![]() | 10. Juli 2007 @ mama_ines.. ich bewunder dich. Du scheinst das echt super zu meistern. |
![]() | 10. Juli 2007 @ willnix mit dem richtigen leuten, gehts alles. sie geben mir kraft. es schöne seuche leute zu kennen. ich danke gott dafür, das sie da sind, denn das ist nicht selbstverständlich. danke auch die, willnix. |
![]() | 13. Juli 2007 SHT Jetzt schreib ich euch mal meine Geschichte. Vor 17 Jahren, genau genommen am 11.7.1990, hatte ich einen Schulwegunfall mit dem Fahrrad. Dabei hat es mich so arg erwischt, dasss ich erst 14 Meter weiter weg aufgeschlagen bin. Anschliesend bin ich 6 Wochen im Koma gelegen. Nach einer langen Rehabilitation habe ich erst vor. ca. 10 Jahren das Laufen ohne Ruhepausen erlernt. Jetzt habe ich als Folgeschäden eine leichte Gehbehinderung, eine Ataxie (d. h. medizinischer Ausdruck für nicht altersabhängiges Zittern) am rechten Arm, feinmotorische Probleme mit dem linken Arm und eine Sprachverlangsamung. Heute komme ich damit ganz gut klar, obwohl niemand mit mir in Kontakt bleiben will. Die erste Mannschaft des Fußballvereins im Ort nehmen mich nicht mit auf ihren jährlichen Ausflug, aber ist OK. Wenigstens steht meine Familie hinter mir. Ohne diese währe ich nie so weit gekommen. |
![]() | 13. Juli 2007 @Mixtli dein Fussballverein scheint auch eine behinderung zu haben. Und Zwar im Kopf. UND daß ist die einzige Behinderung die mich stört. Das Schlimste daran - man kann sie von aussen nicht sehen. |
![]() | 13. Juli 2007 zu mir haben sie mal gemeint, sie wollen die Verantwortung nicht übernehmen. Denn wenn mir was passieren würde heißts: warum habt ihr nicht aufgepasst? Bei den anderen heißts: der war halt voll. Das ist der Unterschied. Menschen mit Behinderung werden zu arg ausgegrenzt. Das elbe ist auch beim Sex. Viele denken, Behinderte dürfen oder sollen kein Sex haben. Dabei sind wir auch nur Menschen. Menschen mit einer Einschränkung. |
![]() | 13. Juli 2007 @mixtli ich finde es nichtz o.k. du schießt und arragiest dich füpr die mannschaft und die tretten dich in den hintern. das hat auch nichts nit rücksichtnahme zu tun. das ist ausgrenzen. vileicht überlegest du in einen andern verein zu wecseln, die dir gleichrn recht zugetshen wie gesunde mitspieler. ich würde mir das nicht gefallen lassen. |
![]() | 13. Juli 2007 das lasse ich mir auch nicht gefallen. Ich war von der Ersten Kreis- bzw. Bezirksligalinienrichter und dieses Amt habe ich aufgegeben. Sie versuchten mich zwar zu überreden, aber ich bin knallhart. Deshalb gehe ich lieber alleine in Urlaub. Ich war 3 mal alleine auf Gran Canaria und fliege im September zum dritten Mal alleine nach Ibiza. |
![]() | 14. Juli 2007 @Mixtli Ich habe eine Freundin, die in den Bergen abgestürzt ist.. sie hat überlebt.. aber schwerste Verletzungen im Gehirn gehabt.. Seitdem ist ihr Gang "schwankend".. "torkelnd".. und viele meinen, sie ist betrunken. Dabei hat sie einfach nur Gleichgewichts-Störungen. Ihr gehts ähnlich wie dir.. alle meiden sie.. wollen sie nicht mitnehmen.. die Verantwortung nicht übernehmen, wenn " etwas passiert" Ich finde so ein Verhalten unter aller Kanone.. denn wenn jemand so Ausflüge dringend braucht.. und Leute, die zu einem stehen.. dann seid das doch wohl IHR. Wer so mit euch umgeht, ist eure Freundschaft nicht wert. Ich nehm meine Freundin oft mit-- sie hakt sich dann bei mir unter.. und wir gehen dann eben an Hauswänden und Geländern entlang.. damit sie Orientierungshilfen hat und sich zwischendurch festhalten kann. Ich wünsche dir, dass du Menschen findest, die dich mit all deinen Einschränkungen verstehen und akzeptieren und vor allem mögen und lieben. Lass dich ja nicht unterkriegen ! |
![]() | 15. Juli 2007 ich denke, solche Leute findet man eher ineiner Stadt - nicht auf dem Land. Aber ich nehme dafür auch niemand mit in Urlaub. Ich brauche keinen Aufpasser. Solche Leute, die du beschrieben hast, habe ich schon gefunden. Leider wohnen die weit weg. Aber im September sehe ich davon einige auf Ibiza. Für die zählt nur Party, egal mit oder ohne Behinderung. |
![]() | 22. Juli 2007 ich finde,wenn jemand einen wegen seiner behinderung ausgegrenzt,das ist unterste schublade ! |
![]() | 22. Juli 2007 @nosferatu1875 ja, das stimmt. aber meinstens ist es aber auch unsicherheit, unwissendheit... deswegen muß man immer wieder mit den eluten reden. immer wieder mit den anderen reden. man muß aber auch offen mit der behinderung umgehen, offen zugeben wenn man irgendwas nicht hinbekommt. offenheit heißt aber auch ein bißchen zuzugeben, das man hilfe braucht. und es gibt viele behinderte, die kein hilfe annhemen wollen. wobei ich den fußballverein auch unter aller kanone finde. denn was da passiert ist wirklich ausgrenzen. |
![]() | 22. Juli 2007 Öffentlichkeit Die Behinderung in der Öffentlichkeit zugeben ist noch einmal eine andere Sache. Ich habe mich davor bisher immer gedrückt. Zum einen weil ich finde, daß ein aus dem Penis heraushängender Katheter nicht der schönste Anblick ist und zum anderen weil ich immer auch Probleme damit hatte, die meiner eigenen Frau in der Öffnentlichkeit zuzumuten. Ist es eine Zumutung? Kommt darauf an, würde ich jetzt sagen. Denn neulich waren wir zum ersten Mal in einer Sauna und ich hatte, weil es nicht anders ging, einen Dauerkatheter. Allerdings habe ich vorher den Beutel abgemacht und auf ein Ventil umgestellt. So hing nur ein Stückchen Schlauch aus mir heraus und es hat wirklich niemanden interessiert. Keine neugierigen Blicke. Keine mitleidigen Blicke. Und nach einer Stunde war die Anspannung weg. Ich würde wirklich nicht alles als zumutbar bezeichnen. Doch in gewissem Maße, muß man sich auch trauen. Ich habe mich getraut und damit ein Stückchen mehr Freiheit gewonnen. |
![]() | 22. Juli 2007 und genau das meine ich ... sicherlcih ist es ein unterschied welche behinderung man hat. und sicherlich ist es ein unterschied in wie weit man es anderen zumuten kann, aber wie mehr wir behinderte offen damit umgehen, um so mehr verstännis bekommt man von anderen, um so mehr kann sich jeder einstellen und um so weniger muß man sich rechtfertigem wennman das eine oder andere nicht kann oder man einfach mal hilfe brauch. und so mehr wissen leute becheid wie man sich behinderet genüber verhält. |
![]() | 22. Juli 2007 ich muß leider feststellen, daß es ein Fehler war, sich hier als erkrankt zu outen. Mir weht u.a. deswegen sehr viel negatives Feedback derzeit ins Haus. Dabei gibt es viele Aussagen, wonach das hier ein Erotikclub sei und das nicht passen würde. Es wäre zuviel und zu aufdringlich und so weiter. Meine Konsequenzen daraus habe ich noch nicht gezogen, überlege aber derzeit, wie ich damit weiter umgehe. Ich hoffe sehr, dass es Euch nicht genauso geht. Meine Seite über Narkolepsie und einiges anderes habe ich erstmal auf privat gestellt. Grüße, Gurnemanz |
![]() | 22. Juli 2007 ich fand deine hompage wegen deiner narkolepsie sehr interssant. ich wußte nicht was es war, bis ich auf dich traf ud ich neugiereig wurde. ich weiß ja nicht, was die anderen für aufdringliche sachen sagen, aber es gibt immer spinner, die nichts verstanden habe und die nichts verstehen wollen. diese muß man einfach ignorieren. ich würde es schade finden, wenn du hier nicht aufglärtst. denn wie mehr leute bescheid wissen, umso mehr können lernen damit umzugehen. ich kann es aber nur aus meinen perpektive reden. |
