![]() | 06. Dezember 2011 Verheimlicht ihr es, wenn ihr einen Sub habt? Hallo zusammen wir sind neu im Leben von BDSM und SM es läuft alles sehr schön... Ich als Femdome und mein Freund als Maledom und unseren sub.... nach dem wir uns mit ihm geeinigt haben,es auf 24/7 zu machen,klappt es noch besser... Im alteglichen leben bleiben wir seine Herrin und sein Herr...und er unser sub... es läuft auch wie auf einer normalen Beziehung aus. Aber meine Frage jetzt,er würde mich und meinem Freund immer nur mit Herr und Herrin ansprechen.... auch vor Freunden und Familie..... Für seine ex Frau sind wir nur seine neuen Partner,aber das hat andere gründe warum sie es nicht wissen soll.. Aber wir wissen sind ob es ok ist,ob es sich gehört das er uns auch vor Familie und Freunde ansprechen soll,mit Herr und Herrin... mir ist es egal und meinem Freund auch,wir stehen dazu... auch zu diesem 3er Team.... Aber wie macht ihr das?? Freu mich auf antworten |
![]() | 07. Dezember 2011 Nur eine Kurze Antwort morgen wenn es nicht wer anders schreibt mehr: Seid vorsichtigund ueberlegt es euch gut. Sowas kann Freundschaftlich, Bekanntschaftlich und wenn ihr Pech habt auch Beruflich einiges ins Negative verschieben... |
![]() | 07. Dezember 2011 Ich würde ihm raten, sich das Ganze noch einmal gründlich zu überlegen, und am besten noch viiiele Nächte drüber zu schlafen. Denn im Überschwang der Gefühle ist leicht "mir ist es egal was die anderen denken, es ist mein Leben!" gesagt. Dasselbe sagen auch frisch Verliebte die behaupten "er/sie ist es, und zwar für immmeeerrrr!" Erinnert ihn daran, dass dieses "Herr/Herrin" sagen kein Zurück mehr bedeutet, egal was passiert! Das bedeutet: - falls die Familie damit nicht klarkommt, verstößt sie ihn. - falls Freunde damit nicht klarkommen, wenden sie sich von ihm ab. - falls der Arbeitgeber davon Wind bekommt, könnte er ihn feuern. Wenn ihr ihm das klargemacht habt - und zwar wirklich klargemacht habt - dann liegt es nicht mehr in eurer Verantwortung. Vorher schon, denn er ist euer Sub, also habt ihr auch ein Stück weit Verantwortung darüber, dass sein Alltagsleben nicht darunter leiden wird. Warnt ihr ihn aber eindringlich vor diesem Schritt und er tut es trotzdem: Meine Meinung ist dazu, dass er es dann ausbaden muss. Es kann gut gehen. Das schon. Meist geht es aber nicht gut. Weswegen er, auch meine Meinung, es nicht machen sollte. --- Zur Frage allgemein: Meine Meinung dazu ist, dass man im "einschlägigen" Kreis dazu stehen kann und auch sollte (also, unter SMlern, oder auch "nur" SM-affinen Menschen). Den Rest geht es schlicht und einfach nichts an! Erstens, weil Sexuelles (und SM ist etwas Sexuelles) Privatsache in unserem Kulturkreis ist, zweitens weil das Risiko, dass irgendwer das in den falschen Hals bekommt und dadurch für Probleme sorgt bis hin zu Job- und Wohnungsverlust, nicht eben klein ist. Also, meine Meinung kurz und knapp: Finger weg vor Öffentlichkeit. Halböffentlichkeit ist genug. |
![]() | 07. Dezember 2011 Unsere Pers. Erfahrung ist das in der Öffentlichkeit die " Normale Anrede" sein muß. Es gibt immerwieder Personen, die die Anrede, besonders von einer Frau zu Ihrem Herren " nicht verstehen". Wir leben BDSM seit 8 Jahren, und haben eines gelernt nicht zuviel Sagen in der Öffentlichkeit, nicht damit im Club " auftreten" ( Halsband ok, aber Hand und Fußfesseln stoßen bei vielen " Swingern" auf unverständnis ) Leider ist man , " gezwungen" durch die Intoleranz, es etwas versteckt auszuleben. Daher unsere meinung Wenn Ihr " unter Euch " seit, die anrede Herr / Herrin. Ansonsten, normal. Es reicht doch schon, wenn Er ein Halsband in der Öffentlichkeit trägt, als Zeichen! Darüber wird schon genug " gemunkelt) Meine Frau trägt das Halsband der O immer. Egal, ob beim Einkaufen, in der sauna. Sie trägt es Stolz, und wir beide stehen dazu. ABER!!!!! Leider finden wir kein Paar, welches diese Spiele auch mag. Im Profil, haben es viele Stehen, leben es aber nur im " Schlafzimmer" aus. Schade, den Sie wiessen nicht, was BEIDE für einen Spaß wier in der Öffentlichkeit haben !!!! |
![]() | 07. Dezember 2011 was das berufliche angeht haben wir ihn die regel geben das es keiner herrausfinden soll,das muss nicht sein,Familie und Freund haben wir auch gesagt muss er vorischtig sein, Wir leben es nicht nur im schlafzimmer aus,wir bleiben für ihn die ganze zeit Herr und Herrin auch wenn er uns nicht anspricht so,wir wissen wie die rollen verteilt sind. Anfangs haben wir es so gelassen das wir es nur als spiel ansehen,aber es wurde mehr draus. Es wurde eine ganze Beziehung daraus... Ich(sie) weiß wem ich es sagen kann,zb meiner Familie,sie wissen davon und sie finden es ok...sie sagen es sei mal was anderes,und warum immer so sein,wie es jeder will... Bei meinem Freund wiederum ist es anders,seine Familie käme damit garnicht klar,sie würden es nicht verstehen. Von unserem sub die ex Frau würde es verstehen aber ihr Neuer Freund nicht,er erzählt wieder alles wie er es gerne hätte,und seine mutter sowieso nicht,sie würde es garnicht verstehen.... Mir ging es darum wenn man zu dritt rausgeht und er sagt nicht unsere namen sonder Herr und Herrin und wie sub(auf sub haben uns geeiningt,weil es besser ist als sklave) |
![]() | 07. Dezember 2011 fragen gibts..... die persönliche integrität der handelnden personen ist zu schützen. dahinter hat dominanz, was immer ihr darunter versteht, zurück zu stehen. (diese aussage ist absolut, darüber gibt es keine diskussionen) gerade in so fällen, bei denen auch noch expartner mit in der suppe rühren. wenn eine bessere methode geben sollte, das ganze zu zerstören, als damit im privaten umfeld öffentlich zu werden, kenne ich sie nicht. |
![]() | 07. Dezember 2011 Eine ´"kleine Alternative" haette ich noch fuer die Oeffentlichkeit: Er redet euch nicht mit Herr oder Herrin an... Aber er Siezt euch... Das laesst sich noch erklaeren( Die Erklaerung sollte man sich dann aber vorher ueberlegen)... Z.b. Weil ihr demnaechst an einem Mittelalterlichen Event teilnehmen wollt ect.. und ihr dann auch wenigstens die Anreden so authentisch wie moeglich machen wollt... Deshalb muesst ihr schon vorher ueben... Dann kann er euch nicht nur Siezen sondern vielleicht mit Euer Gnaden anreden und ihr ihn mit Gehilfe, Diener oder... Drauf achten, das ihr dann aber auch nicht vom Feuerzeug redet sondern vom Taschendrachen Zum Thema Outing schliesse ich mich den anderen an: Es geht niemanden in meiner Berufswelt an, was ich Privat treibe. Ich trenne das recht strikt. Ich trenne auch die Kunden, die ich aus der Szene kenne strikt von den "Normalen" Meine Familie wuerde mir sowas eh nicht glauben... Die haben auch meine Bi-Neigungen bis heute nicht ernst genommen... Frei nach dem Motto: Was wir nicht ernstnehmen ist nicht vorhanden." Auch Bekanntschaften geht es nichts an, wie ich meine Neigungen auslebe... Nun zu den Freunden: Meine Freunde wissen was ich tue... Denn vor einem wirklichen Freund will ich das nicht verheimlichen muessen und koennte das auch gar nicht mehr... Aber ich habe auch nur wenige wirkliche Freunde... |
![]() | 07. Dezember 2011 Das mit dem Sie ist eine gute alternative das stimmt wohl |
![]() | 07. Dezember 2011 Also wir würden es auch eher vorziehen, dass es nicht in der realen Welt ausgelebt wird. Denn die wenigsten Menschen verstehen das. Daher die Anrede Herr und Herrin nur in dem vereinbarten Rahmen (Privat). Aber ein paar Aussagen unserer Vorschreiber verstehen wir nicht wirklich. falls der Arbeitgeber davon Wind bekommt, könnte er ihn feuern. Das wäre uns ja mal was ganz neues. Sollte das passieren, wäre es ganz klare Diskriminierung und damit nicht zulässig. Die einzige Sache was hier wirklich passieren kann, wäre Mobbing und das ist viel härter. Also sollte man sich das wirklich gut überlegen und es eigentlich besser lassen. nicht damit im Club " auftreten" ( Halsband ok, aber Hand und Fußfesseln stoßen bei vielen " Swingern" auf unverständnis ) Natürlich passiert das, aber warum sollte uns das stören? Wenn wir es z.B im Club ausleben, dann schauen zwar die Menschen etwas, aber wir haben bisher noch nie irgendwelche negativen Erfahrungen gemacht und wenn andere blöd daher reden, lass sie halt wo ist das Problem. Daher unsere meinung Wenn Ihr " unter Euch " seit, die anrede Herr / Herrin. Ansonsten, normal. Genau so sehen wir das auch. Also überlegt es euch wirklich sehr gut, auch in seinem Sinne. |
![]() | 07. Dezember 2011 Anderer Leute Kopfinhalt könnt ihr nicht beeeinflussen. Und ein Gedanke, der bei anderen entstanden ist, könnt Ihr nicht mehr zurück holen. Und was eine ungewöhnliche Ausdrucksweise in den Köpfen anderer auslöst, könnt Ihr auch nicht beeinflussen. Bezeichnungen (Herrin, Lord, was auch immer) sind nett, aber das Herz von BDSM sind nicht Worte. |
![]() | 07. Dezember 2011 @Wild-Feurig: falls der Arbeitgeber davon Wind bekommt, könnte er ihn feuern. Natürlich nicht direkt und schon gar nicht aus dem Grund. Aber jetzt stell dir mal vor, es ist ein kirchlicher Träger, katholisch vielleicht gar, der der Arbeitgeber ist und kriegt dadurch Wind davon, dass da jemand "pervers" ist. Es wäre nicht das erste Mal, dass er dann irgendwelche Vorwände findet, um ihn zu entlassen. Nicht ohne Grund zeigen sich hier im Joy die meisten Personen nicht mit Gesicht Es gibt schon verdammt konservative Menschen da draußen ... Zwar könnte man sagen "na, wenn man sich versteckt ändert sich aber nie etwas". Aber Arbeit bedeutet nun einmal Existenzgrundlage. Dass man die nicht mal so eben aufs Spiel setzt, kann ich gut verstehen. Zu den "Clubs": Ich kenne mich mit der Swingerszene nicht so gut aus, aber kann mir schon vorstellen, dass es Swingerclubs gibt, in denen die Menschen merkwürdigerweise ähnlich konservativ drauf sind. Klingt zwar wie ein Widerspruch, aber ist es nicht, wenn man bedenkt, wie selbst SMler sich gegenseitig anzicken, dass sich dieser oder jener Fetisch nicht gehöre. Was man nicht versteht, wird ausgegrenzt, egal wo. Insofern sollte man sich die Clubs, die man besucht, dann schon gut aussuchen, wenn man wirklich ungezwungen sein möchte. |
![]() | 07. Dezember 2011 @hanjie Natürlich nicht direkt und schon gar nicht aus dem Grund. Das sehen wir natürlich auch so. Haben wir ja auch so angeführt z.B Mobbing. Aber wir wollten einfach nicht, dass der Eindruck entstehen würde, dass man deshalb gefeuert werden kann. Denn das würde ja andere vielleicht abschrecken. Da muss man einfach Swingerclub und Swingerclub unterscheiden. Wenn man in einen geht, wo diverse Spielgeräte und ein BDSM Bereich vorhanden ist, ist es eigentlich nicht das große Problem. Sollte man aber in einen reinen Swingerclub gehen, ist das schon was anderes und die anwesenden Swinger natürlich viel mehr entsetzt, weil sie vielleicht sowas noch nie gesehen haben. Daher geben wir Dir zu der anstehenden Aussage Recht. Insofern sollte man sich die Clubs, die man besucht, dann schon gut aussuchen, wenn man wirklich ungezwungen sein möchte. Es wäre nicht das erste Mal, dass er dann irgendwelche Vorwände findet, um ihn zu entlassen. Nicht ohne Grund zeigen sich hier im Joy die meisten Personen nicht mit Gesicht Das ist auch bei uns der Grund, warum wir uns nicht jedem zeigen. Man muss dabei auch dran denken, dass irgendwelche Personaler hier sein könnten. |
![]() | 07. Dezember 2011 Da mein gesamtes Umfeld(Fam.,Freunde und Firma) meine Einstellung kennt, sehe und habe ich keinerlei Probleme damit dies auch öffentlich zu realisieren . Sollten Aussenstehende in der Öffentlichkeit Fragen dazu haben bin ich immer bereit dies auch zu erklären(schliesslich hat jeder einen Tick). ABER,es ist wie mit vielen Dingen eine Einzelfallentscheidung und man sollte durchaus länger darüber nachdenken und sich nicht von Moment -Entscheidungen leiten lassen. |
![]() | 07. Dezember 2011 Anrede die Anrede sollte so gewählt sein, das niemand in eurem Kreis, eine Verdacht schöpfen könnte, so wie es erwähnt wurde, es kann dabei ins Auge gehen, meistens zum Nachteil. Öffentlichkeit ist ein verdammt scharfes Messer. ansonsten unter euch- kann er euch ja so nennen wie ihr es ja schon geschrieben habt- mit Herr und Herrin. lg Pariser42 |
![]() | 07. Dezember 2011 Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!? ;) Mir erscheint es so, als gäbe es zuviel "wenn und aber" in diesem Fall. Bei einigen in eurem Umfeld wäre es ein Problem, bei anderen nicht. Sollte man jetzt immer überlegen: "Wann kann ich und wann darf ich nicht?" und wäre so eine Anrede dann nicht irgendwie am Sinn des Ganzen vorbei? Eigentlich soll sie doch ausgesprochen werden, weil sie aus dem Bedürfnis heraus kommt, aus dem tiefsten Inneren und nicht aus einer Überlegung. Was immer möglich ist -auch ohne Anrede-, wäre meines Erachtens, wenn er seine Achtung, Ehrerbietung und Hingabe in seinem Verhalten, seiner Körpersprache und seiner sonstigen Ausdrucksweise euch gegenüber Inhalt verleiht. Beispiele hierfür wären: Sitzpositionen, kein Widersprechen, die Aufgabe leise zu reden usw... Möchte er sich an einem Gespräch beteiligen, könnte er fragen: "Darf ich meine Meinung dazu beitragen?" Oder: "Würde euch meine Meinung dazu interessieren?" Das fällt nicht gleich jedem "komisch" auf, denn es gibt genug Menschen, die nicht sofort "mit der Tür ins Haus" fallen und einfach losplappern, sondern sich "vorsichtig" ausdrücken. Als seine Herren ist es meiner Meinung nach an euch gelegen, euren sub zu schützen! Und da es offensichtlich -so liest es sich zumindest- nicht bei jedem gut ankommen wird, ist es evtl besser, ihm diese Anrede nicht zu erlauben. Wenn er es denn so gerne möchte, ist es vielleicht auch ein bisschen Qual, ihm das nicht zu gestatten. :) |
