![]() | 30. Juli 2011 Warum? Sind sexuelle Präferenzen ausschlaggebend für die Führungsqualitäten? Solange es sich nur um sexuelle Präferenzen handelt, sicher nicht. Kein Problem, wenn ein Metzger gerne Kuchen isst. Zum Problem wird's erst, wenn er Kuchen gegessen haben muss um gute Wurst machen zu können. Doch, das zeugt von Durchsetzungsvermögen.Ellenbogen raus und durch. Mit angelegten Ellenbogen, sich durch die Masse schlängelnd kommt man schneller voran |
![]() | 30. Juli 2011 Kein Problem, wenn ein Metzger gerne Kuchen isst. Zum Problem wird's erst, wenn er Kuchen gegessen haben muss um gute Wurst machen zu können. Dann möge er zu den anonymen Kuchen essern gehen und wieder Kontrolle über seinen Willen erlangen. So ziemlich alles kann aber zur Sucht werden, nicht nur Kuchen. Mit angelegten Ellenbogen, sich durch die Masse schlängelnd kommt man schneller voran Ist aber meist anstrengender, weil viele nicht auf ihre Umgebung achten, sondern nur an sich denken. Man kann nicht auf alles achten und ehe man sich versieht, knallt man gegen sonen großen Kerl, der plötzlich mitten im Weg stehen bleibt. |
![]() | 30. Juli 2011 Alltagsdominanz... ... ist ein Begriff, der in BDSM-Kreisen aus meiner Sicht eindeutig überstrapaziert wird und viel zu oft einfach für ein ganz normales Leben verwendet wird. Ich BIN devot, aber dieser Wesenszug tritt eben nur bei ausgewählten Menschen hervor, die mich am richtigen Ort (vorzugsweise im Kopf) packen können und ich gleichzeitig bereit bin, es zuzulassen. Gegenüber 99.9% der Menschen in meinem Umfeld bin ich einfach ganz normal, weder sonderlich dominant noch sonderlich devot. Nur weil ich ehrlich meine Meinung sage, vielleicht einen guten Job und mein Leben im Griff habe bin ich nicht alltagsdominant. Ebensowenig bin ich aber gleich alltagsdevot wenn ich im richtigen Moment mal aufs Maul hocke statt meinem Chef zu sagen, dass er gerade ein Arschloch ist oder für ihn Kaffee koche. Hier die richtige Mischung zu finden - das ist einfach das Leben und gilt für Doms, Subs, Vanillas, asexuelle, Switcher und den ganzen Rest. Wenn ich "alltagsdominant" in Zusammenhang mit "fähig seine Meinung zu sagen, Kinder aufzuziehen, an der Kasse nicht jeden vor zu lassen etc." lese (alles schon gesehen), dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Dass der Begriff in BDSM-Foren so inflationär verwendet wird, zeugt für mich von einer Menge unsichererer Menschen, die mit sich und ihrer Neigung noch nicht so richtig im reinen sind (ist ja legitim). Doms gebrauchen ihn gerne, um ihre Dominanz zu unterstreichen, Subs um sich die Absolution für ihr Tun zu holen. |
![]() | 30. Juli 2011 Eine gefestigte Persönlichkeit hat eine bestimmte sexuelle Polung. Kann im Beruf eine Top-Führungsposition haben , muss aber nicht. Warum sollte eine Verkäuferin, ein Automechaniker keine sexuell dominante Ader haben? Auf der anderen Seite gibts sicherlich eine Menge Leute mit grosser Verantwortung, die sich im Gefühlsleben einfach mal fallen lassen wollen. Geben Sie deshalb die Kontrolle auf ? Hat einer, der seinen Frust im Leben, im Job an einer Frau auslässt oder umgekehrt wirklich was mit der Dominanz zu tun über die wir hier reden ? Ich glaub es wird häufig verwechselt dass psychologisch betrachtet immer nur einer wirklich das Zepter in der Hand hat. Das ist der, der das Spiel mit einer Geste, einem Wort beenden kann. Seid stark ihr Dom`s dieser Welt |
![]() | 30. Juli 2011 Alltag Ich kenne die Begriffe "jemanden dominieren" oder "eine devote Haltung einnehmen sehr wohl aus den mormalen Leben. |
![]() | 30. Juli 2011 Ich kenne die Begriffe "jemanden dominieren" oder "eine devote Haltung einnehmen sehr wohl aus den mormalen Leben. Ich auch. Aber meist nicht im Kontext, in welchem sie all die alltagsdominanten Doms oder Subs verwenden. |
![]() | 31. Juli 2011 Alltagsdominanz wird meines Erachtens oft mit Arroganz, Überheblichkeit und einem übertriebenem Selbstbild verwechselt...Man kann sich im Alltag auch durchsetzen und dabei höflich, selbstkritisch sein und sogar Fehler zugeben...und trotzdem dominant sein, weil man sich dessen bewusst ist. |
![]() | 08. August 2011 DSDS? Deutschland Sucht Den Superdom? Jeder ist, wie er ist....ich lasse mich ungern oder ehrlich gesagt nicht in eine Schublade zwängen, wie ich als Dom zu sein habe. Ich habe schon immer meinen Dickkopf bei bestimmten Dingen gehabt, bin aber auf der anderen Seite auch tolerant gegenüber Menschen und anderen Meinungen. Was für den einen Dominanz ist, bedeutet für den anderen schlichtweg Dummheit...,um nur mal ein Beispiel zu nennen. |
![]() | 09. August 2011 Ausgleich von Ungerechtheiten Also ich finde, es gibt da wohl nicht Wenige, welche in leitender Position beruflich so manchem zu sehr auf die Finger geklopft haben oder sonstwie ungerrecht waren. Und die wissen und spüren das. Solche Leute gehen dann und lassen es sich richtig geben, um das Ganze quasi wieder ins Lot zu bringen. Also ich seh da schon einen Zusammenhang. Aber eben - nur in diesen Fällen. |
![]() | 11. August 2011 Alltagsdominanz ... ist ein Begriff, der in BDSM-Kreisen aus meiner Sicht eindeutig überstrapaziert wird und viel zu oft einfach für ein ganz normales Leben verwendet wird. Finde ich auch ... Ich BIN devot, aber dieser Wesenszug tritt eben nur bei ausgewählten Menschen hervor, die mich am richtigen Ort (vorzugsweise im Kopf) packen können und ich gleichzeitig bereit bin, es zuzulassen. Gegenüber 99.9% der Menschen in meinem Umfeld bin ich einfach ganz normal, weder sonderlich dominant noch sonderlich devot. Genau so geht's mir auch. Ich renne nicht permanent mit gebeugtem Haupt und in devoter Haltung durch's Leben, und ich kann auch sehr gut "normalen" Sex mit "normalen" Leuten bei "normalen" Treffen haben. Die Männer, bei denen ich gern devot bin und die sich als würdig erwiesen haben, mich dominieren zu dürfen, kann ich an einer Hand abzählen - meinen Mann eingeschlossen!!! Wenn ich "alltagsdominant" in Zusammenhang mit "fähig seine Meinung zu sagen, Kinder aufzuziehen, an der Kasse nicht jeden vor zu lassen etc." lese (alles schon gesehen), dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Mir auch ... Mein Mann und ich "benehmen" uns im Alltag ganz "normal", da ist keiner von uns dominant oder submissiv, BDSM leben wir unter uns, auf entsprechenden Veranstaltungen oder bei Verabredungen mit Freunden aus. LG, Thova (w) |
![]() | 24. August 2011 Ich kann nur für mich sprechen: Beruflich muss ich "dominant" sein..... Ich muss Entscheidungen treffen, Befehle erteilen und darf keinen an meinen Entscheidungen zweifeln lassen. Meine Untergebenen müssen mir vollstes Vertrauen schenken und sich sicher sein können das ich das richtige tue. Privat bin ich mit meiner Freundin auf Augenhöhe. Genause ist es im Freundeskreis! Da gibt es Niemanden der einen anderen dominiert oder sich unterwirft. Sexuell habe ich aber trotzdem das Verlangen mich fallen zu lassen, mich führen zu lassen und genau das zu machen was mir gesagt wird oder was von mir verlangt wird! Ich möchte von Ihr beherscht werden! Ich weiß nicht genau ob ich das als "Ausgleich" für meine berufliche Tätigkeit "brauche" aber auffällig ist das genau diese Konstellation häufiger vor kommt: Beruf=dominant - Sex=devot. |
![]() | 24. August 2011 Muster Ja, das hat was. Ist irgendwie ein Muster, nicht mehr und auch nicht weniger. Hab keine Ahnung, ob's darüber ne Statistik gibt. Allerdings sind Statistiken ja auch mit Vorsicht zu geniessen. Ich für meinen Teil kann durchaus anderen Menschen auf Augenhöhe begegnen, ordne mich aber kaum unter. Bin diesbezüglich auch sehr eigenständig denkend. Einen eigentlichen "Wechsel" zwischen Alltag und Sex gibt es bei mir nicht. Allerdings gibt es ja innerhalb der Bereiche "dominant" und "devot" jeglichen Spielraum. |
![]() | 24. August 2011 Ich für meinen Teil kann durchaus anderen Menschen auf Augenhöhe begegnen.... Das kann ich auch nur beruflich ist eine gewisse Dominanz von mir gefordert. Allerdings gibt es ja innerhalb der Bereiche "dominant" und "devot" jeglichen Spielraum. Bin gerade erst am Anfang mich mit der ganze Thematik zu beschäftigen und kenn mich daher noch nicht so aus.... |
![]() | 25. August 2011 Ich weiß nicht genau ob ich das als "Ausgleich" für meine berufliche Tätigkeit "brauche" aber auffällig ist das genau diese Konstellation häufiger vor kommt: Beruf=dominant - Sex=devot. Das stimmt meines Erachtens in der Form nicht. Natürlich gibts das Bild vom toughen Manager, der dann zur Domina geht. Aber es gibt im BDSM-Bereich ebenso viele Männer, die Führungspositionen haben UND auch privat dominant sind. Und es gibt das kleine Würstchen, das beruflich und privat nichts auf die Reihe bringt und auch zur Domina rennt. Ich glaube, das schreiben sich viele Subs einfach gerne auf die Fahne um eine Legitimation für ihre Neigung zu haben "ich muss halt immer so dominant sein, ich brauch das als Ausgleich". Wenns damit aber besser geht, ist das ja auch nicht verwerflich #zwinker. |
