![]() | 17. Dezember 2011 Frauenrollen Wißt ihr was ich echt scheiße finde? Frauen stecken zurück um "seine Kinder" zu kriegen. Dieser uralte Code. Er will sich vererben.... ich "tue ihm den Gefallen" - ich lasse mich begatten, um seine Brut auszutragen und dannach schimpft er mich unselbständig? Abhängig? Ich dachte, das war seine Idee. Ich darf seine Babies bekommen. Ich dachte, es wäre eine Erhöhung meines Wesens in seinen Augen............... Warum - heutzutage funktioniert das leider nicht mehr. Ein Mann hätte seine Frau schon deswegen geehrt, weil sie, die Mutter seiner Kinder war. Unsere Gesellschaft heutzutage hat einfach nicht mehr die richtigen Werte. Ich habe nie ein Baby bekommen, und das bedaure ich inzwischen. Aber ich bin den Frauen näher als den Männern. Was sich durch mein Geschlecht erklärt. Ich vermisse die Ehrerbietung, die denen zukommt, die ihre Zukunft auf unbestimmte Zeit, dem hingeben, was der "tolle Typ" den sie geheiraten haben, in ihnen hinterlassen hat. Männer denken galube ich manchmal, sie machen Babies, damit die Frau endlich Ruhe gibt. Aber ein Baby ist ein Zeugnis. Ein Beweis. Naja, laß mer des. Ich bin wahrscheinlich einfach hoffnungslos romantisch verklärt und total irre. Aber doch, oder?????????????? LG Bri |
![]() | 17. Dezember 2011 Werte Ich bezweifele, dass die Mutterschaft automatisch eine Werterhöhung gebracht hat. Ja, in Familien höherer Schichten war ein Erbe notwendig - Frauen, die "nur" Mädchen bekamen, waren dann auch Verachtung ausgesetzt. Kinder waren eine Altersvorsorge - aber ob die Frau dadurch eine wichtigere Stelle bekam? Kinder waren in früheren Zeiten nicht so unbedingt die Erfüllung des Lebens, wie man es heute sieht/sehen will/sehen muss. Kinder konnte man eben nicht verhindern - und die Frauen der Unterschichten mussten trotzdem auch beruflich tätig sein, um die Familie zu ernähren. Im 20. Jahrhundert ändert sich das. Die Nazis führten das "Mutterkreuz" ein, weil "Kinder für den Führer" geboren werden sollen. Am Ende des Krieges mussten die Mütter trotzdem in die Rüstungsindustrie und nach dem Krieg das Land wieder aufbauen. Die 50er Jahre verkörpern das Idyll der glücklichen Kleinfamilie, mit Vater, Mutter und zwei Kindern, wobei Mutti sich um die Hausarbeit kümmerte, ohne Erlaubnis des Mannes nicht berufstätig sein durfte und bei einem Scheitern der Ehe ohne eigene Rentenansprüche da stand. Natürlich hat es zu allen Zeiten liebevolle Väter gegeben, die wussten, was ihre Frau für die Familie leistete. Aber viel "Mutterehrung" war nur Tünche, um die Frauen darüber hinwegzutäuschen, dass es auch ein Leben außerhalb der Küche gibt. Ich habe ein Kind geboren, den Sohn, den er sich so gewünscht hat, habe zurückgesteckt, habe viel Kraft und viele Nerven investiert, während er sich mit dem Kind schmückte, solange es gut funktionierte. Heute sagt er angesichts der Töchter seiner Lebensgefährtin, dass wir lieber hätten Töchter kriegen sollen... Trotzdem ... Kinder aufwachsen zu sehen ist eine wunderbare Sache und besonders wunderbar, wenn die Lasten (die es unzweifelhaft gibt) geteilt werden. Ich sehe da Veränderungen in der jungen Generation: die Mütter werden nicht mehr auf einen Sockel gestellt, aber die Väter sind auch bei den unangenehmen Seiten der Familienarbeit gleichberechtigt beteiligt. Aber all das ist irgendwie off topic ... ? |
![]() | 18. Dezember 2011 Ja Single mit Absicht kann manchmal gewollt sein.... .......OK, in meinen Profil steht, dass ich Frauen auch für eine Beziehung suche......und ja das stimmt auch! Doch ich suche nicht, sondern bin eher bereit evtl. etwas auf mich zu kommen zu lassen. Nur bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nicht dafür geschaffen bin in einer wirklichen Partnerschaft zu leben. Berufsbedingt bin ich schon immer sehr viel unterwegs, Tag & Nacht, Tage...Wochen.....Monatelang. So dass ich eigentlich bei jeder Partnerin, die ich bisher hatte - zwei langjährige mit 6 bzw. 7 Jahre & mehrere Kurzbeziehungen - immer nur Wochenendbeziehungen hatte. Evtl. waren wir mal 4-5 Tage zusammen aber so richtig mit jemanden zusammen gelebt habe ich nie, seit ich mit 17 meine eigene Wohnung hatte! Und jetzt bin ich 45 ! Im Sommer lernte ich ein junges hübsches sexy Mädchen kennen. Wir verliebten uns und Sie (wir) beschloss/en zusammen zu leben. Sie begleitete mich mit bei meiner Arbeit und wir waren so wie Paare eben sind. Gemeinsames Essen, Wohnen, TV schauen, Bad benutzen, Dinge ein und wegräumen, usw...... ES WAR DIE HÖLLE - fast!!!! Ich war es nicht gewohnt dass ein anderer Mensch um mich herum ist. Ich hatte meine kleinen vielen Regeln, Gewohnheiten und Spleens. Aufgebaut über jahrzehnte....und auf einmal waren auch andere Regeln einzuhalten...IHRE! Ich habe mich letzte Woche von ihr getrennt, obwohl eigentlich alles andere gestimmt hat. Nur brauche ich eben mein kleines Reich für mich alleine. Zusammenleben mit einer anderen Person fällt mir schwer. Ich bin lieber Single als dass ich mich zu sehr verbiegen muss und nicht ich selbst sein kann in meinen zu Hause. Wer weiss, evtl. gibt es da draussen die Eine, bei der ich keine großen Änderungen in meinen normalen Tagesablauf "ertragen" muss. Bis dahin bin ich eben lieber alleine. Jaja.......ihr könnt ruhig denken, ich sei eben nur ein kleiner Egoist, der nicht fähig ist auf andere rücksicht zu nehmen. Aber ich denke ich lebe eben schon zu lange alleine.....28 Jahre......als dass man da noch etwas ändern kann. |
![]() | 19. Dezember 2011 Ich habe mich letzte Woche von ihr getrennt, obwohl eigentlich alles andere gestimmt hat. Na ja, so ganz fällt mir das schwer zu glauben. Wenn sonst alles gestimmt hätte, wäre es ja auch eine Möglichkeit gewesen sich zwei getrennte Wohnungen zu suchen und die Beziehung trotzdem aufrecht zu erhalten. Nichts ist in Stein gemeißelt... |
![]() | 19. Dezember 2011 @ sunwind ich habe einen Beruf bei dem ich immer unterwegs bin - siehe mein nickname - und es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man lebt gemeinsam sozusagen an meinen Arbeitsplatz .... Tag & Nacht, oder Sie wohnt in Ihrer Wohnung und ich bin immer unterwegs. Man sieht sich wenn ich mal Zeit habe oder wenn Sie am Wochenende Zeit hat kommt Sie zu mir - was aber auch nicht immer möglich ist, da ihr Wohnort von meinen Einsatzorten doch ziemlich weit entfernt ist! Wir haben uns entschlossen zusammen zu ziehen und es hat nicht funktioniert. Die Lösung, dass ich & meine Partnerin sozusagen eine Wochenendbeziehung führen mit getrennten Wohnen habe ich zwei mal....einmal 6 Jahre und einmal 7 Jahre gehabt. Beide male war es für die Partnerin irgendwann unbefriedigend und ich sollte meinen Beruf aufgeben um ein "normales" Leben zu führen - meinen Beruf habe ich noch immer! |
