber mittlerweile kenne ich MEINE Gründe und vielleicht sind sie bei den Anderen, zumindest bei einigen, ähnlich gelagert.
Bei mir hatte es den Grund, daß mein Selbstwert und mein "Frau-Feeling" in dieser Phase gänzlich futsch war.
Ich fühlte mich nicht weiblich und nicht begehrenswert, weil ich nicht begehrt wurde!
Verbale Beteuerungen brachten gar nichts, weil die Taten fehlten!
Und irgendwann WOLLTE ich auch gar nicht mehr begehrt werden, nicht mehr von IHM!
Ich ließ mich niemals wirklich gehen, war nie dick aber ich gab mir auch über einen Zeitraum nicht besonders viel Mühe. Wofür auch?
Die Minis schmiß ich in den Müll, alles wurde nach bequem oder nicht rigoros aussortiert.
Das hatte etwas sehr bockiges, ich wollte ihm gar nicht mehr gefallen!
Shoppen gehen?
Nichts fand ich unspannender als das.

Alles ein Ausdruck meiner Unzufriedenheit weil ich auf der Suche war nach einer neuen Rolle, die besser paßte als die derzeitige.

Bei manchen Frauen die da etwas schludern habe ich auch schon mal das Gefühl, daß Unzufriedenheit und mangelnder Selbstwert der Grund sein könnte, sich täglich etwas Zeit nur für sich zu klauen.

Nicht um ihm zu gefallen, sondern v.A. sich selbst!
Dann kommt der Rest von allen.
10. Januar 2012

Ich Böse.
Ja, ich sehe es als Pflicht.
Klar, Kotzbaby anne Backe sieht jeder besch... aus. Keine Frage.
Aber hat man das Kleine ausm Groben raus, und ist auch für Pflege seiner selbst sowie der Beziehung Zeit, dann halte ich das schon für wichtig und sogar "Pflicht".

Wenn man heiratet, verspricht man sich gegenseitig doch etwas.
Treue oder Zueinander-Halten.
In guten wie in schlechten Zeiten.
Füreinander-da-sein, einander stützen.

Da muss Mann mit ner Frau klarkommen, die mit nem Baby ziemlich strubbelig aussieht. Mit Migräne kotzend in der Ecke liegt. Mit ner Erkältung und Rotznase fiebrig herumschnieft.

Aber er darf an besseren Tagen auch erwarten, dass sie sich ein wenig hübsch macht, ein Lächeln aufsetzt, freundliche Worte sagt.
Sich selber pflegt. Ich würde sogar, sofern es eine solche "Arbeitsteilung" gibt, auch die Pflege von Wohnung, von Freundschaften, etc. mit hineinnehmen.

So, wie ich einen Mann bitte, sich abends nochmal zu rasieren, sich ein von mir gern gesehenes Hemd anzuziehen oder seine tolle Rotweinsoße zu kochen - so gehe ich auch hin, pflege Körper und Kleidung, sorge für ein nettes sauberes Drumherum.

Das fällt für mich alles einfach unter "Pflege" der Beziehung. Und das hat man sich gegenseitig eben mal versprochen.

Find!
10. Januar 2012

Bei mir taucht eher die Frage auf, ob hier für eine Eheschließung von nöten ist?

Ich sehe das als Anstand für meine Partnerin an. Schließlich will ich nicht, das ausschließlich Sie an meiner Seite Stolz hervor ruft. Sie soll auch das Gefühl und den Stolz tragen und zeigen können, "Man, was für ein lecker Kerlchen."...;-).
10. Januar 2012

Ist man verpflichtet sich für den Partner attraktiv zu halten, oder hat der Andere die Pflicht alles zu akzeptieren?

Man hat noch nicht mal die Pflicht für den anderen nach einer verstrichenen Zeit das gleiche zu empfinden wie am Anfang, selbst dann nicht, wenn sich der andere in "Kunstharz" gießt, unverändert äußerlich attraktiv bleibt und damit auch nicht altert.
10. Januar 2012
Wie Du kommst gegangen ...

... so Du wirst empfangen!

Ein uralt Sprichwort von meiner Oma, steckt aber viel Wahrheit drin. Sich nett und adrett zu halten, ist ja auch ein Zeichen der Wertschätzung dem Partner gegenüber. Und das ist keine Einbahnstraße!

Auf der anderen Seite gilt aber auch: if You can´t handle me at my worst, You don´t deserve me at my best! Wenn Frau schon eine Stunde vor dem Wecker aufsteht, um sich für Mann zu stylen und zu schminken, ist das auch ganz schön übertrieben.

Das scheint übrigens eine Generationenfrage zu sein: gerade die etwas älteren Semester (die in den 50er Jahren geheiratet haben) haben den "Dienstleistungs-Gedanken" sehr verinnerlicht - dazu gehört nicht nur, das Essen pünktlich auf dem Tisch zu haben, sondern auch für seinen Mann immer schick gekleidet und frisiert zu sein. Schön zu sehen in Retro-Werbespots.

Die jüngeren Frauen haben sich da deutlich emanzipiert - bis hin zur Vernachlässigung! Als Visagistin habe ich ´zig Bräute geschminkt von denen ich dachte: warum nur an diesem einen Tag?! Es muss ja nicht jeden Tag das ganze "Programm" sein, aber ein bisschen was lässt sich in jeden Alltag integrieren.

Damit signalisiere ich meinem Gegenüber (nicht nur dem Partner, sondern auch den Kollegen oder der Aldi-Kassiererin!): "Du bist es mir wert, dass ich mir Gedanken um mein Äußeres mache".

Und das kann für eine Beziehung doch eigentlich nur von Vorteil sein!
10. Januar 2012

Damit signalisiere ich meinem Gegenüber (nicht nur dem Partner, sondern auch den Kollegen oder der Aldi-Kassiererin!): "Du bist es mir wert, dass ich mir Gedanken um mein Äußeres mache".

Und das kann für eine Beziehung doch eigentlich nur von Vorteil sein!

Nicht, wenn die Beziehung an inhaltlichen Dingen erkrankt.

Eigene tiefe Konflikte löst man nicht indem man sich stylt. Löst man tiefe Konflikte für sich selbst mit Bravur, habe ich nichts gegen Styling. Mir ist eine schöne Seele wie ein schöner Geist viel wichtiger als ein geschminktes Gesicht und eine adrette Frisur.
10. Januar 2012

Klar, Äußerlichkeiten können substantielle Probleme in der Partnerschaft nicht ausgleichen!

Idealerweise stimmt beides: das Innere und das Äußere.

So ganz neu ist das Problem übrigens auch nicht:

Links nur für Mitglieder

*zwinker*
10. Januar 2012
...

ich denke man sollte es für sich tun. Klar kann man auch mal schön locker auf den Sofa liegen ohne den kleinen Schwarzen aber sich pflegen an sich arbeiten gehört dazu. Ich glaube das viele Frauen ihre Situation als Mutter nur benutzen...keine Zeit wird zum Lieblingswort, Stress gehört auch dazu....aber mit Lischen Müller kann man stundenlang vor der Schule stehen und über "Die eine" reden*wuerg*
10. Januar 2012

In erster Linie zeugt sich schön zu machen, egal ob Mann oder Frau, für mich davon das man sich selber was wert ist. Sich selber nett sehen mag.

Und in einer Beziehung, Ehe, Partnerschaft sollte man neben all den anderen wichtigen Dingen auch wert darauf legen seinem Partner zu gefallen.

Wir unterliegen alle dem Wandel. Wir werden älter, die Falten kommen, die Haare werden grau und irgendwann haben wir nicht mehr die Figur wie mit zwanzig.

Aber das ist für mich kein Grund den Jogginganzug zu einem Lieblingsteil zu erklären und sich nicht mehr um sich selbst zu kümmern.

Natürlich liebe ich den Partner auch in Jogginghosen. Wenn er aber nur noch damit rumläuft dann würde ich zwangsläufig anfangen daran zu zweifeln ob er überhaupt noch Lust auf irgendwas hat.

Es gehört einfach für mich dazu das ich mich selber wohl fühle und gefallen möchte. Und genau das möchte ich von einem Partner auch. Und solange nicht gesundheitliche Gründe Ausschlaggebend sind, sollte man sich nicht einfach dauerhaft gehen lassen. Das tut weder einem selbst gut noch wird einen der Partner dann noch attraktiv finden.

Denn immerhin gehört zu einer Beziehung auch das man sich körperlich anziehend findet. Und ich finde jemanden der sich gehen lässt kaum noch körperlich attraktiv.
10. Januar 2012
Gleichberechtigung

Das gilt natürlich für beide Geschlechter:

Links nur für Mitglieder

*zwinker*
10. Januar 2012
Ich liebe Ina....

Lieber Orangenhaut als gar kein Profil*zwinker*
10. Januar 2012
Re: Ehepflicht: Für den Partner schön sein & an sich arbeite

Ganz stumpf ausgedrückt: Hat der Ehepartner eine Art "Recht" darauf, dass sein Ehemann/ seine Ehefrau stätig an sich arbeitet, sich pflegt, sich schminkt, regelmäßig zum Frisör geht, sich hübsch und figurpassend kleidet, das Gewicht im Auge behält etc?
Meiner Auffassung nach klar nein, das Gesetz sah bzw. sieht dies, auch was "Beischlaf" angeht, bisweilen anders.
Dann hätte man aber auch ein Recht zu "behalten" was das "meine" ist.
Aber Ehen enden, immer, zu jeder Zeit und werden neu eingegangen.

Ich glaube eher, Du, Verfasserin, suchst einen Grund bzw. Legitimation Dich "schön zu halten" bzw. "etwas für Dich zu tun", weil es von anderen ja verlangt wird oder Du andere indirekt kritisieren möchtest.
Beides trägt aber nicht.

Oft sehe ich (Ehe)paare wo sich einer der Beiden optisch gehen lässt.
Und?
Ist das Dein Problem?
Was stört Dich am Leben anderer Menschen?
Sie haben, wie Du auch, Probleme und sind mehr schlecht als recht, wie wir alle, in der Lage schöne Fassaden aufzubauen und aufrecht zu erhalten.
Denn die werden von uns erwartet, die brauchen wir.

Oftmals in Verbindung mit einer Schwangerschaft. Da wird nach der Entbindung einfach die XXL- Umstandshose angelassen und auch die "Haare- schnell- zum- Dutt- gezottelt- weil- sonst- das Baby- reinkotzt/- dran- zieht"- Frisur wird nicht mehr geändert.
Wieder was gelernt: Sonst forderten Frauen doch imm das "Recht am eigenen Körper", jetzt streiten sie es sich gegenseitig ab.
Weil es passt, opportun ist und man daraus gerade Vorteile zieht.

Manchmal frage ich mich ob diese Personen meinen mit der Heirat eine Art Absicherung vor dem Verlassenwerden erworben zu haben und sich deshalb vernachlässigen? Nach dem Motto: "Wenn er/sie mich liebt, dann muss er mich akzeptieren wie ich bin!".
Dazu grundsätzlich: "Heirat" oder "Ehe" bedeutet nicht "Liebe", obwohl beides (gesellschaftliche) mithin menschliche Konstruktionen sind.
Außerdem bedeutet "Heirat" oder "Ehe" auch nicht "Absicherung vor dem Verlassenwerden"; jede zweite Ehe wird mittlerweile geschieden und vermutlich nicht (nur), weil Frauen nach Schwangerschaften Umstandshosen anbehalten.
Übrigens sind die Geburtenraten pro Frau auch nicht gerade so hoch, als käme das in praktisch jeder Paarbeziehung vor.

In einer "lockeren" Beziehung können sich die Wege bei Nicht(mehr)gefallen schnell und ohne großen Aufwand trennen. Verheiratet sieht das wieder anders aus. Da hat man eher Hemmungen die Scheidung einzureichen "nur" weil der Partner seit der Hochzeit 30kg zugenommen hat und nur noch in der Jogginghose auf dem Sofa abgammelt.
Unsinn.
"Hemmungen" stellen "ehespezifisches Kapital" gemäß soziologischer Ehescheidungsforschung, wie Kinder, Haus, etc., dar, welche die Ehepartner (materiell) bindet und "TRennungen" unwahrscheinlich und teuer macht.
Aber eben keineswegs unmöglich.
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist doch gerade das Aufweichen dieser Hürden.

Wieso mutiert die Märchenprinzessin dann plötzlich zu Aschenputtel und der akurate Ehemann zu KingKong?
Ist natürlich kein allgemeines Phänomen, aber "Saturierung" stimmt sicherlich schon.
Wenn man glaubt, sich nicht unbedingt bemühen zu müssen, tut man es wohl auch weniger.
Mache ich übrigens, auch ohne "Beziehung" oder Frau/en so.

Ist man verpflichtet sich für den Partner attraktiv zu halten, oder hat der Andere die Pflicht alles zu akzeptieren?
Die Frage, bzw. ihre Antwort, ist übrigens eine Begründung für beziehungspraktische Instabilität.
Weder das Eine noch das Andere ist radikal zu goutieren.

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