Beziehungsprobleme. Was kann Man(n) tun?

31. Dezember 2011
Beziehungsprobleme. Was kann Man(n) tun?

Hallo allerseits. Ich habe beschlossen, meine Frage mal direkt an die Frauenwelt zu stellen, da ich zunehmends verwirrt bin. Es ist so, dass ich mittlerweile in einer dreijährigen Beziehung bin, der Sex nach und nach immer mehr abnimmt und der Streit und die Unzufriedenheit beiderseits zunimmt. Sie kam aus einer fünfjährigen Beziehung, in welcher sie nicht genug Sex und Zuneigung bekam und ich kam aus einer einjährigen Beziehung, in welcher ich schlicht und ergreifend nicht verliebt war. Wir kannten uns schon jahrelang vom Sehen und hatten schon immer Interesse aneinander gehabt. So kam es dazu, dass wir zueinander fanden und in der selben Nacht unabhängig voneinander unsere Beziehungen beendeten, um füreinander frei zu sein. Seitdem sind wir zusammen und zu Beginn (das erste Jahr) war die Beziehung das, was ich mir schon immer von einer Beziehung erhofft hatte. Wir verstanden uns super, hatten Spaß miteinander, standen einander bei, wenn es dem anderen nicht gut ging etc. und der Sex war wunderbar (zeitweise, und ich hielt es kaum für möglich, war es mir schon zu viel Sex).

Nach und nach hat sich das Blatt gewendet. Das gesamte Zusammenleben ist anstrengend für beide geworden, da die Beziehung nicht mehr so ungezwungen ist, wie sie einmal war. Ich für meinen Teil, bin stets bemüht, mich so zu verhalten, dass ich sie nicht störe, sie nicht überfordere, keine ihr unangenehmen Wünsche äußere, mich nicht so verhalte, wie es ihr nicht passt.

Es ist schwer zu beschreiben, was unsere Probleme sind, vielleicht auch weil ich mittlerweile zu sehr versucht habe, auf sie einzugehen, und mich sichtlich verändert habe. Zu Beginn hatte sie nur meine ständige Zuneigung zu ihr bemängelt (Komplimente, Geschenke, Streicheleinheiten, Zuwendung, Zuvorkommenheit), welche ich dann nach und nach zurückgeschraubt habe. Die Tatsache auf sie einzugehen hatte sich dann derart gewandelt, dass ich nach und nach aufschreiben musste, was ich tun und nicht tun durfte, um sie nicht zu verärgern, da ich mir das alles nicht merken konnte. Irgendwann kam sie dahinter, dass ich mir diese Liste angefertigt hatte, was sie dann schrecklich fand, da dies wie ein Spiegel für sie selbst wirkte, in welchem sie sah, was sie eigentlich für Ansprüche an mich hegte. Also kam die Liste wieder weg.

Die Probleme bestanden allerdings weiterhin. Die Harmonie, die gemeinsame Lebensfreude und der Sex nahmen ab. Mittlerweile ist Sex fast kein Thema mehr, da wir wenn, dann alle drei bis vier Wochen Sex oder etwas in der Richtung haben, und das nur auf meinen Wunsch hin, was ich dann meistens traurig und frustriert ausschlage, da ich das logischerweise nicht schön finden kann, wenn ich im Hinterkopf habe, dass sie das nicht hundertprozentig möchte. Es ist schon so, dass sie auch (so sagt sie zumindest) möchte, meistens wenn sie gerade frei hat, aber dann möchte sie, dass es eher schnell geht, ohne Vorspiel etc., und maximal eine Viertelstunde. Da fragt man sich als Mann logischerweise auch, ob man es nicht lieber sein lassen soll, wenn die Frau schon bemängelt, dass es ihr zu lange geht, und sie ohne die Initiative des Mannes sowieso keine Lust hat (wobei es ihr schon zu Zeiten, als noch alles okay war zu lange ging).

Sie ist Altenpflegerin und arbeitet sehr viel. Ich bin Student. Finanziell hat sie in der Beziehung die Hosen an. In Ihrer letzten Beziehung war dies umgekehrt. Sie sagt manchmal, dass sie spontane Ausflüge, wie sie es mit ihrem Exfreund wohl regelmäßig hatte, vermisst. Es ist nicht so, dass sie finanziert werden will. In ihrer letzten Beziehung schien das wohl auch nicht der Fall gewesen zu sein, aber es fehlt ihr wohl gelegentlich, dass wir nicht das Geld haben, mehrmals im Monat spontan gewisse Aktionen finanzieren zu können oder in den Urlaub zu fahren. Außerdem äußert sie den Wunsch, dass ich die Kontrolle in der Beziehung haben sollte, ich nicht immer so humorvoll/kindisch sein solle etc..

Sie findet mich körperlich attraktiv, aber sie kann wohl keine psychologische Attraktivität für mich empfinden, da ich wohl zur Zeit nicht das Ruder in der Hand habe. Wie denn auch? Jeder Versuch, nach drei Jahren Veränderung zu mir zurückzufinden und wieder ich selbst zu sein wird mit Kritik geahndet. Ich bin die letzten Wochen derart verwirrt, dass der Beitrag hier wohl nicht sonderlich vollständig und ausführlich sein wird, aber besser bekomme ich das nicht hin. Sie ist ein Jahr älter als ich. Ich habe beruflich gesehen für die drei nächsten Jahre nicht die Möglichkeit, finanziell irgendwelche Fundamente zu setzen. Laut ihr muss ich das auch gar nicht. Trotzdem ist es regelmäßig ein Thema.

Mittlerweile resigniere ich zunehmend, da ich innerlich ihre Kritik so leid es mir tut nicht mehr befolgen kann und ich beschlossen habe, dass ich ab nun mache was ich will, da ich anscheinend sowieso immer alles falsch mache, egal ob ich seit zwei Jahren Versuche darauf einzugehen. Traurig ist, dass wenn wir einmal Sex haben, es ihr hinterher auch viel besser geht, und es gelegentlich 2-3 Tage in Folge geschieht und man förmlich spürt, dass sie es braucht. Dann folgen allerdings immer wieder diese Sexflauten, in denen sie abblockt und jeder Blick von mir schon derart interpretiert wird, als wäre ich nur auf Sex aus. Dafür dass ich sie stundenlang kraulen darf bin ich aber noch gut. Eine Umarmung reicht schon und der Satz „Ich hab keine Lust!“ fällt, wobei diese Umarmung meinerseits keineswegs etwas mit Sex zu tun hatte.

Ich muss um Begrüßungs- und Abschiedsküsse kämpfen – mittlerweile habe ich den Kampf darum aufgegeben. Nachts darf ich nicht zu nah bei ihr liegen, selten einen Arm um sie legen. Seit einem Jahr thematisiere ich regelmäßig, ob sie sich nicht bereit erklären möchte, mit mir in eine Partnerberatung zu gehen. Zunächst hatte sie zugesagt, hat dann aber kurz vor den Terminen einen Rückzieher gemacht (ja, es waren mehrere). Sie sagt, sie möchte sich nicht vor fremden Menschen öffnen. Ich denke, ich werde demnächst mal allein hingehen, nur um mal wieder über meine Gefühle zu sprechen, da ja zu Hause niemand danach fragt.
Körperlich ist sie nach wie vor mein absoluter Traum und wird es mit Sicherheit immer sein, psychisch ist sie super, wäre da nicht ihre permanente Griesgrämigkeit, die unglücklicherweise scheinbar immer etwas mit mir zu tun hat.

Sie hat mir vor einem Jahr einen Heiratsantrag gemacht und ich habe weinend (vor Freude) zugestimmt. Nach und nach war sie sich mit dem heiraten nicht mehr so sicher. Mittlerweile haben wir die Verlobung aufgelöst, da sie sich nicht mehr zum heiraten bereit fühlt (ich mich ganz nebenbei bemerkt nach allem auch nicht mehr).
Nun, wie sieht es aus? Gibt es Ideen, Wünsche, Anregungen, Lösungsvorschläge?
Vielen Dank im Voraus an die Frauenwelt...
31. Dezember 2011

Mittlerweile resigniere ich zunehmend, da ich innerlich ihre Kritik so leid es mir tut nicht mehr befolgen kann und ich beschlossen habe, dass ich ab nun mache was ich will, da ich anscheinend sowieso immer alles falsch mache, egal ob ich seit zwei Jahren Versuche darauf einzugehen.

Scheint mir ja die Lösung zusein.
Ich bin mir fast sicher, dass sie keine "Marionette" ihrer Wünsche möchte.
Ich für meinen Teil, bin stets bemüht, mich so zu verhalten, dass ich sie nicht störe, sie nicht überfordere, keine ihr unangenehmen Wünsche äußere, mich nicht so verhalte, wie es ihr nicht passt.

Hört sich nach "Schosshündchen_Dasein" an.

Bleib einfach Du selbst (oder werde es wieder) und schau ob sie den Menschen (der Du wirklich bist) liebt. Dabei aber nicht in der Erwartung, dass sich dadurch ihr Verhalten ändert.

Arbeite an Deinem Selbstbewußtsein und überlege Dir WARUM Du etwas ihr zuliebe tust. Machst Du es aus Verlustangst oder machst Du es weil DU das willst.

Eine Beziehung kann m.E. nicht funktionieren, wenn sich einer dabei so komplett aufgibt.

Sollte es dann nicht klappen, bist Du wenigstens DU geblieben. Wahrscheinlich mußt Du das ja auch wieder lernen. Dazu wäre ein Therapeut sicherlich hilfreich.

Viel Erfolg auf Deinem Weg zum eigenen ICH!
31. Dezember 2011

Körperlich ist sie nach wie vor mein absoluter Traum und wird es mit Sicherheit immer sein, psychisch ist sie super, wäre da nicht ihre permanente Griesgrämigkeit, die unglücklicherweise scheinbar immer etwas mit mir zu tun hat.


Wie leben Ihre Eltern, wie gehen diese miteinander um? Wie ist ihr Verhältnis zu ihren Eltern?....

Im übrigen wirst Du sie niemals ändern können. Ändern kannst Du nur jeweils Deine Einstellung zu den Dingen. Evtl., wegen des Ursache/Wirkungsprinzips kannst Du ihre Reaktionen verändern, wenn Du Dinge tust, die sie niemals von Dir erwarten würde *g*. Vielleicht bricht das was auf. Wenn Du aber merkst, dass die Mauer undurchdringlich ist, wirst Du aufhören müssen Dich selber zu verletzen und gehen müssen. Denn nicht "Alles" ist erklär-bzw. therapierbar, zumal der Andere ja nicht mitarbeitet, weil er das Problem nicht als solches erkennt.
31. Dezember 2011

obwohl ich keine frau bin , scheint mir der inhalt des ep nicht nur von frauen verstanden zu werden, bzw. es ist ein menschliches problem,geschlechterunspezifisch.

Ich kann jetzt nur aus meiner sicht sagen das 25 ein noch sehr junges alter ist um beziehungstechnisch den richtigen weg für sich zu gehen oder zu finden. Es kommt noch so viel im leben auf einen zu um sich selbst zu formen. und jede neue beziehung bereichert dieses wissen.

Ich kenne auch dies momente wo man versucht sich für andere zu verbiegen in der überzeugung somit die beziehung wieder grade zu biegen oder zu retten. An dem punkt sollte man sich allerdings fragen was hat sich verändert zum anfang und wieso? und an dem punkt jetzt, hat es aus tiefstem inneren wirklich zweck diese jetzige beziehung weiter zu führen? oder ist es eher vorgegaukelte "quälerei" etwas retten zu müßen weil man es so von der gesellschaft beigebracht bekommen hat.

frag dich selbst ob du mit allem in deiner beziehung zufrieden bist. ruf dir auf was du positiv und was du als negativ empfindest und stell es gegenüber. an deinem punkt jetzt wird das negative garantiert überwiegen...das hat auch einen grund.
und stell dir die frage ob dieses negative wirklich restlos zur zufriedenheit aller ausgemerzt werden kann?
das selbe sollte sie auch mal machen...man kommt dann an einen punkt öfter an dem man nicht kommen möchte der aber dann als kern offenliegt...und jetzt kommt der moment der dann auch menschen formt..der umgang damit..der richtige umgang damit der für alle das beste bewirkt letztendlich

aber wie gesagt das ist meine persönliche männliche meinung
31. Dezember 2011

... passiert auch mit 50, man will dem Partner alles recht machen, verbiegt sich mit der Zeit immer mehr, ist immer weniger man selbst - und wird uninteressant, zum Spielball der Launen und letztendlich abserviert.

Loslassen, sammeln, neu sortieren, zu sich finden. So habe ich es gemacht. Ist nicht einfach. Aber Umstände, die dich klein machen und bei denen du ständig den Kopf einziehen musst, musst du ändern oder verlassen.

Liebe macht die Wangen rot. Und keine Kummerfalten, geschwollene Augen und Dauerfrust.
31. Dezember 2011

man will dem Partner alles recht machen, verbiegt sich mit der Zeit immer mehr, ist immer weniger man selbst - und wird uninteressant, zum Spielball der Launen und letztendlich abserviert.

... man ist vorallem auch immer weniger der, in den sich der andere mal verliebt hat.

du schreibst in deinem profil, daß du "eher dominant" bist. der ausführliche text geht auch in die richtung.

sich völlig den wünschen und ansprüchen des anderen anzupassen, ist aber alles andere als dominant.

und so du mit deiner eigen-einschätzung recht hast kann es genau das sein, was dich für deine partnerin immer unnattraktiver macht: sie hat sich in einen "eher dominanten" menschen verliebt und je mehr ihr euch aneinander gebunden habt, umso mehr hast du diese - für sie attraktive eigenschaft - verloren.

es ist klassisch, daß frauen versuchen männer zu ändern - und wenn sie damit erfolgreich sind, unglücklich mit dem ergebnis ihrer eigenen manipulation sind.

werd wieder du selbst.

ob es deine (aktuelle) beziehung rettet - keine ahnung. aber ich denke, für die zukunft - deine zukunft - ist es die einzig richtige maßnahme.

lg mel
01. Januar 2012
Als Mann...

... fällt mir eigentlich nur ein, dass ihr ein wirklich ausführliches Beziehungsgespräch führen müßt/solltet, wie es mir euch "weitergehen" soll.
Ein Gespräch, dass auch hinsichtlich "Trennung" ergebnisoffen ist.
Du hast ja selbst potentielle "Baustellen" angesprochen.
Vielleicht sucht Deine Freundin in der Tat einen Mann, der ein finanzielles Fundament schaffen kann, - für den "Nestbau"...
Solange ihr euch nicht einander in eure "Bedürfnisabgründe" schauen lässt, ist womöglich auch Paarberatung zwecklos.
Lg
Freimut
01. Januar 2012
Alles

was ich dazu sagen kann ist, dasss es mir auch mal so ging.
Allerdings war ich der Part deiner Freundin.

Im Endeffekt haben wir uns getrennt, obwohl wir am Ende noch versucht hatten alles zu ändern.
Leider muss ich geich zum Doc - aber ich komm nachher sehr gern noch mal ins Forum oder melde mich, wenn du magst per PN bei dir, dann können wir gegebenenfalls ja etwas darüber quatschen wenn du möchtest *g*

Was ich glaube ist dass sie eigentlich sehr unzufrieden mit sich selbst is, dies aber ungern zugeben möchte - oder es vielleicht schon weiß und gar nicht richtig checkt wie sie das ändern soll / kann, so dass sie allgemein einfach nur noch unzufrieden und pissig ist.
Und so blöd es klingt aber in solchen Situationen kannst du - als Partner einfach nichts richtig machen, egal was du tust oder machst, es wird immer ne Kleinigkeit geben die da nicht passt - die einen voll auf die Palme bringt.

Wie gesagt ich melde mich gern später noch mal, wenn du möchtest - ich allerdings denke, wenn sie nicht an sich arbeitet- oder ihr es gemeinsam niht tut, wird die Beziehung so keinen Sinn mehr haben.
01. Januar 2012

Stecken verschiedene Dinge drin.

Zum einen, manche Frauen versuchen pausenlos, den Partner zu ändern, und wenn sie dann Erfolg hatten, bekommt der den Vorwurf zu hören: "Du bist nicht mehr der, in den ich mich mal verliebt habe."

Zum anderen steckt in vielen Frauen auch noch unbewußt die Vorstellung vom Mann als Ernährer und Beschützer und da kommt sie möglicherweise mit Eurer aktuellen wirtschaftlichen Rollenverteilung nicht klar.

Und - entschuldige bitte, ich versuche das jetzt mal ganz vorsichtig zu formulieren, aber wenn du studierst und sie ist Altenpflegerin, dann habt ihr bildungsmäßig möglicherweise ein leichtes Gefälle. Über Intelligenz sagt das gar nichts, allerdings könnte es sein, dass sie dir ab und zu mal vermitteln will, du solltest dir nicht einbilden, was "Besseres" zu sein.

Was kann man(n) tun?

In der Hauptsache das was hier schon andere vorgeschlagen haben: versuche wieder der zu werden, den sie kennen gelernt hat. Es bestehen Welten dazwischen, bestimmte Dinge in einer Partnerschaft dem Partner zuliebe zu berücksichtigen oder sich zu "ändern" (sprich verbiegen .... und das merkt der andere).

Und bestimmte Dinge muss man auch mal klar kommunizieren. Sie vermißt Kurzreisen und Restaurantbesuche, was sie mit ihrem vorigen Partner hatte? Das hätte sie sich vorher an ihren zehn Fingern abzählen können und da brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Das war jetzt nur ein Beispiel dafür, dass es zwischen Euch scheinbar schon ein paar groteske Züge angenommen hat.

Wenn es dir möglich ist, nimm mal eine Weile eine Auszeit. Du kannst ihr dabei deutlich sagen, dass es nicht um eine Trennung geht, aber darum mal beiden die Möglichkeit zu geben, zu überlegen was Euch wirklich wichtig ist. Zieh z.B. ein paar Wochen zu einem Kumpel.
Im Zusammenleben seid ihr wahrscheinlich schon so in euren "Spielen" verfangen, dass es da keine einfache Lösung gibt.
02. Januar 2012

Irgendwie hatte ich beim lesen die Frage im Kopf,
warum Man(n) da unbdingt was tun sollte oder müßte.

Hier liegt der Ball doch eindeutig bei der Frau.
Und ob hier das gerne genannte Reden noch hilft ?
Ich bezweifel das ganz stark.

LG
B_ Lösungslos...
02. Januar 2012

Hier liegt der Ball doch eindeutig bei der Frau.

Eine Beziehung wird immer von mind. zwei Personen geführt, also müssen auch mind. zwei Personen an dieser arbeiten.

So sehe ich z.B. einen großes Problem in der absoluten Unfähigkeit des TE, sich und die Beziehung weiterzuentwickeln, indem er selbst Ansprüche an diese Beziehung stellt.

Der Partner der in einer Frage das niedrigere Verlangen besitzt, hat die Macht über den anderen.
So wie seine Frau über die Häufigkeit und Art des Sex bestimmt indem sie weniger Verlangen nach diesem zeigt als der Mann, so bringt er sie mit seinem geringen Verlangen nach einer Mitgestaltung der Beziehung zur Weißglut.

Ganz ehrlich, die Beiden spiegeln sich in vielen Dingen als wären sie Zwillinge und leben dies dann einfach nur mit kleinen Nuancen aneinander aus.

Wo liegt der Unterschied zwischen seiner Liste mit den Dingen die Ihn an seiner Frau stören (es war nicht nur eine Liste wie er sich zu verhalten hat, sondern auch eine Liste darüber was er anders machen würde) und der Liste die sie ihm vorhält, was sie sich anders wünscht.

LG
Brian
02. Januar 2012

@simple smile

Zum einen, manche Frauen versuchen pausenlos, den Partner zu ändern, und wenn sie dann Erfolg hatten, bekommt der den Vorwurf zu hören: "Du bist nicht mehr der, in den ich mich mal verliebt habe."

irgendwer sagte doch mal...

Die Frauen bestellen sich einen Kaffee schwarz und sehr heiss.
Kaum bekommen sie ihn, meckern sie das er zu heiss ist, kippen ne Menge Zucker rein, rühren ständig um, schütten Milch rein und hinterher beschweren sie sich über die lauiwarme Brühe
02. Januar 2012

Nach und nach hat sich das Blatt gewendet. Das gesamte Zusammenleben ist anstrengend für beide geworden, da die Beziehung nicht mehr so ungezwungen ist, wie sie einmal war. Ich für meinen Teil, bin stets bemüht, mich so zu verhalten, dass ich sie nicht störe, sie nicht überfordere, keine ihr unangenehmen Wünsche äußere, mich nicht so verhalte, wie es ihr nicht passt

Da liegt der Hase im Pfeffer! Ich, als weiblicher Teil des Profils würde Dir raten: Deine Bedürfnisse klar zu äußern!
Eure Beziehung scheint in jeder Hinsicht in eine "Schieflage" geraten zu sein und es ist schwer sich aus diesem Rollenverhalten wieder zu befreien. Es ist aber möglich.
Also werde wieder Du selber: mache die Dinge, die Dir Spaß machen, fordere was Du in dieser Partnerschaft brauchst. Werde wieder SELBSTBEWUSST und auch ein Teil EGOISTISCH!

Versuche nicht für sie mitzudenken- woher willst Du so genau wissen, was sie will. Vielleicht weiß sie es ja selber noch nicht einmal....
02. Januar 2012
@Spicy

die beschriebene situation ist ausgesprochen schwierig, aber ich beurteile die lage genauso wie du.
da steht die gemeinsame zukunft wohl sehr in frage.
02. Januar 2012
Trennen!

Sorry, aber ich denke Du solltest Dich trennen.

Eine eigene Wohnung, ein eigenes selbständiges Leben.

Du must mit Dir länger Zusammenleben als mit Ihr!

Du must morgens in den Spiegel schauen können und denken, ich bin Zufrieden mit mir!

Wenn Sie Dich noch liebt, was ich nicht glaube, wird Sie wieder Kontakt zu Dir aufnehmen, dann aber auf Augenhöhe!

Wenn nicht war die Trennung so oder so der richtige Schritt.

Ich, bin seit 2 Monaten Single! Wir haben uns auseinandergelebt, nach über 13 Jahren. Da hilft kein Jammern! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Neues Spiel, neues Glück, wenn das alte noch nicht vorbei ist, kommt es wieder.

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