Sadistische Praktiken - Tips für Neuling(e)

30. August 2011

*lol*

... genau das dachte ich grad auch: das hab ich als Kind das letzte mal gemacht.


Kleiner Tipp: vertragen sich das Dom-sein und die Tigger-Unterhosen? *fiesgrins*
30. August 2011

In Berlin gibt es einen Laden,wo man alle nur erdenklichen Gerätschaften für BDSM'ler kaufen kann,dieser hat eine gute Seite mit Erklärungen,welche Gerätschaften was für Effekte haben und an welchen Körperstellen dies nicht gut kommt.Der Laden heißt Peitschenhandel und ist in Kombination mit Berlin im Netz leicht zu finden.Auch ist die Beratung vor Ort 1 A.
30. August 2011
Aber klar doch

vertragen sich Sadist sein und Tigger Unterhosen! Derer ansichtig zu werden fordert schon einen Masochisten, könnt ich mir so vorstellen *fg*. Der Dom von Welt arbeitet sicherlich mit Augenbinde, dann sieht keiner den kleinen Hinweis auf ein Juwel der Weltliteratur. Uuuund: nicht vergessen, Tigger ist sehr dominant, auf seine persönliche Art und Weise.

Aber Spaß beiseite, wir wissen doch gar nicht, inwieweit die Lebensgefährtin/nen schon in den Bereich des süßen Schmerzes eingeweiht sind, den der TE so gern betreten möchte.

Von daher halte ich den Erwerb von teuren Gerätschaften erstmal für unsinnig. Wer noch nie einen Rohrstock eingesetzt, geschweige denn gefühlt hat, wird kaum äußern können, welche von beiden Seiten mehr Respekt davor hat.

Er hat hoffentlich zwei gesunde Hände und eine normal ausgestattete Wohnung, da findet sich genug zum Experimentieren. Und immer langsam angehen lassen, wie ja alle hier schreiben.
30. August 2011

Lach,ich meinte auch nicht,dass er sie erwerben soll, sondern sich darüber informieren soll,was eine jeweilige Gerätschaft für Folgen haben kann,bevor er überhaupt auf die Idee kommt,diese auszuprobieren.Hätte ich wohl genauer ansagen sollen...
30. August 2011
Ganz offenbar

brauchen nicht nur Subs Mentoren, um eingeführt zu werden.

Gute Mentorinnen sind in der Regel Dominas, die auch männliche Doms "betreuen", sozusagen als Supervisorinnen.

Es gab mal im Fernsehen einen Sketch, in dem die Familie der Mutter den Blinddarm nach Handbuch für den kleinen Chirurgen entfernt.

Ich rate dringend davon ab, in gleicher Weise nach dem Handbuch für den kleinen Dom zu verfahren. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und um Meister zu werden, braucht es eine Lehr- und Gesellenzeit. Die kann man finden, indem man zum Beispiel über Annoncen, beispielsweise in der Sklavenzentrale, sich Meister oder Meisterinnen sucht, bei denen man lernen kann.
30. August 2011
Am wichtigsten ist

höre auf Dein Gefühl, beobachte die Reaktion Deiner Sub, immer wieder aufs Neue, denn es ist jedes mal anders. UND jede Sub reagiert anders...

Der Superdom, der bei jeder das gleiche Programm abspult oder ihr ein solches aufdrängt, kann als solcher nicht bezeichnet werden...
31. August 2011

einen mentor suchen ist sicherlich keine verkehrte idee. allerdings würde ich sowas niemals über eine annonce oder so tun, dafür sind mir abgesehen von den reinen technischen fähigkeiten doch auch ein zwischenmenschliches "sich verstehen" zu wichtig - GERADE zu dem entsprechenden mentor halte ich das für extrem wichtig! sogenannte meister sind auch leider viel zu oft selbsternannte...

von daher würde ich mir genau anschauen, wer was schreibt, und der, der mir am ehesten hilft mit seinen beiträgen und in dessen antworten ich mich am ehesten wiederfinde wäre ein kandidat dafür. ob man dann tatsächlich "mentor" oder "meister" oder wie auch immer dazu sagt sei mal dahingestellt: es ist eine vertrauensperson, die gerne mit helfendem rat und/oder klaren worten (wo sie nötig sind) zur seite steht.
31. August 2011
Und genauso

wie der foenig es beschreibt,so habe ich mir vor drei Jahren einen Mentor gesucht,der mir all meine Fragen,die hinter dem ganzen schriftlichen Infokrams zu BDSM ,den ich begierig verschlungen hatte,auftauchten und die nur im persönlichen Gespräch für mich zu klären waren.

Je mehr Input ich durch Bücher etc. hatte,umso verwirrter wurde ich,grade im Bezug auch auf meine diffus spürbare Veranlagung zum Sadismus.Die mich entsetzt hatte,zunächst.

Kann mich da nur anschließen,seinen Rat zu beherzigen.
31. August 2011
Es gibt natürlich

ganz verschiedene Wege, um MentorInnEn zu finden. Hier oder anderswo gibt es entsprechende Gruppen und Stammtische. Wichtig ist nur, dass ein gefundener Mentor nicht nur das theoretische Rüstzeug bieten kann, sondern praktische Übungen möglich werden.

Ansonsten stimmt, was shibariaddicted schrieb, dass man sich auf die eigene Sub einzustellen hat, wenn dann eine da ist, mit der beredet, worauf es bei ihr ankommt und vorsichtig beginnend ausprobiert. Was bei der einen ein Highlight ist, kann bei einer anderen Sub völlig falsch sein und zur Trennung führen, zum Beispiel Ohrfeigen.
31. August 2011
Vertrauen

Hallo,

unabhängig aller Praktiken, Gerätschaften usw., ist für mich das Wichtigste, das Vertrauen zueinander. Der oder die Partner(in) unterwirft sich dir, läßt sich schlagen oder was auch immer. Es ist unabdingbar für den Partner oder die Partnerin, zu wissen, dass ein Stop sofort akzeptiert wird und das die abgesprochenen Regeln oder Grenzen eingehalten werden. Die eigentliche Session ist nur dann erfüllend, wenn sich der Masopart "fallen" lassen kann und seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann.
01. September 2011
@fesselnd

Wichtig ist nur, dass ein gefundener Mentor nicht nur das theoretische Rüstzeug bieten kann, sondern praktische Übungen möglich werden.


Das sehe ich anders. Ein Mentor ist eher ein geistiger Führer, ein Erklärbär, und kein Coach.

Ich durfte der einen oder anderen ratsuchenden Person als Mentor zur Seite stehen, hätte aber aus verschiedensten Gründen mit den Wenigsten praktische Übungen machen wollen.

Hier geht m.E. auch ein Stück weit die Neutralität verloren, die einen Mentor ausmacht.

Die Kreativität fördern, die richtigen Fragen stellen, in rechtem Maße kritisieren und bestärken - Das sollten die wichtigsten Anforderungen an einen Mentor sein, noch vor dem simplen Beantworten von Fragen. Ich sehe es aber NICHT als seine Aufgabe an, Dinge zum Nachahmen vorzugeben.

Und ich finde, dem TE ist nicht nur zuzumuten (was er ja respektablerweise tut), dass er sich ein Wissen anhäuft, das er gerne mithilfe eines Mentors verfeinere, sondern auch, dass er zusammen mit seiner Partnerin eigene Erfahrungen macht, beide sich "ihrem" BDSM annähern, ja vielleicht sogar eigene Ideen entwickeln! *g*

Beste Grüße
t'68
01. September 2011

Ich denke, dass praktische Übungen auch am Ziel vorbeigehen.
Das Ziel ist ja, dass man es selbst kann, ein Gespür dafür entwickelt was geht und was nicht. Das lässt sich aber nur mit der eigenen (Spiel-)partnerin herausfinden und nicht mit irgendwem anders.

Zudem hat ja jeder seinen ganz eigenen Stil.
Ich beispielsweise wirke von außen (!) sehr sanft, aber das was ich tue hat es dennoch oft genug in sich. "Das bisschen mit Lakritzschnecken gehauen werden" sagt es nicht mehr, sobald man es mal selbst erlebt hat, "die paar Wäscheklammern" sicher auch niemand mehr, wenn sie nach einer halben Stunde aufm Zeh wieder abgemacht werden *fiesgrins* - etc. pp.
Dass ich dazwischen liebkose, es ihr scheinbar gut gehen lasse, könnte dann doch sehr darüber hinwegtäuschen, wie sadistisch diverse Harmlosigkeiten eigentlich sind, wenn sie längere Zeit andauern. Der physische Schmerz ist dann plötzlich seehr real.

Das nur mal so als Beispiel.
Andere: Es gibt Schlagwerkzeuge die sind echt mal so richtig laut - haben aber nahezu keine Wirkung. Das wirkt von außen dann immer totaaaal eindrucksvoll, wenn's durchs ganze Haus klatscht! Dabei passiert da nahezu gar nix mit *zwinker*

Nein.
Dann lieber Ratgebermentoren, die genau auf solche Dinge hinweisen, die erklären was von außen schlimmer aussieht als es ist und was man mit mehr Respekt behandeln sollte, obwohl es doch gar so harmlos zu sein scheint.
Das sind Dinge, die tatsächlich schlecht erlesen werden können.
01. September 2011

Wichtig ist nur, dass ein gefundener Mentor nicht nur das theoretische Rüstzeug bieten kann, sondern praktische Übungen möglich werden.
Richtig, denn learning by doing funktioniert nicht immer ohne mal gesehen zu haben wie's geht, die Hand geführt zu bekommen - was das Praktische, Handwerkliche angeht.
Die Möglichkeiten als Mentor etwas zu erklären sind stark eingeschränkt, wenn man die Reaktionen von Aktiv und Passiv nicht live miterlebt.

"Mit Mentor", keine Frage mit dem Richtigen der absolut beste Einstieg. Es geht aber auch ohne.

"Mentor sein" - u.U. ein nerviger, anspruchsvoller Sch...job *gg*

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