Sexuelle Frustration in sonst himmlischer Beziehung

08. November 2011
Sexuelle Frustration in sonst himmlischer Beziehung

Hallo Leute!

Ich bin seit zwei Jahren sehr glücklich vergeben. Die Beziehung läuft wie immer geträumt, sehr gleichberechtigt und harmonisch. Vor kurzem sind wir zusammengezogen. Es wäre alle wundervoll.
Wäre da nicht die Sache mit dem Sex.

Ich bin bereits recht erfahren, für ihn dagegen war ich die erste Frau, in jeglicher Hinsicht. Ich habe ein sehr breites Interessenfeld in Sachen Sex, bin phantasievoll und aufgeschlossen gegenüber Neuem, ab und an brauche ich ich es, etwas härter dominiert zu werden.
Er ist meinen Wünschen gegenüber nicht verschlossen, im Gegenteil, tut sich jedoch mehr als schwer in der Umsetzung.

Zu meiner Vorgeschichte muss man noch sagen, dass ich mehrere Partnerschaften hatte, die sexuell teilweise sehr erfüllend waren. Kurz vor der Beziehung hatte ich eine etwa zweimonatige Sexbeziehung, die mich sexuell erfüllt hat, einfach wirklich gut war.
Die Messlatte liegt dadurch natürlich sehr hoch und ich versuche, der Sache Zeit zu geben, keinen Druck zu machen. Jedoch ist das das Niveau das ich in meiner Beziehung gerne irgendwann erreichen möchte. Dass Sex in einer festen Partnerschaft nicht immer eine so große Rolle spielen kann wie in einer Sexbeziehung ist mir dabei klar, aber ich wünsche mir die Qualität dieses vergangenen Sexes ab und an zu erreichen. Dabei habe ich leider nicht das Gefühl, dass Neuerungen und Steigerungen ein gemeinsames Projekt sind. Es ist eher so, dass das Bedürfnis in mir irgendwann zu stark wird und ich dann versuche, Neues einzubringen. Dabei schlucke ich die Frustration und versuche positiv an die Sache zu gehen um nicht zuviel Druck aufzubauen. Kleine Erfolge gibt es, aber ich muss ehrlich sagen, es genügt mir nicht.

Wir haben für meinen Geschmack sehr wenig Sex, höchstens 1-2 mal pro Woche, dann oft übermüdet, in 99% der Fälle vor dem Schlafengehen und nicht spontan. Morgens mag er nicht. Sex während meiner Periode und lecken ist nicht drin. Ich sage mir, ok nicht jeder mag eben alles und man muss den anderen mit seine Vorlieben akzeptieren. Aber zusätzlich zum Gesamtproblem belastet mich das. Vor allem führt nach meiner Erfahrung häufiger Sex zu einer schnelleren Verbesserung, man lernt sich und den anderen und beide im Zusammenspiel besser kennen und der Sex steigert sich. Dadurch dass wir selten Sex haben und dann auch immer nur einmal, also insgesamt maximal eine geschätzte halbe Stunde bis Stunde passiert da leider nicht viel.

Da Sex bei mir sehr viel im Kopf abläuft brauche ich das Gefühl intensiver absoluter ungebrochener Verbundenheit mit meinem Partner. Im Ansatz habe ich das, aber es ist nicht so stark, wie ich es bräuchte und manchmal geht es ganz weg, dann verschwindet bei mir die Lust und wir müssen schonmal abbrechen, dann kann er mich auch nicht dort abholen wo ich bin und mir neu helfen, auf Touren zu kommen. Zeigen finde ich schwierig, ich bin nicht passiv im Bett, aber eben gerne der „antwortende“ Part, was sich dann auch in meinen BDSM-Vorlieben niederschlägt.
Darüber reden fällt schwer, ich habe den Eindruck neben der Arbeit belastet ihn das zu stark, daher serviere ich es immer in kleinen Einzelteilen, viel dabei herumgekommen ist noch nicht. Ich möchte ihn aber nicht zu sehr unter Druck setzen, davon verspreche ich mir nichts.

Vor allem weil ich vor kurzem mit einem damit zusammenhängenden Problem an ihn herangetreten bin: Ich fühle mich von ihm nicht in meiner Fraulichkeit bestätigt geschweigedenn als sexy empfunden. Obwohl ich weiß, dass das nicht der Realität entspricht: was er sendet kommt bei mir einfach nicht an. Dieses Gefühl der Bestätigung hole ich mir dann draußen (Blicke und kleinere Flirts), das ist kein Problem, aber eigentlich nicht was ich will und auf Dauer wenig befriedigend.

Das klingt alles sehr negativ, was sicherlich auch daran liegt, dass ich momentan wieder einmal beim Gefühl der Frustration angekommen bin. Nach dem nächsten Sex hat sich das vermutlich wieder für eine Weile gelegt.
Wir haben zwischendurch auch sehr guten, für mich befriedigenden Sex, so ist es nicht. Und er gibt sich Mühe mit mir. Jedoch habe ich oft das Gefühl, dass die Chemie im Bett einfach nicht stimmen will und die immer wiederkehrende Frustration wird zum Dauerproblem. Und nach zwei Jahren ohne wirklichen BDSM habe ich ein ziemlich großes Verlangen.

Eine offene Beziehung, so dass ich es mir anderswo holen könnte kommt für ihn nicht infrage, da müssen wir gar nicht erst drüber sprechen. Auch so ein Punkt, ständig laufen mir "Möglichkeiten" in Form attraktiver Männer vor der Nase herum, die ich nicht haben kann. Aandererseits glaube ich nicht, dass das mir hilft. Ich will es ja hauptsächlich von ihm und nicht von sonst wem.
Der nächste Schritt wäre eventuell ein Besuch beim Sexualtherapeuten. Aber der Gedanke, ihm das vorzuschlagen bereitet mir Bauchschmerzen.

Vielleicht hat einer von euch den ein oder anderen Tipp, wie ich es schaffen kann, dass wir unserer Sexualität mehr Raum geben und uns mehr ausprobieren können. Ich bin momentan einfach ratlos.
08. November 2011

Sorry meine etwas provokante Frage - aber bist du dir sicher, dass er der richtige Partner, bzw. du die richtige Partnerin für ihn bist?? *gruebel*
08. November 2011

Ehrlich gesagt schoss mir diese Frage auch als erstes durch den Kopf.

Ich fürchte, da gibt es kein Patentrezept. Entweder es gelingt dir ihn mit viel Geduld in deine Welt einzuführen oder du wirst lernen müssen mit den Defiziten zu leben.

Take it, change it or leave it!
08. November 2011

Ich schließe mich den Damen (Zum Zeitpunkt meines Schreibens.) an und habe mich an dieser Stelle

Jhaniikest:
Da Sex bei mir sehr viel im Kopf abläuft brauche ich das Gefühl intensiver absoluter ungebrochener Verbundenheit mit meinem Partner.

gefragt, wieso denn aus deiner zweimonatigen Sexbeziehung zuvor nichts geworden ist *gruebel* Aber gut, das ist ja nicht das Thema.

Nach dem, was du schreibst, scheint dieses Frustempfinden (Kann man es so nennen?) nicht das erste Mal der Fall zu sein, aber scheint es sich (so klingt es für mich) durch euer Zusammenziehen "manifestiert" zu haben. Ich weiß ja nicht, wie es vorher war (Die Distanz.), aber kann mir vorstellen, dass es jetzt aufgrund der Nähe umso deprimierender ist, wenn der andere greifbar ist und man es (theoretisch) haben könnte, aber nicht haben kann.

Was dagegen tun? *gruebel*
Auf der einen Seite fällt mir auf, dass du einen sehr reflektierten und konsensorientierten Eindruck machst, auf der anderen Seite frage ich mich, wie "himmlische Beziehung" und kategorisches Ausschlussverfahren seinerseits (Öffnung der Beziehung) und auch sonstige - hmm - "Umschiffung" der Thematik zusammenpassen.

Von daher werfe ich einfach mal "Zeit nehmen" und "Reden" in den Raum, weiß ich zumindest nicht, inwieweit er sich der "Dringlichkeit" oder deinem "Leidensdruck" bewusst ist. Alles andere hielte ich für suboptimal - zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt.
09. November 2011

So wie sich das mir darstellt, hast Du da einen wunderbaren Freund (und ich meine wirklich: FREUND) - und keinen Liebespartner.

Ein Mensch mag ansonsten noch so gut zu Dir passen und noch so großartig in vielem sein - wenn er sexuell einfach nicht wirklich mit Dir "kompatibel" ist, wirst Du auf Dauer damit sehr wahrscheinlich nicht glücklich.

Also bleibt nur, am Ball zu bleiben und weiter miteinander zu reden und Deine Bedürfnisse an den Mann zu bringen ...

(Der Antaghar)
09. November 2011

Irgendwie rufen mir deine Zeilen ganz laut entgegen, dass das, was meine Vorschreiber angemerkt haben, schon gefühlsmäßig in dir vorhanden ist.

Manchmal ist das Leben schon gemein.
09. November 2011
... in sonst himmlischer Beziehung

du solltest vielleicht das "himmlische" Element deiner Beziehung etwas erläutern - zumindest für mich kommt davon in deinen Zeilen herzlich wenig rüber *zwinker*
09. November 2011
@ Jhaniikest

Im Grunde ist schon alles Wichtige gesagt.

Dein Freund hat kein Defizit, er ist lediglich anders veranlagt und seine Bedürfnisse sind mit dem, was für dich Schmalspursex ist, befriedigt. Therapiebedürftig ist das in keinem Fall, und deine Frage danach impliziert für mich, dass du dir insgeheim erhoffst, ihn dadurch "auf Linie zu bringen", liege ich da richtig? Genau das wird aber nicht passieren. Man kann Neigungen, innere Bedürfnisse und Wünsche nicht beibringen oder anlernen, das wäre höchstens Sex nach Drehplan und du würdest dir noch weniger begehrt vorkommen, da alles künstlich und gestellt wirkt.

Glaube mir, ich kann dich sehr gut verstehen, vor allem deine BDSM-Neigung, aber manchmal hat man nur die Wahl zwischen Pest (Akzeptieren von schlechtem Sex) und Cholera (ungewollte Trennung).
09. November 2011
Klingt...

... in meinen Ohren leider auch so, dass da wenig Hoffnung besteht ... und leider bin ich da "gebranntes Kind" ... war in meinen Beziehungen immer eine ähnlich (sexuell nicht zufrieden stellende) Situation und ... letztendlich sind sie alle daran gescheitert ...

Reden, Zeit geben ... hilft nicht bei sexueller Inkompatibilität... das ist so, als würde man bei einem Motorschaden am Auto darauf hoffen, dass die Handbremse sich bald richtig lösen lässt ...
09. November 2011

Ich hab mich beim Lesen des EP gefragt, was die Beziehung "himmlisch"
macht. Vielleicht solltet ihr einfach mal gemeinsam Bilanz ziehen und
Eure Prioritäten abgleichen. Und das ganz offen und ohne Sprech- und
Denkverbote.
09. November 2011

Mal eine Frage: wie alt ist denn dein Freund?
Wir reden hier ja nicht davon das du ihm vorrausbist sondern das du, wenn ich das richtig gelesen habe, überhaupt die erste Frau bist.

Okay, ich hab doch noch ne Frage: warum kommt für ihn eine offene Beziehung auf keinen Fall in Frage?
Hat er das schon mal gesagt oder glaubst du seine Antwort zu kennen und traust dich nicht es anzusprechen?
Wobei, mal ehrlich.....für eine offene Beziehung muß man ehrlich seinem Partner gegenüber sein.
Das bist du noch nicht ganz da du ihm ja noch nicht all deine Frustpunkte erzählt hast.
Ich weiß das das schwer ist.
Aber es wird auf gar keinen Fall besser wenn man nichts sagt.
Die Frage ist nur: wie sagst du es ihm?
09. November 2011
Lehrer/Schüler

Sorry wenn ich deinen Beitrag hier so lese erinnert mich das stark an ein Lehrer/Schülerverhältnis.
Du gibst die Aufgabe vor und er hat sie zu erfüllen.
Und auch wenn du schreibst das du keinen Druck aufbauen willst, so spürt er aber deine Unzufriedenheit und das wird ihm Druck machen.

Wenn er gerade erst seine Sexualität entdeckt braucht er Zeit. Er muss in aller erster Linie lernen was IHM gefällt und nicht wie er deine Wünsche bedient.
Ich denke dü überforderst ihn schlichtweg. Wenn der Sex einmal ganz ok war, hakst du den Punkt unter ok das kann er ab, und weiter gehts zum nächsten Übungspunkt. Vielleicht möchte er aber bei Punkt eins bleiben, weil ihm das gefallen hat.



Und eine Leidenschafft für BDSM hat man oder eben nicht.
09. November 2011

Dass Sex in einer festen Partnerschaft nicht immer eine so große Rolle spielen kann wie in einer Sexbeziehung ist mir dabei klar,

ich sagte es in einem anderen thread schon mal, DAS halte ich für das am meisten verbreitetste gerücht schlechthin!
diese "sex ist nicht das wichtigste" - sprüche, ich kann sie nicht mehr hören. angesichts der vielen treads über unzufriedenen sex in einer ansich soooo supertollen partnerschaft, sollte einem doch mal zu denken geben.
wenn ich eine monogame partnerschaft anstrebe, dann sollte der partner natürlich auch beim sex passen. und auch da sollten die gleichen kriterien bei der beurteilung angelegt werden, wie beim vermeintlichen rest, der ja so toll ist.
du möchtest ab und an härter dominiert werden? glaubst du das kann man lernen?
ich glaube es nicht, denn aus einem ackergaul wird kein rennpferd.
was ist so schlimm daran sich einzugestehen, dass es überall passt, beim sex aber nicht? dann ist es halt so.
in was für einer verschrobenen gesellschaft leben wir eigentlich, du kannst dich trennen, weil er/sie säuft, das geld verspielt, schlägt oder wasweißich, aber niemals darf man sagen, dass es wegen schlechtem sex ist.
ich sehe sie schon, die erhobenen zeigefinger der moralapostel, wie sie erneut versuchen dir eintrichtern, dass sex doch nicht alles ist.

mag ja sein, aber wenn sex und der "rest" (was immer das auch ist) je die hälfte ausmachen, dann ist doch die hälfte deiner beziehung schon schlecht, oder?

also wach auf und ändere den zustand der dir sorge bereitet, oder jammere so lange weiter, bis du es irgendwann ja doch tust.
09. November 2011
Erfahrung trifft auf Unerfahrenheit

Ich bin bereits recht erfahren, für ihn dagegen war ich die erste Frau, in jeglicher Hinsicht. Ich habe ein sehr breites Interessenfeld in Sachen Sex, bin phantasievoll und aufgeschlossen gegenüber Neuem, ab und an brauche ich ich es, etwas härter dominiert zu werden.
Er ist meinen Wünschen gegenüber nicht verschlossen, im Gegenteil, tut sich jedoch mehr als schwer in der Umsetzung.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung aus einer früheren Beziehung. Menschlich hat man sehr gut zusammengepasst, sich geborgen und geliebt gefühlt, sich im Alltag verstanden. Kurz um, es waren alle Voraussetzungen für eine gute Beziehung vorhanden, wenn man den sexuellen Part ausser Acht gelassen hätte. Die einen sagen, dass der Sex in einer Beziehung überwertet wird, die anderen wiederum sind der Auffassung, dass der Sex sehr wohl einen nicht unerheblichen Stellenwert in der Gesamtheit einer Beziehung einnimmt. Letzteres trifft wohl eher zu.

Bei mir war es so, dass ich schon sehr viel Erfahrung in Sachen Sex hatte und meine damalige Partnerin hatte zwar mal eine kurze sexuelle Begegnung mit einem Mann, aber war verständlicherweise völlig unerfahren. Also Erfahrung trifft auf Unerfahrenheit. Grundsätzlich nichts schlimmes, aber das Problem liegt dann mit einer gewissen Erfahrung auch in der Erwartungshaltung. Du bist in dieser Hinsicht Deinem Partner um tausende Meilen voraus, hast vieles schon erlebt und auch praktiziert. Deine Erfahrungen und die daraus resultierende Wünsche und Vorstellungen können nicht auf das Ausgangsniveau Deines Partners zurückgedreht werden, folgedessen wird es Zeit brauchen, bis diese Lücke geschlossen ist.
Ich möchte Dich da jetzt nicht entmutigen, aber bei mir war es so, das nach 12 Jahren diese „Lücke“ einfach nicht geschlossen werden konnte, dass SIE einfach auch nicht auf der gleichen sexuellen Wellenlänge lag. Sie hat sich bemüht, aber sehr vieles war einfach nicht ihr Ding. Bei mir war aber das Verlangen doch sehr stark ausgeprägt, ich konnte mich mit dem „Mangel“ einfach nicht abfinden. Es hat was Essentielles beim Sex gefehlt. Ohne es selbst zu merken, wirkte sich diese Unzufriedenheit eben doch auf die restliche Beziehung aus. Es braucht unter Umständen viel Zeit und sehr viel Geduld, um sich in sexueller Hinsicht anzugleichen, vorausgesetzt, beide ticken dahingehend ähnlich. Aber wenn für den Partner der Sex nicht gleichbedeutend ist wie für einem selbst, wird es kaum möglich sein, ein erfülltes Sexualleben mit dem Partner zu haben. Dann kann man nur noch in sich selbst hinein hören und für sich selbst klären, ob man unter diesen Umständen eine Beziehung weiterführen kann oder nicht. Es kommt immer darauf an, wie sehr man diesen Menschen liebt und wie wichtig einem selbst die sexuelle Erfüllung ist. Dieses abzuwägen ist sehr schwer und würde ich für mich nie mehr durchmachen wollen. Ich kann dir nur raten, hab Geduld. Du bist ja bisher sehr gut vorgegangen, aber achte auch auf Dich und Deine Gefühle.
09. November 2011
Danke erstmal für die vielen Antworten!

Okay, was ich mir schon dachte, wird immer wieder angesprochen: Das einzige was helfen kann sind Zeit und Reden.

Dann werde ich ums offen Reden wohl nicht darum herum kommen. Der Gedanke ihm weh zu tun ist dabei nicht gerade schön.

Eine Trennung kommt zum jetzigen Zeitpunkt für mich überhaupt nicht infrage. Ich habe schon einige ziemlich miese und einigermaßen schöne Beziehungen durchgemacht, aber ich fühle mich in dieser hier ansonsten so wohl, dass ich nicht kampflos aufgeben werde. Wo ein Wille ist - und der ist auf jeden Fall bei beiden da - ist auch sicher irgendein Weg. Ob letztendlich doch eine offene Beziehung infrage kommt... keine Ahnung.
Ja wir hatten das Thema schon, denn ich mag auch Frauen und das ist nun etwas, was er mir wirklich nicht geben kann. *zwinker*

Was ist das Himmlische? Das Himmlische ist, einen Menschen zu haben, der in jeder Situation zu einem steht, im allgemeinen einfach Rückgrat hat, mit dem man sich in allen wichtigen Werten deckt, mit dem man Zukunftspläne teilt, mit dem man eine Menge Spaß haben kann und der sich im Alltag in allen Belangen fair verhält. Und vor allem: mit dem man ein eine sehr tiefe und zuverlässige Liebe teilt. Ich hoffe, das reicht als Einblick.

Zum Lehrer/Schüler-Problem: Leider trifft das ziemlich genau den Punkt. Wenn ich nach seinen Wünschen bohre stoße ich aber auch nicht auf Öl.
Ich bin mir nicht ganz sicher: a) Entweder er ist wirklich mit dem zufrieden wie es ist oder aber b) er kennt einfach noch nichts anderes.
Klingt blöd? War bei mir aber nicht anders, es hat Jahre gedauert, mich selbst und meine Vorlieben zu entdecken und ist sicher ein noch nicht abgeschlossener Prozess. Aber ob das bei ihm genauso ist? Keine Ahnung.
Es ist nicht so, also ob ihm die Dinge, die wir bisher ausprobiert haben, ihm nicht gefallen hätten, aber er scheint kein Bedürfnis danach zu haben.
Klingt wohl eher nach a)? *schiefguck*
Ich schätze das kann letztendlcih auch nur er mir beantworten.

Nunja, ich werde sehen, ob ich in den nächsten Tagen einen Zeitpunkt für ein ausgiebigeres Gespräch erwische. Jedenfalls nochmal danke für eure Antworten.
Besonders auch an Taishar: du hast mir die dumme Idee mit dem Therapeuten aus dem Kopf geschlagen.

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