![]() | 30. Oktober 2006 Tom ++provokant lächelnd und allmählich den Harnisch putzt++ |
![]() | 30. Oktober 2006 @ghost funktioniert doch in den USA seit jahren :-)) |
![]() | 30. Oktober 2006 hund und katz vermutlich senden wir die falschen signale und haben damit die gleichen probleme wie hund und katze. während der hund ein schwanzwedeln als begeisterung auslegt, fühlt sich die katze bedroht. nicht, dass ich mich von einem schwanzwedelnden swinger bedroht fühlen würde *grinsel* aber ich glaube schon, dass eine frau, die sich hingebungsvol ihrem partner widmet und sich ihm wiederum völlig hingibt und dabei fallenlässt, für andere männer und frauen sehr begehrenswert ist. in bdsm-kreisen ist es meines wissens nach nicht üblich sich einem "spielenden" paar unaufgefordert soweit zu nähern, dass es die session stören könnte. so, wie ich einem klavierspieler zusehen- und zuhören kann, aber mich nicht als fremde ungebeten neben ihn setzen und in die tasten greifen würde - auch nicht, wenn ich sicher wäre, dass ich das spiel beherrschen würde. für mich ist das schon eine frage des respekts dem anderen gegenüber. nun könnte man fragen, warum bdsm-ler dann trotzdem in swingerclubs gehen statt zu hause im stillen kämmerlein ihren obsessionen zu frönen... naja... wir sind mitunter sehr laut bei unserem tun und das macht sich weder mit den kindern im nebenzimmer gut, noch ist es einfach den nachbarn zu erklären, wenn schlaggeräusche von stöhnen und schreien untermalt werden. zudem sind vielleicht auch einige bdsm-ler so gestrickt, dass sie zuschauer mögen oder anderen gerne zuschauen - soll es ja sogar bei swingern geben, dass pärchen keine fremde haut fühlen wollen, oder? unsere 1. wahl wäre immer ein bdsm-club mit möglichst wenig zulauf von nicht-bdsm-lern oder ein pärchenabend im swingerclub, der bdsm-ler als willkommen deklariert. der grund warum bdsm-ler immer noch versuchen zu erklären was bdsm wirklich ausmacht, sind aussagen wie diese: Wir kennen in Swingerkreisen Männer und Paare die sich gerne mal eine "Zofe" oder "Sklavin" anschaffen würden um alleine oder mit ihrer Frau einen "flotten dreier" durchzuziehen. Die Sklavin hält ja das Maul und macht was man ihr sagt. Tut sie es nicht, dann kriegt sie halt auf die Fresse. Sie steht ja drauf. allein schon die formulierung "anschaffen" die gibt's ja auch im sklavenmarkt um die ecke wer meint nach ein paar billigen pornos alles über bdsm zu wissen, der wird vermutlich wirklich glauben, dass es so einfach ist. devot ist für diese kategorie mensch, wenn sie ihm die schlappen und die zeitung bringt, bevor sie ihm und allen anderen, die auch lust auf sie haben willig ihre löcher zur verfügung stellt - die realität ist anders, aber es ist müßig das hier zu erklären. Auch wenn diese Frau tatsächlich macht was man ihr sagt, sehe ich zumindestens Ansätze eines geistig ungesunden Verhaltens bei der Frau. Was wäre, wenn sie nach einer Therapie tatsächlich wieder freibestimmt und emanzipiert wäre? Wenn ihr Selbstbewusstsein auch ohne SM gesteigert werden würde? dass es tatsächlich paare und einzelpersonen gibt, die nach einer solchen frau suchen, ist schon schlimm genug (hier im forum hat sich doch mal ein solches paar beschwert, weil devot offensichtlich nicht gleich hirn- und anspruchslos ist), aber die frauen, die in der form missbraucht werden, sind in der regel nicht subs sondern (auch vanilla-)frauen, die pech bei der wahl ihres partners hatten und/oder schlicht ein fall fürs frauenhaus sind. das hat nämlich mit bdsm nix zu tun, sondern mit reinem ausüben von macht und gewahlt ohne rücksicht auf den anderen. Aber ich denke, im SM-Bereich sind mindestens 20% der SUBS Menschen denen man helfen kann. Klar. Ein Dom käme nie auf die Idee einer Frau Selbstbewusstsein in dem Masse zu geben, das sie aus der Sub - rolle herauskäme. Man macht sich doch nicht sein Spielzeug kaputt... da werden mal wieder doms mit egoistischen arschlöchern gleichgestellt, weil es ja nicht anders zu erklären ist, dass es frauen gibt, die "sowas mit sich machen lassen" was auch immer dann "sowas" sein mag. in meinem fall wäre es auch das zufügen von schmerzen, weil es mich in verbindung mit sexueller erregung extrem anmacht. würde mein mann mich einfach so verprügeln, weil ich z.b. nicht rechtzeitig das essen auf dem tisch habe, würde er sicher nicht ohne verletzungen davon kommmen und gefahr laufen, dass ich ihn anzeige. an selbstbewusstsein mangelt es mir absolut nicht und "helfen" muss man mir auch nicht verstehst Du, was ich meine? Durch die Pauschalisierung "ihr seid doch alle krank" übersehen manche vor lauter Zorn über diese Äußerung vielleicht, das ihnen wirklich geholfen werden könnte. Jaja. Die eine oder andere Sub würde nun sagen: "Ich bin nicht krank und brauche keine Hilfe. Hör auf mich zu diskriminieren!" Mein Argument dagegen: Das sagt auch ein Heroin-Abhängiger. nee, das muss man nicht verstehen, denn eine sub auf die selbe stufe zu stellen, wie einen heroinabhängigen, finde ich schon ziemlich krass. natürlich ist es löblich uns nicht als krank zu bezeichnen, damit wir von selbst dahinter kommen, dass wir natürlich doch krank sind. demnächst machen wir die gruppe der anonymen bdsm-ler auf... alle sitzen in der runde und ich als neue muss aufstehen bevor ich sage: "hallo, ich bin die silke und ich bin pervers!" die runde beklatscht meinen mut, weil sie alle wissen, dass ich spätestens in zwei wochen voll auf entzug sein werde und nur noch daran denken kann, wie ich an eine tracht rügel komme ohne dass es jemand mitbekommt. ja, ich schäme mich... obwohl ich ja eigentlich krank bin und so garnix dafür kann... meine kindheit war sicher schuld... und eigentlich sind diese sessions doch nur eine flucht vor der realität... *verzweifeltguck* dabei hätte ich es doch so gut haben können... denn der nächste swingerclub ist sicher nicht weit und dort "werden sie geholfen" |
![]() | 30. Oktober 2006 Ich versuche mal, das Ganze zu abstrahieren, indem ich auf eine andere Ebene ausweiche. Stellt euch vor ihr habt einen Schäferhund. Er ist Gehorsamsresistent, absolut ungehörig, macht nicht was man will und macht überhaupt und gar nicht das, was man von einem SChäferhund erwartet. Er pinkelt in die Ecken, beim Gassi gehen beisst er andere Hunde, er schüttet das Wasser um und kackt aufs Bett. Keine Hundeschule hilft, man bekommt den Köter nicht einmal dorthin, weil er die Autositze zerbeißt und fortwährend versucht, das Frauchen zu poppen. Was macht man mit so einem Tier? Einschläfern wohl... Was will ich damit sagen? Es gibt manchmal, sehr selten aber doch geschieht es, Menschen, die streiten um des streitens Willen. Und mit solchen Leuten zu kommunizieren enbehrt jeglichem Sinn... ich persönlich finde das sehr schade. Tom |
![]() | 30. Oktober 2006 @ Legacy Meine Liebe also nun wirklich wer sucht den hier Streit? Das bist wohl eindeutig du .... und kommt hier in das Forum und erläuterst wie scheiße, kank und perwäres du BDSMler findet .... und bitte versuche nicht schon wieder zu sagen das das nicht stimmt, ich habe wirklich keinen Bock mehr deine Zitate rauszusuchen ....Niemand von uns kam in Forum Paare und Schwinger und erklärte "so ich finde euch perwärs ... und das ist mein gutes Recht es zu sagen, weil das meine Meinung ist" .... fällt dir etwas auf??? Leider leider schätze ich mal nicht nicht .... Fahre mit deiner verachteten Meinung ruhig weiter ...sowas ist leider ein Armutzeugnis ..... Vor allen Dingen tun mir die Swinger leid die nun wegen euch unter so einen Vorurteil leiden müssen .... das sie alle so sind wir ihr Beide. |
![]() | 30. Oktober 2006 na gut dann versuch ich mal auf das ursprüngliche thema zurückzukommen. ich bin bdsm-ler und kein swinger, habe aber freunde und bekannte, die in swingerclubs gehen und/oder private partys besuchen. die aussagen über andere swinger gehen bei ihnen sehr weit auseinander, aber was ich häufig höre ist, dass es in swingerclubs vermehrt auftritt, dass ein "nein" nicht akzeptiert wird. das hat dann aber nix mit bdsm zu tun, sondern schlicht mit mangelnder höflichkeit oder respekt. meine meinung über die swinger, die ich kenne ist auch sehr geteilt, aber das liegt daran, dass diese menschen alle sehr unerschiedlich sind und aus unterschiedlichen gründen in die swingerclubs gehen. da gibt es den mann der sagt, dass er da hingeht, weil es so einfach ist was zum f icken zu finden... die frau, die dort ihre phantasie auslebt mit mehreren männern gleichzeitig zu vögeln - ohne dies vorher großartig zu planen... das pärchen, dass einfach die stimmung inmitten der anderen swinger genießt, während es dennoch monogam lebt... der mann, der zwanglos in den club geht und es auf sich zukommen lässt, was und ob was passiert... das pärchen, das einfach aus dem ehealltag ausbrechen will und sich von der abwechslung im club etwas frischen wind in der beziehung erhofft. bis auf den mann, der die frauen dort nur als objekte oder ware sieht, die er mit dem eintritt als soloherr quasi bezahlt hat, kann ich alle verstehen und wünsche ihnen, dass sie finden, was sie suchen. wir haben lange darüber nachgedacht, ob wir in einen swingerclub gehen, aber viele aussagen von swingerclubbesuchern hier im forum haben uns davon abgebracht, weil wir zwar bereit sind zu teilen, aber uns die menschen gerne aussuchen würden, mit denen wir dies tun. zudem sind wir doch so bdsm-lastig, dass wir in einem bdsm-club besser aufgehoben wären und nicht das gefühl hätten als fehl am platze empfunden zu werden. lieben gruß DieSukkubus |
![]() | 30. Oktober 2006 Dein Schäferhund, Tom --- .... braucht keine Hundeschule mit Patentrezepten. Das Tier braucht neue, ungewohnte Anregungen. Und Liebesbeweise ("Ich liebe dich so, wie du bist!") Dein Tier ist ungemein spannend, warum verhält es sich so? Kann ich das herausfinden? Vielleicht schaffe ich das nicht, ist ja schließlich ein Tier ... Mensch könnte das Tier ja mal befragen ... lach' nicht ... Tiere mögen Fragen, und sie antworten auch, wenn sie merken, dass das Fragen ernst gemeint ist. "Was willst du?" Mensch schläfert ein, was er des Weiterlebens nicht für würdig befindet. Sind wir alle solch' armselige Würmer? *gruselt sich* wiredbrain |
![]() | 30. Oktober 2006 Perfekt! du hast genau verstanden was ich sagen wollte Was man nicht versteht, wird eingeschläfert. Oder eben totgelabert. Dumm, dass ein Tier uns nur bedingt versteht, weil man nicht einmal die gleiche Sprache spricht Respekt vor deinem Scharfsinn Tom |
![]() | 31. Oktober 2006 S C H L U S S W O R T Schlusswort ......von meiner Seite, denn ich sehe diesen Thread, den ich selbst mit der Hoffnung auf eine ruhige, sachliche Diskussion eröffnet hatte, als vollkommen missglückt an. Los war es gegangen mit einem grandiosen Fehlstart meinerseits, als ich kytos erste Antwort fälschlichweise auf mich selbst projizierte, was inzwischen aber vollkommen ausgeräumt ist. (Bis auf die drei gelben Smileys, kyto, die nehm ich Dir für alle Zeit krumm, grimmiglächel) Danach bekam die Diskussion aber schnell Schlagseite und artete schließlich in einer Art Schlammschlacht aus. Mein Versuch, die Sache mit einem ironisch gemeinten Apell an die "Klügeren" zu retten, ging leider auch gründlich schief. Ironie wird bei aufgeheizter Atmosphäre eben leicht missverstanden. Ist inzwischen aber auch aufgeklärt (Danke, halt_er_los und die anderen für eure netten, sehr persönlichen emails). Ich möchte nicht, dass der K(r)ampf ewig in die Länge gezogen wird, und bitte - wenn das geht - die Mods darum, diesen Thread an dieser Stelle abzuschließen. @Legacy. Euch bitte ich, falls ihr diesem meinem Schlusswort noch etwas Bissiges nachsetzen wollt, dann tut es direkt an mich via Clubmail. Ich nehm's auf mich. Oder macht einen eigenen Thread auf und fordert dort Kampfwillige auf, sich mit euch anzulegen. @Schlagfertig. Danke euch beiden für das gute Telefonat! Man sieht sich bestimmt. @Alle, die hier konstruktiv mitdiskutiert haben: DANKE !!! Wir sind nicht in allen Punkten einer Meinung, aber das ist ja auch völlig normal. Ich habe trotz allem aus der ganzen Geschichte eine Menge gelernt. So long! ein wieder frei atmender BDSMler und Swinger Mike
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