Er will sich nicht von geliebter Partnerin dominieren lasse

02. September 2011

@ paarausgoe

der richtige zeitpunkt für die richtige aktion ist immer ein bischen tricky.

es mag sich komisch anhören, aber nach meiner erfahrung bemerkt man ihn einfach. (nicht immer und ab und an auch mal falsch)

der entscheidende punkt ist und bleibt konsequent zu sein. die stelle an dem ein schauspiel nicht genügt, kommt immer.

lg Odin
02. September 2011

Weißt du, was ich beim Lesen gerade schade finde?

Du schreibst, du hast die Ader, die Veranlagung, und würdest sie gerne ausleben... Mit ihm natürlich! Und eigentlich willst du ihn auch gar nicht von einer anderen Frau hauen lassen... Hey, ist es nicht irgendwie auch egoistisch von ihm, dir so das Ausleben deiner Neigung zu "verbieten", für sich selbst aber eine Fremd-Domse zu wünschen?

Dreh doch mal den Spieß um! Anstatt dich in bester dominanter Tradition voller Verantwortung um deinen Liebsten und sein Wohlergehen zu kümmern (das kenne ich auch von mir, Verantwortung ist halt doch auch eine Seitenerscheinung dieses Dominanzkrams ^^), sei stattdessen egoistisch und dominant!

"So, hör mal zu, ich habe jetzt lange genug um den heißen Brei herumgeredet und versucht, dich wieder in eine Session zu locken... Der Punkt ist jetzt der: Ich habe diese Ader in mir und ich will sie ausleben. Ich will sie mit einem Mann ausleben, dem das gefällt. Wenn du wirklich sagst, du kannst es mit mir nicht machen - dann hoffe ich, dass du einverstanden bist, wenn ich mir nächstes Mal im Swingerclub einen devoten Mann suche, der damit einverstanden ist, wenn ich stattdessen ihn verhaue, dominiere und fertig mache."

Eine solche Forderung von dir, ruhig, souverän und selbstbewusst vorgebracht (selbst, wenn sie nicht erfüllt wird, dieser Punkt ist wichtig) sollte auf jeden Fall eine Veränderung in eurer inzwischen zu festgefügten Beziehungsdynamik bewirken. Er wird dich dadurch mit neuen Augen betrachten. Damit bist du, zumindest temporär, definitiv nicht mehr sein "Hasi". Du hast dich dann aus der dir zugeschriebenen Rolle herausgelöst und eine eingenommen, die dir (zumindest temporär) besser zusagt.

Wie es dann weitergeht, wenn du einen solchen Wunsch in eure Beziehung hereingetragen hast... Das wird man dann sehen. Aber zumindest ist die offene Ansprache deines Wunsches nach dem Ausleben deiner dominanten Ader auch unabhängig von ihm ein klares Signal, dass seine bisherige "Festgefahrenheit" in diesem Punkt erschüttern sollte und Raum für Neues gibt.

***

Noch ein kleiner Nachtrag von mir persönlich: Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, in einer Beziehung Liebe zu erleben, die nur einem Teil von mir gilt und mich auf eine bestimmte Rolle festlegen will. Wer mich lieben will, soll alle Facetten des Kristalles lieben, aus dem meine Seele besteht. Er soll auch immer mit dem Wissen leben, dass immer mal wieder neue Facetten nach vorne kommen und ich mich verändere, genau wie er sich auch verändert.

Wenn man mit dieser Haltung an die Liebe und die Partnerschaft herangeht - dann wird es so unendlich viel schöner, intimer, gibt aber auch wieder viel mehr Raum für Freiräume jenseits der Partnerschaft.... Ich könnte nie wieder darauf verzichten.

Wenn dein Mann dich nur als sein "Hasi" lieben will - engt er dich damit nicht auf eine Rolle ein, die du ihm gegenüber dann schon seit vielen Jahren spielst? Nimmt er dir dann nicht den Raum, den du brauchst, um all deine Facetten im Laufe der kommenden gemeinsamen Jahre immer wieder aufs Neue zu entdecken und hervorzuholen?

Und könnte eure Liebe nicht noch viel, viel tiefer und schöner werden, wenn ihr beide das Risiko eingeht, diese neuen Facetten auch in die Liebe mit hineinzuholen? Das erfordert natürlich Mut... Aber man kommt nur dahin, wenn man selbstsicher und souverän seine anderen Facetten manchmal auch nach draußen holt und sagt "Das und das bin ich auch - lieb mich ganz oder lass es bleiben, ich will an deiner Seite mehr als nur eine halbe Frau sein! Aber bitte, bitte liebe mich ganz, ich weiß nämlich nicht, wie ich sonst mein Leben ertragen soll! Außerdem will ich umgekehrt auch dich ganz lieben, all die vielen Seiten an dir und nicht immer nur die Rolle, die du mir im Alltag ständig zeigst und vorspielst... An dir ist doch auch so unendlich viel mehr, was man lieben kann!"
02. September 2011
Idee !!!

Es gibt hier im Joy die Gruppe CFMN,... Bekleidete Frau, nackter Mann

Die Gruppe macht in verschiedenen Städten geile Partys, wo Femdom mit ihrem männlichen Sub hingehen kann.

Die nackten Männer sind dort "Freiwild" für die Femdoms. Es sei denn, seine Herrin passt ihren nackten Sklaven auf !!! ; )

Schaut Euch mal die Gruppe an !Und ich glaube, das wäre etwas für Dein Hasi ! ; )
02. September 2011

@Wolfenmond: Ich denke du könntest ziemlich dicht dran sein. Ich werden ihm das mal zu lesen geben und ihn fragen, ob er das auch so sieht.

@Dark Amber: Er will mir ja nicht verbieten dominant zu sein. Er hätte mit sicherheit kein Problem damit, wenn ich mir in einem Club einen anderen sub suchen würde. Oder wenn wir uns mit einem Paar treffen die weiblichen doms die Männer tauschen zum spielen. Wahrscheinlich ist es auch das, was wir mal probieren werden. Das Problem ist ja nur, dass es ihm nichts gibt von mir dominiert zu werden. Und das kann ich ja auch nicht erzwingen. Nur evt. drauf hin arbeiten ;o)
Und zu deinem Nachtrag. Er liebt mich ganz und jede Facette meines Seins. Da mach ich mir überhaupt keine Sorgen drum.
02. September 2011

Okay... Wäre denn so etwas mit einem Tausch mit einem anderen Paar etwas, was dir auch gefallen würde? Wäre das eine Lösung für dein Problem oder bist du dann immer noch traurig, weil du es eigentlich lieber bei ihm willst?
02. September 2011

Ich denke das kommt auf einen Versuch an :o)
Ich weiß wirklich noch nicht wie das alles so wird. Aber wenn wir ein sympathisches Pärchen finden, kann ich es mir schon Vorstellen. Er weiß das wir das langsam angehen müssen und einfach mal gucken obs passt. Wenn ich dann fühle: das geht nicht. Dann lassen wir es halt. Vielleicht macht es mich auch an ihm zuzugucken und mich mit einem anderen zu amüsieren.
02. September 2011
Hmmm,...

...ich glaube, es könnte so sein. Schaut Euch mal gemeisam die Gruppe CFMN an und geht mal zu einer Party.
Er hat Dich, als Herrin die ihn schützen kann und so wie ich es verstehe, hast Du kein Problem damit, wenn eine andere Femdom mal die Peitsche auf seinen Arsch knallen läßt !? ; )

Aber wichtig ist auch, was Dark Amber schrieb ! Klare Worte, klare Anweisungen ! Sei einfach dominant....

"Du willst ein Sub und Sklave einer Frau sein ? Dann bist Du verdammt nochmal meiner, sonst werde ich dich...." ( das überlasse ich Deine versauten Phantasie !!! ) ; )

Hau drauf....!!! ; )
02. September 2011

Was junge Männer denken, interessiert die Einpeitscher offensichtlich weniger, als was Frauen wollen.
paaarauge, deshalb *spitze* , dass es Dich interessiert.

Einen Aspekt möchte ich denen von Wolfenmond noch hinzufügen. Als ich jung war, hatte ich auch solche Träume von einer Überfrau, die einen dominiert, die einen schlägt und erniedrigt und der man hilflos ausgeliefert ist, aber nur, wenn ich kein Mädel hatte. Hatte ich aber eins gefunden und ihre körperliche Nähe, wollte ich nur diese spüren. Diese ganzen Phantasien waren wie weggeblasen, ich empfand sie in dem Moment als total absurd. Ich habe die Frau und ihren Körper genossen und da gab es viel zu entdecken, jede Frau ist anders und anders interessant, die eine hatte da ein Grübchen wo die andere keins hatte. Ich denke, man muss sich richtig erst körperlich und geistig nahe gekommen sein, um als Mann zu sadomasochistischen Handlungen übergehen zu können. Das Vertrauen und die Nähe baut sich in einer echten Beziehung nicht über SM auf, auch wenn die Tiefenpsychologen das hundert Mal predigen, sondern einzig und allein im Bett. Der Meinung bin ich heute noch, wenn auch nicht mehr uneingeschränkt, aber nur weil ich halt älter bin.
paarauge - wie sieht es denn damit aus, im Bett ? (hat meine Mutter mich immer gefragt)
Hast Du da das Gefühl, dass er Dir zu Diensten sein will ? Und es auch ist. Liebkost er Dir die Füße oder macht er Dinge, wo Du Dir sagst, Mensch, das hätte ich jetzt nicht von ihm erwartet. Hast Du das Gefühl, dass er versucht, Dir mehr zu geben, als Du ihm geben kannst ?

Ich will es mal ganz drastisch sagen, wenn mir in der Situation damals eine Frau gekommen wäre, sie wolle mich dominieren, hätte ich mir gesagt, wir (sie) können ja noch nicht mal richtig ficken, die spinnt wohl.

Ich kann nur davor warnen, den zweiten vor den ersten Schritt zu tun.
Denn, hast du nicht gesehen, fort ist er.

Was schade wäre, denn vielleicht hat er ja wirklich das Zeug dazu.

Es braucht alles seine Zeit.
04. September 2011
Im normalen Leden dominant

Ich hatte leider das selbe Problem, im normalen Leben, also außerhalb des Schlafzimmers bin ich eher dominant. Meine erste und zweite Frau lernten mich so kennen und lieben. Im Beruf bin und war ich immer dominant, ich kann mich sehr schwer unterordnen. In den ersten beiden Partnerschaften war ich auch erst glücklich, wenn ich meinen Dickschädel durchsetzen konnte. Ich war richtig besessen eine Frau völlig zu befriedigen, ging nur auf ihre Gefühle ein, ich habe da noch eine gewisse Begabung dafür. Für mich zählte beim Sex nur die Frau, wenn diese so richtig fertig und befriedigt war, war auch ich befriedigt, oder besser gesagt zufrieden. Ich war und bin ein wenig ein wilder Hund. Doch irgendwie spürte ich meine devote Ader, las von strengen Dominas und so, das Internet war noch nicht so wirklich erfunden. Ich hatte immer mehr das Bedürfniss, mich von einer Frau beim Sex dominieren zu lassen, ihre Füße lecken zu müssen, Lustschmerzen für sie ertragen zu müssen. Doch wie sollte das funktionieren, sie liebten doch mich den widen Hund der alles im Griff hat Hausbau, Finanzen. Sex. unmöglich. Meine Neigung konnte ich aber auch nicht ganz unterdrücken. Logische Folge ich ging fremd. Alte Weisheit das geht nur eine Zeit gut. Weitere logische Folge, Trennung Zwei Scheidungen. Ihr wilder Hund war untreu, warum wissen beide bis heute nicht. Ein halbes Jahr später eine neue Beziehung. Nach einen Jahr heirateten wir. Super Ehe, super Frau, schwer verliebt, guter Sex doch gleiches Dilemma für mich jedenfalls. Ich mußte einen Weg finden. Noch dazu, meine jetzige Frau ist schüchtern, kontaktscheu, zierlich, ganz einfach lieb und ich ihr großer Manitou, wie soll die beim Sex meine Domina sein. Tja da war guter Rat teuer. Ich kann doch unmöglich sagen beim Sex sei bitte meine Domina. Doch wie der zufall so spielt fand ich heraus sie hat sehr viele erogene Stellen an ihren Füßen. Beim nächsten Sex küsste und leckte ich ihre Füße und oh Wunder sie kam zum Orgasmus. Sie war selbst überrascht, eher aber verunsichert. Ich sagte zu ihr, das ist doch ganz normal, das finden viele Frauen schön. Und mir gefällt es auch ihre Füße zu lecken. Diese Beziehung wollte und will ich auf keinen Fall riskieren, jetzt muß es raus dachte ich. Ich soff zwei Bier kam ein paar Tage später nach Hause und sagte Schatz wie du weist ich trinke nie aber ich muß dir was sagen. Meine Frau war gleich aus den Häuschen, sie dachte ich will ihr von einer Anderen beichten doch ich konnte sie schnell beruhigen. Dann gab ich mir einen Ruck. Schatz ich möchte deine Füße lecken und küssen. Sie sagte wo da eigendlich das Problem sei. und dann sagte ich ihr mein Problem. Schatz ich möchte deine Füße küssen und lecken müssen, ich möchte von dir dazu gezwungen werden, würde es dir was ausmachen mich mit deinen Strümpfen zu fesseln und ich muß deinen Füße küssen und lecken. Da ich besoffen war kam sie meinen Wunsch nach und es gefiel uns beiden. Am nächsten Tag sagte ich zu ihr das kann sie immer mit mir machen auch im nüchternen Zustand. Sie sagte ja es ist schon schön für sie, doch sie ist ja keine Domina. darauf sagt ich nein du bist keine Domina doch willst du nicht mein Dominienchen sein, mich ein wenig bestrafen wenn ich nicht artig deine Füße lecke mit Klammern, Kochlöffel Kerzenwachs und so. Diesen Moment vergesse ich nie, jetzt war es raus, meine Frau bekann einen roten Kopf und sagte verlegen ja es macht mir Spaß du spielst mit den Feuer. Heute haben wir im Schlafzimmer ein Andreaskreuz, sie hat eine Reitgerte, jede Menge an Peitschen, Klammern, Kerzen und bestraft mich auch damit und das aus Leidenschaft. In unseren normalen Leben hat sich nichts geändert, ich der wilde Hund, der gerne das dritte Haus abrackert. meine Frau erledigt bestens den Haushalt hilft und unterstützt mich, nebenbei hatt sie einen 10Stundenjob für ihre eigenen Bedürfnisse und ich kann endlich treu sein. Besser gesagt endlich muß ich treu sein sie ist ja schließlich mein Dominienchen. Vielleicht könnt ihr euer Problem so ähnlich lösen.
05. September 2011
Wunderbarer Beitrag!!

Ich muss schon sagen, als ich deinen Beitrag so gelesen habe, lieber bertlherb, ging mir das Herz auf. Meine Augen wurden feucht, und mein Lächeln immer größer. So viel Herzlichkeit und Menschlichkeit eines ach so dominanten Mannes, um seine zierliche Frau zu einer ihm übergestellten Position empor zu heben - wunderbar.

Ich denke das ist ein herrliches Paradebeispiel dafür, dass es doch immer einen Weg geben kann, wenn man es versucht, denn es gibt nicht nur den einen Weg.

Und sei gewiss, das "Dominienchen" werd zumindest ich nicht mehr so schnell vergessen..

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