![]() | 15. Februar 2007 Ich habe berufsbedingt.... viel mit Behinderten zu tun gehabt während meiner Jahre in einer integrativen Einrichtung... Als ich von dem Film hörte, kam auch erst Skepsis auf, dann hab ich ihn gesehen u mich gefreut, dass ich mich dazu entschieden hab. Einfach nur herrlich gemacht! |
![]() | 19. April 2007 Ja ich habe den Film gesehen und bin auch geteilter Meinung. Ich finde es absolut nicht ok Witze usw über Behinderte zu machen. Leider ist unsere Gesellschaft aber so hart, das davor niemand der anders ist , egal ob behindert oder zu dünn oder zu dick wie auch immer gefeit ist. Der Film ansich ist nicht schlecht gemacht ich finde es aber auch einerseits gut mal darauf aufmerksam zu machen was ein Behinderter Mensch im Rollstuhl für Probleme hat....an und für sich ist in diesem Film meiner Meinung nach nichts schlimmes oder gar discriminierendes zu sehen.... Till Schweiger ist ein guter Schauspieler und setzt sich so weit ich weiß sogar für Behinderte Kinder ein und das wiederum ist immer eine tolle Sache..... Man sollte diesen Film nicht so eng sehen.... |
![]() | 19. April 2007 Behindertenwitze Hallo Um mit so einer Behinderung wie z. Bsp Rollstuhabhängigkeit klar zu kommen bedarf es neben den rein praktischen Dingen eine ganze Menge Auseinandersetzungen mit sich selbst, seinem eigenen Körperbild und dem Bild in der Öffentlichkeit. Die überwiegende Mehrzahl der Behinderten die ich kenne haben ein ausgeprägtes Selbstewußtsein und kennen Witze da bleibt jedem Nichtbehinderten das Lachen im Halse stecken, mich selbst eingeschlossen. ( Ich bin auffällig gehbehindert - Gelegenheitsrollstuhl-fahrer, Hobby-Querschnitt Ge4rade wenn meine Arbeitskollegen mal einen Witz machen sind das die die am wenigsten Unsicherheit oder Berührungsängste haben. D. h ich halte es mit dem Satz von Dieter Hildebrand : "Auch Behinderte haben das Recht daß über sie gelacht wird" Eine Behinderung ist ja nichts Schlimmes es kommt allerdings darauf anwas man daraus macht. Obwohl nicht ganz richtiges Forum einen Witz habe ich noch: Was ist das - liegt im Zimmer und ist schwarz ? Ein Rollstuhlfahrer nach einem Zimmerbrand Was ist das steht im Zimmer und ist rot ? Der Rollstuhl - der glüht noch |
![]() | 30. Mai 2007 was rollt durch die Fußgängerzone, fuchtelt mit den Armen in der Luft herum unf brüllt "Scheiss Hunde!" Ein Rollstuhlfahrer der nen haufen erwischt hat... nunja, ich bin bei einem behinderten und versehrtensportverband... was haben wir immer zu lachen... und zwar ausschließlich behinderten witze Gibt auch immerwieder lustige Situationen.. ich hab durch ne missbildung des rechten armes keinen ellenbogen, verkürzten unterarm, und nur 3 finger.. einmal fragt mich einer am tisch ob ich das 10finger system beherrsche.. erst hab ich ihn nur dumm angesehn, dann musste wohl der ganze tishc lachen oder ein einarmiger, "teilt" sein essen immer per gabel, kann kein messer verwenden.. meint einer: "Was, wenn du das mal nicht einfach auseinander drücken kannst?" er: "Naja, also wenn ich das nich herbekomm, dann kann mans auchnich essen..." oder auf ner berghütte... "AAAAAAAAAAAHHHHHHH! AAaaHHHH! Hilfeeee! Ihr Hund hat mein Bein geklaut!" Der Blick den wir darauf bekamen.. köstlich... Ein behinderter der nicht über sich lachen kann, ist genauso traurig wie ein "normalo" der nicht über sich lachen kann Humor is was tolles |
![]() | 12. Juli 2007 jeder hat das recht auf leben und gleichberechtigung! ob behindert oder nicht. kenne einen rollifahrer, mit dem ich fred zusammen gesehen habe und der meinte, dass er gar nicht schlimm war; im gegenteil: er zeige sogar, was "normale" menschen tun würden um an gewisse dinge ranzukommen. |
![]() | 27. Juli 2007 also ich denke mal man erkennt ja schon ob sitze bösartig oder humorbedingt erzählt werden... ich habe auch einem türkischen bekannten türkewitze erzählt über die er lachen konnte, genauso drehten kleinwüchsige oft in serien auf, in denen sie sich oft selbst verarschen (jackass zb.) und als ich dann mal vor einem stand in meiner stammdisco habe ich tolleranter gewirkt, als ich es wohl ohne die serien und filme getan hätte... ich geh auch mit behinderten nicht anders um... mein ex-freund hatte ein glasauge, da er es in jugen alter verloren hatte... aber wieso soll ich darauf rücksicht nehmen?! es sind menschen wie jeder andere und mir ist es egal ob die person eine behinderung hat bzw. schwarz, gelb oder grün im gesicht ist... ich denke da brauch man keine unterschiede zu machen... ich unterhalte mich mit allen gleich und behandele sie auch gleich... aus! basta! |
![]() | 27. Juli 2007 ich habe jetzt nicht denn film von till angesehen, aber der joker mit peter maffay und auch heute noch hat mein magen damit zu kämpfen: "die ganze zeit über düste der kerl mit einem der damals teuersten rollis durch die gegend und machte schleichwerbung (BR / Deutschland 1986/1987)." wenn beh.- filme, dann eher so etwas wie: "das mädchen mit den feuerzeugen ( Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte / Fernsehfilm, BRD 1988)!" |
![]() | 20. August 2007 Zur Ausgangsfrage: Also, jedes Mal wenn ich mit Behinderten zu tun hatte, wurde mir klar: Die böstesten Witze über ihre eigene Behinderung ... erzählen sie selbst Dieser Ruf nach politischer Korrektheit ist, wenn man das weiß, auch blanker Unsinn. Behindert, na und? Gerade dann bringt es doch Spaß, sie mit Humor zu betrachten. Man gönnt sich ja sonst nichts Ich wunderte mich auch nicht wenig beim Film "Jenseits der Stille" (ein Film über eine hörende Tochter gehörloser Eltern, eine Art Kultfilm für Gehörlose mittlerweile), als sich mal eine Hörende beschwerte, dass an einer Stelle nix passierte und nur Musik lief, das für die Gehörlosen ja total langweilig wäre. ähhh ... da hätte sie die Gehörlosen mal vorher fragen sollen - die langweilten sich mal so garnicht, sondern amüsierten sich eher über solch eine Aufregung. Also, kurz gesagt: Bitte schööön politisch unkorrekt, je dreckiger und gemeiner, je besser! Die Behinderten selbst lachen darüber nämlich am lautesten. |
![]() | 11. September 2007 der film war klasse und nicht behindertenfeindlich.... |
![]() | 19. Oktober 2007 Ich finde das das auch eine Art der Gleichberechtigung ist.Warum soll nicht mal ein Rollstuhlfahrer die Leute zum Lachen bringen....Aber das ist dann wieder ein Thema wo sich alle drüber aufregen.Mann soll alle körperlich Behinderten gleichstellen |
![]() | 21. Oktober 2007 ich habe eine Freundin,die ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Was die für Witze kennt, da denke ich manchmal "na hoppla". Als ich mal nicht lachte,kam von ihr nur "Hallo? Ich bin behindert- wer darf das sonst,wenn nicht ich?" Dann gab es mal eine Situation in der Bahn in der wir uns neckten. Sie guckt mich an und meint "dein Po ist aber auch größer geworden,oder?" Ich sagte nur zu ihr: "Na und? deinen kann man gar nicht sehen!" Da schaltete sich eine Oma ein,die mich anraunzte,das dieser Spruch total diskriminierend sei....worauf meine Freundin meinte "Ihr Verhalten ist diskriminierend- und zwar halten sie behinderte für Humorlos und schließen sie aus Witzen aus!" da war sie ruhig. Und ich denke auch wie die meisten. Wir "normalen" müssen auch damit rechnen,wegen unserer Größe,Umfang oder Fettnäpfchen veräppelt zu werde. Und wenn alle nach Gleichberechtgung schreien,dann gehört das ebenso dazu. Den Flm haben wir letztens auch gesehen. Die Besetzung war genial. Und vorallem über Ronny Kimmel (ich werde diesen namen wohl nie wieder vergessen) -alias C.M. Herbst war der Knaller. |
![]() | 22. Oktober 2007 Ich, die Frau von Ero_Ticker, habe den Film vorgestern gesehen. Er ist oberflächlich erzählt und lebt viel von Situationskomik. Es wird sich nicht über die Rollifahrer lustig gemacht, sondern eher über die arroganten, überheblichen und auch gierigen "normalen" Zweibeiner. Und, ja, Christoph Maria Herbst spielt Till Schweiger ganz klar an die Wand! Ein kurzweiliges Vergnügen ohne tiefere Bedeutung, deswegen bitte nicht mehr rein interpretieren als der Film hergibt. |
![]() | 02. November 2007 Unsere Gesellschaft ist schon irgendwie krank... sobald wir mit irgendetwas nicht umgehen können, dann setzen wir uns diese merkwürdige, superernste, andächtige Maske auf und wir gaukeln im Extremfall sogar Betroffenheit vor... dann ist Lachen plötzlich verboten und erst recht, wenn es um das betreffende Thema geht... Meiner Meinung nach ist das nichts anderes als Heuchelei, weil wir eben nicht mit diesen Dingen umgehen können. Das betrifft nicht nur Behinderungen, sondern jede Form der "Andersatigkeit". Das fängt mit einer zu lang geratenen Nase an, geht über zu lang, zu dick und zu dünn, bis hin zu Homosexuellen. Erst in dem Moment, wenn jemand aus dem betroffenen Personenkreis darüber Witze macht, können wir herzhaft mitlachen und sind nachher oftmals fassungslos über unsere Reaktionen. Hier in diesem Thread wurde des öfteren erwähnt, dass die besten Witze über das jeweilige Handycap von den Betroffenen selber stammen. Na klar, die dürfen das ja auch... aber darf man selber auch darüber Witze machen? Warum eigentlich nicht? hat nicht jeder von uns schon einmal über einen "Schwulenwitz" hinter vorgehaltener Hand gelacht... na, Hand auf's Herz? Aber doch bitte nicht in Gegenwart eines Betroffenen, das könnte ja falsch aufgefasst werden... mein Bruder ist schwul und der kennt auch die besten Witze aus dieser Randgruppe (und dort gehen auch die allerbesten Partys ab, weshalb ich zutiefst bedauere, nicht schwul zu sein) Worauf ich hinaus will... na ist doch klar... unabhängig davon, mit welchem Handycap wir konfrontiert werden, es wird erst dann wirklich normal für uns sein, wenn wir auch darüber lachen dürfen. Und ich rede hier nicht vom Auslachen, oder Diskriminierungen, sondern von der Selbstverständlichkeit im Umgang mit allem, was von der "Norm" abweicht. Kleine Kinder können und dürfen das, nur wir Erwachsenen müssen mit der "gebotenen Ernsthaftgkeit" an derartige Themen herangehen. Die Frage ist doch, wie unsere Gesellschaft mit allem umgeht, das sich jenseits der so genannten "Norm" befindet... warum sind "integrative Einrichtungen" immer noch etwas Besonderes und nicht völlig normal. Warum sperren wir Randgruppen immer noch aus, anstatt sie als einen Teil unserer Gesellschaft hinzunehmen, oder sie sogar als Bereicherung zu betrachten? Wir Menschen sind extrem vielfältig und keiner ist wie der Andere. Warum begreifen wir das eigentlich nicht und nehmen jeden Einzelnen so hin, wie er eben ist? Ich finde es klasse, das wir alle verschieden sind. Was uns unterscheidet, ist für mich sekundär! Viel mehr gilt es die Genialität des Einzelnen zu begreifen. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob dieser nun zu dick, oder zu dünn ist, Homo oder Hetero ist, oder ob er eben im Rollstuhl sitz, nicht sehen oder nicht hören kann. Wirklich normal wird es erst dann sein, wenn jeder einzelne von uns selbstverständlich damit umgeht und das ohne lange darüber nachzudenken. Wenn es für Architekten selbstverständlich ist, Häuser zu konstruieren, in denen sich auch Rollstuhlfahrer frei bewegen können, wenn es selbstverständlich ist, dass Fussgängerampeln auch ein akustisches Signal haben, das Gehwege ohne Hindernisse angelegt werden, wenn Schulen und Kindergärten von vorn herein mit absoluter Selbstverständlichkeit berhindertengerecht eingerichtet werden, oder auch wenn Schwule und Lesben ihre Andersartigkeit uneingeschränkt ausleben dürfen, erst dann wird es für uns "ach so perfekte Normalos" wirklich selbstverständlich sein, dass es Menschen gibt, die einfach nur ein bisschen anders sind, als du und ich... und dann können wir vielleicht auch gemeinsam, ebenso selbstverständlich darüber Witze machen... warum eigentlich nicht? |
