Was macht einen "schlechten Dom" aus?

25. Oktober 2011
@Jo

Ist zwar schon was her, aber ich würde da gern nachfragen..

So formuliert schreit das nach "Sub hat die Hosen an" bzw. ist ein Beispiel für "schlechten Dom"
Aber auch anders formulieert, ne, wirklich nicht Nur andersrum wird ein Schuh draus: Sub kann nur so gut sein wie es Dom vorgibt.

Hm, soll das bedeuten, das es einzig von Dom abhängt, wie gut oder schlecht sub ist?

Hat sie deiner Ansicht nach gar keinen Einfluss darauf, das "Spiel" zu beeinflussen?

Oder ist das die ewige dominante Angst, sub könnte ihm ein Stück weit die Hosen herunterziehen? *zwinker*

Was ja verständlich wäre, denn es birgt ein bei manchen vielleicht nicht geringes Risiko für ihn, an Einfluss oder Respekt einzubüssen.

Das ging mir übrigens schon öfter bei Posts dieser Art durch den Kopf.
26. Oktober 2011

Hm, soll das bedeuten, das es einzig von Dom abhängt, wie gut oder schlecht sub ist?

Muss ich mir jetzt wirklich antun den Thread "gute Sub" durchzulesen? *ggg* nein, mag nicht. Musst also mit meiner Definition von "schlechter Sub" zufrieden sein. "Schlechte sub" ist die Beschreibung eines Zustands, des Wollens und Könnens, keinesfalls eine Wertung. (gilt auch für "gute Sub")

Nein, einzig und allein hängt es sicher nicht vom "Dom" ab. Vielleicht, in erster Linie von ihr selbst, bin mir da nicht so sicher, trifft jedenfalls nicht immer zu. Zu einem Großteil hängt es aber ganz sicher vom Dom ab. Wie willst du gut oder besser werden, wenn dein Dom nicht in der Lage ist dich zu fördern und fordern. "gut oder besser" bedeuted dabei nicht nur für ihn, sondern in erster Linie für dich. So zu werden wie du dir wünschst zu sein (selbst wenn du so sein willst wie er dich haben will) Dinge ausleben, erleben, erfühlen können deren Existenz du bisher vielleicht nur vermutest.

Sorry, an die autodidaktisch perefkt gewordene Sub glaub ich nicht *ggg*


Hat sie deiner Ansicht nach gar keinen Einfluss darauf, das "Spiel" zu beeinflussen?
Selbstverständlich hat sie Einfluss, auf das Spiel auch auf die Entwicklung. Einfluss haben heisst aber nicht das Spiel oder die Richtung zu bestimmen, schon gar nicht den Dom (entscheidend) zu formen, prägen, manipulieren.
Bin alt genug um zu Wissen, dass Frau immer versucht das Spiel, nein alle Spiele, zu ihren Gunsten zu beinflussen und es ihr oft genug gelingt. (nicht immer zu ihrem Besten *fiesgrins*) Bemühe mich, dabei Schritt zu halten und so oft es geht schneller zu sein *g*


Oder ist das die ewige dominante Angst, sub könnte ihm ein Stück weit die Hosen herunterziehen?
Mit dieser Angst wird man nie ein "guter Dom" *zwinker*
Die Kunst die Hosen anzuhaben wenn's drauf ankommt ist die auch mit heruntergelassener Hose eine gute Figur zu machen.

Konnt einer Sub/Sklavin nichts mehr "beibringen" ihr zumindest ein kleines Stück weit auf ihrem Weg zur "guten Sub" weiterhelfen, hab auch zugegeben: mit mir ist jetzt Schluss, hier musst umsteigen - dir einen besseren Dom suchen - oder aufhören.

Topping from Bottom - gelegentlich kann man damit gut leben, wenn man sich seiner bewusst und sicher ist. Wunscherfüller ist man auch immer wieder gerne mal und manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Schön wenn man sich dann eine "gute Sub" "herangezogen" *baeh* hat, die einem dem Wald zeigt.
Dominant sein, seine Führungsrolle auszufüllen und zu behalten fordert auch zu wissen wann man sie mal abgeben oder auf andere hören muss, wann ein anderer die bessere Route kennt.

Was ja verständlich wäre, denn es birgt ein bei manchen vielleicht nicht geringes Risiko für ihn, an Einfluss oder Respekt einzubüssen.
Mit der Angst, ganz egal ob sie begründet ist oder nicht, passiert das sowieso, nur eine Frage der Zeit.
26. Oktober 2011

Mondlicht, Eure Beiträge lese ich immer sehr gern, dieser aber ist hervorragend!

Sorry, an die autodidaktisch perefkt gewordene Sub glaub ich nicht
... und damit liegts an Dom, didaktisch tätig zu werden. Wie gut, wie schlecht, zeigt sich an dem "Ergebnis" Sub.


Bin alt genug um zu Wissen, dass Frau immer versucht das Spiel, nein alle Spiele, zu ihren Gunsten zu beinflussen und es ihr oft genug gelingt. (nicht immer zu ihrem Besten *fiesgrins*)
Das ist genetisch bedingt, wir können garnicht anders *treu-liebes augenklimpern* *zwinker*


Die Kunst die Hosen anzuhaben wenn's drauf ankommt ist die auch mit heruntergelassener Hose eine gute Figur zu machen.
DAS ist es!!!
Jep!
Ich würde es mit dem Wort Souveränität umschreiben.

Die hat man oder hat man nicht.
Auch, wenn man nass und tropfend aus der Dusche kommt, ein Handtuch um die Haare rubbelt und es nur eines leisen "Rrrunter!" bedarf, um die Weltordnung wiederherzustellen.
Auch, wenn mir schmusig zumute ist, ich hingeflossen nur genieße, wie mein Diener mich verwöhnt - es tut mir keinen Abbruch. Wäre ich ja schön blöd, mir entginge ne Menge *zwinker*

Topping from Bottom - gelegentlich kann man damit gut leben, wenn man sich seiner bewusst und sicher ist.
Auch hier - wer souverän herrscht, kann auch mal locker mit so einem Ausbruchsversuch umgehen - um dann genauso locker den mir sich anvertrauenden Menschen wieder einzufangen.

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