![]() | 06. November 2011 Macht swingen süchtig? Hallo, uns interessiert schon seit längerem diese Frage, haben auch hier und da die Foren durchsucht, aber nicht ganz das richtige auf unsere Frage/Gedanken gefunden. Wir sind nun schon ein paar Jahre Swinger, gehen sehr gerne auf Clubpartys und treffen uns auch mit Paaren privat. Auf alle Fälle haben wir sehr viel Spaß dabei und damit und sind richtig glücklich, dass wir diesen Schritt zum swingen gewagt haben! Wir gehen regelmäßig auf Partys und vergnügen uns da sehr gerne!! Wenn wir mal aus zeitlichen Gründen eine längere Zeit keine Sex-Kontakte zu anderen Paaren hatten, dann merken wir dass uns etwas fehlt! Einfach das gewisse "Extra"! Also beim Sex in der Beziehung (zu zweit) ist bei uns nicht langweilig- im Gegenteil, das Swingen hat unser Sexleben so richtig in Schwung gebracht. Aber dennoch macht sich einfach so ein Gefühl breit, dass uns eben in einer längeren Swing-Pause "etwas" fehlt. Uns würde es jetzt mal interessieren wie das bei anderen Paaren so ist die genauso gern aktiv swingen, wenn sie eben mal eine zeitlang keine (Sex-)Kontakte zu anderen Paaren hatten? Wir sind schon auf die Meinungen und Gedanken vieler Joyler gespannt und freuen uns über jeden Beitrag! Lg, phoenix001 |
![]() | 06. November 2011 Vielleicht ist es gar nicht das Swingen an sich, das Euch dann fehlt, sondern einfach die allgemeine Atmosphäre und das Drumherum? Das ist ja doch meistens eine "etwas andere" Welt, die sich da auftut ... (Der Antaghar) |
![]() | 06. November 2011 Naja, bestimmt auch: Die Atmosphäre, mit "Gleichgesinnten" zusammen zu sein... Aber nicht nur das: auch die vielen Hände, die Erotik die in der Luft liegt, die fremden Körper... |
![]() | 07. November 2011 Können uns den anderen Beiträgen nur anschließen. Es ist einfach mal toll was anderes zu erleben und das macht es zu etwas besonderen;) |
![]() | 07. November 2011 ein gewisser Suchtfaktor ist durchaus vorhanden, und zwar nicht nur bei Paaren ! Ich warne Neulinge die zum ersten Mal im Club sind immer vor.. Nach Phasen der "Swingermüdigkeit" kommt bei allen die ich kenne die Lust darauf wieder durch. Aber: es gibt schlimmere (und ungesündere) Abhängigkeiten... |
![]() | 07. November 2011 Swingersucht Da ist schon eine gewisse Sucht mit dabei, den zuhause zu zweit ist es auch sehr wunderschön, aber wie oben schon geschrieben, da fehlt was, die atmosphäre, die umgebung, die leute usw.... LG R+G |
![]() | 07. November 2011 ... eher ein Lifestyle In unserer Beziehung haben wir es sehr gut zusammen und unser Sexleben ist für unsere Begriffe einfach perfekt. Die Atmosphäre, das Prickeln, fremde Haut zu spüren und dabei gleichgesinnte kennen zu lernen und Freunde finden, ist ein ganz besonderer Mix. Die Erotik ausserhalb der eigenen Beziehung gemeinsam erleben und diese mit anderen teilen zu dürfen, ist eine Bereicherung für die Partnerschaft. Es geht aber nicht nur um den Sex allgemein, sondern auch darum, dass man sich wieder mit ganz anderen Augen sieht. Der Partner wird in einem ganz anderen Licht gesehen und man achtet auch wieder mehr auf seine eigene Attraktivität, man will wieder dem Partner und den anderen gefallen. Für uns gibt es viele positive Faktoren, die das Swingen für uns zu einer Art Lifestyle macht, auf das wir nicht verzichten wollen. Ob wir süchtig danach sind können wir nicht beurteilen, aber wen dem so ist, sind wir gerne süchtig. Zumindest eine Sucht, die nicht krank macht. |
![]() | 07. November 2011 @ phoenix001 Eine gewisse Zeit lang mag es toll und neu sein, ob es süchtig macht bezweifeln wir, das gilt zumindest für uns. Andererseits kennen wir Paare denen das Swingen sehr wichtig erscheint und wo kein Wochenende ausgelassen wird, bei diesen Paaren müssen wir allerdings feststellen, das die gemeinsame Zweisamkeit darunter leidet und die es selbst nicht mal merken, was wir sehr schade finden. Wir sind jetzt seid über 10 Jahre dabei und es interessiert uns nicht mehr so wie zu Anfang, es mag aber auch daran liegen, das wir ein sehr erfülltes Sexleben haben und dieses in Zusammenhang mit anderen Paaren selten zu toppen ist. Wichtig ist einfach den Blick für das wesentliche nicht zu verlieren und zu erkennen, das es auch ein Leben außerhalb der Szene gibt ! Rückblickend haben wir früher auch keine Partie ausgelassen und waren sehr oft in Clubs unterwegs, mittlerweile gehen wir gar nicht mehr in Clubs und private Parties besuchen wir nur wenn alles stimmig und zu 100 % passend ist, der Anspruch ist gestiegen oder besser gesagt, es hat sich die Sicht der Dinge verändert. LG Toxicduo |
![]() | 07. November 2011 Hallo ihr Lieben , als mein Mann und ich noch ein Swingerpaar waren und diesbezüglich auch intensiv unterwegs waren, fehlte das schon sehr, wenn wir aus Zeitgründen 2 oder 3 Monate keinen Swingerclub besucht haben. Wenn die Swingerei wirklich positiv ist für die Partnerschaft ist und man daraus die richtige sexuelle Energie rausholen, kann schon ein kleiner Suchtfaktor daraus enstehen. Für uns waren die Besuche in diversen Swingerclub oder auf privaten Sexpartys immer etwas ganz Besonderes. Gleichgesinnte zu treffen und in prickelnder Umgebung gemeinsam mit dem Partner die Lust zu befriedigen, dass ist schon eine völlig andere Lebensqualität. Ich habe auch den Partnertausch immer genießen können, obwohl wir eine glückliche Ehe führen und ein intaktes Familienleben haben. Ich stehe auch heute noch dazu, Gruppensex war schon eine Bereicherung für unser Sexleben, aber heute sind jedoch wir kein Swingerpaar mehr, vielleicht haben wir das auch über Jahre zu intensiv und ausschweifend erlebt. Dennoch sind wir heute noch glücklich, auch zu Zweit. Bereut haben wir allerdings nichts. Swingen ist eine schöne Sucht !!! LG Martina |
![]() | 07. November 2011 Ich könnte mir auch nicht vorstellen mich jetzt an einen Mann zu binden, der "dem Ganzen" gar nichts abgewinnen kann! Das wäre ein großer Konflikt und ich würde wohl eher den Mann aufgeben als die Club-Besuche, selbst wenn ich nicht so regelmäßig gehe. |
![]() | 07. November 2011 Hier bei paar Link-Tipps, die sich um das Thema drehen: Einmal Swinger - immer Swinger? Wie dringend suchen glückliche Paare? Versucht ihr guten Swinger-Sex zu wiederholen? Ändert eine Beziehung euer Swingen? Swingen entdeckt - Von 0 auf 100 in 1 Sec Einmal Swinger - immer Swinger? Hat Swingen euch verändert? Sind Swinger schamlos? |
![]() | 07. November 2011 Für uns ist Swingen eine Bereicherung unserer Sexualität aber kein Selbstzweck. Wenn wir mal Lust auf fremde Haut haben sei es MFMF oder MMF dann leben wir dies aus, wenn nicht dann eben nicht. Da kann momentan aufgrund unserer kleinen Kids und Job auch schon mal einige Zeit zwischen den Einzelevents liegen. Vermissen tun wir dann aber nichts. Ich könnte mir auch nicht vorstellen mich jetzt an einen Mann zu binden, der "dem Ganzen" gar nichts abgewinnen kann! Das wäre ein großer Konflikt und ich würde wohl eher den Mann aufgeben als die Club-Besuche So wichtig wäre uns beiden das nicht mehr. Wir haben aber früh angefangen, vor 10 Jahren war ich gerade 19/20 und wir haben seit dem viel erlebt, gute und wundervolle Erfahrungen genauso wie Dinge die wir lieber keinem gönnen. Ich hätte nicht das Gefühl das ich noch etwas verpassen würde wenn wir keine fremden Partner mehr bei uns zulassen würden auch wenn es immer wieder schön ist. Vielleicht ist das etwas anderes wenn man die ersten 25 Jahre seines Sexlebens monogam gelebt hat und erst mit 40+ mit der Swingerei beginnt? Süchtig bin ich danach sicher nicht. Toll ist es wenn es passt aber jedesmal wieder. Swinger Sie |
![]() | 07. November 2011 Ich kenne jetzt die "andere" Form der Sexualität, darum würde mich nur mit ihm und nur zuhaus schnell langweilen. Momentan ginge das nicht. Nur mit ihm ginge sicher länger als nur im Schlafzimmer. Wenigstens öfters mal hingehen, müßte schon sein. Aber ein Liebespartner, der das ganze Thema ablehnt, wäre nichts für mich! |
![]() | 07. November 2011 Sucht ?? Ist es denn wirklich eine Sucht, wenn man seine Sexualität in all seinen Facetten die einem gefallen, auslebt? Nur weil man vielleicht eine Zeit lang etwas verstärkt Locations aufsucht, in denen man die Art Sex erfahren kann, die zu Hause nur mit dem/der Partner/in allein halt nicht machbar ist, soll sich daraus eine Sucht entwickeln? Ab wann wäre man dann süchtig? Einem Clubbesuch pro Quartal, als sogenannte/r Quartalsficker/in ? Einem Clubbesuch pro Monat, als Monatsficker/in ? Einem Clubbesuch pro Woche, wo man(n) Frau dann sozusagen im "Wochenbett" liegt ? Mehrere Clkubbesuche pro Woche, wegen der Entzugserscheinungen? Sorry Leute, aber will denn wirklich sagen ab wann Swingen eine Sucht ist? Wieviele Menschen die ihr Leben lang stark geraucht haben, wurden als "Süchtige" verschrien, aber auch die konnten von heut auf morgen einfach aufhören. Und das soll mit dem Swingen nicht möglich sein? Wenn wir hier so manche Beiträge betreffend der Swingerei lesen, überkommt uns immer der Eindruck das Swinger mit Hochleistungssportlern verglichen werden. Ständig auf der Jagd nach einem "Höher", "Schneller", "Weiter". Umgemünzt auf Swinger eben auf der steten Suche nach dem ultimativem Kick. Schwachsinn! Die Masse der Swinger sucht sich entsprechend ihren Neigungen den/die passenden Mitspieler/innen, sprich also Solodamen, Soloherren oder Paare ( je nach Neigung und Spielart ) und versucht mit diesen die eigenen sexuellen Wünsche und Neigungen zu erleben. Klar wird anfangs mal das Eine ode Andere probiert, aber irgendwann hat sich eine bestimmte Richtung eingependelt. Klar ist es eine tolle Sache und auch immer wieder eine schöne Erfahrung, wenn man auf gleichgesinnte Personen trifft, mit denen dann auch das Sexuelle übereinstimmt. Genauso aber kommt man auch ohne den Sex mit anderen in einem Club aus. Uns gefallen auch Abende an denen sexuell nichts mit anderen läuft. Einfach nur den Flair, das Ambiente eines Clubs genießen, die Gespräche mit Gleichgesinnten, Musik, Tanz, Party das UNGEZWUNGENE was alle Beteiligten verströmen. Es ist schön und es macht Spaß und wir leben gerne mit diesen Erlebnissen und Erfahrungen, aber wir könnten auch ohne diese leben. Also Sucht Business Sie & Er |
![]() | 07. November 2011 Ich kenne Leute, die haben mit dem swingen 10 Jahre lang ausgesetzt, aufgrund fester Beziehung etc. und sind jetzt umso exzessiver wieder in der Szene unterwegs. Ein ähnliches Verhalten findet man bei Alkoholikern, die jahrelang trocken waren und bei einem Rückfall den Konsum kontinuierlich steigern. Auch wenn das eine natülich weniger gesundheitsschädlich ist als das andere, so gleicht es sich doch in manchem. |
