![]() | 30. November 2009 .... man muss doch erst einmal wissen ab wann eine behinderung anfängt...? laut volksmund ist sogar "zucker"schon eine behinderung! ich weiß ja nicht ob das auch eine behinderung ist aber bin vor über 2 jahren an "morbus wegener"erkrankt manche sagen es ist eine rheumatische gefäßerkrankung andere sagen es ist eine autoimmunerkrankung! ich habe den wegener mit lungenbeteiligung und kann von glück sagen das mein leben nicht eingeschränkt wurde durch die krankheit,es gibt fälle wo die leute im rollstuhl gelandet sind oder immer zur blutwäsche müssen ,auch herzinfarkt und gerhinschlag kann diese krankheit auslösen! auf gut deutsch es kann den ganzen körper zerstören weil der ganze körper aus gefäßen besteht! mir sieht man diese krankheit nicht an,zum glück,habe zwar einige narben davon getragen weil er meine haut angegriffen hat aber sonst bin ich zum glück wohl auf:) die lunge hat ein loch von ca 2 cm abbekommen,aber ist mittlerweile wieder zusammen gewachsen und man sieht nur noch eine narbe:) ich habe auch mein leben mehr wie zu schätzen gelernt,gerade wenn man von den ärzten immer wieder zu hören bekommt das man ihnen fast untrer den händen weg gestorben wäre! man sollte sich mit seiner behinderung einfach auseinandersetzen,verdrängen ist zwar auch ein weg aber es holt einen doch immer wieder auf,deswegen auseinandersetzen und es nehmen wie es ist...man ist trotzdem ein mensch und auch mit behinderung liebenswert:) meine meinung dazu:) glg jaqueline |
![]() | 11. April 2010 Unsere Sie leidet an einer schweren Muskelerkrankung, ist zu 60% Körperbehindert und hat eine Lebenserwartung von 45-50 Jahren. Unser Sohn hatt die gleiche Erkrankung, ist zu 100% Körperbehindert und hat eine Lebenserwartung von 3 Jahren (ist mittlerweilen 11) Wie gehen wir damit um!! Da wir darann nichts ändern können versuchen wir natürlich unser Leben JETZT zu leben. Wir genießen jeden Tag. Das Swingen gehört für uns mit zum Leben dazu, und (das ist tatsächlich so) die Swingerfreunde behandeln unsere Sie wie eine "normale" Frau, während nichtswinger viel vorsichtiger und ängstlicher mit ihr umgehen |
![]() | 24. April 2010 Wie geht man mit einer Behinderung um? Das muss wohl jeder für sich selbst lernen.. Ich habe mir irgendwann überlegt es gibt zwei Möglichkeiten: 1. Meine Leben wird durch meine Behinderung bestimmt. 2. Ich lebe mit meiner Behinderung aber sie diktiert mir nicht wie ich lebe. Entschieden hab ich mich für Punkt 2. Es war ein langer Weg es umzusetzen, aber ich habe es hinbekommen. Inzwischen genieße ich mein Leben viel intensiver. Und die Tiefphasen nehm ich hin - sie gehen auch wieder vorbei. Mir macht es vieles leichter, dass ich es nicht anders kenne. D.h. ich bin chronisch krank auf die Welt gekommen. Da ich nicht weiß wie es ist gesund zu sein ist es für mich - denke ich - nicht ganz so schlimm. Wenn ich jahrelang ohne Einschränkungen gelebt hätte würde es mich wahrscheinlich wahnsinnig machen. Mir sieht man meine Behinderung nicht an, was in meinem Leben oftmals für Unverständnis bei Anderen gesorgt hat. Für jedes Mal 'Du bist doch ein gesundes junges Mädel, nun stell Dich nicht so an!' einen Euro .. dann hätt ich einiges auf dem Konto.. Was mich immer wieder verwundert: Sag ich, ich bin chronisch krank werd ich mit Mitleid überschüttet (was ich gar nicht leiden kann, ich brauch es nicht). Sag ich, ich bin behindert bemerke ich wie die Leute sich distanzieren und unsicher werden im Umgang mit mir. Nicht alle - aber viele. Dabei bin ich doch immer derselbe Mensch - ob chronisch krank oder behindert. Natürlich 'trage ich kein Schild vor mir her' mit meiner Behinderung. Nur gibt es Situationen in denen man dies besser vorher erwähnt. Man sollte nur abwägen welche Worte man wählt Dunkle Grüße Thariya |
![]() | 28. April 2010 Ich sage jeder soll nicht sagen , Der oder Du bist doch Behindert denn auf die eine oder andere Weise hat jeder Eine Behinderung !!! Ob es ist das der eine nicht lesen ,schreiben ,rechnen,oder gar nichts mehr hören oder sehen kann ! Der nächste ein verkürtztes Bein oder sonst irgendwas . Bin erst auf den Trichter gekommen da meine Tochter 90% schwerbehinderung hat und man ihr das so nicht direkt ansieht . Sie ist Entwicklungsverzögert und ohne Hörgeräte angrezend Taub ! Lg AnunHei |
![]() | 29. April 2010 leben mit behinderung egal welcher art, man nimmt jedes gefühl, das man spürt deutlicher und dankbarer wahr positive erlebnisse steigern die motivation nicht aufzugeben, leider vergessen oder übersehn das langjährige partner im alltag und wundern sich dann, wenn man sie gefühlsmässig auch vergisst, denn es gibt MENSCHEN die einem diese lebensfreude wieder vermitteln! |
![]() | 03. Mai 2010 Leben mit Behinderung Es wissen nicht alle meine Bekannten, daß ich selbst schwerbehindert bin ... meine Behinderung selbst ist nach außen hin "eingetarnt". Auch wissen nicht alle Bekannten etwas von meinem Beruf: ich betreue andere Behinderte und Schwerbehinderte aus meiner Firma selbst hier in Hamburg und Umgebung und das sind ca. 60 Personen. ------------ Übrigens (hab ich gelernt da wird zwischen Behinderung und Schwerbehinderung unterschieden und das ist abhängig vom zugeteilten "Grad der Behinderung", Abkürzung GdB. Leute mit GdB 20 oder GdB 30 oder GdB 40 gelten als behinderte Personen, Leute m,it GdB 50 bis hin zu GdB 100 zählen als schwerbehinderte Personen. Einen GdB von 10 gibt es nicht. (Aber das nur so am Rande) ------------ Und ... Bekannte, die wissen, daß ich selbst schwerbehindert bin, übersehen das schnell, behandeln mich also auch wie einen "Otto-Normal-Verbraucher" und das ist -für mich- ein riesen großer Vorteil Aber man sollte dennoch aufpassen -ich hab selbst bereits erlebt- daß Vorteile auch ausgenutzt werden können, man quasi ausgenutzt wird ... und so was tut weh !!! Man hat´s nicht leicht, egal ob behindert, schwerbehindert oder aber auch nicht betroffene Person: an erster Stelle für ALLE LEUTE steht -für mich- die Akzeptanz der/des Anderen als Mensch !!! |
![]() | 21. Mai 2010 Behinderung Hallo, nun muss ich auch mal was zu dem Thema sagen: Als ich 2000 einen Unfall hatte der mich 1 Jahr im Einzelzimmer ans Bett fesselte wollte ich nicht mehr leben... Jedoch habe ich Demut gelernt, ich musste lernen das mein altes Leben vorbei ist und ich mich nun auf ein neues Leben einstellen muss. Ich habe mich gehasst, meinen Körper der nicht mehr funktioniert wie früher... Aber ich habe gelernt das man aus allem das Beste machen kann, sicher war es ein schwerer Weg - jedoch es lohnt sich!!! Wer Hilfe und Rat braucht kann sich gern an mich wenden! |
![]() | 26. Mai 2010 Demutist ein Unwort das ich im Zusammenhang mit einem körperlichen Handicap nicht besonders schätze!! Ein echtes Wort dass in meinen Augen nur einfach Schwäche bedeutet, ein körperliches Handicap anzunehmen, bedeutet nun einmal geistige Stärke und kein Gejammer über die ver- flossene Normalität die man Gestern noch genießen durfte. Solche Dinge lernt man auf jeder guten Reha |
![]() | 26. Mai 2010 Ich sage jeder hat ein Handicap der eine Körperlicher Art und andere wiederrum Geistiger Natur ! Wir brauchen uns alle nicht über den einen oder den anderen lustig zu machen !!! Lg AnunHei |
![]() | 26. Mai 2010 Bin Mutter von 2 fast tauben Kindern , Mein Junge zwar nur auf einer Seite ! Dafür meine Tochter beidseitig ,und hat eine leichte geistige Behinderung ! Aber sie werden von uns ganz normal behandelt , Denn so kommen sie auch gut durchs Leben ! Lg AnunHei |
![]() | 27. August 2010 Behinderung? Ich sehe es so; ich bin körperlich eingeschränkt. Hemi links, nach Hirnblutung. GdB 90% Behindert werde ich von der Umwelt, primär den offiziellen Stellen. |
![]() | 27. August 2010 Inwiefern denn von den offiziellen Stellen? Gerade die haben doch die "richtige Pflicht", nicht zu meckern, sondern eher zu fördern und zu unterstützen ... Die "normale Umwelt" in Form der "normalen Bürger" guckt und handelt immer unwissentlich als auch abwertend ... das höre ich auch oft von Anderen |
![]() | 08. September 2010 Das gibt es nicht.. Das Leben selber ist eine Behinderung, jeder steht sich selbst im Weg, Ansprüche werden bei der Partnerwahl immer höher gesteckt. Ich kann gut auf andere eingehen, aber im Berufsleben ist das ja immer so ne Sache für sich. Haste den Pickel an der falschen Stelle, schmierst de ab in der doch so feinen Gesellschaft und die Gesellschaft sind wir. Ich schaue nicht nach Behinderung sondern nach dem Menschen. |
![]() | 08. September 2010 Jeder hat sein Päckchen zu tragen! Ich selbst bin seit 10 Jahren (nach einer Kleinhirntumor Operation) mehrfach Behindert. Glücklicherweise habe ich nur körperliche Handicaps.... Ich habe viel beobachtet, analysiert und ausprobiert: Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sind körperliche Handicaps kein Problem. Sie werden nur zum Problem wenn sich der betroffene davon runterziehen lässt und sich so sein Schmerz auf die Seele abwälzt. Meiner Meinung nach sollten Körperbehinderte die Geistig Fit sind über ihre Behinderung lachen. Rollstuhl, Prothese... sind 2010 kein Problem mehr, ausser ihr macht euch selbst eins! Die Aufklärung der Bevölkerung über Behinderungen läuft, leider viel zu langsam aber immerhin die standart Behinderungen sind durchgekaut. Meiner Meinung nach hat die Gesellschaft die größten Probleme mit ungewöhnlichen optischen Makeln. Eigentlich ziemlich Oberflächlich aber ich hab es halt festgestellt. Vielleicht liegt es ja auch daran das ich in München wohne? |
![]() | 23. Oktober 2010 Auch ich bin "Behindert" Bei mir wurde am 17.11.1990 Epilepsie festgestellt. Dadurch musste ich meinen Traumberuf (Polizeibeamter) ein halbes Jahr vor der Abschlußprüfung aufgeben. Als ich die Diagnose bekam, ist für mich eineWelt zusammengebrochen. Ich hatte schon auf einem Hochhaus gestanden usw. Mitlerweile bin ich seit etwa 4 1/2 Jahren "clean", wie ich es ausdrücke. Mein Leben habe ich jetzt wieder im Griff und meinen früheren Hobbies (z.B. als Rettungssanitäter) gehe ich auch wieder nach. Es hat sehr, sehr lange gedauert, bis ich es verstanden habe und dies auch aktzeptiert hatte, dass ich dieses Leiden habe, aber ich habe mich damit abgefunden. |
