![]() | 06. Oktober 2011 Mythos Freundschaft Mann - Frau? Hi, je mehr ich darüber nachdenke, desto schwieriger fällt es mit, zu glauben, dass Mann und Frau wirklich befreundet sein können (im "kumpelmäßigen" Stil wohlgemerkt). Warum? Tja. Ich habe es ja zuerst natürlich an mir selber bemerkt und es ist im Endeffekt unheimlich. Egal, ob ich Frauen in meiner Kindheit kennengelernt habe oder später, es kam immer irgendwann der Punkt, wo sexuelles Verlangen die Beziehung auf Eis gelegt hat (egal von welcher Seite!). Ob das nun wegen verschmähter Liebe war oder eine Beziehung, die irgendwann wieder in die Brüche gegangen ist, spielt eigentlich keine Rolle. Freilich. Heute komme ich schon mit Frauen "zurecht", aber das sind idR diejenigen, die in einer festen Beziehung stehen. Und mit denen habe ich aber auch eher eine freundschaftliche Beziehung statt einer echten Freundschaft. Auch meine Frau meinte, sie hätte in ihrer Jugend viele "Freunde" gehabt. Als ich fragte, wieviele davon sich in sie oder andersrum verliebt hätten und wie die ganzen Beziehungen geendet haben hat meine These eher erhärtet. Das ganze fällt mir auch im Freundeskreis auf. Mir fällt im Endeffekt dort kein Beispiel ein, wo es geklappt hätte, das ein Mann und eine Frau eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut hätten, ohne das es irgendwann gekracht hätte. Mein Diskussionsthema für euch: Ist es wirklich möglich, zwischen Männlein und Weiblein eine non-sexuelle Freundschaft aufzubauen oder zwirbeln einem die Hormone doch früher oder später dazwischen? Was sind eure Erfahrungen? Und ich sag's ja nur, meine Frau hat massive Probleme (und wahrscheinlich nicht nur sie), hier im Joyclub eine tiefere Unterhaltung haben zu können, weil sich das Blatt doch viel zu oft Richtung Sex dreht, aber gut, das kann an der Plattform liegen. Bye, Sky |
![]() | 06. Oktober 2011 Kommt wohl auf die Einzelfälle an. Ich kenne einige Frauen, mit denen ich richtig gut befreundet bin, mit denen ich - wie mit einem Kumpel - "Pferde stehlen" kann. Und das seit vielen Jahren, oft schon seit meiner Jugend. Und wir führen tolle Gespräche über Gott und die Welt und ja, manchmal auch über Sex, aber eben auf rein freundschaftlicher Basis. Ich bin aber auch kein Mann, der bei jeder Frau immer an Sex denkt und sich von seinen Hormonen beherrschen lässt. Und so kann ich für mich nur sagen: Ja, solche Beziehungen kann es durchaus geben! (Der Antaghar) |
![]() | 06. Oktober 2011 Vielleicht bin ich ja falsch gepolt, aber ich war schon als Kind mehr mit Jungen als mit Mädchen befreundet. Auch heute darf ich mich glücklich schätzen, Männer zu meinen Freunden zu zählen, ohne dass sich irgendwelche erotischen Ambitionen dazwischen schieben. Nicht das über das Thema Sex nicht gesprochen würde, aber meist im Hinblick auf "Männer und Frauen passen einfach nicht zueinander" und sag doch mal was in einer Frau/einem Mann dabei vorgeht |
![]() | 06. Oktober 2011 Ich habe auch Freundinnen, mit denen ich keinen Sex habe, oder nicht mehr. Andererseits ist mir nicht klar, was dagegen spräche, wäre das anders - warum sollte eine Phase, in der Sex, Erotik, Lust dazu kommen, die Beziehung auf Eis legen? |
![]() | 06. Oktober 2011 warum sollte eine Phase, in der Sex, Erotik, Lust dazu kommen, die Beziehung auf Eis legen? Diese Frage hab ich mir auch schon oft gestellt ... Wenn Sex wirklich Freundschaften zerstört, dann stimmt entweder etwas an der Freundschaft nicht oder am Sex, so vermute ich mal. Aber vielleicht verstehe ich das Problem dahinter auch nicht wirklich? (Der Antaghar) |
![]() | 06. Oktober 2011 Ich habe so wohl zu Frauen als auch zu Männern Freundschaft und das schon über Jahre hinweg. Wobei die zu den Männer überwiegt Selbst mit ehemaligen männlichen Kollegen besteht noch heute Freundschaft, man triffst sich oder telefoniert und redet über vieles. Auch die familiären Probleme der männlichen Kollegen kommen dann zur Sprache. Eine Freundin meinte letztens ich sei mal wieder "Mülleimer" für einen Kollegen, nur weil er mir seine Probs erzählte. Ich bin halt eine gute Zuhörerin und wenn es meinem Freunden (Frauen/Männer) gut tut sich bei mir auszuquatschen dann ist es auch ok für mich. Ich habe für mich allerdings auch eine Grenze gezogen, ich belaste mich nicht mit den Probs anderer. Höre nur zu, biete evtl.Lösungsvorschläge an oder auch nicht, wie gewünscht. Unternehme natürlich auch einiges mit den Freunden, in letzter Zeit mehr mit den männlichen und hauptsächlich non-sexuell; es gibt auch Ausnahmen |
![]() | 06. Oktober 2011 Schwierig... Aus vielen guten, intensiven Freundschaften ist oft ein ONS oder eine Affäre, aber auch eine Beziehung entstanden... Kaputt gegangen ist diese Freundschaft nie. Ich muss ehrlich sagen, dass die Männer den Anfang gemacht haben, oft wäre mir das "erotische" an ihnen gar nicht in den Sinn gekommen... Einmal habe ich mich auch in einen Kumpel verliebt. Ich habe es ihm gestanden, er wehrte ab. Ich beschloss, erstmal Ruhe einkehren zu lassen. Wir verstehen uns wieder super, das knistern auf meiner Seite ebsteht weiterhin, aber ich weiß, woran ich bin, und kann damit umgehen =) |
![]() | 06. Oktober 2011 die frage ist klasse, weil sie mich gerade umtreibt. ich habe tatsächlich genauso viele männliche freunde, wie auch weibliche. mit den männern hat mich auch immer eine beziehung mit begehren und liebe verbunden. die beziehung haben wir aus verscheidenen gründen beendet, aber die bestehende liebe und freundschaft besteht bis heute weiter, nachdem die durchaus auch schmerzhafte lösung geschafft war. aber das liegt glaube ich auch daran, das für mich als basis einer liebesbeziehung, eine tiefe freundschaft grundlage ist. ohne freundschaft keine liebe. aber freundschaft kann auch begehren beinhalten und ändert an den gefühlen, auch wenns nicht passt, oder nicht mehr passt bei mir und glücklicher weise bei den männern auch nichts. gerade heute wieder mit meinem "besten" freund beim stundenlangen quatschen festgestellt. |
![]() | 06. Oktober 2011 Mein bester Freund ist sowas von überhaupt nicht mein Typ - und ich nicht seiner - dass wir beide niemals auf die Idee kämen, mehr zu wollen. Seit Jahren schon nicht Eher hat seine neue Freundin ein Problem mit mir ... |
![]() | 06. Oktober 2011 @Fly_for_elle Ich bin mir nicht mal sicher, ob all meine platonischen Freunde, mit denen ich eine sexuelle Beziehung hatte (es waren 3), auch wirkliche Beziehungen waren. Aus einer sehr guten Freundschaft, ist auch einmal mehr entstanden. Wir haben dem ganzen keinen Namen gegeben, nicht gesagt, wir seien nun ein Paar. Es war dann einfach so...manches muss nicht ausgesprochen werden =) Wir kannten uns ewig, es bedurfte keiner großen Worte. Meine Beziehungen entwickelten sich durch vorhergehende, tiefe Freundschaften. Also sind alle Beziehungen Freundschaften?! |
![]() | 06. Oktober 2011 Wenn ich mir meine wirklich guten, tiefen Freundschaften anschaue, so handelt es sich in der überwältigen Mehrzahl um Freundschaften zu Frauen. Viele von ihnen funktionieren schon seit Jahren wunderbar, ohne dass "der Sex dazwischenkommt", wie es in "Harry & Sally" so schön heißt. Dass Freundschaften auseinandergehen, weil der eine doch mehr will als der andere, habe ich durchaus auch schon erlebt, allerdings ist mir das in den letzten Jahren nicht mehr passiert. Ob das damit zusammenhängt, dass ich "in meinem Alter" anders an das Thema Liebe/Freundschaft herangehe als mit Anfang 20 und nicht bei jedem kleinsten erotischen Knistern gleich den Drang verspüre, dem nachzugehen, sondern es auch einfach als Teil der Freundschaft akzeptieren kann, ohne es auszuleben? Ich weiß es nicht. Es klappt zumindest in meinem Fall auf jeden Fall ganz gut. |
![]() | 06. Oktober 2011 Ich bin eine Bestätigung... ... deiner These. Mit den Mädels / Frauen von früher habe ich bis auf mit einer keinen Kontakt mehr. Und mit dieser spziellen Dame pflege ich eine Freundschaft PLUS. Ab und an steigen wir halt mal in die Kiste. Ist aber eher nen Sport den wir dann mit viel Humor betreiben als nen "Gefühlschaos". Erst waren wir die besten Freunde (17J) dann gabs Krach, auf einer Party 2 Monate später den ersten gemeinsamen Sex. Am nächsten Tag wollten wir uns dann bestätigen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war landeten aber gleich wieder in den Ferdern Sehen uns nicht mehr so oft wie früher 4-5 mal im Jahr nur noch und davon springen wir 2-3 mal ins Bett. Zähle sie trotzdem zu meinem engeren Freundeskreis weil sie jemand ist den man Nachts um 3.00 Uhr anrufen kann und kein "neee morgen ist wichtig" zu hören kriegt sondern ein "Was kann ich für dich tun und wenns nur zuhören ist". Ist zwar eine enge Freundschaft aber keine nonsexuelle. Demzufolge bestätigt das mal deine These |
![]() | 06. Oktober 2011 ich hab so einen besten freund |
![]() | 06. Oktober 2011 Ich würde die These prinzipiell bestätigen,aber mit Einschränkungen. Wenn man sich unattraktiv findet, funktioniert es tadellos.Wenn eine Beziehung halbwegs konfliktarm endete,weil sie sich"totgelaufen" hat,geht das auch sehr gut. Es gibt sicher noch einige andere Varianten. Generell ist eine platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau immer irgendwie "belastet",wenn da unausgelebte/gesprochene Anziehung von einer Seite im Raum steht. Das weiß ich nicht erst seit Harry und Sally. |
![]() | 06. Oktober 2011 Wie lange kennt Ihr euch denn? Besagte Dame kannte ich zu dem zeitpunkt schon *taschenrechner auspack* Kindergraten bis 17J macht nach Adam Riese 13 Jahre. Wohnte bis sie in den Nachbarort zog direkt nebenan. Da war bis zu besagter Party nie ein Verlangen. |
