Bisexualität - klar definiert?

18. Dezember 2011

und uns köstlich darüber amüsieren, dass andere dazu keinen Mut finden.

dazu gehört nicht unbedingt Mut, sondern meines Erachtens INTERESSE am gleichen Geschlecht... es zu verwöhnen..
wenn man ein MMF anleiert muss man zum beispiel noch lange nicht bi sein (man kann)
18. Dezember 2011
sweety

Da wiederspreche ich dir, den meisten fehlt es nur an Mut.
Ich habe mich mit vielen Frauen und Männern schon darüber unterhalten, sie alle würden es gerne nachgehen, nur sie trauten sich es zu machen.
Mir hat mal vor langen Jahren ein älterer verheirateter Mann gesagt, damals hatte ich auch noch den Mut es mir einzugestehen: Wenn wir älter und reifer sind, dann werden wir auch den Sex mit unseren Geschlechtsgenossen machen, solange träumen wir nur davon.
Es wird zu viel darüber gesprochen und die meisten reden auch nur, denn sie werden es aus Angst nicht tun.
Ich mache es nun schon seit vielen Jahren und es macht mir immer wieder viel Spaß, natürlich kommt es immer darauf an mit wem man es zusammen macht.
Leute habt mehr Mut und das Leben ist dann viel schöner.
18. Dezember 2011
@Friedbert22

Also jetzt mal langsam,
- wenn sich hier Foristen streiten (ich würde eher das Wort austauschen
benutzen) muss das noch lange nicht heißen, dass diese die Schönheiten
des Lebens vernachlässigen.
- Es gibt eben Menschen, die gleich zur Tat schreiten ohne darüber
nachzudenken, und solche, die sich vorher lieber gedanklich sortieren
und austauschen.
- Mag sein, dass es viele gibt, die dann übers Nachdenken nicht
hinauskommen, aber wo sollen sich diese dann austauschen, wenn nicht
in einem Forum wie diesem.
- Erst denken, dann handeln, ist wie so oft im Leben sicher nicht die
schlechteste Variante.
- Da auch Du Dich als Bi bezeichnest, hast Du offenbar ebenfalls eine
für Dich stimmige Definition
- Darüberhinaus bist Du in diesem Thread nicht der einzige, der nicht
nur darüber spricht, sondern es auch macht

Freut mich für Dich, dass Du es heute nachmittag wieder machst,

auch Dir einen schönen Advent
18. Dezember 2011
Bi

Bi Heißt auf beiden Seiten des Ufers sein Freunden finden und nicht mehr.
Sex heißt doch auch nicht gleich eine Liebe fürs Leben gefunden zu haben, es ist nur ein kleiner Teil eines schönen Zusammensein und das auf körperlicher Art und mehr nicht, alles andere könnte, aber muss sich eben daraus auch nicht entwickeln.

Wer hier nach wie vor hier nur darüber nachgrübelt, der hast dann auch keine Zeit es mal zu machen, oder wie ich es schon oft sagte, er traut sich nicht und darum spricht er auch nur darüber.
Schluß, es ist langweilig.
Viel interssierter ist es wenn andere Foristen auch mal ihre eigenen Erfahrungen über den Bi-Sex hier mitteilen würden, so wie ich es schon mehrfach getan habe.
18. Dezember 2011

Wenn sich Nachdenken und Sex haben ausschliessen, dann reichen wohl eher die kognitiven Kapazitäten nicht aus. Das hat nichts mit Mut zu tun.

Ebenso gibt es einfach Menschen, die nur ein Geschlecht bevorzugen. Indem man dies wegredet und versucht aufzuzeigen, dass alle Menschen dies wollen und auch im Alter so ausleben, macht man sich selbst eigentlich nur lächerlich.

Da ist es nicht verwunderlich, warum viele bisexuelle Menschen einen schlechten Ruf geniessen.
18. Dezember 2011

heute am späten Nachmittag werden wir es wieder gemeinsam machen und uns köstlich darüber amüsieren, dass andere dazu keinen Mut finden.

1. Viel Spaß *g*

2. Leider gehört – zumindest am Anfang – immer noch Mut dazu. Es ist schön für dich, dass du das nicht mehr so empfinden musst.
18. Dezember 2011

@Friedbert: Es gehört ja nicht allein der Mut dazu, sondern auch der/die dazugehörige Partner/in. Oder meinst Du, aus lauter Mut gehen die Peoples mit irgendjemandem ihres Geschlechts ins Bett?? Auch die Bisexuellen sind wählerisch oder besser noch gesagt, man nimmt nicht jeden oder jede. Genauso wenig wird man von jedem/jeder genommen.
Wie bei den Heteros! Auch die suchen gern aus!
18. Dezember 2011
Man braucht doch Mut!

Mir geht es so das ich schon lange Bi-Phantasien habe. Ich war schon ein paar Mal im Kino um es vielleicht mal zu probieren. Ich könnte mir nie vorstellen einen Mann zu küssen aber ich stelle mir immer vor ihn einen zu blasen und vielleicht auch gefickt zu werden. Am liebsten vor den Augen einer Frau. Leider habe ich im Kino immer nur geschaut aber nie den Mut gehabt was zu machen. Ist meistens auch eine ziemlich komische Szene. Gibt es vielleicht jemanden dem es ähnlich geht?
19. Dezember 2011
gute frage.... fest definiert?

Normalenweise ist es definiert. Aus erfahrung weiss ich, das nicht nicht existiert dh es gibt alles.
Definieren bedeutet fest machen an etwas dass es so oder so sein sollte...

Allerdings nach 45 Jahren sage ich nein so ist es nicht...

Ich habe, gehabt und haben werde Phasen wo das ein mir besser gefällt und mehr möchte als das anderen...

Jeden Tag ist ein Neu Tag... Ich mag beiden Geschlechten, so einfach ist es, und deren Form sind vielseitig...

Ein Mann ob hetero oder bi oder homo, hat weiblich und männlich züge.
Es ist einfach so...

Eine Frau genau so...

Und wenn es passt mit meine Persönnlichkeit ist immer wieder eine Erlebnis...

Es gibt keine regeln... Das versuche es fest zu machen begrenzt, und ermöglicht möglicherweise sich Sicher zu fühlen....

Es gibt keine Schublade, leben, leben lassen, und sich gerecht werden.

Der Mensch, und dies ist gultig für jeden von uns ist einmalig, warum dann es in schublade tun, und dabei vieilleicht etwas übersehen....

pluie
19. Dezember 2011
Erfahrungen und Leben

Ich glaube es gibt Phasen in Leben.

Aber meine Bisexualität habe ich gespürt ich war 14...

Und es ist nie wegegangen.

bei Anderen kommt es viel später... es ist einfach so...

Aber bitte, nicht versuchen zu katalogisieren, zu rangieren....

Alles ist möglich.... Vieilleicht bei Anderen ensteht den Bedurfnis auch später...

Aber schlafen mit eine Mensch für mich ist nicht:
nur blasen, nur kussen, nur ficken nur dies nur das und so und nicht anders....

Es gibt Menschen die entzücken, die einfach in die Bahn ziehen und dann ist egal, ob es wird geküsst oder was anders....

Es sind emotionen, emotionen die entstehen und es wird nicht dann gefragt ob es um kussen geht oder um was anders sondern um rein spüren...

Offen sein für den Gegenüber und Lust darauf haben ist der Basis..
Kino oder öffentlichen Plätzen sind nicht unbedingt den geeigneten Orten....

Und Bi sein ist entweder alles oder gar nicht...
usw...
pluie
27. Dezember 2011

Hemm... ich kopiere mal die FAQ vom Bisexuellen Netzwerk hinein, das bringt es auf den Punkt meiner Meinung nach:

„bi“ steht für zwei, und „sexuell“ für sexuell, ach ja! Wenn jemand sich als „bisexuell“ bezeichnet, meint SieEr im Allgemeinen, daß; sie sich von Menschen beiderlei Geschlechts, engl. „sex“ oder „gender“ angezogen fühlt. Dabei ist sex das Geschlecht im biologischen Sinne, gender das soziale Geschlecht, also Frau und Mann als Ergebnis der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Menschen.

Bisexualität bedeutet, von Menschen von mehr als einem Geschlecht sexuell oder liebevoll angezogen zu werden oder entsprechendes Verhalten ihnen gegenüber.

Eine strenge Definition eines oder einer Bisexuellen wäre jemand, der liebevolle und/oder sexuelle Beziehungen mit anderen Menschen von mehr als einem Geschlecht unterhält.

Da aber nicht jedermannfrau Gelegenheit hatte, seine sexuellen/liebevollen Bedürfnisse auszuleben, würden manche eine weitere Definition bevorzugen, zum Beispiel, daß ein Bisexueller ein Mensch ist, der nach seiner eigenen Einschätzung in sich das Potential zu einer solchen Neigung spürt. Das kann jeder sein, der erotische, zärtliche oder liebevolle Gefühle für, Phantasien über und/oder Erfahrungen mit sowohl mit Frauen als auch mit Männern hat.

Ein Bisexueller kann mehr von einem als von dem anderen Geschlecht angezogen werden, von beiden gleichermaßen, oder sie/er findet das Geschlecht des Anderen unwichtig. Die Stärke ihrer Neigung zu Männern und Frauen kann sich dabei mit der Zeit ändern.


Bin ich dann bisexuell, wenn ich nie mit einem Mitglied des gleichen Geschlechts/Mitglied des anderen Geschlechts geschlafen habe, aber mich zu einem hingezogen fühle?

Kannst du es sein? Sicher. Bist du es? Das mußt du entscheiden, niemand kann diese Entscheidung für dich treffen und niemand hat das Recht, diese Entscheidung für dich zu treffen. Bisexualität befasst sich nicht damit, mit wem du schläfst, sondern wie du fühlst. Deshalb ist es eine gute Daumenregel für die Definition deiner sexuellen Identität, nicht danach zu gehen, was du getan hast, sondern was du tun möchtest.

Verleugnen nicht Bisexuelle in Wirklichkeit ihre Homosexualität?

Für manche lesbisch/schwulen Menschen ist es schwierig, mit ihrer Homosexualität ins Reine zu kommen und für einige Zeit kann es das Leben ein bisschen „normaler“ und erträglicher machen, mit einem Mitglied des anderen Geschlechts zu gehen. Sehen wir der Sache ins Gesicht: aus dem Verborgenen herauskommen und als Homosexueller leben ist kein Zuckerschlecken. Zwischen der [gesellschaftlich] sanktionierten Diskriminierung die gay/bi Männner als eine vermutliche Hochrisikogruppe für AIDS erfahren und den sozialen Standards von Liebe, Werbung und Ehe verlangt schwul zu sein unter Umständen mehr Energie, als man gerechterweise verlangen kann.

Aber bisexuelles Coming Out ist auch keine leichte Sache. Einige Bisexuelle stehen ihren Lieben gegenüber, die sich in der Vergangenheit darauf verlassen haben, daß ihre Zuneigung zu ihnen beständig ist und denen sie versichern müssen, daß sie das auch in Zukunft sein wird. Wir haben auch oft mit Hetero-Freunden zu tun, die uns versichern, daß unsere Zuneigung zu einem Mitglied des gleichen Geschlechts nur „ein Weg zur Vermeidung von Intimität“ sei, oder schwulen Freunden, die uns nahelegen, unsere Zuneigung zu einem Mitglied des anderen Geschlechts sei „internalisierte Homophobie“. In jedem Fall, ob ein Bisexueller gerade mit einem Mitglied des gleichen Geschlechts verbunden ist oder nicht, für die meisten in der Hetero-Welt ist der, der sich als bi bekennt queer, „Einer von denen“ und wird auf dieser Basis diskrimiert und ausgeschlossen. Deshalb ist bi sein kein „leichter Ausweg“, keine „Verleugnung“ oder ein „mittlerer Weg“. Für manche Menschen ist es die härteste Entscheidung, die sie jemals treffen.

Und das mit den bisexuellen comming Out kann ich nur unterschreiben, aber wenn man weiß was man will und ist, ist es toll.

Es gibt übrigens auch transsexuelle bisexuelle und auch asexuelle bisexuelle... die welt ist ein toller zoo ;-)und ich mag es ein bonobo zu sein...

make love and live your life

Was den richtigen Partner zum lieben finden betrifft, naja ich kann nur empfehlen sich etwas zu organisieren, auch mal zu trauen und vielleicht eine gruppe zu gründen in den nächsten großen ort oder dort zu suchen. Das Bisexuelle Netzwerk hat auch ne Liste von Leuten und Gruppen dich sich engagieren... die Webseite ist zwar große kacke, aber sehr informativ, einfach mal im Netz danach suchen.
27. Dezember 2011
ob man das tue oder nicht

Pukt 1
MMF oder FFM heisst zu dritten.
wenn man es nicht macht, dann sollte mann einfach es nicht aufschreiben.
Es macht absolut keine Sinn solche dinge zu schreiben, wenn es ist nur mit der vorhaben nur mit eine oder einer zu schlafen.

wenn man möchte als frau 2 mann haben dann sollte es man in die voll gehen und auch es vertretten.

Jeden von uns sollte sich holen was er/sie brauche, wie auch immer es empfunden werden.

Zu den zweiten Teil : bisexualität erleben oder nicht... tun und es nicht tun,.
Ich bin bi seit ich 14 bin.
es war immer so...
Dein einzige vorteile ist ich muss nicht, ich kann, es fehlt mir nicht genauso wenig wie eine mann mich fehlt.

Ich habe mich nie die frage gestellt ob es richtig ist, ich habe es erlebt und getan...
Wer kann über dinge sprechen der er nicht kennt?

nur tiere, kindern kv, ok... nein. das ist wirklich unmöralisch...
aber sonst alles sollte probiert werden, zugelassen werden... und endeckt,,,, nur dann weisst man es genau ob oder ob nicht...

wenn jemand mich erzahlt : es gab niemals in das leben das gefühl für den anderen geschlecht : ich kann es mir nicht vorstellen.

nichts ist unmöglich....

aber ich glaube es ist die offenheit für das allzu menschlich, die Moral, die gesellschaftliche bedienung, das geltungsbedurfnis ernerkannt zu sein innehalb seine Umwelt, diese ganzen dingen provoziere, dass jemand sich etwas vorstelle oder auch nicht...

Wer kann von sich beaupten, er wäre nicht den produkten seine erfahrungen und seine subjektivität, den produkt seine Umwelt, den produkt seine eigenen welt?

demnach.... das macht der vielfalt des Menschen, aber in die tief gehen, ist für jeden Mensch nicht einfach.... und es gibt einfach soviel fazeten des selbst Betruges ...

Ein system ist nur gultig innerhalb seine eigenen grenzen....
pluie
09. März 2012
…wie bi kann man(n) sein...

...so ähnlich mussten wir es uns immer wieder mal anhören.

Er an den Tasten.
Leider musste ich mir speziell von "Bi-Männern" oft anhören, "he, wie bi kann Mann denn schon sein? Bi ist schließlich bi.", auf meine Frage, was er denn so für Vorlieben hat.
Ähm..... naja....
Ich sehe das genau so wie bei "only" heteros. Wie hetero kann man sein?

Viele denken ja leider immer gleich, wenn ein Mann zu seiner bi-Neigung steht, dass er automatisch ein "A***fi*** wäre (also auf anal steht).
Dann wird man(n) leider zu oft sofort mit diesen Worten beschimpft.
Dabei besagt eine Studie, dass selbst rund 65% aller Schwulen Männerpaare KEINEN Analverkehr betreiben, so wie eben bei heteros auch.
Es gibt auch Frauen, die es mögen und welche, die es nicht mögen... ja sogar hetero Männer, die sich von ihren Frauen mit einem StrapOn verwöhnen lassen, aber deswegen trotzdem nieeemals einen anderen Schwanz anfassen würden.
Sind die nun bi? tztztz

Ich denke, diese globalen "Überbegriffe" Bisexualität-Hetero-Homo-Trans… usw.... sind alles nur "Richtungsangaben", damit jeder eine UNGEFÄHRE Schublade hat, in die er passt.
In diesen Schubladen gibt es dann unendlich viele Einteilungen, ähnlich einer Mohrenkopfschachtel, in denen wir uns bewegen.

Letztendlich muss man doch miteinander kummunizieren, um wirklich heruaszufinden, ob man sich in irgend welchen gemeinsam "Rastern" zusammen bewegen kann und will.
09. März 2012

Also wir definieren uns nicht.........wir leben einfach.
Wer anfängt sich darüber Gedanken zu machen, vergisst dabei es einfach zu geniesen.


unsere Meinung
09. März 2012

Ich definiere nix.

Ich weiß wer ich bin und kenne mich selbst doch nicht.

Mal so, mal so, mal mag ich Jungs mehr, mal Mädchen, mal den femininen, und in Ausnahmefällen den maskulinen Typ - und wenn ich mich vergucke, dann vergucke ich mich eben.
Wenn mich jemand anzieht, dann zieht er mich an

Ich habe durchaus ein Beuteschema, aber das ist unabhängig vom Geschlecht.

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