![]() | 22. Dezember 2011 Oh, wenn ich da mal reinhaken darf: Das mit dem sehr genauen Ziel kann ich verstehen. Allerdings genieße ich auch den Weg dahin - denn der ist mir nie so ganz klar - den gehe ich ja dann mit dem Mann, den ich da in Händen habe. Ob Sub mich "bremsen" könnte wenn er wollte - naja, doch, bremsen im Sinne von verlangsamen schon. Auch stehenbleiben, wenn er zumindest jetzt nicht weiter kann oder will. Dass ich dennoch meinen Blick auf das Ziel richte, tut dem Sub doch nichts. Ich würde das eher "führen" nennen. |
![]() | 22. Dezember 2011 @Hanjie und die anderen ach so, ich glaube ihr meint mit Ziel ich will etwas bestimmtes machen. Nein, so meine ich das nicht. Ich will auf eine bestimmte Gefühlsebene kommen. - so meine ich das. Natürlich probieren wir aus und testen an. Klar, es ist alles ein einziges probieren. Und wir fragen ständig und staunen wie einig wir uns sind. Gerade deshalb geht es so geradeaus. Weil wir das gleiche wollen. Ja natürlich bremst uns das Unterbewußtsein aus, das sehe ich auch so. Hab ich ja auch geschrieben. Natürlich ist es zu schnell für das Unterbewußtsein, ist ja eh immer so langsam. Meine Sub will mich gar nicht bremsen - die will da auch hin. |
![]() | 22. Dezember 2011 Was ist das Ziel? Führen kann ich nachvollziehen. |
![]() | 22. Dezember 2011 Ich will auf eine bestimmte Gefühlsebene kommen. - so meine ich das. das verstehe ich. Ihr übt euere Neigung durch die gemeinsamen Erfahrungen die ihr macht. Du schreibst, dass du so schnell "raus kommst". Obwohl ich nicht dominant bin, glaube ich, dass du mit zunehmender Erfahrung mehr Sicherheit gewinnst und mehr in Fluss kommen wirst. |
![]() | 22. Dezember 2011 kann man seine Neigung üben? Zunächst einmal: nein, die Neigung ist da oder nicht. Und dass du die Neigung hast und ausleben möchtest, hast du klargemacht. Üben kannst du nur die Ausübung, die praktische Umsetzung deines Kopfkinos. Kann man das üben? Ja genau, wie schon meine Vorschreiber sagten, Übung macht den Meister!Mein Problem ist, daß ich während der ganzen Sache etwa alle drei bis fünf Minuten total raus komme. das ist sehr schade, denn es stört den Fluss. Hierzu fällt mir nur ein, einfach ein bisschen langsamer angehen lassen, das wurde hier auch schon mehrfach gesagt: der Weg ist das Ziel. Selbst wenn du sehr zielstrebig bist, fahr doch einfach einen Gang zurück, sprich mit deiner Partnerin was sie kickt und was sie sich vorstellen kann und was sie absolut nicht mag. Steckt die Grenzen am Anfang lieber ein bisschen zu eng als zu weit, Grenzverschiebung- und Erweiterung kommt dann ganz von allein. Und, so hab´ich es gemacht: ganz viel lesen, bilde dich! Oder sprich viel und ausgiebig mit deinen erfahrenen Freunden. Das nimmt dir ein Stück der Unsicherheit, aber auch das braucht Zeit. Und ich schließe mich gerne an: Welcome to the club! |
![]() | 23. Dezember 2011 Das mit dem Rauskommen ... ist Schade, denn, wie schon mehrfach geschrieben, es stört den Fluss der Session und ist nervig für Beide. Ich finde da auch 'Regelmäßiges Nachfragen' eher kontraproduktiv. Es passt in den meisten Fällen eben nicht in den state of Mind, in dem man sich während einer Session bewegt. Ich kenne allerdings das Problem der moralischen Konditionierung (Das macht man doch nicht...) und die daraus auftretenden, nennen wir es mal Unsicherheit. Ich habe für mich und meinen Engel einen stillen Code, der dem Absichern dient: Das Ich nehme kurz Ihre Hand und drücke, Sie erwidert diesen Druck, wenn alles Ok ist. Geht schneller als eine Frage, ist ruhig, bremst meiner Meinung nach den Flow nicht so stark. Innerhalb eines Szenarios kann allerdings auch Verbal einiges gehen, ohne den Flow zu zerstören. Ein Beispiel: Kurz aufhören - Fragen 'Hey Süße, ist alles OK? - Böse, kann Dynamik zerstören, Bestenfalls hörst Du ein 'Ja mach weiter', schlimmstenfalls ist die Luft ganz schnell raus Greif' in die Haare, ziehe den Kopf zurück uns flüstere fies in Ihr Ohr 'Na, gefällt Dir das?' Und du kannst eine Antwort bekommen, ohne deine Rolle zu verlassen. Macht eure Kommunikation kurz und klar, je weniger gesagt oder getan werden muss, um einzuchecken, desto geringer ist die Gefahr, den Flow zu unterbrechen. Gruß Sascha |
![]() | 23. Dezember 2011 ja Tamlin kann ich gut nachvollziehen. Merk ich mir mal. Allerdings habe ich das Problem mehr in mir. Ich komme in mir Raus. Da hilft mir auch die Bestätigung durch sie nicht so viel. Diese Botschaft aus dem Unterbewußtsein ist sehr stark und sehr deutlich. Und dann ist es auch schon passiert. Wieder rein kommen ist gar nicht so schwierig. Ich glaub ich muss einfach üben, dummerweise geht das nicht so oft. Aber vielleicht auch ganz gut. Das ganze muss sich auch setzen können. Bin ja eh schon viel zu schnell, wie einige richtigerweise bemerkt haben. |
![]() | 25. Dezember 2011 Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du mit dem "Rauskommen" meinst - zumindest wenn es genauso oder zumindest ähnlich wie bei mir ist: dieses plötzlich völlig rationale Gefühl verbunden mit der Frage "Was zum Henker mache ich gerade?!" Sehr hilfreich habe ich dem Zusammenhang empfunden solche Momente nicht abzwehren sondern zuzulassen. Denn jemehr man selbige "wegschieben" möchte, umso hartnäckiger setzen sie sich fest. Das ist wie mit dem blöden Satz "Denke jetzt nicht an einen rosa Elefanten!" (Lass mich raten, du denkst doch dran? :P) Also eher zulassen, vielleicht einen kleinen Schritt zurück machen, den Anblick für einen Moment genießen. Vielleicht klappt's ja |
![]() | 25. Dezember 2011 Ich finde dass, was Chemur schrieb, sehr schön. Wenn Du 'rauskommst', dann hör einfach eine Minute auf. Sie Dir an, was Ihr macht, schau in Ihre Augen und da wirst Du finden, was Du da gerade machst: Du bescherst Ihr und Dir ein paar unvergessliche, schöne Momente. Wenn Du das in Ihren Augen (oder im zittern Ihrer Beine, in der Gänsehaut in Ihrem Nacken oder wo auch immer) gefunden hast, dann mach' weiter. Keiner gibt Dir ein Tempo vor. Und wenn Sie jetzt einfach mal eine viertel Stunde auf dem Bett gefesselt wartet, was passiert, während Du einfach den Augen- und Anblick geniesst, wer hat das Recht, Dir das zu verwehren? In diesem Sinne: Noch frohe Festtage! Sascha |
![]() | 26. Dezember 2011 "Und wenn ich Dich pack, nehme ich Dich - und wenn du nicht willst, brech ich Dich!" vielleicht hält dein ÜBERICH nichts von deinem ES. Bist du bereit die Verantwortung zu übernehmen, für diejenige die du brechen willst? Bist du bereit die Verantwortung zu übernehmen, die aus einer BDSM-Beziehung erwächst? Bist du bereit die Verantwortung für eventuell entstehende Gefühle zu übernehmen? |
![]() | 26. Dezember 2011 ich würde dir... ...empfehlen, moleskine, dir ganz und gar keine gedanken über das 'üben einer neigung' zu machen: ganz eindeutig gehörst du - was die fragen, die du dir stellst und die dich immer mal 'rausbringen', sehr deutlich aufzeigen - zu den menschen, bei denen die achtung des gegenübers ziemlich tief verwurzelt ist. bei allen neuen dingen, an die man sich heranwagt, geht mal etwas schief, aber man sollte die angst davor, etwas falsch zu machen, nicht den genuss an der sache hemmen lassen. lass dich einfach darauf ein, einfach auch in extase geraten - wenn irgendwas komplett falsches passiert, dann wird dein moralgefühl schon aufstoßen ( --- was ich aber auch definitiv nicht jedem raten würde). ...mich bringt es raus, wenn ich bilder dabei schießen soll. und meine verärgerung darüber, dass ich rausgekommen bin, lasse ich die partnerin dann sehr deutlich spüren xD lg voey23 |
