![]() | 15. November 2011 ganz konkret, es scheitert an zu wenig Menschen in der Region. Und es ist etwas ganz anderes, wenn ich in Bald Oldeslohe wohne und den Veranstaltungskalender von Locations in Hamburg lese, oder ob ich das 400 km entfernt von Hamburg tue. Im ersten Fall setze ich mich ins Auto und im zweiten bleib ich vor meinem PC zu Hause sitzen. Und soziale Netzwerke im Internet kann man in der Pfeife rauchen. Man könnte in Fetlife sogar mit Leuten aus Katar kommunizieren, nur irgendwann ist der Gesprächsvorrat ausgeschöpft. Keine Ahnung, warum es in München keine SM-Locations gibt. Aber wenn ich die ersten Ziffern der PLZ von München eingebe, sind da eben mehr Gleichgesinnte. Die Wahrscheinlichkeit ist also für einen, der dort wohnt, in seiner Region Gleichgesinnte zu treffen höher als anderswo. Mund-zu-Mund-Kommunikation ? Hat der Osten den Westen überholt ? Klingt ja fast so, wie überholen ohne einzuholen. |
![]() | 15. November 2011 Und soziale Netzwerke im Internet kann man in der Pfeife rauchen. Das kann ich so jetzt nicht bestätigen ... Im Gothicbereich hat sich das sehr bewährt, es sind daraus teilweise sehr coole Parties entstanden, einfach weil ein paar kreative Köpfe sich über einen bestimmten Musikstil austauschten und auf die Idee kamen "hey, machen wir die Party die wir uns wünschen doch einfach selbst!" Was den Stuttgarter Raum angeht beispielsweise, haben sich so einige auch erst online, dann offline organisiert. Bis vor ca. 2 Jahren war Bondage/SM-mäßig da noch gar nix, inzwischen steppt da der Bär. Mitten im Nirgendwo ist's natürlich komplizierter. Meine Erfahrung ist aber, dass für ein attraktives Angebot Menschen auch weitere Strecken in Kauf nehmen. Da fahren dann welche plötzlich 200km, nur um zu einem guten Stammtisch zu kommen! In Schwerin beispielsweise gibt es so einige, die auf jene Stammis von recht weit weg hinfahren. Und Schwerin ist nun auch nicht sooo eine Weltstadt. Also, ganz so finster sehe ich das jedenfalls nicht. |
![]() | 18. November 2011 Netzwerke Bei den Internetnetzwerken ist´s wie überall, denke ich. Es gibt welche, die sind wirklich gut und haben einen sehr engen Bezug zum realen Leben. Meist sind dies welche, die von "Betroffenen" für "Betroffene" ins Leben gerufen wurden. Vielfach auch einfach nur "subversive" Gruppen in großen Netzwerken. Dann gibt´s wiederum welche, die kannst Du knicken. Meist (Klischee hin oder her) kommerzielle oder halbkommerzielle Plattformen. Ich empfehle gern, sich auf Stammtischen oder anderen Realtreffen umzusehen. Mögen sie auch recht weit entfernt sein, ist es immer wieder erstsaunlich, wie weit und wie engmaschig diese Netze sind. So habe ich letztens auf einem kleinen privaten Treffen in Halberstadt mitbekommen, dass die Gastgeber mit einem "Szene" - Bekannten aus Schwedt befreundet sind. Beides sind nun eben nicht gerade Orte, die davon profitieren Weltstsadt zu sein. Wie gesagt, mein Augenmerk liegt immer darauf, wie dicht das Internetgeschehen am realen Leben ist. Jo |
![]() | 24. November 2011 Schiebung! Hoch mit dem Thread... |
