![]() | 07. Dezember 2011 Sinn und Zweck einer Strafe Sklavin wird Bestraft und Aufgefangen-Sinn und Zweck der Strafe-Was lernt Sklavin daraus-Wie fängt der herr Sie wieder auf mich würde interesieren welche erfahrungen ihr damit gemacht habt welchen sinn seht ihr in den strafen und wie wurdet ihr von euerem herren wieder aufgefangen? |
![]() | 07. Dezember 2011 Einmal nur wurde ich vom Liebsten bestraft. Der Liebste hatte mehrfach angekündigt, wenn ich mir eine bestimmte Sache nicht abgewöhne, würde er mich bestrafen. Wie es eben so ist... ich habe es mir nicht abgewöhnen können. Unter "Zwang" ist so etwas auch noch schwerer als es eh schon ist. Seine Ankündigung machte er wahr, er versohlte mir mit einem langen hölzernen Lineal den Po. Aufgefangen hat er mich letztlich dadurch, dass er mich (er hatte mich aufs Bett gefesselt) wieder los gemacht, getröstet (ich habe ziemlich geweint, weil es arg weh tat und kein Lustschmerz war) und in den Arm genommen hat. Genützt... hat es nichts! Trotzdem habe ich mir das, was er von mir erwartet hat, nicht abgewöhnen können. Zumindest nicht so plötzlich, wie es nach einer Strafe (vielleicht) geschehen sollte. Es hat gedauert... Das Fazit: Wir für uns haben erlebt/erfahren, dass es uns beide nicht kickt, wenn wir "Unrecht" und "Strafe" in unserer Beziehung leben. Für uns fühlt es sich falsch an. Wenn wir Schmerz, Demut, Unterwerfung wollen, dann brauchen wir diese Art des Umgangs nicht. Wir brauchen keinen Grund, ausser dem, dass wir es wollen. Liebe Grüße Runa |
![]() | 08. Dezember 2011 Sinn und Zweck... ...einer Strafe ist die Befriedigung des Dom. Er zieht seine Lust daraus... Ich glaube nicht das ich folgsamer werde dadurch das ich bestraft werde, sondern aus meinem Willen ihn glücklich zu machen. Nun bin ich auch erst einmal bestraft worden, die Strafe waren 10 harte Schläge mit dem Rohrstock. Ich steh nicht wirklich auf Schmerz, aber die eigentliche Strafe dabei war für mich, das ich mitzählen musste und mich für jeden Schlag bedanken musste... Vielleicht bin ich auch einfach zu brav, Ich denke es gehört einfach zu dem "Machtspiel" dazu, denn wenn ein Dom seine Sub bestrafen möchte wird er immer Grund finden... LG Marichen |
![]() | 08. Dezember 2011 Auffangen... ...vergessen... natürlich werde ich immer aufgefangen, er hält mich im Arm, sagt mir wie stolz er auf mich ist, das ich ihn glücklich mache... Er kümmert sich um mich, deckt mich zu das ich nicht friere, gibt mir zu trinken usw... und ist einfach da, auch um darüber zu sprechen! |
![]() | 08. Dezember 2011 die Frage beschäftigt mich schon eine Weile. Ich habe für mich herausgefunden. Das Strafe nicht mein Ding ist. Dann will ich provozieren um Schläge zu bekommen, die ich dann nicht geniessen kann. Dann bin ich lieber immer artig und bekomme zur Belohnung den Po versohlt und kann und darf es geniessen. LG Delfine |
![]() | 08. Dezember 2011 Für mich persönlich wäre eine "Strafe", die eine wirkliche Strafe sein soll und die Grenze aus Schmerzlust bewusst überschreitet ein absolutes NoGo - da ist die Grenze zum Foltern und Quälen eines Menschen um seinen Willen zu brechen nicht sehr weit. Für mich ist "Strafe" der zentrale Teil in dem Spiel aus Dominanz und Unterwerfung aus dem beide Teile ihre Lust ziehen - zumindestens in einer Beziehung wo Schmerz/Lust ein Rolle spielt. Eine Sklavin, die immer brav alles tut was man von ihr verlang und ihren Herren nicht provoziert ist doch genau so langweilig wie ein Herr, der für alles einen festen vorhersehbaren Strafenkatalog hat. Gerade das Spiel zwischen Sklavin und Herrn um die Strafe und die Angstlust vor einer Strafe die möglicherweise an die eigenen Grenzen geht oder diese gar erweitert ist doch das Salz in der Suppe. PS. Das ein unbewustes Verhalten durch eine einmalige körperliche Züchtigung zu "kurieren" sei zeugt auch von wenig psychologischem Sachverstand da hierzu eine Konditionierung notwendig wäre - also durch dauernde Bestrafung des unbewusten Verhaltens über längere Zeit wird dieses irgendwann mit Schmerz asoziert und unter lassen. Da wir aber menschliche Wesen und keine Versuchstiere sind wäre es in jedem besser den Grund für das Verhalten raus zu bekommen und es nicht einfach mirt Gewalt zu unterdrücken. Gruß Jack |
![]() | 08. Dezember 2011 Wenn man nicht drauf steht, soll mans lassen - ganz einfach. Ich meinerseits tue meinem Diener "Böses" an, weil mir danach ist und ich es mir rausnehme. Garnicht mal direkt als Strafe. Er seinerseits provoziert gern mal - weiß aber nie, ob und wenn, wann, und welche Strafe es geben kann. Ich kann Frechheiten und Provokation völlig übergehen und dann plötzlich ihm wegen einer Kleinigkeit böse kommen. Oder erst eine Woche später. Da er auf solcherlei Willkür steht, passts bei uns. Gestraft in dem Sinne habe ich nur zweimal - einmal fand er es hart, aber erregend. Einmal nur noch schlimm. Da war der Sinn und Zweck allerdings ein "vergiss das nie wieder" und ging für uns ums Ganze, ob wir uns weiterhin sehen oder nicht. Allerdings liesse ich mich auch nicht von mir selber in ein festes Korsett á la 50 Schläge da und davon zwängen. Ich tue wonach mir ist, und so viel wie mir ist. Höre mal früher auf oder mache danach noch weiter. Soll ich unbedingt noch soundsoviel runterzählen, wenn seine Grenze schon erreicht, überschritten ist, noch drei weiter, aber es fehlen noch 10? Oder soll ich aufhören, wo es grad für alle beide erregend ist und ich merke, ich will und er kann noch mehr? Da bin ich lieber unberechenbar. |
![]() | 08. Dezember 2011 Ich habe für mich festgestellt, dass ich keine Strafe brauche. Erzogen haben mich meine Eltern un was dich tue, tu ich nunmal sei es bedacht oder unbedacht. Ich schätze Wilkür überaus, das sich nicht für etwas rechtfertigen müssen wonach einem der Sinn steht, sprich, wenn es dem Liepsten danach ist mir aua zu machen, so möge er das bitte tun ohne irgendeinen fktiven Grund dazu vorgeben zu wollen. Böse bin ich von Natur aus, ergo wäre das vergebliche Liebesmüh... *schmunzelt* noxx |
![]() | 08. Dezember 2011 Zitat: "Wenn man nicht drauf steht, soll mans lassen - ganz einfach." Völlig einverstanden. Und das was Du da beschreibst ich ja auch ein völlig normales Spiel. Aber wenn "Strafen" bewusst so durch geführt werden, dass sie für den Bestraften nur schlimm sind und rein zu Befriedigung des Doms dienen, dann hat das meiner Meinung nach Nichts mit einer BDSM Beziehung zu tun. Gruß Jack |
![]() | 08. Dezember 2011 ...so möge er das bitte tun ohne irgendeinen fktiven Grund dazu vorgeben zu wollen. Ich sehe das ähnlich wie Equinoxx. Bestrafung und Belohnung ist halt der dramaturgische Background in einem BDSM-Szenario, das als Rollenspiel ausgerichtet und stark ritualisiert ist, und gibt dem aktiven Part die "Legitimation", bestimmte Dinge zu tun. Mein Film ist das auch nicht. Ich würde es eher als albern und Theaterspielerei empfinden, wenn eine Domina bei mir mit Bestrafungssprüchen daherkommt. Wenn sie es einfach genießt, mich Jammern und Schreien zu hören, dann reicht das als Begründung, da muß ich vorher keinen "Anlaß für Strafe" inszenieren. Aber OK, das ist eben meine persönliche Sichtweise, das soll nicht heißen, daß ich diese für besser oder richtiger halte als andere, bitte nicht falsch verstehen! |
![]() | 08. Dezember 2011 Falls(!) die Beziehung beiderseits so gestaltet ist, daß es Regeln und Konsequenzen für deren Übertretung gibt, dann sollte eine Strafe auch eine solche sein statt tollem Lustschmerz. Falls es nur um letzteres und um den Vorwand geht, den man dem Partner und sich selber geben möchte, so brauche ich diese Konstruktion selber überhaupt nicht. Ich behaupte nicht von mir, "hart aber gerecht" zu sein, und mit "Ich war ein ungezogenes Mädchen. Erzieh mich!" kann ich nichts anfangen. |
![]() | 08. Dezember 2011 Hmmm... ...Ansichtssache....: Sklavin wird Bestraft und Aufgefangen-Sinn und Zweck der Strafe-Was lernt Sklavin daraus-Wie fängt der herr Sie wieder auf Eine Strafe muss eine reale Strafe sein. Sonst ist es keine Strafe sondern Geplänkel. Heißt eine Strafe wird Sub immer schwer fallen, weh tun, Sub vielleicht zum heulen bringen. Auffangen im klassischen Sinne hat da nichts zu suchen, denn sonst hebe ich die Strafe wieder auf. Deswegen denke ich man sollte mit Strafen seehr sorgsam umgehen und sie nur im Notfall einsetzen, denn wer nur straft - der gewinnt nichts dabei. Frau Khaos |
![]() | 08. Dezember 2011 @jack_hilde Eure (Deine) einstellung kann man nur unterstriechen. Völlig richtig, LG Hasembw |
![]() | 08. Dezember 2011 ...es ist doch nur ein Spiel Eine echte Strafe , letztendlich ist es doch alles nur ein Spiel unter Erwachsenen , ich persönlich benötige und suche nicht nach echter Bestrafung . Ich liefere mich meiner Erzieherin zwar kompromisslos aus und versuche , so lange wie möglich ihrem Sadismus zu widerstehen , bis sie mich dann letztendlich zur Aufgabe zwingt , aber es ist und bleibt nur ein Spiel und ich genieße dieses Szenario sehr als Flagellant , in dieser Form von einer starken Frau beherrscht und gezüchtigt zu werden . Aber jeder hat eben seine eigenen Beweggründe und muss für sich die beste Variante finden , um seine Passion in voller Zufriedenheit und Erfüllung ausleben zu können. Viele Grüsse Caneboy |
![]() | 09. Dezember 2011 Strafe sollte das konsequente Szenario sein,welches nach einer Verfehlung eintritt. Der/dem sub,sollte allerdings sein verhalten,welches zur Strafe führt,bekannt sein. Irgendein Verhalten,welches zum ersten Mal geschieht,sollte besprochen und in den Strafenkatalog aufgenommen werden. Der Grund ist eigentlich,daß sub sich mit ihrem Verhalten auseinandersetzt und bewußt den inneren Kampf gegenüber der drohenden,folgenden Konsequenz aufnimmt. Dieses kleine Ringen,"ist es es wert"... Meine sub hat ein dauerhaftes Orgiverbot,ohne meine Erlaubnis darf sie nicht kommen,tut sie es doch,drohen 50 mit dem Stöckchen. Auf dieser Ebene darf sie dann eine Entscheidung für sich treffen,Gehorsam zu sein oder halt nicht. |
