Besondere Mütter

14. November 2006
Besondere Mütter

Besondere Mütter

Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter, manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichem Druck und ein paar aus reiner Gewohnheit.
Dieses Jahr werden 100 000 Frauen Mütter behinderter Kinder werden.
Haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter der behinderten Kinder ausgewählt werden?
Ich stelle mir Gott vor, wie er über die Erde schwebt und sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit größter Sorgfalt und Überlegung aussucht.
Er beobachtet genau und diktiert dann seinen Engeln Anweisungen ins riesige Handbuch.
„Maier, Irmgard: Sohn. Schutzheiliger Matthias.
Förster, Margot: Tochter. Schutzheilige Cäcilie.
Rüster, Carola: Sohn. Schutzheiliger? Gebt ihr Gerhard, der ist gewöhnt, dass geflucht wird.“

Schließlich nennt er einem Engel einen Namen und sagt lächelnd:
„ Der gebe ich ein behindertes Kind:“
Der Engel ist neugierig:“ Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch so glücklich.“
„Eben deswegen“, sagte Gott lächelnd.
„Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam.“
„Aber hat sie die nötige Geduld?“ fragt der Engel.
„Ich will nicht dass sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der erste Schock und Zorn abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, der bei Müttern so selten und so notwendig ist.
Verstehst du, das Kind, das ich schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben.
Und sie muss es zwingen, in der ihren zu leben. Das wird nicht leicht.“
„Aber Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich. Gott lächelte.
„Das macht nichts, das bringe ich schon in Ordnung. Nein sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus.“
Der Engel ringt nach Luft. „Egoismus? Ist das denn eine Tugend?“ Gott nickt.
„Wenn sie sich nicht gelegentlich von ihrem Kind trennt, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden.
Nie wird sie ein gesprochenes Wort als eine Selbstverständlichkeit hinnehmen.
Nie einen Schritt als etwas Alltägliches. Wenn ihr Kind zum erstenmal Mama sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt.
Wenn sie ihrem blinden Kind einen Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meine Schöpfung jemals sehen.
Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne - Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile – und ich werde ihr erlauben, sich darüber hinaus zu erheben. Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede Minute, weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut, als sei sie hier neben mir.“
„Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen?“ fragt der Engel mit gezückter Feder.
Da lächelte Gott. „Ein Spiegel wird genügen.“



Ich finde dieses Gedicht einfach nur klasse. Und möchte andere Mütter (Väter & Co.) Mut machen. Ich selber habe eine 3 Jährige Tochter die geistig Behindert ist und weiß wovon ich rede....


Lg
14. November 2006

Als jemand der nicht selbst betroffen ist glaube ich dass ich gerade etwas dazu gelernt habe.

Vielen Dank dafür *g*
14. November 2006

Ich bin zwar nicht direkt selbst betroffen aber lebe mit einer Behinderung. Ich habe eine angeborene Hüftdysplasie bds. hatte 6 Op`s in meiner kindheit und tja dadurch bin ich zwar etwas eingeschränkt aber man sieht mir das halt äußerlich nicht an.
Das einzige wovor ich immer angst hatte war das meine Kinder das auch bekommen den das ist erblich.....
Ich habe sehr lange gebraucht und sehr spät kinder bekommen (für meine Nationalität) sehr spät. Aber ich muß sagen das ich jetzt 2 kinder habe und die gottseidank kerngesund sind. Ich hätte nicht gewollt das sie das durchmachen haben was ich durchgemacht habe.

Als Risikopat. wurde ich natürlich immer gründlich untersucht. Aber eine garantie gabs natürlich nicht. Deshalb ist bei uns jetzt mit kinder planung abgeschlossen.

Bei meinem 2 Kind habe ich eine Fruchwasserunt. machen lassen und falls etwas festgestellt worden wäre hätte ich es nicht ausgetragen. Ihr denkt bestimmt (was für eine grausame einstellung) aber ich könnte es nicht.

Dir Mütter die mit sowas konfrontiert sind und Behinderte Kinder haben, haben mein volles Respekt und ich bewundere sie wie sie das alles meistern aber ich könnte das nicht

LG sermin
14. November 2006
@sermin

Hallo

Also ich akzeptiere auch deine Meinung so ist es nicht. Nur die SS verlief ganz normal. Nur die Geburt leider nicht *snief2* Sie lag Quer/Schräg in mir hatte die Nabelschnurr 2x um den Hals. (Fruchtwasser war Grün)

Ich könnte mich heute noch Ohrfeigen das ich nicht sofort nach dem Blasensprung ins KHS gefahren bin. Ich hatte eine Hebamme am Telefon gehabt und Ihr gesagt das ich einen Blasensprung hatte aber keine Wehen hab was ich den jetzt machen solle???

Sie meinte nur dann kommen Sie um 9 Uhr vorbei. Wohlbemerkt ich hatte um 4 Uhr einen Blasensprung gehabt. Frauenarzt hatte mir nicht gesagt das ich sofort ins KHS soll wenn ich nen Blasensprung habe!!!!

Tja da angekommen kam ich ans Ctg. Die Herztöne sind immer wieder weg gegangen. Die Hebame holte ein anderes Ctg Gerät. Das gleiche in Grün.

Dann rief Sie die Ärztin die machte Ultraschall und sah das sie Quer lag. Ich glaub in der Sek. war ich noch nie so schnell ausgezogen wie da und in dem Op geschoben worden.

Mein Kreislauf sinkte natürlich in den Keller so das ich schon fast weg war. Dann endlich kam meine Tochter zur Welt. Sie lief Blau an und schrie nicht. Erst nach ca. 5 Min ihr erster Schrei. Wer weiß was da schon alles passiert ist vor und nach der Geburt keiner weiß es.

Bis zu 10 Monaten dachte ich ich hätte ein gesundes Mädchen gehabt. Doch dann merkte ich das sie keine Ergebnisse zeigte was die Entwicklung entspricht. Von Arzt zu Arzt gegangen nach dem Warum gefragt doch bis heute kein Erfolg. Ich weiß bis heute nicht warum sie so weit mit Ihrer Entwicklung zurück ist.

Sie wird am 30.12 4 Jahre hat aber ein stand von 2 Jahren. Im ersten Blick merkt man es Ihr nicht aber sobald sie läuft (was sie erst mit 30 Monaten konnte) sieht man wie stacksig sie geht. Sie spricht nicht kann sich nicht alleine anziehn waschen ect.

Aber Sie ist so ein herzenfreundlicher Mensch *baeh* jeder der Sie sieht hat ein Lächeln im Gesicht weil zu jedem freundlich zu läuft und jedem die hand geben möchte. Alle "normalen" Kinder stürmen zu Ihr im Kindergarten und Umarmen sie das ist echt schön zu sehn.

Ich hätte glaube ich auch so gehandelt wie Du wenn ich wüßte das ich so ein Kind bekomme. Doch heute würde ich es bereuen und möchte sie auch nicht mehr missen. Sie ist für mich was ganz besonderes. Sie zeigt mir manchmal die Welt wie ich sie nie zuvor gesehn habe. Jeden tag aufs neue bringt sie mir ein Lächeln übers gesicht wenn ich mal Traurig bin.


Und in diesem Sinne möchte ich meine Maus mal ganz lieb Grüßen


Foto gelöscht. Im Forum dürfen keine Kinderfotos gepostet werden. Bitte die Forenregeln beachten. Mod spielluder
15. November 2006

ich war damals anfang 8ter monat...ich musste mich in einem krankenhaus vorstellen wo ich dann auch entbunden habe...ich weiß noch ganz genau da hat mich eine frau angesprochen und meinte zu mir ob ich heute enbinde...ich habe dann zu ihr gesagt...nein erst in 8 wochen...sie meinte dann...sie ist im 6ten monat und heute ist der totes tag von dem kind weil es schwerst behindert ist und nicht mehr weiter wächst...diese augen von der frau werde ich nie in meinem leben vergessen...leer, trauer...

ich habe gott gedankt das ich ein gesundes kind dann bekommen habe...es ist nicht so selbstverständlich das man gesund zu welt kommt...
15. November 2006
nein

sermin deine einstellung ist nicht grausam. ich habe sie auch.

ich hatte auch eine fruchtwasseruntersuchung, weil ich vorher (da wußte ich noch nicht das ich schwanger war) starke schmerzmittel bekommen habe. bis zu dem termin zur fruchtwasseruntersuchung habe ich hin und her überlegt was ich tun würde, wenn ich ein behindertes kind bekommen würde. ich kam zu dem ergebnis, dass ich es nicht austragen würde. mag man mich dafür verurteilen, aber das war meine einstellung. in meine überlegung sind damals gedanken eingeflossen wie, was ist wenn ich dann nicht mehr für mein behindertes kind sorgen kann, weil behinderte kinder sind zum grössten teil ihr leben lang auf hilfe angewiesen. und ganz ehrlich gesagt, ich hätte mir das nicht zugetraut.

meine tochter kam zwar schon ende 6. monat zur welt aber sie ist kerngesund.

zu der geschichte kann ich nur sagen, wenn es wirklich so wäre, dann würde ich gott nicht verstehen. warum würde er dann kinder mit schwerstbehinderugen auf die welt schicken. sorry aber so was wäre für mich unverständlich.

lg
luder
15. November 2006
Andersrum?!

Huhu...

Ich hab mal ab und zu so komische Momente, wo ich über Gott und die Welt nachdenke. Einfach so und nur für mich.

Und einmal dachte ich auch über körperlich und geistig behinderte Menschen nach.

Da kam mir nur eine Frage in den Sinn:

WER SAGT EIGENTLICH, DASS WIR (- DIE HIER AM PC SITZEN -) 'NORMAL' (bzw. gesund) SIND?

Kann es nicht ebenso sein, dass Gott (oder wer auch immer dafür verantwortlich zu sein schein) sich einen Spaß erlaubt und uns denken läßt, wir wären 'normal'? Was wäre, wenn die vielen behinderten Menschen 'normal' wären - und wir (die hier über 'normal/ unnormal' reden) behindert sind?

Falter, die wohl jedes Kind austragen und großziehen würde!
15. November 2006

WER SAGT EIGENTLICH, DASS WIR (- DIE HIER AM PC SITZEN -) 'NORMAL' (bzw. gesund) SIND?

das stimmt..ich denke jeder mensch hatt irgendwas niemand ist DER PERFEKTE MENSCH
15. November 2006
Besondere Mütter - Besondere Väter

Die Geschichte hängt seit 2 Jahren bei uns im Zimmer unserer 3 jährigen Tochter an der Wand. Als ich sie das erste Mal las, hat sie mich auch sehr berührt. Es gibt aber nicht nur besondere Mütter. Nach menschlichen Massstäben haben wir auch eine kleine schwerstbehinderte Tochter, aber wir sehen sie mittlerweile auch ein Stück weit als "normalen" Menschen an. Sie hat keine Augen, kann nicht sprechen, kann nicht sitzen aber ... sie kann lachen, also sich freuen, sie kann manchmal (schlecht) träumen... worüber ? Sie kann zufrieden sein, wie auch sehr unzufrieden, sie horcht wenn ihre beide Geschwister toben und lächelt dann.. sie ist ein Mensch der in einer eigenen Welt lebt in die wir nur ein Stück weit eindringen können, aber sie gehört zu uns und wir möchten sie nicht missen, denn seit dieser Zeit sehen wir die Welt etwas anderen Augen.
Sicher das Leben hat sich verändert, der Tagesablauf ist stressiger geworden, Freizeit gibt es kaum mehr, Verwandte und Freunde.... wer hat schon Lust zu Leuten zu gehen die nie weggehen können und sich immer um ihr Kind kümmern müssen, die abends "erschossen" sind ?
Ich denke wer selber in der Situation ist, weiss wovon ich spreche und wer nicht ... wird zwar u.U. mitfühlen wollen, sich aber nicht reinversetzen können. Das u.U. deshalb weil es in unserem Umfeld erschreckend viel Menschen gab, die gesagt haben, das Kind hätte ich längst weggegeben.
Dieses Forum ? Klar ich bin auch nur ein "normaler" Mensch.
15. November 2006
...es ist schwer...

...aber es macht auch unheimlich freude! Wir haben einen mittlerweile fast 4jährigen Sohn der auch behindert ist, ähnlich wie bei blueangelonsky, die Schwangerschaft völlig normal, nur er kam 8 wochen zu früh auf die Welt. Nicht viel? Aber zuviel für ihn oder auch sein Glück? er war total blau und das Fruchtwasser grün, kam in den Brutkasten, alles ok, entwickelte sich gut, später zu Hause auch, aber irgendwann entwickelte er sich nicht richtig weiter und blieb eben auch hintendran, krabbelte nicht, bzw erst viel zu spät, robbte nur. Es wurde immer nur gesagt die Frühchen brauchen halt länger! Mittlerweile wissen wir daß er unter Sauerstoffmangel litt was natürlich die Gehirnzellen schädigte, er leidet dadurch an ICP, Infantiler Cerebral Parese, dadurch kann er bis heute auch nicht richtig laufen, nur mit gehhilfen und das mehr schlecht als recht, kommt halt noch eine Fehlstellung der Füße/Beine dazu weil die Muskulatur sich ja nicht dementsprechend entwickeln konnte und daher auch eine Spastik entwickelt hat.Gottsei dank hilft die Therapie sehr viel, er spricht schon richtig gut (halt keine Sätze) uns hat selbst einen sehr starken willen so daß er in absehbarer zeit auch alleine gehen wird! Er ist nun auch in einen Rehakindergarten wo er sehr viel lernt! Manchmal ist er sehr zornig weil er nicht so kann wie seine kleine Schwester von 2 jahren! Aber es macht unheimlich spaß sie zusammen spielen zu sehn, sie verstehn sich prächtig! Ich habe sehr viele Kinder kennengelernt im Kindergarten die viel schlimmer dran sind und ich habe sehr viel respekt vor den eltern der kinder! Immer wenn ich mich dabei ertappe wie ich denke "warum kann er nicht normal sein" schäm ich mich und denke an diese Kinder und ihre Eltern die es viel schwerer haben als wir.
Ich bin froh und dankbar daß unser kleiner Sonnenschein bei uns ist, so wie er ist!
15. November 2006
Gänsehaut.....

obwohl ich schon seit vielen Jahren mit behinderten Kindern arbeite,habe ich noch nie so offene Worte wie hier gehört.Ich maße mir nicht an,zu sagen,daß ich wüßte wie es ist ein behindertes KInd zu haben.Viele Gespräche mit Eltern und Therapeuten waren informativ,aber Mütter und Väter konnten sich in solch einer Runde nicht öffnen und ehrliche Gefühle preisgeben.Wie auch,denn sie hätten sicher auch über gewisse Gefühle.... Schuldgefühle entwickelt.Mein drittes Kind wäre beinahe auch durch Tabletteneinnahme während der nicht geahnten Schwangerschaft behindert gewesen,und ich ließ eine Fruchtwasseruntersuchung machen.Davor hatte ich beschlossen ihn trotz einer Behinderung bekommen zu wollen...er kam gesund zur Welt.Ich wünsche allen betroffenen Eltern genug Kraft für ihre große Aufgabe....aber die Kinder danken euch mit ihrem Lächeln,wie schon beschrieben von euch.

Pertam
16. November 2006

Das Gedicht ist einfach nur toll.
Ich kannte es schon weil es jemand vor einiger Zeit meiner Schwägerin geschickt hatte deren Kind (mein Patenkind) eine sehr seltene Stoffwechselkrankheit hatte und wir recht früh wussten dass er leider nicht älter wie 5 Jahre alt wird und dann musste (oder durfte) er schon im Alter von 3 Jahren und 8 Monaten sterben.

  • LG Blackangel
17. November 2006
hmmmm

ich oute mich hier auch mal als "besondere" Mutter. Mit dem Gedicht habe ich allerdings so meine Probleme.

Zum einen ist es aus dem Zusammehang gerissen, es ist ursprünglich in eine Geschichte eingebettet, die es etwas relativiert. Zum anderen sollte man wenn schon, dann die Autorin nennen: Erma Bombeck.

Zur Geschichte - es mag ja tröstlich sein, der Gedanke gewissermassen auserwählt zu sein. Vor allem in USA ist das weit verbreitet: "wir sind ganz tolle Menschen, wir sind so toll, daß Gott uns auserwählt hat ein behindertes Kind zu haben. Die anderern würden das ja gar nicht schaffen"

Ehrlich - da graut es mir.

Was ist denn tatsächlich passiert? Durch einen Unfall, eine genetische Veränderung (ich sage bewusst nicht Defekt!) entwickelt sich ein Kind, ein Mensch anders als andere, wurden ihm Fähigkeiten und Möglichkeiten genommen. Genetische Veränderungen sind die Grundlage von Entwicklung und Evolution - es liegt in der Natur der Sache und in unserer Definition von "besser", dass bei weitem nicht alle Veränderungen eine Verbesserung sind. Unfälle, Krankheiten, das sind Lebensrisiken, mit denen und deren Folgen man sich auseinandersetzen muss. Jeder.

Mag ja sein, daß viele diese und andere derartige Geschichten als tröstlich empfinden, ich kann mit diesem pseudoreligiösen "was sind wir doch toll" Sermon nichts anfangen.

Würzige Grüße
Herbe
18. November 2006

Gesunde Kinder zur Welt zu bringen...die dann auch noch gesund und unversehrt bleiben......dafür sollte man jeden Tag Gott danken und glücklich und zufrieden sein...

Da gibts Menschen, die hadern mit dem Schicksal, wenn ihr gesundes Kind in der Schule nicht immer die Leistung bringt, die von ihm erwartet wird......

Meine Kusine hat ein schwerstbehindertes Kind -sowohl geistig, als auch körperlich- und auf meine Bemerkung, wie sie denn das alles schafft....sagte sie zu mir:

Gott hat mir dieses Kind gegeben, weil er wusste, dass es bei mir gut aufgehoben sein wird.....dass ich es trotz allem lieben kann und nicht an ihm zerbreche.....
18. November 2006
kein titel

ich bin auch mutter und beide sind gesund und ich bin dankbar dafür.obwohl ich auch ein behindertes kind ausgetragen hätte.aber ich weiß nicht ob ich die kraft gehabt hätte es auf zu ziehen.
anderseits kann ein gesundes kind auch durch unfall oder krankheit behindert werden darüber sollten wir auch nachdenken.dann würden wir unser kind ja auch nicht einfach aufgeben oder?
ich bewundere frauen die das bestmögliche aus ihrer situation machen und ihren lebensmut nicht verlieren und sich selber nicht aus den augen.aber das man ausgewählt wird um so ein kind zu bekommen ist schon eine ansicht die ich nicht teilen kann.es passiert halt oder nicht da hat man vielleicht keinen einfluss drauf.es sei denn es passieren fehler oder man ist nicht richtig informiert oder es liegt eine schwere erbkrankheit vor.

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