![]() | 19. Oktober 2011 Lustschmerz Gemeinhin wird das unter dem Thema S/M gesehen. Aber der Übergang ist fliessend. (Siehe Poklapse,Liebesbisse,...) Ich wurde selbst auch lange davon angetörnt, ohne an BDSM im geringsten zu denken. Wie ist das bei Euch? Und wenn ihr es geniesst, aber Euch nicht zum BDSM (insbesondere Dominanz/Devotion) hingezogen fühlt, wie packt Ihr es an? |
![]() | 19. Oktober 2011 wie packt Ihr es an? fest gaaanz fest |
![]() | 21. Oktober 2011 Lustschmerz Ein ganz interessantes Thema, zu dem ich mich auch schon an anderer Stelle geäussert habe. Den Lustschmerz gibt es. Den kann nicht nur ich empfinden, sondern meine Frau kann das gleichermaßen und wir wissen das auch beide ganz genau. Es ist jener wirklich ganz schmale Grenzbereich wo Lust und Schmerz miteinander verfließen und sich gleichermaßen wechselseitig bedingen. Bei meiner Frau und mir gehört es ganz oft, aber keinesfalls immer dazu, diesen Punkt herauszukitzeln, wobei der Begriff kitzeln falsch ist, denn gekitzelt wird nicht. Mal ist das nur einseitig, mal auch beidseitig. Was dazu notwendig ist, ob hart oder weniger hart, ist sehr unterschiedlich. Manchmal sind es Bisse in die Ohrläppchen, den Nacken und die Pobäckchen, dann sichtbare Knutschflecken, mal der Klaps auf den Po mit der flachen Hand oder einem Hilfsmittel. Der Phantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass beide sich auf das Spiel einlassen und der Punkt, wo eben Lust und Schmerz miteinander eins werden, gesucht und gefunden wird. Wo die Grenzen verlaufen, spürt jeder selbst sehr schnell. Spielarten gibt es da endlos viele. Am Ziel kann aber ein ungeahnter Lustgewinn stehen. LG |
![]() | 21. Oktober 2011 Wie definieren wir "Lustschmerz" und wie "BDSM" ? um über das gleiche zu sprechen? Beim Sex wird die körperliche Schmerzgrenze um ein vielfaches nach oben gesetzt. Dabei handelt es sich zunächst um einen körperlichen Vorgang. Der beim Sex ausgeschüttete Neurotransmitter "Dopamin" und das Adrenalin blockiert - bis zu einem gewissen Maß - das Schmerzempfinden. Aber nicht nur bei Sex. Auch bei Schlägerreien ist das der Fall, es wird einfach nichts mehr gespürt.. Das bedeutet, dass mittelmäßige Klappse auf den Po, überhaupt nicht mehr als Schmerz wahrgenommen werden sondern direkt als sexuelle Handlung "anheizen" und Adrenalin und Dopamin ausschütten. Geht übrigens den meisten so. (Auch Männern) Ich denke, das sich die Handlungen des BDSM (verzeiht den Oberbegriff) mehr in der Psyche des Menschen auswirken. Der Kick kommt neben dem eigentlichen Schmerz in der "aufgabe" oder in dem sich "fallen lassen"... oder dem "verfallen". Es geht weniger um den Schmerz an sich, der ja auch nicht körperlich bedrohlich sein darf, sondern um die Tatsache, das ich es mit mir machen lasse und der wo den "Schlag" ansetzt es mit mir machen darf... Wie es beim Krankheitsbild eines "echten" Massochisten aussieht, kann ich nicht beschreiben. Aber diese machen es nicht - nicht ausschließlich - für den sexuellen Gewinn. Da sind andere Mechanismen im Spiel. Und bevor es Entrüstung gibt: Echter Mssochismus hat nichts mit dem "M" in BDSM zu tun.... lg Chris curious_sin |
![]() | 21. Oktober 2011 Definition - Hmmm Meine Definition von BDSM-ler(in) für diesen Thread: Jemand, der SM/BDSM im Profil mag und/oder in einer der BDSM Gruppen ist. Und die von Lustschmerz: Alle möglichen körperlichen Empfindungen, die man im Alltag eher vermeidet, weil sie unangenehm sind. Die man aber beim Sex nutzt um sich intensiver zu reizen. Also z.B. Schläge, Strom, Hitze, Kälte, Chemie (Chilli, Ingwer), Stiche, Bisse, Kratzer ... Und es interessiert mich von Leuten zu hören, die zweiteres mögen und praktizieren aber mit ersterem nix anfangen können/wollen. |
![]() | 22. Oktober 2011 Das Wichtigste: Lustschmerz ist erlernbar. Nicht für alle, weil auch die Lernbereitschaft vorhanden sein muss, aber für sehr viele Menschen. Da wir noch aus dem Dritten Reich übernommene misshandelnde Lehrer hatten, habe ich das schon als Kind begriffen. Ziemlich schnell lernte ich, dass zum Beispiel Luft anhalten zu einer Trance und von dort zur Lust führen konnte. Heute bin ich nur noch der, der ihn erzeugt, selbst kann ich damit nichts mehr anfangen. Grundsätzlich würde ich ihn nur in der Schnittmenge von BDSM und Sex sehen. |
![]() | 22. Oktober 2011 Grundsätzlich würde ich ihn nur in der Schnittmenge von BDSM und Sex sehen. Dem möchte ich gerne zustimmen... denn der Schmerz ín Verbindung mit Sex ist erträglich und auch gewollt. Er ist ein Ventil, ein Zustand des Schwebens und trotzdem am Boden bleibend. Man ist für den Lustschmerz nicht empfänglich, wenn man mit Dingen außerhalb der Sexualität beschäftigt ist. Er ist dann weder schön oder lustvoll... LG Mausi |
![]() | 22. Oktober 2011 Niemals Schmerz führt bei mir zu Verspannungen, niemals zur Lust. Geht gar nicht. |
![]() | 05. November 2011 seit gestern gibt es eine neue Gruppe zum Thema: Lustschmerz weil: Spielarten gibt es da endlos viele. Am Ziel kann aber ein ungeahnter Lustgewinn stehen. also nicht nur für SM/ BDSMler. Falls ihr mal reinschauen wollt oder einen speziellen Themenvorschlag/ Anregungen habt, wie komme ich zu dem ungeahnten Lustgewinn LG Cao |
![]() | 08. Februar 2012 @lovelyklero es geht nicht um abtörnende schmerzen......die vorstufe mit viel gefühl kann da schon sehr anregend sein......leichtes streicheln und ganz vorsichtige schläge mit der weichen peitsche oder der flachen hand auf die vagina...... fördert die durchblutung....stimuliert.....und steigert das lustgefühl...... bei richtigen schmerzen bist du schon im sm-bereich...... lg prosecco |
![]() | 08. Februar 2012 Lustschmerz Schmerzen möchte ich beim Sex nicht erleben, allerdings gibt es Situationen, wo der" Schmerz" als angenehm, antörnend empfunden wird." |
![]() | 08. Februar 2012 Schmerzen sind normalerweise ein Indikator dafür, dass der Körper nicht gesund ist. Dann gibt es die Schmerzen, die zugefügt werden, um einem Menschen weh zu tun oder ihn sogar zu foltern, eventuell auch zu demütigen. Bei Mensch Normalo X und Durchschnitt Y kommt das auch so an. Aber es gibt eine breite Gruppe von Menschen, die Schmerzen der ersten beiden Gruppen durchaus schlimm finden, für die es aber noch eine weitere Differenzierung gibt: den Schmerz, der nur der Lust dient und auch bis in heftige Orgasmen führen kann. Für einen Menschen, der nur die ersten beiden Gruppen kennt, ist es unvorstellbar, dass zum Beispiel eine Serie von Ohrfeigen Lust erzeugt. Ganz unvorstellbar für viele Männer und natürlich auch Frauen ist es, dass Schläge auf die Genitale Lust erzeugen, dass der Fistingschmerz es tut. Der Denkfehler, der oft auftritt, dass das jede/r ausprobieren kann, der nicht die besondere Veranlagung hat oder aber nicht das Vertrauen der Schmerzperson. Schmerz umzuleiten in Lustschmerz kann gelernt werden (nicht generell). Dazu ist ein Innehalten nötig, während dessen man umschaltet. |
![]() | 08. Februar 2012 süßer Schmerz Diesen süßen Schmerz kenne ich leider erst seit ein passr Monaten. Und ich muß sagen ich möchte darauf nicht mehr verzichten. Mein " Süßer " macht dieses sehr gut. Am Anfang war es nur auf dem Po, und seit einiger zeit auf meine Pussy, dann haben wir es mal mit Fisting versucht, all das mag ich sehr und ich liebe den süßen Schmerz und es macht mich ungemein an. Lg Kolibri |
![]() | 08. Februar 2012 wenn...... alles in maßen bleibt, dann ist doch alles toll....... es geht hier doch wohl um steigerung der lust und des empfinden....... etwas lustschmerz.....ein wenig fesseln......augen verbinden...... alles andere gehört in den bdsm-bereich....... und nicht in dieses forum....... lg prosecco |
![]() | 08. Februar 2012 Nein die Grenzen sind fließend und hier gibt es viele Leute, die sich auch in den BDSM-Bereich wagen. Mich erinnert das an den Spruch "Wasch mich, aber mach mich nicht nass!" Schautätscheln hat bestimmt mit dem Begriff "Lustschmerz" nur wenig zu tun, ist also völlig trocken. |
