![]() | 13. November 2006 Devot: wer, wie, was ist das eigentlich? Der Dominanz ist in diesem Forum schon viel Raum gewidmet worden. Zum Thema Sadismus warten wir nur noch auf ein Statement von Kyto um endlich auch einem der letzen Geheimnisse der Menschheit auf die Spur zu kommen Das Thema Devotheit jedoch wird tendenziell eher nebenbei mitbehandelt. Oft lese ich da von „echter“ oder „reiner“ Devotheit, die etwas sehr seltenes und wertvolles sei. Ähnlich der Überlegungen rund um die Dominanz vermute ich, dass wir hier keine Allumfassende Antwort finden, aber ein gemeinsames Nachdenken über den Begriff, Definitionsversuche und Innenansichten würden mich sehr interessieren. Wie ich im Sadismus Thread gelernt habe, kommt eine Frage selten allein. Der Fragenkomplex beinhaltet also auch: Darf man devot sein in unserer heutigen Gesellschaft? Wo kommt devotes Verhalten eigentlich her? Schließen devotheit und _________(hier den gewünschten Begriff einsetzen) einander aus? Gibt es grundsätzliche äußere Zeichen oder ist Devotheit etwas, das im Menschen passiert/ lebt? Ein bisschen Lesestoff dazu habe ich schon gefunden, aber in allen Threads werden nur Teilaspekte meiner Überlegungen behandelt: In Frage an die devot Veranlagten unter euch wird der Frage nach einem Schlüsselerlebnis nachgegangen, dass die Devotheit ausgelöst haben könnte. Ursprung der Devotion der Titel spricht für sich Demut? was ist das? Demut als Teil von Devotheit, erstaunlicher weise aber auch als Teil von Dominanz. Gibt es Abstufungen im "devot sein"? Hier wird die Frage nach „Echtheit“ an und Ausschaltbarkeit und Intensität behandelt. Ich bin gespannt Liebe Grüße von Alre, die nur einem Menschen gegenüber devot ist, manchmal jedenfalls. |
![]() | 13. November 2006 OT für die liebe @Alre, kyto ist ein Lust und Laune-Mensch mit ganz eigenem Kopf und hat die unangenehme Eigenschaft nicht jeden Köder zu schlucken - so lieb und nett und provozierend er auch verpackt ist. Weihnachten ist erst in 41 Tagen und einige >secret moments< werden wohl bleiben - Küsschen - |
![]() | 13. November 2006 Devotheit Am Stammtisch wurde die Situation von unerfahrenen "Jung"doms diskutiert und wie diese denn Erfahrungen sammeln könnten, wenn Subs - insbesondere unerfahrene Subs erste Erfahrungen nur mit erfahrenen Doms wünschen (wäre doch glatt wieder ein neues Thema, @Alre In diesem ganzen Hin und Her wurde auch ein Bild gebraucht: eine Sub, die wie ein Kind mit großen Augen im Freizeitpark steht und alles sofort ausprobieren möchte - ein Jungdom sei in solchen Situationen häufig überfordert. Ein Satz machte mich nachdenklich: Devotheit ist es auch, sich in Geduld zu üben. Mir ging es ja am Anfang nicht anders - ich war berauscht und beglückt von den Erfahrungen, die ich mit Schmerz und Unterwerfung machen durfte. Die Schmerzerfahrung lasse ich jetzt einmal beiseite - das Thema ist nicht Masochismus - hier bin ich mit mir selber doch viel klarer als mit dem Thema Devotheit. Ich war ungeduldig. Es gibt Dinge, die ich mit meinem Partner nicht leben kann (Beispiel: Einschluss der Öffentlichkeit, Teilhabe "fremder Haut"), wenn ich die Partnerschaft mit ihm will. - Mein Entschluss, darauf zu verzichten, war nicht sein Entschluss, sondern meiner - denn ich wollte die Partnerschaft. Eine devote Geste wäre in meinen Augen die Unterordnung, der Gehorsam angesichts einer Anforderung von ihm. In mir fehlte das Gefühl von Unterordnung/Unterwerfung - es war das Gefühl vorhanden, eine freie Wahl auf Augenhöhe zu haben und meine Entscheidung zu treffen. Ich fühlte mich als eigenständiges Ich - Individuum. Gestern habe ich mit meinem Partner dieses Thema diskutiert, weil ich im Zweifel war, ob ich überhaupt devot bin - er meint, ich sei es aus vollem Herzen. Suche ich nach Anzeichen von Devotheit bei mir, so sehe ich Verhaltensweisen und Gefühle, die dagegen sprechen, dass ich es bin. Ich positioniere mich, gebe Wiederworte und bin mitunter ziemlich ätzend in der Interaktion; ich ziehe mein Ding durch, wenn ich der Meinung bin, dass ich es nur auf diese Weise händeln kann - auch wenn er anderer Meinung ist. Ich weiß um seine schwachen Seiten und um meine Eigenschaften, in denen ich mich eindeutig als die Stärkere wahrnehme und kehre das nicht unter den Teppich. Devotheit - ist manchmal gar nicht da. Und manchmal macht es einfach KLICK - und dann ist es sicher. - Wenn er "dommig" wird beispielsweise - es steht dann plötzlich etwas im Raum, was mich dazu bringt, freudig loszulassen, abzugeben, mich hinzugeben. Manchmal kommt das Bedürfnis ohne äußeren Impuls - unerwartet. Wenn wir sitzen und lesen, lege ich mein Buch zur Seite und kauere mich vor seine Füße - beseelt durch seine Hand in meinem Nacken oder durch seinen Fuß auf meinem Kopf. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ich "gestreift" bin - die Devotheit und die unabhängige Ich-Individualität machen aus mir quasi ein Zebra. Einen Aspekt möchte ich zum Schluss noch in die Runde geben. Wir haben festgestellt, dass Dominanz und Devotheit in "reiner" Form kaum funktionieren können - oder zumindest eine Widersprüchlichkeit enthalten. Mein Partner sieht seine Dominanz auch u.a. darin, dass er die Initiative behält - er gesteht mir Initiative zu, weil er es so will - er nennt es "lange Leine geben". Dominanz lebt in seinem Fall von der wahrgenommenen Initiative. Devotheit hat u.a. das Bedürfnis, den Anforderungen entgegen zu kommen. Ein Bottom, das alles tut, was Top gefällt, raubt ihm die Initiative durch das Zugeständnis und der Unterordnung unter dessen Initiative. Es käme zum Stillstand ohne Wiederstand. In diesem Sinne begrüße ich Entwicklung. Angelika |
![]() | 13. November 2006 Liebe Alre... ..deine Frage / Gesprächsanregung ist wie üblich wieder sehr komplex. Darüber könnte man ganze Bücher schreiben und natürlich, wie immer, finden wir keinen gemeinsamen Nenner; was ja auch nicht zwingend sein soll. Ich möchte es einmal in einer Kurzversion versuchen. Für mich ist Devot sein, mit einer ganz tiefen Geborgenheit verbunden. Einem Gefühl von "getragen werden". Dieses Gefühl ist in mir, manchmal schlummert es, manchmal kann ich es wach rufen und manchmal kommt es ohne gerufen zu werden, einfach so zum Vorschein. Aus dieser Geborgenheit heraus entwickelt sich oft eine Dankbarkeit, die ich mit Dienen abgelten möchte. Es ist wie eine Art Zwang. Und das aller schönste, aber leider darf / kann ich dieses Gefühl nicht immer erleben, ein ablsolut starkes, lang anhaltendes Glücksgefühl, das auf meinen Herrn fokussiert ist. Gegen Aussen mag die Devotheit in der heutigen Gesellschaft einen eher belächelten Eindruck hinterlassen. Schliesslich leben wir in einer Zeit der Selbstbestimmung. Ich glaube, dass die Devotheit in früheren Zeiten auch viel verbreiteter war. Wobei da sicher die Erziehung eine Rolle spielt, was wiederum die Gesellschaft prägt. Da ich in einer partnerschaftlich gleichberechtigten Beziehung lebe, kann oder muss ich sogar auch meine dominanten Seiten ausspielen können. Ich muss mich in der Familie, wie in der Gesellschaft durchsetzen können. Das Eine schliesst das Andere also nicht aus. Na ja, dachte ich könnte es kürzer, hat nicht ganz so geklappt. Gruss Faust (die weibliche) |
![]() | 13. November 2006 Das ist doch ganz einfach. Zumindest für einen primitiven Menschen wie mich. Sie gibt sich hin. Sie unterwirft sich. Sie sagt: Mach mit mir, was Du willst. Und dafür bekommt sie einen Herrn, für den sie der funkelnde Juwel ist, um den herum alles andere verblasst. |
![]() | 13. November 2006 Manchmal... ja manchmal.... da machen tiefe Gefühle demütig. Das Bedürnis, aus dem Gefühl heraus Demut zu empfinden. Die Liebe, sich hingeben zu wollen. Ob man heut devot sein darf? Keine Ahnung. Sicherlich gab es bei mir Zeiten, in denen ich überlegt habe, wie ich die Schere zwischen Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und auf der anderen Seite Devotion bewältigen soll. Eines habe ich gelernt, es interessiert mich dabei nicht, ob ich das darf. Oder ob es anerkannt wird. Ich bin sicherlich emanzipiert. Sicherlich aber auch einfach gern devote Frau. Das eine MUSS das andere ja nicht zwingend ausschliessen. Einzig wichtig ist es mir, mein Bedürfnis leben zu wollen. Und der scheinbare Gegensatz von Eigenständigkeit und Devotion verschmilzt zu einem fliessenden Ganzen. |
![]() | 14. November 2006 ja manchmal.... da machen tiefe Gefühle demütig. Das Bedürnis, aus dem Gefühl heraus Demut zu empfinden. Die Liebe, sich hingeben zu wollen. |
![]() | 15. November 2006 ooh Alre da hast du wieder einen riesenkomplex an fragen gestellt . bin gespannt was da zusammen kommt lächel . das die meinungen weit auseinander gehen werden seh ich mal als gegeben an . darf man devot sein - ist das provozierend gemeint ? wer sollte es verbieten ? es ist ein gefühl , für mich ein sehr kostbares das ich als geschenk ansehe . es erweitert meine sichtweise mein denken und handeln . das erklärt sich wenn ich die worte selbstbewusst und stark hinzufüge . zum einen kein gegensatz zur devotion - wie ich anfangs auch glaubte. im gegenteil nur ein starker Mensch kann sich wirklich hingeben in demut, sich erniedrigen und freiwillig die führung anerkennen . und mit sich dennoch im reinen sein ohne zweifel am eigenen handeln. im Leben durchaus ein kämpfer , erfolgreich , selbstsicher und durchsetzungsstark. gerade weil man beides vermag wird diese stärke noch betont . zu wissen ich bin devot und kann mich hinein fallen lassen gibt mir ein gefühl von sicherheit - ein platz wohin ich gehöre - wo ich ganz ich sein darf und ich so wie ich bin angenommen werde .von meinem Herrn im wissen das wir das gleiche wollen . eine bereicherung die ich vor der entdeckung meiner submissivität nicht hatte . dazu gehört auch die sichtweise die sich erweitert hat - war nie intolerant aber habe doch heute ein wesentlich grösseres verständnis für dinge die ich nicht kenne / fühle . weil mein eigenes gefühl so stark und überwältigend zu mir kam . die frage nach grundsätzlichen äusseren zeichen möchte ich verneinen . dazu ist die ausprägung des gefühls jeweils zu verschieden . es mag jene geben die zeichen tragen - danach ist nicht gefragt . in jedem von uns der sich devot bezeichnet steckt auch das grundwesen - das sich vielleicht anpasst dem auge des feinfühligen offenbart . dem nahestehenden eine gewisse weichheit auffällt . habe darüber nachgedacht - bin eben so ein kämpfer und glaube das sich das mit der zeit ändern wird - mehr nachsicht mehr wärme für das umfeld ... eben aus der stärke heraus die wächst . ich brauche nicht täglich etwas zu beweisen , mich zu bewähren ich bin freier von solchem denken . im gegensatz zu youwillfindme ist meine devotheit umfasssend ganz und gar , ohne aufbegehren . mein ziel ist ein anderes - ich will eine sklavin werden eine gute - will lernen , dienen und grenzen suchen finden überwinden . Mit und für meinen herrn . trennen kann ich das schlecht - devot und demut und starke gefühle konzentriert auf eine person . ich wachse mit meiner devotheit sie gibt mir unendlich viel woher sie kommt alre - smile dazu gibt es verschiedene meinungen . meine ist angelegt in fehlern in meiner jugend - dem fehlen des vaters . ob sie grundsätzlich schon vorhanden war und dadurch gefördert wurde - weiß es nicht . ist aber etwas das mich auch beschäfftigt . vielleicht findet sich hier anregung dazu . weiter denkend mach ich hier mal schluss lg day & night |
![]() | 16. November 2006 Viele Facetten Ich glaube eigentlich nicht, dass Devotheit durch Kindheitserlebnisse erzeugt wird, höchstens wird sie gefördert. Ansonsten wäre Devotheit medizinisch beeinflussbar, ein Psychotherapeut könnte durch Aufarbeitung von Erlebnissen die devoten Gefühle abschwächen oder vielleicht sogar zum Verschwinden bringen. Das kann ich mir im allgemeinen nicht vorstellen, Ausnahmen natürlich immer ausgenommen. Ich glaube das gilt allgemein, nicht nur für Devotheit, sondern auch für Dominanz, Sadismus, Travestie, und was es sonst noch so gibt. Zumindest habe ich noch nie irgendwo gelesen, dass solche Neigungen durch psychotherapeutische Behandlungen „geheilt“ wurden, ich glaube einfach deshalb, weil es da gar nichts zu „heilen“ gibt – man fühlt sich doch pudelwohl, oder nicht? Interessant finde ich auch die Frage wie sich devote Menschen im Alltag verhalten. Ist es eher so, dass sie dort sehr selbstbewusst und dominierend auftreten oder entwickeln sie im Laufe der Zeit einen Hang zur Nachsichtigkeit und stecken zurück. Ich kann nicht beurteilen wie es bei anderen ist, aber aus meiner eigenen Sicht ist es eher so, dass von Devotheit im Alltag und Beruf keine Rede sein kann – vielleicht bei netten Menschen bin ich sehr grosszügig, aber ansonsten kann es ganz schön krachen wenn mir einer blöd kommt und Geschenke verteile ich keineswegs. Irgendwie kommt die Kraft für diese Dominanz aus der Devotheit, auch wenn das etwas blöd klingen mag. Überhaupt scheinen mir diese beiden Gefühle gar nicht so weit auseinander zu liegen, wie man vielleicht denken mag. Daher scheint es mir sehr, sehr schwer zu sein, jemande(n) als devot im normalen Gespräch zu erkennen. Ich würde aus meinen eigenen Erfahrungen heraus sogar die These wagen, dass man eine devote Person auf den ersten Blick eher als genau das Gegenteil davon einschätzen würde. Definition von devot? Schwierig, für jeden individuell, für jeden echt, echter geht’s nicht. Meine persönliche Devotheit entsteht aus dem Gefühl der Weiblichkeit und des Ausgeliefert-Seins, aus einem Gefühl des „point of no return“. Muss gar nicht mal so eng mit dem Gefühl des „Dienens“ zusammenhängen, auch wenn das für viele andere in diesem Forum sicher ganz anders gesehen wird und vielleicht nur wenige interessiert, ja vielleicht werden mir die meisten sogar absprechen dies überhaupt als Devotheit bezeichnen zu dürfen. Egal, jedem das seine. LG, Melanie |
![]() | 17. November 2006 Devotion - Spiegel der Dominanz Hey, was sind Deine Erwartungen an mich? Ich gebe zu, dass ich leer bin - in der Tiefe. Ich spiegele den Augenblick Deiner Seele - was erkennst Du in mir? Ich schenke Dir den leeren Spiegel meiner Selbst - nach Deinem Willen sollst Du ihn füllen. Ich sehne mich nach Erfüllung - dem Glanz, der Schönheit und der Würde Deiner Projektionen - so dass Du Erfüllung findest. |
![]() | 18. November 2006 Der westliche Kulturkreis hat lange eine eindeutige Präferenz für 'dominantes' Verhalten gezeigt. Im Osten dagegen wurde das Devotsein hoch geschätzt, im spirituellen Bereich vollends, im gesellschaftlichen allerdings nur bis zu gewissen hierarchischen Ebenen aber auch dort hatte man wenigstens so zu tun als ob... Durch den westlichen Einfluss wandelt sich aber dort gerade das Weltbild. Und auch im Westen passiert ein Wandel. Die Unternehmen legen immer mehr Wert auf gute 'teamplayer' und da ist die Voraussetzung, die Ebenen wechseln zu können: Führen und folgen können ist heute gefragt. Das Eine ohne das Andere? - Gibt es nach meinem Verständnis nicht (dass ich damit den SuperDoms auf den Schlips trete ist mir klar, Verzeihung, bitte). Ich sehe das Thema dom/dev, als sexuellen Aspekt der polaren Ebene von STÄRKE, die ein weites Spektrum beeinhaltet, verkürzt: von Macht & Ohnmacht, Gewinnen & Verlieren, Mitmachen & Kontrolle zu Führen & Folgen, aktiver & passiver Präsenz, Wille & Hingabe. Ich denke der sexuelle Reiz liegt darin, sich einmal ganz auf eine Seite schlagen zu dürfen...aber das erklärt noch nicht die jeweilige Ausrichtung. In meiner 15 jährigen Praxis als Therapeutin und Coach, ist noch nicht einmal jemand zu mir gekommen, der von seiner sexuellen Vorliebe 'geheilt' werden wollte (damit würde ich auch nicht arbeiten, es sei denn, die Sache ist pathologisch) - aber mit dem Wunsch sein Verhalten zu ändern, das im Alltag gezeigt wird - nun, das gehört allerdings zum 'täglich Brot'. Ob nun sexuelle Vorliebe oder allgemeines Verhalten, an ein 'Gen' kann ich nicht glauben: nach meinen Beobachtungen gibt es bei den allermeisten zuerst eine entgegengesetzte Reaktion auf das gegengeschlechtliche Elternteil. Das sich daraus eine sexuelle Vorliebe entwickelt, hängt wohl eher mit späteren Erfahrungen zusammen... Die Frage ist so allgemein gestellt - schwierig und langwierig darauf zu antworten - sollte doch wenigstens die Trennung zwischen sexuellem und generellem Verhalten vollzogen sein... Trotzdem und liebe Grüße Luise |
![]() | 18. November 2006 melanie_tv schrieb : Irgendwie kommt die Kraft für diese Dominanz aus der Devotheit, auch wenn das etwas blöd klingen mag. Überhaupt scheinen mir diese beiden Gefühle gar nicht so weit auseinander zu liegen, wie man vielleicht denken mag. Daher scheint es mir sehr, sehr schwer zu sein, jemande(n) als devot im normalen Gespräch zu erkennen. Ich würde aus meinen eigenen Erfahrungen heraus sogar die These wagen, dass man eine devote Person auf den ersten Blick eher als genau das Gegenteil davon einschätzen würde Genau so sehe ich dsa, meine Kraft für die alltäglich notwendige Doninanz beziehe ich aus den Momenten in welchen ich meine Devotheit erleben darf und kann. Und passiert es mir normaler Weise fast immer, dass (oberflächliche?) Menschen (manchmal nicht nur anfangs) mich am allerwenigsten als devort bezeichnen würden! |
![]() | 18. November 2006 nicht nur kluge worte Unterwerfung ist ein Geschenk, geboren aus der Stärke, genährt durch Vertrauen, erhalten durch Respekt und Achtung. Wenn das Wort nicht schlägt, dann schlägt auch nicht der Stock. (Sokrates) |
![]() | 20. November 2006 Hallo@Alre Kurz und knapp, ich kann mich den Worten von samira nur anschliessen. Lieben Gruss Golden_Girl |
![]() | 20. November 2006 "Das Eine ohne das Andere?" - Gibt es nach meinem Verständnis nicht kann michPsyche nur anschliessen. Es gibt weder die Dominanz noch die Devotheit getrennt.Ohne den Gegenpart würd das Gefühl vollkommen bdeutungslos sein. Der Moment in dem es Klick macht, wie bereits so schön beschrieben wurde. Die Dominanz und die Devotion als Aktion und Reaktion zusammen ausgelöst. Denke es gibt nur wenig Momente in denen sich zwei Menschen so nah sein können, vereint durch Hingabe und Vertrauen. Beide spüren genau das Gleiche, nur aus einer anderen Perspektive. (Und damit mein ich jetzt nicht : ooch lass uns mal nen bisserl sm spielen, du schwingst die Peitsche und ich schreie.) LG Dani |
