Wenn der Sex-Partner des Partners nicht gefällt...

10. August 2011
Wenn der Sex-Partner des Partners nicht gefällt...

Tja, was dann?

Stellt euch vor, ihr habt zwar generell kein Problem damit, wenn der Partner mit einer anderen Person schläft.

Was aber ist, wenn euch diese Person aus welchen Gründen auch immer nicht zusagt? Ihr sie nicht mögt, vielleicht sogar hasst?

Dem Partner verbieten, mit dieser Person Kontakt zu haben oder in den sauren Apfel beißen und es so hinnehmen?

Oder vermeidet ihr solche Situationen direkt von Anfang an, indem ihr gar nicht wissen wollt, mit wem es euer Partner so treibt?

Was tun, wenn der Partner sich im Swingerclub ausgerechnet die Person aussucht, die ihr von Beginn an unsympathisch fandet? Oder sie das genaue Gegenteil von euch ist und euch innerlich Zweifel plagen?

Wie geht man mit solchen "Ärgernissen" und Gefühlen um? Denn manchmal hat der Partner vielleicht schon vorher unbedacht eine Äußerung gemacht, wie "Du, den Postboten find ich aber sexy" oder "Deine neue Arbeitskollegin ist ja scharf" - und er verletzt, ohne es zu wissen, weil man genau diese Person nicht leiden mochte.

Wie geht man mit dem Wissen um, dass der Partner ausgerechnet so eine Person toll findet?
10. August 2011

Wenn es ausschließlich darum geht das nur er Sex mit ihr hat ist mir das erstmal egal...
Bei meinem Ex und mir war es so, das wir zwar voneinender wussten, das es andere gibt, allerdings kannten wir die anderen nicht...

Also nicht persönlich sondern nur vom Hören-Sagen. Seine Affäre, die es schon vor mir gab, wollte nichts über mich wissen, hatte dann aber urplötzlich ein Problem damit, das es mich gab.

Leute die wir uns für gemeinsame Zärtlichkeit suchten mussten schon uns beiden gefallen, da wurde auch Rücksicht drauf genommen, ich hatte es relativ leicht, sein Beuteschema zu erkennen, bei mir hatte er es ungleich schwerer, da ich sowas nicht an Äußerlichkeiten festmache, da reicht manchmal ne Geste, schöne Augen whatever...

Wäre er nun auf jemanden abgefahren, den ich als menschlichen Idioten deklariert hätte so hätte ich dies äußern können, was er daraus gemacht hätte, keine Ahnung...

Die meisten Frauen auf die er abfuhr waren eher das Gegenteil von mir, wichtig war mir zu jedem Zeitpunkt, das ich mir seiner Gefühle sicher war. Da isses dann egal gewesen, ob sie blond und großbusig war...
optisch tendentiell tussig (ich mein das nicht wertend)

Ich weiß was ich bin und habe...und ich wußte zu jedem Zeitpunkt das ich die Frau bin, der er Gefühle entgegen bringt!


LG HP
10. August 2011
@ TE

ich weiß nicht wie offen ihr seid


bei uns gibt es die Klipp und Klare Absprache....wenn einer durch ein Zeichen äußert "mit dieser Person NEIN" dann ist das fakt und wird auch nicht diskutiert

Alleindate gibt es nur wenn wir diejenigen vorher mind. einmal gesehen haben niemals unbekannt, wobei das bei uns eher die absolute Ausnahme ist
10. August 2011

Schwierige Sache.
Kann ich so allgemein gar nicht beantworten.



Was aber ist, wenn euch diese Person aus welchen Gründen auch immer nicht zusagt? Ihr sie nicht mögt, vielleicht sogar hasst?
Es käme eben auf die Gründe an.


Dem Partner verbieten, mit dieser Person Kontakt zu haben oder in den sauren Apfel beißen und es so hinnehmen?

Verbieten kann man niemanden etwas.
Man kann zuweilen auch nicht in einen sauren Apfel beißen.
Nennt sich dann Interessenskonflikt. Und es kommt halt auf die Gründe an, weshalb man jemanden innerlich ablehnt und ob man dann über den Schattenspringen kann/will.

Oder vermeidet ihr solche Situationen direkt von Anfang an, indem ihr gar nicht wissen wollt, mit wem es euer Partner so treibt?

Wissen will ich das schon. Im Grunde will ich dabei sein.

Was tun, wenn der Partner sich im Swingerclub ausgerechnet die Person aussucht, die ihr von Beginn an unsympathisch fandet? Oder sie das genaue Gegenteil von euch ist und euch innerlich Zweifel plagen?

Dann frage ich, warum er diesen Menschen reizvoll findet.
Irgendwas muß er dann ja sehen, was mir nicht zu sehen möglich ist.
Wenn jemand genau das Gegenteil ist, dann ist der Reiz wohl genau in diesem Gegensatz.


Bei aller Theorie kommt es letztendlich aber immer auf die Gefühle aller Beteiligten an und dem Umgang damit.
Es ist auch ein großer Unterschied, ob es sich um eine spontane Situation in einem Swingerclub handelt in die man als Paar geraten kann
oder ob "der Partner" eine eigenständige Nebenbeziehung /Affäre eingehen will.
10. August 2011
Noch nicht gehabt

Aber generell würde ich (Er) es nicht wollen, dass sie Sex hat mit einem Mann den ich total unsymphatisch finde und meine Süsse umgekehrt genauso, dann würden wir es auch lassen.

Es soll unsere Beziehung nicht belasten.
10. August 2011

Danke für eure Antworten. Es geht bei diesem Thread nicht (nur) um mich und meinen Partner als Paar, sondern ich stelle mir diese Frage generell oft - nicht nur auf Sex bezogen, sondern auch Freundschaftsbeziehungen zu anderen in einer Partnerschaft.

Ich kam allerdings tatsächlich auf diese Frage, nachdem mein Mann einmal unbedacht die Äußerung hat verlauten lassen, dass er nicht Nein sagen würde, wenn sich mit Person X etwas ergäbe. Was er nicht wissen konnte ist, dass ich die Person nicht ausstehen kann. Jetzt halte ich es zwar für sehr unwahrscheinlich, dass es jemals zu einem sexuellen Kontakt mit dieser Person kommen könnte, aber allein der Gedanke, dass er ausgerechnet DIE gerne flachlegen würde... *gg*

Nun würde ich meinem Partner niemals in irgendetwas reinreden, gar verbieten. Wenn man dem Partner Sex mit anderen Personen zugesteht, dann ohne wenn und aber. Wenn man vorher abmacht 'Du darfst dann alle vögeln, aber bitte die und die und die nicht', ist das doch auch doof - da kann man es doch gleich lassen - oder?

Bin auf weitere Antworten gespannt, ob ihr dem Partner sagen würdet 'Bitte mit dem/der nicht' oder ob ihr da über euren Schatten springt.

Ich weiß auch genau, dass die Liebe meines Mannes nur mir gehört. Wüsste ich das nicht, könnten wir nicht frei mit anderen Personen umgehen. Aber kann es nicht trotzdem vorkommen, dass es unangenehm ist? Es geht ja nur um spezielle Personen, die man nicht mag - nicht allgemein um den Fakt, ob er nun Sex mit anderen Personen hat oder nicht...
10. August 2011

Also eine spezielle Person verbieten finde ich nachvollziehbar, aber irgendwie ist es auch tolle Ausrede, damit der Partner nie eine andere bekommt. Da gefällt mir dies nicht, bei der nächsten das nicht...
Für mich gibt es spezielle "Frauengruppen", die gar nicht gehn. Und manch ein Mann ist da ja eben nicht so wählerisch, wie die Partnerin. Daher haben wir die Regelung getroffen,wenn es im Swingerclub ist (also ich dabei sein kann,wenn ich will), dass es eine Frau sein sollte, vor der ich mich nicht "ekel". Hab ja nichts davon wenn es mich dermaßen abtörnt, dass ich den ganzen Abend von meinem Partner nichts mehr wissen will. Da haben wir halt ins besondere bestimmte Alters und Gewichtsgrenzen vereinbart, die er aber auch von alleine genannt hat. Hab da nichts einreden müssen. Aber auch hier hilft bei Unsicherheit nur nachfragen.
Ebenso wenn er sich privat mit einer Frau trifft. Haben die Vereinbarung,dass wir uns nur für Sex mit anderen treffen (denn Freunde suchen wir nicht übers Internet), und die Kategorie Frau "ich treff mich mit dir auf ein Kaffee, aber mein Kind kommt mit" fällt da zum Beispiel auch direkt raus.
Aber das sind keine Regeln, damit ich mich besser fühle, weil ich keine Konkurrenz habe, oder ähnliches. Solche Sachen gelten für uns beide, und es schränkt die Auswahl, wie ich finde nicht ein, denn man selektiert ja auch selbst.

LG Anja
10. August 2011

Für mich gibt es spezielle "Frauengruppen", die gar nicht gehn.

Da haben wir halt ins besondere bestimmte Alters und Gewichtsgrenzen vereinbart, die er aber auch von alleine genannt hat.

Das ist aber schon sehr speziell und dazu breit gefächert. Manch ein Mann sagt vielleicht auch das, was die Liebste hören will (nicht, dass das bei euch so ist)...

... aber macht es da noch Sinn, "auf Vorschlag zu swingen"?

Ich hatte da mal eine Frau an der Angel, von der ich dachte, die wär vielleicht was für meinen Mann, so vom Typ - als ich von ihr erzählte, winkte er gleich ab, er würde sich seine Frauen wenn dann selbst aussuchen.

Ich habe ihm auch noch nie eine "ausgesucht" oder "vorgeschlagen", das war wirklich Zufall dieses eine Mal, aber für ihn war es anscheinend nicht sehr reizvoll, eine Frau "vor die Nase gesetzt zu bekommen", weil dann der Gedanke aufkommt, dass ihm bestimmte Frauen aufgezwungen und andere vorenthalten werden sollen mit dieser Taktik.

Und genau das ist auch der Grund, warum ich dies nie tue und ihm auch nie reinreden würde. Er hätte mit Sicherheit keinen Spaß, wenn ich ihn zu bestimmten Frauengruppen hindränge und von anderen versuche fernzuhalten. Da geht ja der Sinn der "offenen" und "freien" Sexualität verloren - oder wie seht ihr das?

Und an die Männer: fändet ihr es auch weniger reizvoll oder gerade erst recht reizvoll, wenn euch eure Partnerin eine andere Frau quasi auf dem Serviertablett liefert? *g*
10. August 2011
...................endlich...............

Nein ich hätte ganz und garnicht irgenwas dagegen wenn mir eine frau eine " anschleppen " würde .
Warum auch ? Also bitte ich warte praktisch auf vorschläge !!
Meine bitte an die damenwelt : "Gebt euch mühe "
Ben .......na na wo sind sie den ?
10. August 2011

Zunächst einmal finde ich, das es richtig ist, was IHR zwischen euch vereinbart-nicht, was andere denken oder tun...


Wenn man die Beziehung öffnet, dann sollte es auch "richtig" sein-und nicht im Sinne von "Du darfst mit anderen-aber nicht mit der, mit der auch nicht, auf keinen Fall mit Frauen im Alter von-bis, zwischen x und y kg, und immer aus PLZ xyz"....

Wir hatten am Anfang auch unzählige Regeln ausgearbeitet-aber schnell gemerkt, das es eigentlich kontraproduktiv ist-weil man sich ständig Gedanken um die Regeln macht...

"Halte ich auch alle Regeln ein?"
Was, wenn der Sexpartner (unwissentlich) eine Grenze verletzt?
Wer kontrolliert, das der andere Partner sich an die Regeln hält?
Was passiert, wenn ein Partner eine Regel überschreitet?

Letztendlich haben wir uns auf nur eine Regel geeinigt:
Jeder hat ein "Veto-Recht".

Damit funktioniert "ES" viel freier....weil man sich einfach mehr auf das wesentliche (den Sex) konzentriert....

Zudem sollte man sich auch daran erinnern, das man ja auch zusammen ist, weil man sich vertraut......


Aber um wieder zum Anfang zu kommen:
Was für EUCH funktoniert, ist auch für EUCH richtig!
10. August 2011
@ TE Sexpartner oder Freunde

nicht nur auf Sex bezogen, sondern auch Freundschaftsbeziehungen zu anderen in einer Partnerschaft.

das ist glaub ich noch ein ganz anderer Punkt. Also wenn wir gemeinsam in den Club gehen um Sex zu haben und einer was dagegen hat dann ist die Beziehung im Vordergrund.

Findet der Partner allerdings einen Kollegen nett denn ich gar nicht sympathisch finde kann ich es ihm wohl nicht verbieten. Oder Freunde von früher ..ich muß sie nicht mögen oder Verwandte oder was auch immer aber das steht ja in einem ganz anderen Kontext als ein ONS.Bei Freundschaften über die Bettkane seh ich es ähnlich, es wird kein Bett geben wenn einer von uns den anderen nicht als "iO" bewertet also auch keine Freundschaft dürber hinaus...folglich

Oft erledigen sich solche Freundschaften eh mit den Jahren, warum keine Ahung ist so, aber nicht wegen dem Partner sondern weil einfach gemeinsame Freunde näher rutschen

lg Sie von PoL
10. August 2011
Sex mit dem Anderen

Ja, da können schon Unstimmigkeiten auftreten. . . vor allem dann wenn im Vorfeld zumindest eine gewisse Verhaltensform nicht abgesprochen wird. Es geht mir (ER) hier nicht um Technik und Ausführung von GV sondern um die nonverbalen Kontakte, sowie das Balzverhalten, das entstehen kann und die Intensität zwischen den Ausführenden bestimmt.
Interessant immer dann, wenn das Alter bei den Männern (Ehe bzw Sexpartner) ziemlich gleich ist.
Natürlich gibt es da Spielregeln dazu, sollten die jedoch nicht festgelegt sein, können sehr wohl Missstimmungen entstehen !
Ansonsten konnte ich feststellen das bei jüngeren Sexpartnern (10 bis 20 Jahre Differenz ) es fast nie zu Eifersüchteleien oder Ähnliches kommt. . . .
Abschließend sollte ich dazu noch bemerken das unsere Erfahrung dazu sich stets im privaten Sektor abspielte, und wir bisher noch nie Clubs besuchten.
12. August 2011
Das

war das einzige Aber, als wir übereinkamen, Dritte einzubeziehen. Da Vorbeugen stets besser ist als nachheulen (heilen) überlegten wir, was zu tun ist, um Probleme dieser Art zu vermeiden.

Zunächst schlossen wir Besuche in SC aus, nachdem wir uns mal dort umgeschaut hatten. Dann beschlossen wir, dass sie im Internet Kontakte knüpft und die ihr Sympathischen an mich weiterleitet. Schon alleine dadurch blieb der Kreis überschaubar und es gab für mich nicht viel zu tun. Offenbar hatten wir ähnliche Vorstellungen. Die beiden Männer, die ich dann noch im Lauf der Zeit aussortierte, waren nicht äußerlich ein Problem, sondern durch die Art ihres Auftretens. Sie wollten nicht verstehen, dass ihnen lediglich eine Gastrolle zukam.

Ob wir nur das notwendige Quäntchen Glück hatten, kann ich nicht beurteilen, aber die schließlich eingeladenen Gäste waren sämtlich Volltreffer, jede/r anders, aber stets optimal.
12. August 2011

Wir haben dabei eine klare Absprache. Der Sexpartner des anderen muss jeden von uns gefallen sollte es nicht der Fall sein kommt ein NEIN und gut ist. Alleingänge sind eh nicht drinn und so kommen wir ganz gut klar damit und haben kein Problem wenn der andere Sex hat weil es eben für uns beide in Ordnung geht. Wenn ein nein kommt so wird auch nicht darüber gesprochen sondern hingenommen.
12. August 2011
Wenn der Sex-Partner des Partners nicht gefällt...

...dann sollte man den Wunsch des Partners respektieren und die Finger von dem anderen lassen...

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