Frage an die Betroffenen

09. November 2006
Frage an die Betroffenen

Immer wieder höre und lese ich, dass Menschen mit Behinderungen genauso sind wie andere Menschen und sie möchten auch so behandelt werden.

Vollkommen richtig - ja, das sehen ich auch so und denn noch ertappe ich mich dabei, dass ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll, bin gehemmt, scheu und schüchtern, habe Angst etwas falsch zu machen. Mir ist bewußt, dass dies ein ganz natürlicher Vorgang ist. Mir der Zeit legt sich das auch und ich bin völlig anders.

Meine Erfahrung hab ich mit einem Blinden und Sehbehinderten Verein gemacht. Dort habe ich sehr viele Menschen kennen gelernt und wirklich schätzen - ich durfte vieles mit ihnen erleben und Einblick in ihre Welt bekommen. EINBLICK, auch ein Wort das nun zu den Blinden im krassen Gegensatz steht aber sie bezeichen es selbst so.

Sind wir einfach zu sensibel oder zu ängstlich um damit umzugehen - warum haben wir diese Schwierigkeiten, wie stehen die Betroffenen dazu und vor allem, wie würden sie sich ein Verhalten von uns wünschen, kann man die Distanz, die Hemmung nehmen? Ist es unangemessen die betreffende Person darauf anzusprechen oder ist es genau richtig?

Ich würde mich sehr freuen wenn ich dazu Postings erhalten denn ich würde gerne auch mein Verhalten überdenken und dazu lernen. Mir würde es eine ganze Menge bringen.

Herzlichen Dank

LG Nanny
09. November 2006
hm

also als ich im alterheim gearbeitet hatte ,war es für mich auch einfacher damit umzugehen,da ja alle irgendwie ein gebrechen hatten.
doch wenn ich einen behinderten auf der straße oder so treffe, da weiß ich irionischerweiße oft nicht wie ich mich verhalten soll.
da es mir schon öfters passiert,das ich von behinderten angepflaumt wurde,entweder kamm die aussage-hey,lasen sie mich vor ,sehen sie nicht das ich behindert bin.-oder ,ich bin zwar behindert aber nicht tod und brauche ihre hilfe nicht.
ganz krass war es mit zwei blinden im geschäft.
der eine war von geburt an blind,wenn er in den raum kamm und an den papierkorb gestoßen ist,meinte er nur "hoppla,sorry habe ihn übersehen"
der andere wurde durch einen unfall blind,er ging nur mieß gelaunt durch die räume.
tja jedem menschen recht getan das ist eine kunst die niemand kann
09. November 2006

ich behandle behinderte menschen grundsätzlich, wie ich auch andere "normale" erwachsene behandle... ausser bei trisomie 21, irgendeiner form von starker psychischer behinderung und sehbehinderung...
ich habe mir dieses verhalten in einem behinderten-orchester angeeignet (bin selber nicht behindert, habe ausgeholfen), da man da sehr nahe an behinderte herankommt, und so auch gewisse muster zu erkennen vermag...

tschoppi
09. November 2006

Ich (Er von uns) als Betroffener schreibe mal meine Meinung dazu:

Wie soll man sich mir gegenüber verhalten, bzw welches Verhalten wünsche ich mir von "Normalen". Ich benutze einfach mal Erlebnisse des täglichen Lebens um verschiedene Situationen zu beschreiben.

- Meine bessere Hälfte war beim MRT und ich wartete im Flur. Eine Arzthelferin kam aus einer Tür "gestürmt" und schlug Sie gegen meinen Rollstuhl. Ansich kein Problem, fahr ich halt etwas auf Seite. Ein "Normalo" würde ja auch auf Seite gehen. ABER ... Sie griff sofort nach meinem Rollstuhl und schob mich auf Seite. Es kam ein recht unfreundliches "Finger weg!" und ich fragte Sie, wenn jetzt ein fremder Mann kommen würde, Sie hochhebt und paar Meter weiter wieder abstellt, wieviele Ohrfeigen der sich dafür einfangen würde? Kein Mensch mag es wie ein Gegenstand auf Seite gestellt zu werden, ich als Rollifahrer soll es aber hinnehmen.

- Auf offener Strasse spricht uns ein wildfremder Mensch auf meine Behinderung an. Interesse ist wirklich gut und wir beantworten gerne Jede Frage zu diesem Thema. ABER .... Derjenige fragt nicht mich als Betroffenen sondern fragt mein Begleiter und spricht in 3. Person von mir.

- Ein kleiner Junge schaute interessiert mein Rollstuhl an. Ich blieb stehen um zu sehen was als Nächstes kommt. Der Junge kramte sein ganzen Mut zusammen und fragte: "Sind sie ein armer Mann?" Ist es echt so schwer einem kleinen Kind zu sagen: "Der sitzt im Rollstuhl weil er wahrscheinlich nicht laufen kann?" und bei weiteren Fragen des Kindes auf den Behinderten zu zu gehen um evtl. den Wissensdurst vernüftig zu stillen, als irgendein Müll zu erzählen?

- Leute glotzen bei Jeder Gelegenheit wie blöd, ganz schlimm wenn man sich küsst, sich umarmt oder zusammen lacht. Warum konnte mir selbst auf Nachfrage keiner sagen, ausser das die Leute aussahen als würde sie gerade der Schlag treffen. Man sollte Sie vorwarnen das ich auch genug Hirnmasse habe um mich verständlich artekulieren zu können. Das würde für weniger Überraschungen sorgen. *grins*

- Ich steh im Aufzug, an der Kasse oder sonstwo mit vielen Menschen und plözlich stützen sich irgendwelche Leute auf einmal auf meinem Rollstuhl ab oder benutzen mich als Ablage. Macht das mal bitte mit nem Normalo.

- Leute die sich mal eben ganz schnell für ne Minute mit dem Auto aufm Behindertenparkplatz stellen. Die meisten fangen auf Nachfrage sogar an zu humpeln .... Seit ihr schonmal mitn Rollstuhl gefahren? Nein? Ein Boden der gerade, glatt und eben aussieht ist es in 99% nicht. Sondern wird ein kraftraubendes Unterfangen für ein Rollstuhlfahrer. Da bin ich um jeden cm froh der mir erspart bleibt.

- Schonmal gefragt warum die meisten Behindertenklos abgeschlossen sind? Weil sie ständig verschmutzt oder dem Vandalismus zum Opfer fallen. Oder von Normalos benutzt und damit für uns blockiert werden. Deswegen gibt es z.B. ein einheitliches Schlüsselsystem. Es gibt kaum Toiletten die wir überhaupt benutzen können. Manche Klos werden schon total unbrauchbar gebaut. Hauptsache die Schüssel hängt höher, ob wir dann ein Kran brauchen um darauf zu kommen ist ja unsere Sache.

Ich (wir) könnten massig mehr Sachen aufzählen .... aber welches Verhalten wünschen ich mir genau?

- Ihr (die Normalos) habt eine Frage? Gut fragt MICH einfach. Die Antwort wird freundlich und sofort kommen. Auch wenn die Fragen unangehm sein könnten (z.B. Sex, etc...). Seit einfach offen mit uns. Wenn ich auf eine Frage nicht antworten möchte, dann werde ich das sagen.

- Ihr müsst mir nicht ständig Türen aufhalten. Ich kann das auch Alleine und wenn nicht, dann kann ich sogar nach Hilfe fragen. Fragt besser VORHER ob ich Hilfe brauche bevor ihr losstürmt und Türen aufreisst, etc. Lasst mich Sachen alleine machen, wie andere auch. Ich kann sogar lernen dadurch. Ich muß mein eigenen Weg in diesem Leben finden bzw damit klar kommen. Ich kann mich net darauf verlassen das mir immer jemand hilft. Hilfe ist gut gemeint, aber ich verlerne dadurch auch Sachen wenn man mir zu oft hilft. Darum: Erst fragen, dann bei Bedarf helfen!

- Nehmt mich so hin wie ein "Normalo". Ich kann denken, sprechen, lesen und auch Probleme bewältigen. Ich kann lachen, weinen, Spaß haben. So wie ihr auch. Macht einfach das mit mir (uns) was ihr mit "Normalos" auch machen würdet. Nehmt nur dann Rücksicht wenn sie wirklich von Nöten ist.

- Die einzigste Rücksicht die ich von Normalos verlange ist: Blockiert mich nicht. Denn ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert! Ich habe (gesundheitlich gesehen) nur ein Handicap.
09. November 2006
starke Worte von einem starken Mann!

Wow... das hat gesessen! Obwohl ich mich denke nicht unbedingt zu jenen zählen muss, die angesprochen sind (aber wer tut das schon?), geht mir das doch ganz schön nahe.

Aber vielleicht solltest du auch mal drüber nachdenken, dass die Hilfestellungen der "Normalos" aus ihrer eigenen Hilflosigkeit resultieren. Hilflosigkeit und Ratlosigkeit im Umgang mit "Behinderten". Und nicht jeder "Normalo" ist so selbstbewußt wie du "Behinderter" - manchmal sind die nämlich mehr "behindert" als du.

Ich denke, mehr Toleranz und Rücksichtnahme auf beiden Seiten wären angebracht und notwendig.

Vielen Dank für deinen offenen Beitrag. Ich hoffe, dass ihn viele lesen - er könnte beiden Seiten helfen.

LG Frau Lust
09. November 2006

jepp, der beitrag wird wohl ziemlich viel klar stellen, und ich hoffe, dass du nicht der einzige bist, der so selbstständig ist...

tschoppi
09. November 2006

Sie von uns:

Es gibt Tage, da könnte ich ausrasten wenn ich noch einen Menschen sehe der und geschockt anguckt wenn er uns zusammen küssen oder lachen sieht, noch einer der uns anguckt weil ich aufm behintertenparkplatz parke und dann ausm wagen springe wie eine junge gottheit( oder wie heißt das wesen in grau mit dem langen rüssel?)und dann den rolli ausm kofferaum hole um ihn auf die beifahrerseite hinzustellen, tage wo ich mich frage WARUM wir wieder mal behaldelt werden wie Auserirdische......

Es gibt Tage da freu ich mich über die Schlagfertigkeit einer Kassiererin die uns normal behandelt, Tage wo ich mich freue wenn ein kleiner Junge erst staunend guckt und dann ganz vorsichtig den Rolli anfast, Tage wo eine Mama ihrem Sohn, der noch in der Karre sitzt, sagt das der Rolli ja wohl viel cooler aussieht wie seine Karre, Tage wo uns ein älterer Herr anspricht, uns zu unserem Wagen begleitet ( der in keiner weise mit den vielen plakaten und symbolen beklebt ist das das ein Rolliwagen ist), weil er sehn möchte wie Männe sich umsetzt und keine Angst hat fragen zu stellen, Tage wo uns der Kapitän im Urlaub aufs Ausflugsboot hilft und das sogar fast besser macht ich ich selber, .............

Nur um zu wissen was ER von uns durchmacht habe ich mich mal einen tag in den rolli gesetzt. Lehrreich, spannend, gefährlich, lustig, anstrengend, schwer,..........
Ach ja, ich habe 4! std geschafft, dann hat er abgebrochen. Traurig war ich nicht darum, aber total geschafft.
Was ich mir wünsche:
ein paar unter paaren zu sein.
Falls ihr mal wissen wollt wieviel spaß wir so haben kommt doch einfach mal mit schwimmen. Wir würden uns freuen *wink*
09. November 2006

@LustanderLust

Warum muß es denn Hilf- & Ratlosigkeit im Umgang mit Behinderten geben?

Fragt doch einfach. Wie ging das Lied? "Wer nicht fragt bleibt dumm..." O.K. Unwissenheit hat nichts mit Dummheit zu tun. Aber ich kann nur sagen: Fragt, Fragt, Fragt und fragt nochmals.

Klar läuft mein Leben durch das Handicap etwas anders ab als Eures. Aber es bezieht sich auf Kleinigkeiten. O.k. ich kann net laufen, aber es stört mich auch net das ihr laufen könnt.

Ich geb zu wenn ich an mein "altes" Leben denke, da war vieles anders. Meine Ziele haben sich geändert, angepasst .... oder doch nicht?

Ich kenne beide Seiten vom Leben. Jeweils die eine und die andere Seite hat Vor & Nachteile.

Bevor jetzt jemand fragt was ein Rollstuhl für Vorteile hat: Ich hab immer nen Sitzplatz, muß nie stehen. Hab mir vor etlicher Zeit Wanderschuhe beim Aldi geholt, noch kein Kratzer an der Sohle, sehen aus wie neu. Ja ich mag es kleine Kindern im Kinderwagen die Zunge raus zu strecken nur weil ich in der geileren Karre sitze. Bei Konzerten, Kino, etc hab ich immer den besseren Platz als ihr weil ich so klein bin *bääh*

Im großen und ganzen hab ich aber ein genauso normales Leben wie früher auch.

Wenn ich mit Freunden etwas trinken gehen will, dann mach ich das. Wir achten halt drauf das der Laden jetzt net gerade 10 Stufen hat. Toilette, behindertengerecht in ner Kneipe wäre ein Traum. Gibts net, müssen wir das anders halt lösen. Klappt trotzdem.

Disco, gehe ich gerne hin. O.k. gibt net viele wo ich reinkomme wegen Treppen, dann geh ich halt in ne Disco WO ich reinkomme (gibt hilfsbereite Türsteher und sogar Discos mit Aufzug). Trifft beides net zu, bin ich halt woanders Kunde.

Es gibt für Alles eine Lösung im Leben. Egal on Behindert oder Nichtbehindert.

Unwissenheit und Ratlosigkeit kann man durch Fragen und Informationen lösen. Simpel und einfach, kann aber Überwindung kosten. *zwinker* Warum auch immer. *cool*

lieben Gruß

der kinderschreck mit der geileren Karre *letzteswort*
09. November 2006

ich weiss nicht... ich finds ne doofe frage, aber ich muss sie doch stellen...
whitewolvesnrw (part M), haste schon mal n rollstuhlrennen gemacht?
interessiert mich einfach brennend...

tschoppi
09. November 2006

*g* im KH bzw Reha gegen andere ja. Ansonsten noch net, aber bald wahrscheinlich per Handbike wenns klappt.

(weitere private Fragen besser per Clubmail, da sie nicht ganz zum Thema passen)

Gruß

Heino
09. November 2006
noch eine

meinung einer Betroffenen.........
ich kann whitewolvenrw nur zustimmen diese Situationen kennen wir alle
ich glaube man braucht nicht sehr selbstbewust zu sein sondern es ist schlichtweg unser Alltag...............
das schönste was mir passierte war die Aussage eines Arztes im Uniklinikum, als ich nach dem Weg fragte :
"wie kann eine so hübsche Frau wie Sie im Rollstuhl sitzen ?!"
ich fragte ihn einfach :die Alternative war der Tod, ob das besser wäre ?
er war sprachlos .......................................................................................
und ich auch .............................................................................................
ich traf ihn nochmal da ich den Weg nicht fand ........................................
da drohte ich ihm beim nächstenmal mit einem gemeinsamen Drink...........
ich traf ihn nicht mehr.................................................................................
soviel zu Unsicherheit................................................................................

das Leben welches ich als Rollifahrerin erlebe, für andere Veränderungen kann und will ich wenig sagen, ist manchmal wie ein gute Komedy...........
oder oft besser ...........................................................................................

natürlich gibt es auch Tage wo es in keinster Weise lustig ist aber die hat jeder von uns .............................................................................................

doch nochmal zur eigentlichen Frage wie verhalte ich mich ?
ganz normal denn es ist normal für sich selbst zu sorgen, wenn man etwas braucht will oder wünscht wird man es sagen .........auf beiden seiten

wichtig ist einfach dem Mitmenschen zu vertrauen .....................
und das tun wir doch alle ............................................................

natürlich gibt es auch Menschen die ihr Leben auf Mitleid aufbauen aber ich glaube das ist einfach sehr kurz gedacht, der Frust explodiert dann oft.

beruflich zum Beispiel, ich bin selbstständig, tut mein Rollstuhl überhaupt nicht zählen ausser ,daß man endlich feststellt wie viele Barrieren existieren. Manchmal hilft er sogar positiv.......man wird wertgeschätzt obwohl man dasselbe wie jeder macht ...einen guten Job!

also einfach zulassen und neugierig wahrnehmen.!
09. November 2006

Ich hab immer so meine Probleme was das hinkucken betrifft - schaut man bewusst hin wird man schnell als Anstarrer empfunden - weicht man mit dem Blick aus als Weggucker - ich hab für mich da irgendwie immer noch keine praktikable Lösung gefunden mit der ich mich selbst auch wohlfühle.

Übers chatten hab ich vor Jahren einen Rollifahrer kennengelernt und hab inzwischen schon viele Kaffees mit ihm getrunken. Durch ihn hab ich sehr viel gelernt und meine Berührungsängste abgebaut.

Ich musste oft über seine Reaktionen schmunzeln.

Er saß z. B. bei einem Chattertreffen so, das ständig welche an ihm vorbei mussten, ab und zu fiel unbewusst der Satz "Bleib nur sitzen." Seine Antwort "Ich wäre eh nicht aufgestanden" - er hat mit seiner Natürlichkeit und seinem Witz viele Situationen für alle gangbar gemacht und Fragen sehr offen und ehrlich beantwortet. Mir hat das auch im Umgang mit anderen Behinderten mehr Sicherheit gegeben und ich kann die oben genannten Punkte von whitewolvesnrw (Hilfe erst mal anbieten etc) besser umsetzen und nachvollziehen.
09. November 2006
Kinder und Komedy

übrigens noch eine kleine Anekdote zum Thema Rollstuhl.........
Kinder sind oft unvoreingenommen und spontan......

ich war auf dem Weg in ein Kaufhaus zur Weihnachtszeit, eine Mutter mit kleinem Sprössling kam mir entgegen sie schob den Kinderwagen und der kleine wollte unbedingt darin sitzen, aber die Mutter wollte dass er läuft, er wollte es nicht und protestierte, dann sah er mich in meinem Rollstuhl
und rief ganz laut : schau mal die ist auch zu faul zum laufen ..................
ich musste lachen und sagte ja du hast recht ...........................................

das Leben kann so unkompliziert sein ..........
10. November 2006
Uneingeschränktes Kompliment ...

an die Macher des "JC" ...
Soooo ein Thema hier reinzustellen.

Das sage ich als "NORMALO" ...

*diegroessten*
10. November 2006
zu whitewolvesnrw

- Ihr müsst mir nicht ständig Türen aufhalten. Ich kann das auch Alleine und wenn nicht, dann kann ich sogar nach Hilfe fragen. Fragt besser VORHER ob ich Hilfe brauche bevor ihr losstürmt und Türen aufreisst, etc. Lasst mich Sachen alleine machen, wie andere auch. Ich kann sogar lernen dadurch. Ich muß mein eigenen Weg in diesem Leben finden bzw damit klar kommen. Ich kann mich net darauf verlassen das mir immer jemand hilft. Hilfe ist gut gemeint, aber ich verlerne dadurch auch Sachen wenn man mir zu oft hilft. Darum: Erst fragen, dann bei Bedarf helfen!

ich hebe jedem die türe auf wenn ich als erstes an einer türe bin
das ich mich dann aber zu dank mit der aussage " das kann ich selber"angemacht werde erfreut mich ungemein.

und wenn man es nicht macht dann hört man ein ironisches "danke"
oftmal hatt man aber nicht die zeit um da noch groß nachzu fragen" kann und darf ich ihnen helfen"

das mit den behinderten toiletten muß ich dir voll recht geben,erlebe es oft das sie als putzkammer/lager umfunktioniet sind.

ich bin aber auch schon von artzhelferinen auf die seite gedrängt worden.

ich denke das es oftmal aber an unserer hektischen zeit liegt egal wer oder was.
bei uns im supermarkt befinden sich zwei behinderten und zwei mutterkind parkplätze,immer wenn ich da hin komme stehen immer autos dort, habe schon öfters die parker egal ob männlich oder weiblich ,angemacht ob sie behindert oder mutter sind,na ja es endete jedesmal in einem eklar.
die bäckerei im supermarkt parkte auch immer ihren tranporter dort,
nachdem ich dann aber mal hin bin mit den worten=
"ich finde es klasse das bei euch soviele behinderten arbeiten,das gibt es selten,das ein betrieb soviele behinderten eingestellt hatt"
antwort von der angestellten="hä-bei uns ist niemand behindert"
darauf von mir="komisch warum steht dann immer euer bus auf dem behinderten parkplatz-seid ihr dann so kundenfeindlich?"
es hatt geklapt sie parken wo anders-grins

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