![]() | 07. Dezember 2011 Mut zur Veränderung! "Bedenke, das nichts existiert, das von Dauer ist. Das einzig dauerhafte ist die Veränderung. (Buddha) Der erste Teil dieses Satzes, ist seit Urzeiten mein Joymotto, mehr passte damals nicht in die Zeile ... ein Thema das mich schon lange begleitet. Angeregt durch einen privaten Dialog und ein paar der letzten aktuellen Themen "Verletzungen, verpasste Chancen" hier im Forum, würde ich mich gerne über das Thema Veränderungen mit euch austauschen. Mir stellen sich da einige Fragen. Braucht es, wirklich Mut? Was ist mit den Veränderungen, die von aussen kommen, die man nicht direkt beeinflussen kann - begrüsst ihr sie freudig oder hadert ihr damit? (Kündigung, Krankheit etc.) Wie geht ihr mit Veränderungen generell um? und Was muss passieren, damit ihr selbst etwas verändert? Muss es schlimm, schlimmer, am schlimmsten kommen, oder seid ihr gerne bereit eurem Leben. mal eine neue Richtung zu geben und inwieweit gehört dazu Mut? Unterscheidet ihr zwischen grossen und kleinen Veränderungen? Geht ihr damit gedanklich jeweils anders um? Ich wüsste einfach gerne wie ihr damit zurecht kommt und was Auslöser für Veränderungen in eurem Leben waren und wie es dann weiterging - seid ihr Händler oder Empfänger? Über einen konstruktiven Austausch würde ich mich sehr freuen. Lg Kirschrot |
![]() | 07. Dezember 2011 Veränderungen, die von außen auf uns zukommen, sind natürlich im ersten Augenblick erschreckend und beängstigend. Doch beim zweiten Blick darauf sind es riesige Chancen, etwas neu zu gestalten und sich auf Neues zu freuen, wenn man es als Chance, als Prüfung, als Aufgabe wahrnimmt und begrüßt. Und das gelingt uns nach dem ersten Schreck und einem tiefen Durchatmen fast immer, auch weil wir bisher stets die Erfahrungen machen durften: Selbst die größte "Scheiße" erweist sich meistens nach ein paar Wochen oder Monaten (oder manchmal auch Jahren) als das größte Glück, ja geradezu als ein Geschenk. Und manchmal waren für uns beide Veränderungen einfach nur ein wichtiger Anstoß, mal wieder etws Neues zu lernen. Dieser von Dir zitierte Satz, liebe Kirschrot, von Siddharta Gautama, dem Buddha, ist aus unserer Sicht absolut zutreffend und ein gutes, hilfreiches und förderliches Lebensmotto. |
![]() | 07. Dezember 2011 Wie geht ihr mit Veränderungen generell um? Gib mir den Mut zu ändern was ich ändern kannGib mir die Kraft zu ertragen was ich nicht ändern kann und Bitte Bitte Gib mir die Intelligenz dazwischen zu unterscheiden Ich glaube die Sätze hat jeder so oder ähnlich schon einmal gehört. Ich versuche seit vielen Jahren danach zu leben, was aber besonders bei plötzlich von außen kommenden Ereignissen nicht immer gelingt. Worauf ich wirklich Stolz bin ist der Neuanfang den ich vor etwa 10 Jahren wagte (Den folgenden Text habe ich vor einiger Zeit leicht verändert in einem internen Gruppenthread geschrieben). … Bis dahin war ich eine von Männern weitgehend enttäuschte, allein erziehende Krankenschwester die sich täglich wie ein Hamster im Rad abmühte. Bloß keine Risiken – die Kinder! Dann gingen die aus dem Haus und ich überlegte ob das denn nun schon alles gewesen ist? Vom teuersten Krankensystem der Welt kam bei mir kaum was an, dazu täglich nette, aber leider auch oft menschlich wie körperlich eklige Patienten. Dazu ebenfalls nette, aber auch teils hochnäsige Ärzte. Dazu eine Verwaltung die zunehmend nur noch in Zahlen dachte. Mein über Jahre geliebter Beruf, die einzige echte Konstante im Leben, gab mir plötzlich nichts mehr. Doch was sollte ich tun? Anfang 40 und sonst nichts gelernt? Durch einen Zufall bekam ich das Angebot im Nahen Osten für eine private Sicherheitsfirma zu arbeiten und nahm sofort an. Kurz darauf lernte ich Bert im OP kennen. Während er langsam gesundete entstand zuerst eine tiefe Freundschaft, erst lange Zeit später auch eine sexuelle, noch später eine komplette Beziehung. Und die war und ist für mich bis heute einfach nur einzigartig. Wir ließen unsere Kontrakte auslaufen, er ließ sich scheiden und heute haben wir Dank unserer Ablöse eine kleine gut gehende Firma und ein für meine früheren Verhältnisse ziemlich angenehmes Leben. Doch in der Zeit im Nahen Osten ist mir etwas noch viel klarer geworden als es mir im täglichen Krankenhausbetrieb schon war: Man kann sehr schnell und plötzlich verkrüppeln, schwer erkranken oder auch direkt sterben. Und man hat letztlich keinen Einfluss darauf. Wenn das Schicksal zuschlagen will wird es das tun. Meine Lebenseinstellung änderte sich. Früher vor allem auch wegen den Kindern jedem Risiko abgeneigt halte ich mich heute u. a. in der Kletterhalle fit oder fahre Bleifuß mit einem TT statt wie früher mit dem Polo. Ich habe begonnen zu LEBEN. Im Hier und Jetzt. So wie ich es mag und will. Risiken hin oder her. Denn man kann immer brav Safer sexeln, nur 120 fahren und sich einen ungefährlichen Sport suchen. Vielleicht stirbt man dann aber trotzdem schon morgen durch irgendeinen Unfall auf den das eigene Verhalten keinen Einfluss hat, vielleicht nagt aber auch der Krebs schon irgendwo im Körper? Ich habe keine Lust mehr auf ewige Bedenken und imaginäre Ängste und mir damit meine Lebensqualität selbst einzuschränken. Ich muss auch nicht als hilflose Greisin in einem bis dahin noch schlechter ausgestatteten Altenheim leben, nur um sagen zu können: „Ich habe nie wirklich gelebt, aber euch alle überlebt“. Und ich lasse mir von niemandem mehr vorschreiben was ich zu tun und zu lassen habe. Jedenfalls nicht in den Bereichen wo mir Selbstbestimmung möglich ist. Braucht Veränderung wirklich Mut? Vielleicht nicht Mut, aber sicherlich die richtige Ausgangssituation. |
![]() | 07. Dezember 2011 Braucht es, wirklich Mut? Es braucht eine gewaltige Menge Mut. Wenn man bedenkt, wie mächtig und gewaltig das zuende gehende Weltbild in die Köpfe gebrannt ist, wie tief und furchterregend die Angst in den Leibern verwachsen ist. Ja, es braucht eine riesen große Menge Mut. Das ganze System von (Schein-)-Identität mit all ihren Prozessen, Mustern und Abläufen ist geprägt und konfiguriert, den einfachen Weg zu gehen, Dinge zu verdrängen, Themen nicht ansehen zu wollen. Von der Wiege auf an, haben wir dies erlernt. Wieso sonst schaufeln wir uns innerhalb der hypnoiden Phase die Teller randvoll? Wieso sonst ignorieren wir beharrlich dort hinzusehen, wo wir hinsehen sollten? Wieso sonst müssen unseren inneren Themen erst ins Außen, ins Grobstöffliche treten, wenn der alte Weg, die alten Schulwissenschaften, wie Medizin oder Psychologie so modern und augenscheinlich wirksam sind? Wieso nur? Was ist mit den Veränderungen, die von aussen kommen, Womit diese Aussage aus meiner Sicht beantwortet und korrigiert wäre. Veränderungen kommen nicht von außen. Geht auch gar nicht. Wir sind der Nabel unserer Welt. So wie wir konfiguriert sind, als energetisches System, so ziehen wir an, so werden wir konfrontiert. Bisher hat man den Zusammenhang von -passiert zwar dem einen- aber -passiert anderen nicht- mit Schicksal, ist-halt-so & weiteren Phrasen abgetan. Selbst wissenschaftliche Thesen wurden erzeugt, um beharrlich das "Höhere", das "Energetische", das Ungewollte außer Acht zu lassen. Es wurde und wird mehr Energie auf diesem Planeten verschwendet, das real Existierende außerhalb des zugelassenen Weltbildes zu bekämpfen, zu diskreditieren und zu boykottieren, als der Achtsamkeit, Fürsorge und dem Schutz des Lebens. In der selben Sekunde, wo die Komponente "the spirit", "das Energetische" oder wie auch immer es jeder für sich definiert, mit in die Gleichung des Weltbildes genommen wird, laufen sämtliche Haltbarkeitsdaten der alten Glaubenssätze ab. So dann macht die Gleichung auch wieder Sinn. Den einen passiert was auch immer, weil es Ihnen passieren muss und soll, andere dagegen haben ganz andere Konfigurationen, deswegen passiert denen was ganz anderes. Was auch immer passiert, die Ursache liegt in jedem selbst. Also kann eine Krankheit keine Veränderung von außen sein, höchtens im Außen, aber mit der Keimsaat im Inneren. Und so kommen wir wieder zum Mut. Wenn wir von klein auf an, eingeprägt und vorgelebt bekamen, dass jedes Zipperlein entweder pharma-chemisch ruhig gestellt oder weggeschnitten wird und damit dann wirklich alles ok sei, wie kämen wir jemals auf die Idee, die Ursache könnte im Inneren liegen? Wenn einem die Mandel rausgenommen werden, lacht sich doch das Thema im Inneren, was die ewigen Feuerattacken im Halschakra ausgelöst und iniitiert hat, schlapp. Also ob das Entfernen der Bühne im Außen, das Thema selbst auflösen würde. Das Thema sucht und baut sich eben eine neue Bühne. so what? Dies wird aber im scheuklappen-geprägten Schulmedizinsektor ignoriert. Das Gesamtheitliche von Baby auf an wird nicht erkannt und nicht zugelassen. Das Wandern von Themen, die Speicherungen und die daraus resultierenden Unordnungen in der hypnoiden Phase, alles Schall und Rauch. Die 3 Affen sollten eigentlich das Logo der Schulwissenschaften sein. Wären wir dieses Thema, was würden wir denn tun? Wir würden identisch dort hingehen, wo man uns sehen würde. Und wenn Menschen nur im Außen glotzen, dann muss man im Außen auftreten. Der Mut wächst mit der Angst und dem Kraftakt, aus dieser alten Verantwortungsignoranz auszutreten. Das alte System basiert auf diesem: alles im Außen ist schuld und ursächlich. Fast jeder Mensch der mir begegnet ist, zuckte beim ersten näheren Eruieren zusammen, wie heftig es sein könnte, würden wir in die totale und vollkommene Eigenverantwortung gehen. Alleine die Vorstellung für jeden "Scheiss" verantwortlich und ursächlich zu sein, ist beängistend. Hätten wir doch keine Ausreden mehr, kein Ruhekissen, keine Fluchtmöglichkeit. Ist das nicht mutig? Ist das nicht ein Kraftakt? Auszusteigen, obwohl das Umfeld darüber lacht und spottet? Ist es da nicht verständlich, dass wir anfangs immer mehr Leid auf uns nehmen, um nicht -out of gesellschaft- zu sein? Ich finde das sehr, sehr, sehr mutig. Und es erfüllt ich jedes Mal aufs Neue mit Freude, wenn mir Menschen begegnen, die diesen Schritt getan und gewagt haben. Veränderungen bedürfen nach meiner Sicht einiger Schritte: Stehenbleiben -> Ansehen -> Erkennen -> Verstehen -> Verändern Nichts davon will der im alten Weltbild verwurzelte Mensch wirklich tun und wenn doch, dann ist das mutig. hg D. |
![]() | 07. Dezember 2011 Hmm - ich hab schon vor einiger Zeit erkannt, das ich selbst verantwortlich bin - aber ich bring grad Angst und Mut nicht so wirklich zusammen. Also die Verantwortung zu übernehmen fand ich jetzt nicht sooo mutig und schwierig und es hat mir auch keine Angst gemacht - ich hab eher Schwierigkeiten mit dem Gedanken, was ich angezogen haben könnte, was aus meinen Gedanken entsteht und hab das Gefühl das mir eben garnicht bewusst ist was ich da tue und was mein Unterbewusstsein da so steuert und das bring ich nicht so wirklich zusammen - was mir wiederum das Gefühl gibt die Veränderungen überholen mich und ich muss reagieren, statt zu agieren ... |
![]() | 07. Dezember 2011 ich hatte auch eine veränderung vor mir mein chef sagte mir bzw hat mir nahegelegt was neues zu suchen aber das ist ja kein rausschmiss und so habe ich mir sehr viel zeit gelassen aber die zustände in der firma wurden immer schlimmer aber ich werde 50 und wer will noch eine verkäuferin mit 50 ich hatte angst vor einer neuen suche aber dann hat sich das ganz schnell inerhalb von wenigen tagen endschieden und nun arbeite ich seit 1.12 in einer neuen firma befristet aber das ist heute ja gang und geben mal sehen was in 6 monaten ist man muss einfach |
![]() | 08. Dezember 2011 Mut zur Veränderung Wer den Mut zur Veränderung nicht hat, wird ewig an Altem festhalten, in dem er meint seine Sicherheit zu finden. Gerade Veränderungen die „scheinbar“ von außen kommen, sind die beste Möglichkeit in sein Inneres zu schauen, dorthin wo sie ihren Ursprung haben. Und mit Mut kann man darin tatsächlich große Chancen finden, etwas komplett Neues zu erschaffen... zu gestalten. Ich persönlich befinde mich gerade in einer Veränderung die alle Lebensbereiche einbeschließt und hab innerhalb kürzester Zeit gelernt Dinge loszulassen, zuzulassen und somit auch in mir selbst vieles zu verändern. Das betrifft nicht nur meine Lebensumstände, sondern auch mein Weltbild. Mit dem verändern meiner Sichtweise hatte ich bisher weniger Problem. Aber was die Lebensumstände betrifft, da habe ich so lange gezögert, bis die Veränderungen zwangsläufig ganz von alleine kamen, ohne das ich mich länger wehren konnte. Die Kette dieser Veränderungen begannen im beruflichen Bereich. Zuallererst die Erkenntnis, dass ich mich 12 Jahre lang über meine Grenzen hinaus bewegt habe. Soziale Kontakte verkümmerten, Hobbys wurden vernachlässigt, die Gesundheit wurde hintenan gestellt, ich selbst kam viel zu kurz…… und wozu? Zu welchem Preis? Nur um meinen Job nicht zu verlieren? Um zu erkennen, das ich eine von sehr wenigen war, die 12 Jahre in einem Unternehmen ausgeharrt hatte, in dem Menschen wie nachwachsender Rohstoff behandelt wurden? Nach einer 5 oder 6 Tagewoche gab es nur die Möglichkeit ausruhen von den Strapazen der Woche oder mich um Haushalt und sozialem Umfeld kümmern? Das ganze führte zum totalen Zusammenbruch. So konnte es nicht weiter gehen. Als nächstes stand eine private Veränderung an, das sich einlassen auf eine intensive Beziehung die alles bisherig Erlebte überstieg. Intensität, tiefe Liebe, Anziehung auf allen Ebenen, als würde man seinem Seelenpartner nach vielen Jahrhunderten wieder begegnen. DER Gefährte mit dem ich alte werden möchte. Dazu gehörte das loslassen von allem Alten und ins volle Vertrauen gehen. Auch wenn es schwierig werden würde, weil er in vielen Dingen Neuland betrat und das zulassen von Nähe schwierig war. Umzug - der 2. innerhalb von anderthalb Jahren. Dabei war ich immer tief verwurzelt mit meiner Heimat und hatte Angst meinen angestammten Platz zu verlassen. Ich hab allen Mut zusammen genommen und hab es nicht bereut, wurde mit einer wunderbaren, wenn auch oft schwierigen Zeit beschenkt. Ich fing endlich an, den Weg zu beschreiten, der für mich wie eine Berufung ist. Vor dem ich mich immer gedrückt habe, aus Angst vor dem Ungewissen. Ich bildete mich in vielen Dingen weiter, lernte auf meine innere Stimme zu hören, inspirierte mich mit meinen Liebsten gegenseitig und regten uns immer wieder an neue Wege zu beschreiten. Ich lernte nicht nur meine alten Verhaltensmuster zu erkennen, sondern bekam einen Sinn für Verstrickungen energetischer Art. Ich sah eine riesige Chance in dieser Beziehung zu wachsen, gemeinsam, mit dem Gedanken - ein Partner ist ein Mensch der mich nimmt wie ich bin und den ich nehme wie er ist und nicht so wie man am wenigsten Schwierigkeiten hat. Anfangs kam oft der Fluchtgedanke hoch, eben weil man vor den ganzen inneren Prozessen flüchten wollte. Lieber wieder das leichte Single leben, an das man sich gewöhnt hatte. Bloß nicht da hinsehen, wo es wehtut. Aber das Herz siegte immer wieder. Am Ende kniete ich mich mehr in seinen „Mist“, als mich um mich zu kümmern. Um das, was sich bei mir auftürmte, um angegangen zu werden. Dann kam der Verlust meines Autos hinzu, Totalschaden und noch nicht mal abbezahlt. Kann’s denn noch schlimmer kommen? Muss ich erst alles verlieren? Was gehört mir eigentlich… was heißt Besitz? Und zu guter Letzt, saß ich in einem geborgtem Auto, vollgestopft mit allem was ich besaß, auf den Weg in meine alte Heimat, weil mein Partner eine innere Veränderung vollzogen hatte und ich nun zu seinem neuen Leben nicht mehr dazugehörte. Nun also auch noch ohne Zuhause, ohne den Liebsten….. …ohne Auto, ohne Job, ohne Heim. Jetzt hab ich nur noch MICH und ... das ist genau das was ich jetzt brauchte. Zeit für mich, um mir wieder selbst bewusst zu werden, um in meine Kraft zu kommen. Hab ich doch in den ganzen letzten Monaten, in schlimmen Situationen, meinen Halt nur in der Beziehung gefunden und nicht in mir. Bin aus Mangel an eigener Kraft, mich dagegen zu wehren, unbewusst in eine Rolle geschlüpft und hab das gespiegelt, was bei ihm den wundesten Punkt getroffen hat und er spiegelte mir meine wunden Punkte, so dass wir kaum noch zur Ruhe kamen. Immer wieder das Gespräch gesucht um der Sache auf den Grund zu gehen, so sollte es definitiv nicht bleiben. Ich wollte etwas verändern. Ich steckte in einer Rolle in der ich versucht hab etwas gutzumachen, was ich gar nicht getan habe, hatte Schuldgefühle die nicht meine wahren, hab mich aufgeführt als wäre ich seine Mutter, oder wie…. aber das ist jetzt egal… Im letzten Moment die Reißleine gerissen und gehofft, mit einer systemischen Aufstellung dieses fremdbestimmte Handeln loszuwerden war es dann wohl doch zu spät. Zur Aufstellung kam es nicht mehr. Er konnte es scheinbar nicht mehr ertragen. Vielleicht hat er aber auch einfach nur Angst... Im Nachhinein könnt ich mich selber treten, aber so ist das ja immer. Vielleicht war es zu früh mit uns.... vielleicht hätte ich erst das Thema mit dem Job komplett abschließen sollen.... hätte hätte hätte... ich habe nicht... und nun hab ich den Salat.... ...aber eigentlich auch wieder eine neue Chance Nun stehe ich am Anfang. Auf meinem Weg. Versuche nicht die Trauer zu unterdrücken, weil das ja doch nur in Wut endet. Und Wut ist meistens selbstgerichtet. Ich halte nicht am Vergangenem fest, auch wenn es schmerzt ohne Ende. Ich halte auch nicht an dem fest, was wir gemeinsam geschaffen, verändert und aufgebaut haben, für eine gemeinsame Zukunft. Ich kann nicht um etwas trauern, was noch gar nicht gewesen ist. Und ich kann ihn zu nix zwingen. Es ist seine Art mit Veränderungen umzugehen und das akzeptiere ich. Das einzige was mir bleibt ist die bedingungslose Liebe zu diesem Menschen und die zu mir selbst und ....das ist auch schon alles was ich brauche um in meine Kraft zu kommen um den Mut zu finden Grundlegendes zu verändern... meinen Weg zu gehen. Wohin die Reise geht? Ich weiss es noch nicht. Erst mal bringe ich zu Papier, was mich die letzten Jahre getrieben hat. Von meinen Erfahrungen in einem großen Unternehmen, das immer noch Sklaverei betreibt. In dem angeblich der Erfolg des Teams über dem Erfolg des einzelnen steht. In dem Menschen einfach unmenschlich behandelt werden. Vielleicht gehört es zu dem Weg, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Aufzurütteln, anderen Menschen die Augen zu öffnen und nicht selbst einen neuen Weg zu beschreiten, ohne dafür zu sorgen, dass so was weiterhin geschieht. Vielleicht hab ich den Mut, nicht nur in mir etwas zu verändern. Vielleicht verändere ich auch etwas im Denken, der Betroffenen. Vielleicht verändere ich auch etwas in Dir? |
![]() | 08. Dezember 2011 wow @charlotte Vielleicht verändere ich auch etwas in Dir? in jedem Fall klingt in mir etwas an. du berührst mich, einiges habe ich auf meine Weise ähnlich erlebt, und habe auf meine Weise ähnlich Schlüsse daraus gezogen. Was Du schreibst, berührt mich, und eine Berührung ist auch der Beginn einer Veränderung, meine ich. Gehe Deinen Weg! er ist gut. lg erwil |
![]() | 12. Dezember 2011 @ charlotte Mir fällt zu deinen sehr ergreifenden Worten jetzt nur folgendes ein: "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren.“ Richard Löwenthal (1908-91) Und da ich/wir Dich als eine besonders "tiefe" und strahlende Person kennenlernen durften, helfen Dir gerade diese schlimmen Erfahrungen im JetztundHier, "Deine" Werte zu bewahren, zu behalten, zu leben. |
![]() | 12. Dezember 2011 Mir stellen sich da einige Fragen. Braucht es, wirklich Mut? Was ist mit den Veränderungen, die von aussen kommen, die man nicht direkt beeinflussen kann - begrüsst ihr sie freudig oder hadert ihr damit? (Kündigung, Krankheit etc.) Wie geht ihr mit Veränderungen generell um? Mut braucht man wohl schon, wenn man kein Vertrauen zum Leben hat. Daher verharren ja viele lieber in ihren "sicheren" Situationen. Sie sind bekannt und vertraut. Und ja. Sie kotzen auch an. Aber wenigstens weiß ich wieviel ich kotzen muß. Es könnte ja noch schlimmer werden! Oder eher besser?..Wäge ich dies ab , bleib ich bei meiner geliebten sicheren Situation zum kotzen. Leider wird in unserer Gesellschaft nicht allzuviel pupliziert das man Eigenverantwortung für sein Leben hat. Und welche Hintergründe diesbezüglich vorliegen. So erkennt man nicht mal Fehler die man macht und weiß auch daher nicht sie zu vermeiden. Schade eigendlich. Esokram hin oder her, Blödsinn , Schwachsinn etc. Ich würde mir wünschen das alle Menschen die Chance dazu bekommen würden auf eine Aufklärung. Nur um des Wissens wegen. Nur das Ihnen die Möglichkeiten aufgezeigt werden,So können sie sich danach entscheiden ob sie ihren Weg bewußt oder unbewußt gehen möchten. Und die Veränderungen von außen...tja...wie oben beschrieben fehlt oft die Lebenseinstellung dazu dies hinzunehmen und einen tieferen Sinn darinn zu sehen. Was habe ich mit meinen Kündigungen gekämpft. Wie hab ich mit den verantwortlichen Personen gehadert. Was hab ich für Hassgefühle entwickelt. Und es brauchte glatte 13 Jahre ehe ich erkannte hatte, also diesen Sommer, das ich diesen vermeintlichen "Arschlöchern" wenn ich sie jetzt sehen werden, die Hand schüttel und ihnen dafür danke. Danke für auch jede noch so häßliche Kündigung die mich auf meinen jetzigen Weg getrieben hat. Hin zu einer selbstständigen Lebensweise bei der ich entscheide was für mich wichtig ist, wieviel ich mache, wann und warum. Ein Graus bei dem Gedanken bei diesen Leuten heute noch für einen Hungerlohn zu dienen wegen falscher Loyalität. Mich begeistern zu lassen von Bild-parolen und das Jammern über unsere kranke Wirtschaft und Politik. 3 Kreuze. |
![]() | 13. Dezember 2011 recht hast du aber ich glaube es ist in der heutigen zeit doch ein unterschied wenn man ein bestimmtes älter erreicht hat du bist jetzt 40 wenn es stimmt und 13 jahre zurück 27 wenn ich das alter hätte würde ich auch anderes denken aber wie würdest du denken wenn du 50 jahre alt bist |
![]() | 13. Dezember 2011 @hhsusi aber ich glaube es ist in der heutigen zeit doch ein unterschied wenn man ein bestimmtes älter erreicht hat also ich meine, daß der Unterschied, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, heutzutage weit weniger gravierend ins Gewicht fällt als früher. Aber wie dem auch sei, Mut braucht man/frau zur Veränderung ebenso wie ein Minimum an Vertrauen in die eigenen Entwicklungskräfte, oftmals eine gehörige Portion Phantasie, um dort Wege erkennen zu können, wo man/frau sie vielleicht gar nicht auf Anhieb vermutet bzw. beschreiten würde. Das ist aus meiner Sicht zumindest nicht unbedingt eine Frage des Alters - vielleicht sogar im Gegenteil, kann eine gewisse Lebenserfahrung auch mutiger machen, so daß man eher bereit wird zu Veränderung, als man/frau in jungen Jahren war. Hat man nicht vielleicht auch weniger zu verlieren, wenn man die Lebensmitte überschritten hat, und der Blick in die eigene Zukunft beginnt, endlich zu werden? Ich wünsche mir doch sehr, daß ich so auch noch denke, wenn ich 50 sein werde, und mich dann nicht als Opfer des Fortschritts meiner Lebensjahre betrachte. Und Dir wünsch ich das auch lg erwil |
![]() | 13. Dezember 2011 @hhsusi Ich denke es hat weniger damit zu tun wie alt man ist, sondern eher wieviel Lebenserfahrung man machen durfte und wie alt man sich fühlt. Wenn man meint mit 50 zum alten Eisen zu gehören, bitte , dem sollte es auch nicht verboten werden. Klar denkt man da bei Problemen :mit 30 hät ich alles anders gemacht wenn ichs nochmal könnte. Aber warum kann man das mit 50 nicht mehr. Mal angenommen die Lebenserwartung ist 90. Dann sind das 40 Jahre die man sich in seinem Elend hinschleppen muß wenn man dem nachgeht. Also, warum solls mit 50 nicht gehen? Weil andere der Meinung sind und man sich nach dieser Meinung richten muß? Ich leb mein Leben und nicht das anderer, also zählt auch nur allein meine Meinung nicht ihre. Und an dir selber siehst du ja das sich immer wieder Chancen bilden fürs Leben wenn man sich will. Ich fand erst in den letzten 5 Jahren für mich heraus wie das Leben wohl funtioniert. Und diese Funktion ist weit weg von dem was unsere Gesellschaft predigt. Aber sie macht einem das Leben um so vieles einfacher und fröhlicher,spassiger,zufriedener |
![]() | 14. Dezember 2011 feststellung 1: das leben hat sich immer verändert und es wird sich immer weiter verändern. mal löst es traurigkeit, mal heiterkeit aus, aber es geht immer weiter und würde es das nicht tun, was wäre es langweilig. eine alte rennfahrerweisheit besagt ja schon, stillstand ist rückschritt. feststellung 2: ich bin immer irgendwie klar gekommen und ich werde immer klar kommen. wozu sich also sorgen machen? |
![]() | 15. Dezember 2011 Stillstand ist der Tod, geh voran bleibt alles anders (Grönemeyer) Sicher ist das vermeintliche Stagnieren keinesfalls das, was man möchte. Nicht umsonst boomt die Psychologie heutzutage so sehr. Wir haben verlernt auf unsere inneren Anteile zu hören, sie wahrzunehmen ! Denn erst durch das Erkennen kann ich HANDELN, aktiv und bin somit nicht mehr nur Empfänger. Deshalb würde ich diese Reihenfolge auch unterschreiben: Stehenbleiben -> Ansehen -> Erkennen -> Verstehen -> Verändern Oft scheitert es ja schon beim Stehenbleiben. Wir hetzen, oder lassen uns hetzen, durch den Job, Familie, äußere Umstände, machen alles andere zur Priorität...und vergessen das Wichtigste: uns selbst!! Bis es irgendwann nicht mehr geht, die Unzufriedenheit kehrt ein, das Gefühl der inneren Leere, des Ausgebranntseins...wo ist die Leichtigkeit? Die Lebensfreude? Das Lachen? Das Leben? Ich selbst bin einen solchen Weg gegangen, immer wieder in alte Muster hinein...klar, ich kannte es ja nicht anders, und konnte vom Verstand auch nicht greifen, was da in mir hochbrodelte. Ich merkte nur: da ist etwas in Bewegung. Und zwar IN mir, ohne das mein Verstand sich damit auseinandersetzen wollte. Doch meine inneren Anteile zwangen ihn dazu. Legten erst meinen Körper lahm und somit fing ich an, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Mittlerweile habe die Prozesse des Stehenbleibens, Ansehens und Erkennens hinter mir. Am Verstehen und Verändern samt Handeln arbeite ich für mich noch. Mal ehrlich: Wer 33 Jahre lang in Mustern feststeckte, wer sich die Zukunft von Eltern aufbürden läßt, sich selbst nicht im Stande sieht zu handeln, nur noch funktioniert und seine Seele verkümmern läßt... ...der braucht manchmal ganz gewaltige Hilfe der eigenen inneren Anteile, um das zu verändern! Und da steht dann auch der Mut im Vordergrund. Mittlerweile sehe ich den Mut allerdings nicht mehr in der Außenwirkung an (wie z.B. ich brauche Mut, um eine Ehe zu beenden, eine Entscheidung zu treffen), sondern immer als Mut zu mir selbst. Will heißen: wenn ich mutig mit mir selbst bin und mutig mit mir umgehe, dann kann mich von außen niemand angehen. Denn dann habe ich für mich ein Standing gefunden. Veränderungen hat ja in den meisten Fällen mit Loslassen zu tun. Alte Zöpfe abschneiden...und manchmal steht man sich da selbst im Weg. So wars zumindest bei mir: vermeintlich liebgewonnenes oder mir selbst schön geredetes. Bis das Erkennen kam. Und somit den Prozeß der Veränderung einleitete. |
