![]() | 21. September 2011 So ist meine Meinung, du kannst deine ja gerne behalten. So sei es und es liegt eine gewisse Ruhe darin zu wissen wie sich diese Meinungen über die Jahre ändern. (weil man es selbst erfahren hat statt zu theoretisieren.) Ich selbst gehöre zu den Frauen die ihre Weiblichkeit und die damit verbundene Erotik genau mit dem Anfang der Menopause entdeckte und es sehr und in aller Freiheit genießen konnte. Manchmal fand ich es schade, weil die Frage auftauchte; wieso so spät? Es ist wie es ist und ich genieße mich als Frau in einer Art und Weise wie ich es mit 25 nicht konnte. Warum auch immer. Hormone? Stress und kleine Kinder? dazu der Aufbau der Existenz? wenig Zeit und Energie um mit dem Partner in dieser Zeit über Sexuelles nach zu denken oder zu reden. Hormone spielen eine immens große Rolle und bewirken weit mehr als es uns bewusst ist. Aber , sie sind nicht alles. Wenn irgendwas auf einer anderen, persönlichen oder partnerschaftlichen Ebene im Argen liegt werden keine Hormongaben dies regeln. Also schau auf beiden Ebenen was dir wirklich die Lust nimmt. Es lohnt sich! Dieses Statement einer 25jährigen Domina kann ich dazu nicht ernst nehmen und sehe es mehr als Marketinginstrument. sorry Die Wechseljahre können zu einer ungeahnten Befreiung führen Sexualität , egal in welcher Form neu und selbstbewusst aus zu leben und intensiv zu genießen. Hör in dich, fühle hin und hole dir dennoch fachärztlichen Rat dazu. LG Solara |
![]() | 21. September 2011 es soll Menschen geben,die Ironie nicht erkennen BDSM = Bund Deutscher Schwierigkeits-Mütter Diesem Spruch konnte ich tatsächlich so gar nix ironisches abgewinnen...... Jetzt darf ich bestimmt nicht mehr mitspielen und bin raus,wa? |
![]() | 22. September 2011 Liebe Viola, du liest aus den Beiträgen was anderes, trotzdem darfst auch du deine Meinung gerne behalten, die wollen dir auch gar nicht nehmen. Denn aus der Diskussion unterschiedlicher Meinungen nimmt hier jeder und nicht zuletzt die TE am meisten mit. Wär nur schön, wenn sie auch begründen, bzw. Fragen beantworten würdest. Wenn so ein umfangreiches Wissen über Hormone hast, teil es mit uns. Das ist aber nur ein Aspekt - einer von vielen. Der Rat es nach zweieinhalb Jahren evtl. noch weitere Jahre auszusitzen treibt ihn ja förmlich in deine Fänge. Der Rat von einem jungen Menschen der (noch) Spass am Sex haben sollte verwundert schon Bist nicht du als Domina selbst oft "Therapietante"? Siehst nicht gerade Du Dinge an/in einem Menschen die er selbst nicht (er-)kennt? |
![]() | 22. September 2011 Ich habe mir alles durchgelesen, mache es aber nicht vor jedem posten neu. Ich antrworte aus meinem Bauch aus meinen erfahrungen im medizinischen und im Zwischenmenschlichen Bereich heraus. Meine Kenntnisse in der Endokrinologie würde ich als etwas mehr als "Basis-wissen" aber ich weiss soviel das trotz den rein diagnostischen Problematik der Mensch/Patient/Betroffene als Ganzheitliches Wesen gesehen werden sollte. Wenn viele Antworten in eine Richtung deuten, sagt mir mein Bauch: "Hey zeig doch mal die Alternative". damit "Mensch" genügend Informationen hat um sich die eigene Meinung zu bilden, selbst wenn ich damit gegen den Strom schwimme oder auch teilweise früheren Postings von mir widerspreche. Es kann sein das die Te mit ihrem Partner noch 5 Jahre verzweifelt am Lösung suchen ist. Deshalb meine Idee, diese Beeinträchtigung als Teil des Ichs und eine der Negativen Seiten des Lebens zu akzeptieren. Was der bessere Weg ist/war kann die TE erst Rückblickend erkennen. Auf Lösungsansätze das einer 25Jährigen Domina nicht zu trauen ist, weil sie ja unter anderem generell nur zur Werbung postet (auch wenn ich es jetzt ja doch gemacht habe). LG Viola |
![]() | 22. September 2011 Na also, geht doch Deshalb meine Idee, diese Beeinträchtigung als Teil des Ichs und eine der Negativen Seiten des Lebens zu akzeptieren. Das klingt, liest sich doch schon ganz anders als "aussitzen". Mag sein, dass die TE noch 5 Jahre an dem Problem "rumdoktort". Mag sein, dass ihr vielleicht letztlich sogar gar nichts anderes übrigbleibt. Es gibt aber noch sooo viel, dass sich lohnt auszuprobieren, bevor man dran denken sollte es als gegeben hinzunehmen - eben weil man, wie du selbst schreibst, den Mensch ganzheitlich sehen sollte und vor alem weil der Wunsch/Wille nach """Besserung""" da ist. Vielleicht wurde das Pferd bisher von hinten aufgezäumt, vielleicht wurde bisher nur Auswirkung nicht die Ursache behandelt und dadurch die Ursache sogar verstärkt. Zugegeben reine Spekulation, aber nicht ganz unbegründet, deutet einiges drauf hin. |
![]() | 22. September 2011 Liebe Elke. Ich würde dir zusätzlich zu dem bereits Gesagten empfehlen, ein Frauengesundheitszentrum aufzusuchen. Diese gibt es eigentlich in jeder größeren Stadt. Sie können in dem Sinne dich nicht behandeln, aber sie verfügen über sehr viel Wissen und Beratungsmöglichkeiten, haben Fachleute an der Hand für Endometriose, Wechseljahre und alle anderen frauenspezifischen Erkrankungen und können dir dort sicherlich sehr kompetent helfen und u.a. dir auch Ärzte usw. empfehlen. Desweiteren ist mir aufgefallen, dass es wichtig wäre, den eigenen Fokus auf die Realität zu ändern. Die Realität schafft man sich selbst, also auch die Hölle. Es ist unbestreitbar, dass da für dich/euch ein Problem existiert. Aber es ist wichtig, den Druck da mal rauszunehmen. Es scheint so, als würde sich es in den 2 Jahren nur noch um das Problem drehen und diese gefüttert werden, bis es übermächtig ist. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht existiert, es ist schon da - aber ihr entscheidet auch, wieviel "Macht" ihr diesem Problem geben wollt, wieviel Raum es in eurer Beziehung ein-nimmt. Ich kenne es von der Arbeit mit Klienten, dass es total wichtig ist, sich in Krisen sehr stark auf die Dinge zu konzentrieren, in denen es gut läuft, in denen es einem gut geht, in denen man (noch) Spaß hat. Diese Bereiche zu stärken, im Bewußtsein zu halten und auszubauen, das nimmt den Druck und bringt wieder mehr Lebensqualität. Die Perspektive ändert sich, das ist oft schon ein Stück Heilung auf dem Weg. Vielleicht schreibt ihr beide euch mal diese Dinge auf, die für euch beide als Paar wichtig sind, die euch im Alltag Freude bereiden, die ihr gemeinsam genießen könnt - abseits von Sex/BDSM. Das ist ein Stückchen Arbeit, aber als Paar braucht ihr ein "Schatzkästchen" für euch, was immer wieder befüllt wird, um Krisen davon zu zehren und zu leben. Den ultimativen Tipp, mach da oder nimm dieses Medikament und es ist weg - den gibt es nicht. Auch wenn du dir das so sehr wünschst. Wichtiger ist es sich, auf den eigenen inneren Weg zu machen, der Libidoverlust ist ein körperliches Zeichen, aber was steht dahinter? Welche Geschichte? Das ist die eigentliche Arbeit, die du machen musst. Suche dir eine entsprechende Beraterin oder Begleitperson, die dir dabei hilft. Wie gesagt, die Frauengesundheitszentren haben da ein vielfältiges Angebot und es ist nichts, dessen du dich schämen müsstest. Du bist damit nicht allein. P.S. Ich hatte selbst einmal starke körperliche Schmerzen gelitten, und war fest davon überzeugt, dass nur ein Arzt diese mir wegmachen kann. Ich bin von Pontius zu Pilatus gerannt, habe alle möglichen Untersuchungen machen lassen. Es wurde nie etwas gefunden, trotz der Schmerzen, ich hatte alle möglichen Medikamente, Naturmedizin, Homöopathie etc. ausprobiert in dem Glauben, "es" damit endlich weg zu machen. Ich hätte damals alles Geld der Welt für das Heilmittel gegeben. Geholfen hat dann aber doch nur die Aufarbeitung meiner Vergangenheit und das "Mich-Selbst-Anschauen" im Inneren. Nichts anderes. |
![]() | 22. September 2011 Danke @patootie Gut geschrieben, vielen Dank für den Hinweis werde auf jeden Fall nachschauen wo ich ein Frauengesundheitszentrum finde. Du hast schon Recht, man sollte den Focus nicht auf das Problem sondern auf die positiven Dingen legen. Für mich ist das auch nicht so schwer, denn ich habe ja nich oft das Bedürfniss und wenn dann bekomme ich auch sofort was ich will. Mein Partner hat da eher die A-Karte denn er will oft und erhält meistens eine Abfuhr wenn man es mal hart ausdrückt. Also in seiner Position finde ich es schwer den Focus nicht auf das Problem zu richten, die Sehnsucht danach wird ja immer größer. So befinden wir uns echt in einer schwierigen Situation! Medikamente scheinen da nicht die Lösung alleine zu sein deshalb hoffe ich das dein Vorschlag uns weiter bringt. Schließlich gibt es ja viele Frauen denen es so geht wie mir, es wäre schön wenn ich wenigstens eine Steigerung erreichen würde die Konstant bleibt und meinem Partner ausreichen würde. @ ALLE Nochmal hier ein Danke an alle die mir fleißig Anregungen und Tips geben, finde eure Anteilnahme echt süß |
![]() | 22. September 2011 Liebe Elke und Oli, Ich denke schon, dass ihr beide auf dem richtigen Weg seid. Allein schon, dass ihr hier die Frage gestellt habt, zeigt, dass sich etwas öffnen will. Ich würde wirklich jenseits der Medikationsmöglichkeiten nach anderen ganzheitlichen Beratungsmöglichkeiten/Therapieformen suchen, die auch die Seele mit einbeziehen und den Zugang und die Heilung der weiblichen Sexualität thematisieren. So einen Themenkomplex kann ein Arzt allein gar nicht ausreichend abdecken. Ich habe bereits einige Therapeutinnen kennengelernt, die auschließlich Heilarbeit für Frauen anbieten und sehr gute Arbeit leisten auf einer gesundheitlichen Ebene, die über das, was Ärzte anbieten können, hinaus gehen und das hat mir sehr sehr gut getan. Wie gesagt, meine erste Anlaufstelle wäre, sich das Programm eines Frauengesundheitszentrum in der Nähe anzuschauen und mal einen Beratungstermin auszumachen, Dinge jenseits des Weges auszuprobieren. Ich wünsche dir alles Gute und viel Heilung patootie |
![]() | 22. September 2011 @patootie Vielen Dank, das werde ich auf jeden Fall machen! |
![]() | 23. September 2011 hm... Hat BDSM überhaupt etwas mit Hormonen zu tun Ok, die rein sexuelle Seite hat sicher mit Hormonen zu tun. Aber auch da empfand ich die Wechseljahre eher als Erleichtung denn als Bremse, meinen Sexualtrieb auszuleben. Und ich habe (aus gesundheitlichen Gründen) keine Hormone genommen und bin auch so prima durchgekommen. Da die Probleme aber so vielfältig wie die Frauen an sich sind, denke ich nicht, dass man hier wirkliche Hilfe erwarten sollte, sondern jemanden fragen, der sich damit auskennt ... z.B. den Frauenarzt Deines Vertrauens |
![]() | 23. September 2011 Hi BDSM an sich selbst nicht, aber mit wenig Lust bedeutet wenig Leidenschaft und Hingabe. Wenn diese beiden nicht anwesend sind ist es relativ schwer sich ins seiner gerade ausgewählten Rolle (wir Switchen) einzufinden bzw. darin auf zu gehen. In den Momenten, in denen die Lust vorhanden ist. kann ich mich über mangelnde Begeisterung Ihrerseits absolut nicht beschweren. Dann ist es absolut Fantatisch! Sie blüht dann in ihrer Rolle auf und ist einfach hinreisend! Es ist nur so, dass die Lust seit der Wechseljahrsgeschichte nur sehr sporadisch vorhanden ist. Aber wie man her sieht suchen wir nach Lösungen und versuchen die Sache ruhig anzugehen. Wie mein Mädel schon geschrieben hat sind in euren Antworten viele interessante Ansätze enthalten. Die wir abklopfen werden. Danke an alle auch noch speziell von meiner Seite. Erstaunlich finde ich, dass viele Frauen in dieser Situation das einfach stillschweigend aussitzen. Und sich hier in Ihr Schicksal fügen. Was wir und meine Freundin alleine, in diversen Gesprächen mit betroffenen, herausgefunden haben. Zumal Ihre Frauenärztin jetzt die Therapien bzw. Teile anwendet die wir unter Ihrer Kontrolle für Mein Mädel zusammengetragen haben. Aber die meisten Ärzte stehen sowieso auf dem Standpunkt „da müssen Sie durch ab dem Alter haben sie ist das so normal“ ………egal ich schweife ab…! Es hat sich schon einiges getan und den Rest des Weges nehmen wir einfach in ruhe in Angriff! Schließlich selten das man so einen passenden Deckel findet! Grüße O PS: grüße auch von E ist grade auf Ikea shopig Tour, Gott sei Dank ging der Kelch an mir vorüber ist mit Ihrer Tochter unterwegs. |
