![]() | 10. November 2011 Warum dürfen "Strafen" keinen Spass machen? Ich hab das bisher immer so verstanden, dass die "Strafen" quasi das Salz in der Suppe sind - also das was den Sub kickt und die er sowohl erhofft wie auch fürchtet. Erhofft weil ihm genau das Lust bereitet und fürchtet weil die Strafe an seine Grenze gehen oder diese sogar erweitern könnte (Wobei hier der Dom die Grenzen seiner/s Sub ganz genau kennen muss). Ist eine Sub die so perfekt ist das man sie nicht bestrafen kann nicht für beide Seiten langweilig? Und ist eine "Strafe" die der/m Bestraften keinen Spass/Erfüllung bereitet nicht eine misslungene "Strafe". Gruß Jack |
![]() | 10. November 2011 Ist eine Sub die so perfekt ist das man sie nicht bestrafen kann nicht für beide Seiten langweilig? DAS ist Ansichtssache. Ich kenne auch weibliche Tops, die genau das einfordern und mit Aufmüpfigkeit, egal welcher Form, überhaupt nichts anfangen können. Und ist eine "Strafe" die der/m Bestraften keinen Spass/Erfüllung bereitet nicht eine misslungene "Strafe". Auch das ist Ansichtssache. Paare, bei denen der Gehorsam sehr weit oben steht, einigen sich dann schon mal darauf, dass wenn eine Strafe vonnöten ist, diese Sub gerade keinen Spaß machen soll. Strafe als Disziplinierung ist das dann, nicht wirklich Teil des Spiels, sie soll dafür sorgen, dass Sub das Vergehen wofür gestraft wird tatsächlich nicht mehr tun wird. Um die Threaderstellerin nicht zu sehr zu verwirren: Es gibt einfach sauviele Möglichkeiten, SM zu leben. Das Wichtigste ist, dass beide auf ihre Kosten kommen! Und wie, das hat vanBruns mit einer rhetorischen Kraft (der ich leider nicht mächtig bin) beschrieben, dass ich davor nur den Hut ziehen kann. |
![]() | 10. November 2011 ich als nicht-fetischist bin auch gerade ziemlich geplättet von der schilderung von vanbruns! es gibt tatsächlich einen ziemlich guten einblick in dessen denkweisen bzw hinter die kulissen des "funktionsprinzips" eines fetischisten! hut ab! |
![]() | 10. November 2011 DANKE! Ich danke euch allen von Herzen, dass ihr euch meiner Situation angenommen habt. Ich habe mir jetzt viel Zeit genommen und das Thema Revue passieren lassen. VanBruns, Dir möchte ich besonders danken. Durch deinen Beitrag habe ich für mich selbst eine Art Zugang zur "anderen Seite" gefunden, denn das was du schreibst ist für mich der perfekte Einstieg um die Sache weiter auszubauen. Inspiration so zu sagen. Auch dir, Hanije danke ich sehr für deine konstruktiven Beiträge. Habt vielen, vielen Dank! Ihr habt mir mit all euren Worten die Angst, als Dom zu versagen, ein Stück weit genommen. Lieber Jirik, ja dem ist so. Wir haben unser Spiel erst angefangen und ich würde sagen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt etwa auf Augenhöhe kommunizieren. Ich finde Respekt voreinander sehr wichtig, auch wenn er mein Sub ist. Ich als seine künftige Dom trage für ihn die Verantwortung und möchte, dass er mir egal ob bei einer Belohnung oder Strafe, frei in die Augen sehen kann ohne sich dabei schlecht zu fühlen. |
