Wie erkennt man am Besten seine Neigung?

24. November 2011
Wie erkennt man am Besten seine Neigung?

Hallo zusammen,

ich bin zwar schon eine Weile hier angemeldet, lese aber nur mit und habe bisher noch nicht den Mut gehabt was zu schreiben.

Ich persönlich hatte bisher nur normalen Kuschelsex, obwohl ich mir schon seit längerer zeit bewusst bin, das ich mir sexuell einen dominanten Mann wünsche. Die Frage ist nun- ist dominant= sm/bdsm? Wo genau sind denn da die grenzen?

Meine bisherigen Partner waren selber eher devot oder überhaupt nicht an Dominanzspielchen interessiert.
Ich hatte selber also noch nicht die Chance, in der Richtung etwas auszuleben, obwohl ich an sich ein sehr sexueller Mensch bin.

Allerdings möchte ich auch vorsichtig damit sein, da man ja schnell in einer Schublade gesteckt wird...so meinte mein Ex Freund, das er mich nicht zusammenschlagen will und das er das nicht möchte, dabei meinte ich nur ich würde mir wünschen, wenn er etwas dominanter wäre...

Ich scheine allerdings aber auch immer nur die Kombination 'netter Kerl-in allen Bereichen' zu finden.

Ich frage mich also erstmal: wo endet 'normale dominanz' und wo beginnt sm/bdsm und wie kann man herausfinden worauf man steht ohne es direkt auszuleben?
Ich beschäftige mich gedanklich damit schon seit einiger Zeit, kann es für mich aber einfach nicht klären...ich weiss mir selber nichtmal die richtigen Fragen zu stellen.
Überhaupt kam ich zu all dem bisher nur, weil ich öfter erotische Träume in der Richtung habe.


Ich hoffe ich finde hier etwas Hilfe bei meiner 'Selbstfindung' in diesem Bereich *g*

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße
24. November 2011

Hallöchen erst einmal,

du schreibst: Ich frage mich also erstmal: wo endet 'normale dominanz' und wo beginnt sm/bdsm und wie kann man herausfinden worauf man steht ohne es direkt auszuleben?


Das versuchen hier alle ständig herauszufinden, was BDSM eigentlich ist was sie mögen und ob sie das mögen, was sie sich vorstellen.

Ich glaube, dass wenn du Träume in diese Richtung hast und hier gelandet bist, bist du ja schonmal auf der richtigen Fährte.

Weiter kannst du warscheinlich nur kommen in dem du ganz sachte anfängst Dinge auszuproieren, vielleicht erst einmal mit dir selber und schaust, ob es dir gefällt.

Mir geht es übrigens auch so, dass ich überwiegend die *netten Jungs* angezogen habe^^

herzliche Grüße
24. November 2011
off topig

Seine Neigung erkennt mann, wenn mann sich wieder aufrichtet ...in die Senkrechte^^.
24. November 2011
Fragen?

Die Frage ist nun- ist dominant= sm/bdsm? Wo genau sind denn da die grenzen?

Musst Du eine Grenze setzen?
Wie würdest Du Dich dabei fühlen, einfach zu tun, wonach Dir ist? Welche Grenze setzt Du Dir dabei selbst? Warum willst Du Dir eine Kategorisierung auferlegen, die (vermutlich) von fremden Vorstellungen bestimmt ist?

Einige weitere Denkanstöße:

Ist es nicht am gesündesten, sein Sexualleben so zu gestalten, dass es den eigenen Bedürnissen gerecht wird? Ist dies nicht schon schwierig genug, da man / frau dazu einen "kompatiblen" Partner braucht? Ist es nicht (vorerst) völlig irrelevant, in welcher Kategorie man dabei agiert?

Sicher bist Du Dir Deiner Neigungen und Wünsche soweit bewusst, dass Du Deine Partnersuche in bestimmten Regionen des "Balzterritoriums" verlagerst, soll auch so sein. Ob Du dabei noch nicht oder schon aber nicht richtig sondern beinahe fast im Bereich des BDSM agierst oder vielleicht nicht, halte ich für nebensächlich.

Letztlich, Dominanz (unspezifisch) ist noch kein BDSM - Kriterium. Vielmehr (so meine ganz persönliche Meinung) sollte sie dazu in bestimmte Richtungen tendieren. Der Fakt allein, dass jemand beim Sex gerne die Oberhand hat, macht ihn oder auch sie noch lange nicht zum Dom im BDSM - Sinn.

Meine abschließende Empfehlung also, tu, wonach Dir ist; mit der Maßgabe, niemand zu (ungewollten) Schaden kommen zu lassen.

Soviel Senf von mir dazu,

der drummer Jo
24. November 2011

Ich denke Definitionen und Grenzen, die nicht Deine eigenen sind bringen Dich nicht weiter.

Dominanz muss nicht notwendigerweise SM / BDSM bedeuten, ist aber i. d. R. eine wichtige Eigenschaft um den aktiven Part übernehmen zu wollen.

Dominanz und Devotion ist eine sehr persönliche Angelegenheit: Nicht jeder, der von sich behauptet dominant zu sein wird Dich mit seiner "Dominanz" ansprechen und nicht für jeden ist das, was Du Dir unter "devot" vorstellst ansprechend. Kurz: Es muss passen...eigentlich wie bei jeder "normalen" Beziehung.
24. November 2011

und wie kann man herausfinden worauf man steht ohne es direkt auszuleben?

wie sollte man sowas herausfinden ohne praxistest ?
kann ich mir nicht vorstellen.

sicher - das eine sind wünsche und fantasien (wie du sie hast), woran sich vielleicht schon ein wenig die richtung erkennen lässt. bücher kannste lesen und filmchen gucken und dann sehen, obs dich reizt.
aber ob dich das in der realität dann wirklich kickt ? das weißt du doch erst, wenns soweit ist. v.a. (!) wenns um die eigenen grenzen geht.

mir gehts zumindest so, dass ich einiges, was in meinen träumen passiert um himmelswillen lieber nicht in der praxis umgesetzt haben möchte !! ich denke, da sollte man sich nicht täuschen lassen ;-).


lg
fishandchips
24. November 2011

Hallo Freedomsblood,

vielleicht erstmal ein Wort zu deinem Ex-Freund: Super, von zusammen schlagen reden wenn das Wort Dominanz fällt... sehr fundiert *motz*
Nicht das ich denke das dir das hilft, musste jetzt aber mal raus. *zwinker*

Ich habe auch einige Zeit gebraucht um meine Neigung zu erkennen. Vielleicht typisch männlich aber das stöbern im Netz hat mir da sehr geholfen. Das lesen und auch das eine oder andere Bild hat mir auf die Sprünge geholfen. Ich sehe oder lese etwas und bekomme dazu ein Gefühl, finde ich aufregend oder das geht auf gar keinen Fall... Es ist sicher nur erst die grobe Richtung, alles was uns im Text, Bild oder wie auch immer anspricht muss nicht zwingend real etwas für uns sein. Also stöber herum, es gibt sicher genug Information im WWW.

Wieso ist es dir denn so wichtig eine Abgrenzung zwischen "Normal-dominant" und SM/ BDSM zu definieren? Ich wüßte nicht wie man das abgrenzen soll, das ist ein fließender Übergang. Bei dem einen ist das leichte Zwicken der Brustwarzen beim Liebesspiel nett-normal und bei dem Nächsten schon eine SM-Praktik weil das ja Schmerzen verursacht...

LG Jörg
24. November 2011

Ich frage mich also erstmal: wo endet 'normale dominanz' und wo beginnt sm/bdsm und wie kann man herausfinden worauf man steht ohne es direkt auszuleben?

Diese Abgrenzung ist für jeden subjektiv verschieden. Da stimme ich Joe2nd voll zu. Sieh es einfach so: Wenn etwas sich für dich wie BDSM anfühlt, dann ist es das auch.
Was das herausfinden angeht...geben deine Träume dir nicht bereits die Antwort darauf? Im übrigen muß man auch nicht alles ausleben, worauf man steht, manches ist eben nur in der Fantasie geil, in der Realität dann nicht mehr. Weiß man manchmal erst hinterher... *zwinker*

Und dein Ex-Freund...na da erübrigt sich wohl jeder Kommentar... *vogel*
24. November 2011

Wie schon einige Male gesagt, macht es keinen Sinn, definieren zu wollen, wo 'normale' Dominanz endet und BDSM beginnt. Da wird wohl jeder und jede seine eigene Definition haben.
Oder auch nicht, vielleicht lässt sich das ja nicht einmal trennen. Ich, für mein Teil, tu's nicht.
Zumal BDSM ja auch nur ein mehr oder weniger allgemeinverständlicher Code für verschiedene Aktivitäten sind. Hmm, wohl eher weniger. Du kriegtest wohl mindestens 11 verschiedene Antworten von 10 Leuten auf die Frage, was BDSM ist.

Also: Vergiss den ganzen Definitions- und Grenzenquatsch. Mir ging's ziemlich ähnlich wie dir und ich habe viel Zeit vergeudet mit solchen Fragen. Lohnt sich nicht, investiere diese Energie lieber darin, jemanden zu finden, mit dem du deine Fantasien ausprobieren kannst.

Zu den Fantasien: Mir hat damals geholfen, meine Fantasien niederzuschreiben. Da musste ich mich wirklich intensiv damit beschäftigen. Vielleicht hilft dir das auch. Und sonst gilt: Ausprobieren. Und was heute noch undenkbar schein, kann sich morgen schon ändern.

Und dann möchte ich dir noch raten, nicht nur auf Informationen im world wild web zu bauen, weil da gibz nämlich mindestens soviel Totalschrott wie gute Beiträge und Tipps. Geh vielleicht mal an einen Stammtisch, gibt es sicher auch bei dir in der Nähe.
Weil, schlussendlich, wenn's hart auf hart geht, dann findet das Leben und insbesondere eben auch der harte 'BDSM' Sex, draussen statt, nicht im Netz.

Ich wünsch dir viel Glück und noch viel mehr Spass
25. November 2011

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten *g*

Ihr habt wohl Recht damit, vielleicht hab ich das wirkliche ein wenig aus den Augen verloren bei der 'Definitionssuche', nur liegt es eben in meiner Art, erstmal Dinge genau definieren zu wollen bevor ich mich darauf einlassen kann..

Mich würde interessieren wie ihr mit euren 'ersten' Sm/BDSM Gedanken umgegangen seit, wart ihr da auch erst skeptisch? Ich dachte anfangs es sei vielleicht nur eine Phase oder das ich einfach nur was neues ausprobieren möchte, aber irgendwie sind diese erotischen Gedanken und Träume mittlerweile in meinem Kopf verankert, sodass ich dem ganzen mittlerweile wohl die nötige Aufmerksamkeit schenke.

Ich hätte auch nicht gedacht, das sich das ganze für mich als so bedeutend rausstellt, Sex war bisher für mich eine kleine Nebensache(wahrscheinlich wohl auch weil ich innerlich aufgegeben habe gewisses mit meinen Partnern ausleben zu können), aber seitdem ich wieder Single bin lässt es mich wirklich nicht mehr los.


Ich habe schon einige Bücher dazu gelesen und mich auch an Filme rangetraut, aber ich merke das ich für mich noch eine ziemliche Hemmschwelle habe und es mir oft so vorkommt, als würden diese Fantasien total pervers sein, auf der anderen Seite habe ich eine völlig neue Seite an meiner Sexualität dadurch kennengelernt, die viel intensiver und erotischer ist als alles zuvor.


Ich habe einen guten Bekannten mit dem ich seit ich Single bin viel im Kontakt stehe und bei dem auch eine starke sexuelle Anziehung da. Er weiss auch ein wenig von meiner Vorliebe...ich habe jedoch ein wenig Angst, das ich wieder so zurückgewiesen werde wie bei meinem exfreund...entsprechend hadere ich sehr damit mich da zu öffnen..
Er hat zwar eine gewisse Dominanz und lebt die auch gern aus, ich weiss eben nur nicht wie weit das für ihn gehen würde...und gestern Abend hat sich aus dem Nichts ein Telefongespräch irgendwie in Telefonsex verwandelt *rotwerd* .. und da hat er mir auch Anweisungen gegeben, was ich machen soll..das ganze hat mich sehr erregt, jedoch hab ich gemerkt, dass es sehr schwer ist, mich fallen zu lassen..
Ich weiss nicht ob mich andere Devote hier verstehen können, aber irgendwie werd ich erst total trotzig wenn jemand versucht dominant zu sein, ich hab das Gefühl als müsste man meinen Stolz erst brechen dafür..ich habe bei einigen Sachen erst nein gesagt, jedoch hat er darauf beharrt und wurde später auch lauter und hat mir Sachen regelrecht befohlen und als er das tat hab ich richtig gemerkt, wie sehr ich mir wünsche mich dem total zu unterwerfen.

Seit dem denke ich bin ich mir recht sicher, das ich devot bin, jedoch wundert mich meine störrische Art am Anfang...

Ich versuche im Moment aber auch erstmal gedanklich meine Grenzen abzustecken und habe auch vor, meine Fantasien niederzuschreiben, da ich sowieso gern schreibe danke ich dir für diese tolle Idee Painispleasure *g*


Liebe Grüße
25. November 2011

Büddebüdde, gern geschehn.

Mir ging's in etwa gleich wie dir. Dachte lange Zeit, als selbstbewusste, emanzipierte Frau könne oder dürfe man sich gar nicht jemandem unterwerfen. Einem Mann schon gar nicht *zwinker*

Hat dann einige Zeit gedauert, bis ich merkte, dass erstens Emanzipation eben genau die Möglichkeit bedeutet, zu wählen, und zweitens meine Ideen und Fantasien keine vorübergehende Phase waren.
Und irgendwann hab ich dann gemerkt, dass es unmöglich war, diese Fantasien mit meinem damaligen Freund auszuleben. Hab's zwar versucht, aber der hat das falsch verstanden und konnte zwischen Dominanz und Misshandlung nicht unterscheiden. Oder ich konnte mich ihm nicht recht verständlich machen. Egal, tempi passati.

Als ich dann meinen jetzigen Mann und Meister kennen lernte hatte ich auch erst mal grosse Mühe, seinen Anweisungen zu folgen. Das ist wohl normal, wenn man sich gewöhnt ist, auf beiden Beinen im Leben zu stehen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Da hilft meiner Meinung nach nur eines: Sich Zeit nehmen, Geduld haben, auch mal riskieren, einen Fehler zu machen, sich Unsicherheiten eingestehen können. Und dazu braucht es eben den oder die geeigneteN PartnerIn welcheR das ebenso sieht und nicht erwartet, aus einem Haufen Kohle werde über Nacht ein Diamant. Dazu braucht es viel Zeit und viel (sanften) Druck.

Das mit deinem Bekannten klingt interessant. Im Gegensatz zu vielen Personen glaube ich durchaus, dass man auch via Telefongesprächen, Chats und Email seine Gefühle erforschen kann und nicht zwingend alles in "Fleisch und Blut" ausprobieren muss. Allerdings ist es für mich auch kein Ersatz zu realen Erlebnissen, nur schon weil nicht alle Sinne angesprochen werden. Red doch mal ganz offen mit ihm darüber, schreib vielleicht eine Liste, was dich interessiert, was du vielleicht gerne mal ausprobieren würdest und was (momentan) ein völliges no-go ist.
Wenn er nicht ein völliger Idiot ist, wird er sich daran halten und wenn er das nicht tut und wissentlich und willentlich deine Grenzen verletzt, ist er wohl der Falsche.

Mir hat sich durch das "Loslassen können" und meine selbstgewählte Unterwerfung eine ganz neue Welt eröffnet und war der Beginn einer wunderbaren Reise.

Genau das wünsche ich dir auch.
25. November 2011
Seine Neigungen erkennen

Kann man am besten im richtigen leben. Was macht einen an bei Filmchen, bei was wird mann scharf und was lässt das Kopfkino anspringen ? Wenn man dann was entdekt hat einfach mal ausprobieren oder antesten, evt. mit dem Partner darüber sprechen...
Da kann man dinge an sich entdecken ... olla
25. November 2011

Oops, noch etwas: Lass dir bitte nienienie von jemandem sagen, was oder wie eine richtige sub zu tun oder zu sein hat.
Wenn jemand sowas sagt, lach ihm/ihr ins Gesicht oder renn davon, aber schnell.
25. November 2011

Ich glaube, dass es mit Emanzipation und Selbstbewusstsein recht wenig zu tun hat.
Viele, die im "richtigen" Leben mittendrin stehen, voll emanzipiert, nur so voll Selbstbewusstsein strotzen usw. haben oft eine devote Neigung... Weil sie da loslassen können, die Kontrolle aus der Hand geben können. Es muss wohl schon von innen kommen, die Kontrolle abzugeben, sich komplett hinzugeben und an seine Grenzen zu gehen. Das geht ganz wunderbar zusammen. Ich bin z.B. im Alltag auch durchaus durchsetzungsfähig, habe Biss und Ellenbogen.

Und definieren und klar abgrenzen muss man das auch nicht. Schließlich gibt es viele viele viele Grau- und Zwischenstufen. Ist genau so eine Frage, wo Bondage eigentlich anfängt oder wie man Dominanz jetzt genau definieren soll.

Wie ich mit den Gedanken umgegangen bin... Irgendwie waren sie schon immer da. Und es war ok so, ich hab das von Anfang an akzeptiert, auch wenn man natürlich schon etwas ins Grübeln gerät, weil es ja keine wirkliche Neigung ist die dem mainstream entspricht, was nicht so hingenommen wird wie Kuschelsex, sondern, wenn man im engen Umfeld darüber spricht durchaus auch Fragen kommen wie "Wo ist denn bitte der Kick dahinter sich z.B. hauen und berherrschen zu lassen?"

Bücher hab ich bislang kaum darüber gelesen, es interessiert mich schon, aber ich lese etwas dazu eigentlich fast nur, wenn ich es aufschnappe oder halt mögliche Risikofaktoren einiger Spielarten abklären möchte, mit einigen wenigen Leuten rede ich da auch drüber. Aber letztendlich bestimmt es wohl auch zu wenig meine Sexualität. Es ist schon ein (nicht kleiner) Teil und ich würde sagen, dass gewisse Machtgefüge (zum Teil auch Masochismus und Submissivität) auch außerhalb meiner Sexualität durchaus eine Rolle spielen, aber eben nicht nur. Gemerkt hab ich eher an bestimmten Videos, dass es mich ziemlich kickt, habe dort auch schon Fantasien wiedergefunden, aber wie schon meine Vorredner richtig gesagt haben, liegen Theorie und Praxis schon etwas auseinander.
Manches, was man sieht oder sich ausmalt, findet vielleicht nie so statt, muss ja auch nicht, Fantasien können durchaus Fantasien bleiben. Ich kann das sehr gut trennen.
Aber auf der anderen Seite können durchaus Dinge passieren, die man sich vorher nie so ausgemalt hat, weil sie einfach im Zuge des Grenzganges und des Erweiterns der Grenzen einfach so passieren. Da sagt man dann vielleicht vorher "Nee, kann ich mir nicht so richtig vorstellen", aber in der Praxis und im Zuge der Geilheit macht es einen dann doch an.
25. November 2011
@freedomblood

Neigungen sind Wege, die man erkennt, die man sich wünscht
die in einem drin bleiben,- wenn man Sie für sich erkannt hat,

das Erkennen, kann auf verschiedene Arten passieren,
es sehen, hören, lesen, reden, kommunizieren, und auch ausprobieren
denn erst in diesem Stadium, sieht man- ob man es möchte oder ob man es sein lässt,

auch mit anderen, oder auch mit seinem Partner,
es ist nicht einfach- offen über seinen eigenen Schatten zu springen,
manchmal sprudelt es heraus, manchmal bleibt es wie ein Frosch im Hals stecken,

aber wenn man diesen Knoten platzen lassen möchte, sollte man über seinen eigenen Schatten springen
nur so erkennt man und festigt man seine Neigungen

viel Glück dabei, Pariser42

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