![]() | 16. November 2006 Schlechtes Gewissen nach Fetish Sex?? Hallo Leute ich habe da ein kleine problem und wüste gerne ob ich damit alleine bin. Ich bin 19 Jahre jung und stehe auf Lack, Leder, Bondage, Folienspiele, Facesitting und noch viel mehr. Wenn ich mit meiner Freundin Sex hatte bei dem sie Lack oder Leder getragen hat, denke ich mir kurz nach dem ich gekommen bin ( wieder normal denken kann ): WAS MACHST DU DA EIGENTLICH??? Ich habe ein schlechtes Gewissen aber warum? Das grleiche ist auch wenn wir uns in Folie eigewickelt haben oder einfach Fetish sex hatten. Nach "normalem" fessel sex oder ein bisschen Facesitting habe ich das nicht! Nur nach Ausgefallenen Sachen. Werden ich geil bin will ich immer alles. Lack Leder Fesseln halt alles was mich an macht. Wenn dann alles vorbei ist denke ich mir ob ich noch alle Tassen im Schrank habe! Auch wenn ich mich selbst befriedige und dabei bilder ansehe von frauen in Lack oder Leder, frage ich mich danach ob bei mir im Kopf noch alles OK ist. Hattet ihr das auch in der anfangszeit des Fetish sex???? |
![]() | 16. November 2006 Normal ist normal? Keine Ahnung, warum Du einerseits Deine Geilheit auf fetischmaterial auslebst und andererseits danach ein schlechtes Gewissen hast. Vielleicht nötigst Du Deine freundin dazu (tut sie es nicht aus freien Stücken?)? Wer weiß... |
![]() | 16. November 2006 Versteh ich derzeit auch noch nicht ganz. Wenn du schon eine Freundin gefunden hast, die auf der gleichen Wellenlänge schwimmt und ihr offensichtlich gemeinsam ein paar Spielereien abseits des Kuschelsex erarbeitet habt, dann passt jegliches schlechtes Gewissen eigentlich nicht ins Gesamtbild. Seid ihr vor dem Kennenlernen bereits beide fetischveranlagt gewesen und hattet ihr auch anderwertig Erfahrung damit gesammelt? |
![]() | 17. November 2006 erfahrungen hatten wir bei nicht wirklich. nur ein bisschen fessel. Sie hatte vorher schon interesse an Lack und Leder kleidung aber nie einen Freund der es mit macht. OK sie ist auch erst 17. die meisten ideen kommen von mir aber ich drenge sie nicht und sie hat auch spaß dran. |
![]() | 17. November 2006 ..*schweif* ich kenn das ...ganz am Anfang bei so "unterwerfungs-Geschichten" war das bei mir auch so. Wenn ich geil war,wollte ich es unbedingt... und danach hab ich mich dann gefragt, was mich da eigentlich geritten hat. Man hat irgendwie seinen Stolz so auf gegeben. Zu viel Kontrolle abgegeben *denk* Man ist mit dem Partner auf einer ganz anderen Ebene zu Gange. Es ist so ab von dem wie man sonst zu einander steht/ist. Ganz komisch. Meiner hats damals aber auch nicht richtig gerafft was ich von ihm wollte. Denke das hatte auch viel damit zu tun, dass es mir hinterher wie ne voll dumme Idee vorkam auch wenn mich der Gedanken in dem Moment schon hat abheben lassen. Trennt ihr das Ganze denn krass von Eurem übrigen Alltag? Das wäre für mich so eine Erklärung. Das man es einfach wie im Rausch genießt und dann aber auch erstmal lieber wieder verdrängen möchte. Das wird bestimmt besser. Wenn Euch das wirklich erfüllt wirds irgendwann auch n ganz normaler Bestandteil von Eurem Leben (nicht NUR dem Sexualleben) sein. Liebe Grüße... |
![]() | 18. November 2006 kenne ich genau Ich denke es ist nur das "normal sein" was uns anerzogen wurde dass sich nicht mit unserem Fetisch verdrägt. Wir habe gelernt dass der Storch die Kinder bringt und etwas später wurde uns dann doch was von Sex erzählt. Aber eben nur vom "Blümchen-Sex" und alles andere war "pervers" Ich habe schon während der Pubertät entdeckt dass ich gerne Frauenkleidung anziehe. Es war natürlich eine Katastrophe für mich, da ich mich niemanden anzuvertrauen wagte. Erst mit der Errungenschaft des Internets entdeckte ich dass ich mit dieser Neigung bei weitem nicht alleine bin. Und seit dem, und natürlich auch nachdem ich mich meiner Frau anvertraute, gelingt es mir dass ich nicht immer ein schlechtes Gewissen nach dem Höhepunkt habe. Leider passiert es ab und zu noch immer. Aber ich arbeite daran. Denn in einem bin ich mir sicher. Ich brauche kein schlechtes Gewissen haben! |
![]() | 18. November 2006 ich arbeite daran... Schlechtes Gewissen habe ich auch irgendwie ...... nur das es bei uns meine Frau ist , die gerne gefesselt werden möchte.... gerne möchte ich ihre Wünsche erfüllen , nur sagt sie nicht wie sie es möchte. Letztes Mal habe ich sie mit Handschellen an Bett gefesselt und sie dann genommen....... schlechtes Gewissen.... Es hat ihr gefallen....... nur denke ich sie will mehr..... jetzt bin ich am grübeln wie ich es ihr *gut* mache.... ehrlich gesagt macht es mich auch total an..... ( nun ist Mann schon so alt wäre mal interessant zu erfahren wie solche Spiele bei anderen ablaufen, da ich erstmal meine SCHWELLE überschreiten muß und mich dann gerne auf die Vorstellungen meiner Süßen konzentrieren will. Aber mit dem Gewissen...... tja liegt wohl an der Erziehung ..... marius |
![]() | 18. November 2006 ohja, definitiv. Genau das habe ich auch. Bei mir gehts aber eher Richtung Damenwäsche... Strapse & co... Vor dem Sex kann ich nie genug an haben und machen und tun, und wenn ich gekommen bin, denke ich mir auch was der scheiss soll... Fällt mir ein das meine Freundin das gar nicht weiss =/ War ich mir bis eben auch nicht unbedingt sicher das es bei mir so ist, aber wenn ich deinen Beitrag hier lese... Stimmt genau. Irgendwie merkwürdig oder? |
![]() | 18. November 2006 Lebt doch einfach euren Spass aus - solange dadurch niemand belästigt wird und keine Unzucht erfolgt. |
![]() | 19. November 2006 Ja ..... ist das beste. Bin dabei..... |
![]() | 21. November 2006 Die Leere danach Jetzt bin ich schon so lang mit meinem Fetisch zugange und trotzdem habe auch ich, wenn ich in meine Frauenkleider schlüpfe und mich am Ende befriedige, Gewissensbisse und komme mir manchmal richtig blöd vor Ich denke, es ist einmal die Erziehung, die einem als kleines Kind schon beigebracht hat, dass man soetwas nicht tun. Das müsste sich aber mit der Zeit wirklich verlieren. Zum andern ist es aber auch ein ganz natürlicher Effekt: nach dem Samenausstoß baut der Körper seinen Überschuss an Hormonen und Adrenalin ab, und man hat für eine Weile überhaupt keine Lust mehr. Das ist ganz normal. Deshalb ist es ja eine Kunst, das Ende so lang wie möglich herauszuzögern. Das gelingt einem häufig bei der Selbstbefriedigung nicht, wohl aber zusammen mit einer Partnerin. Eine Folge ist, dass man sich deshalb manchmal über sich selbst ärgert. In diesem Moment der Unlust entscheidet sich aber auch, ob man sich voll mit dem, was man gemacht hat, voll identifiziert oder nicht. Wenn der Fetisch nur Ersatz für die Liebe zwischen zwei Menschen ist, was er im Grunde genommen tatsächlich ist, wird einem dieser Mangel in diesem Moment bewusst und verursacht die Gewissensbisse. Das wird wahrscheinlich auch bei einem Seitensprung so sein, aber da kann ich nicht aus Erfahrung sprechen. Ich hoffe, das war alles nicht zu theoretisch. |
![]() | 21. November 2006 Diese Sache zu trennen, einerseits die Achtung vor dem gegenüber, andererseits das Ausgeliefertsein der selben Person...... sie zu "benutzen" auch wenn es in Ihrer Erwartung passiert.... ist nicht einfach für mich. Aber egal, ich werde mein Bestes geben.... Interessant ist auch die Frage für mich : was erwartet sie von mir wenn sie gefesselt ist ????? zärtliche Berührungen.... oder lieber die etwas härtere Art ?? Ehlich gesagt bin ich mir nicht so ganz klar wie ich weiter vorgehen soll über gute Ratschläge freue ich mich... marius |
![]() | 22. November 2006 Grenze zwischen "Normal" und "unnormal" Auch bei mir war am Anfang der Gedanke. Vorm Fetischsex waren meine Fantasien weit über dem was ich damals ausleben konnte. Beim Höhepunkt stellte ich mir meist noch extremer Sachen vor und danach war ich im Tief, so dass ich mir sagte „Was hast Du eigentlich getan /über sich ergehen lassen“. Ich persönlich meine das es nur durch die Lust bis ins unerträgliche gesteigert wird (wo bei jedem Schlag oder Stich es dir noch nicht ausreicht und du noch härter behandelt werden möchtest) und nach der Befriedigung alles von dir abfällt. (auch meine Herrin läst mich meist nach dem Höhepunkt angebunden, wenn der „normale Verstand“ wieder einsetzt und du dir sagst muss ich mir das gefallen lassen?) |
![]() | 22. November 2006 so lange es euch spaß macht, niemand schaden nimmt .. keiner belästigt wird.. so lange könnt ihr doch treiben was ihr wollt, ist doch gut ... mache dir keine gedanken, sondern lebe dich aus, auch beim sex. lg |
![]() | 22. November 2006 @Mister187 Ich denke, das geht vielen am Anfang so. Wenn alles neu ist, man irgendwie selber noch versucht, die eigenen Gefühle einzuordnen. Gibt sich aber auch irgendwann wieder. Denke, du musst noch lernen, zu dir und deiner Sexualität mit all ihren Facetten zu stehen. Wie offen gehst du denn sonst mit deinen Neigungen um? Dir selbst, aber auch anderen gegenüber? Hast du sie für dich schon vollständig akzeptiert? Und psst: In deinem Motto, das sollte "Charakter" heissen. |
