![]() | 15. Oktober 2006 @melaniettv hallo ich sehe es so wie du..sehr guter beitrag apropos: du hast tolle beine |
![]() | 15. Oktober 2006 Eine Frage hätt ich da doch noch zu dieser Bemerkung von Dir Für mich wäre nur ungemein wichtig in bestimmten Momenten eine echte Devotheit zu spüren und nicht das Gefühl zu haben, das ist alles nur ein ganz nettes lustiges Spielchen, was auf Knopfdruck an und aus gestellt wird. Warum geht es Dir immer noch um echte Devotheit? Und was genau möchtest Du spüren, wenn Du Dich der Dominanz unterwirfst? Zu Deiner anderen Frage... mir persönlich ist die Härte während einer Session sehr sehr wichtig, sonst hätte ich nicht so sehr das Gefühl mich unterwerfen zu wollen. Nach einer Session allerdings gehören Wärme, Zärtlichkeit und auch Nähe als wichtigstes Element dazu. Das nennt man Auffangen. Und gäbe es das nicht, ich glaube ich würde mich nur unendlich schlecht fühlen. |
![]() | 15. Oktober 2006 &halt_er_los es geht mir um das Gefühl des völlig ausgeliefert sein, des nicht mehr entweichen Könnens, der Erwartung der Dinge die da kommen werden, die ich nicht mehr selber beeinflussen kann. Aber immer so, wie es so schön im Zitat, das uns "_sonne" geschickt hat, steht, dass ein Gefühl der Sicherheit besteht, dass mir nicht wirklich etwas passieren kann, ansonsten würde bei mir die Panik ausbrechen, die alles zerstört. |
![]() | 15. Oktober 2006 liebe Melanie thread gelesen und folgendes für mich festgestellt. die diskussion echter oder '' falscher '' devotheit resultiert allein aus der begrifflichkeit . ich weiß was du meinst, ersetze das ganze durch GEFÜHL und jeder versteht dich . es kommt also auf die stärke ausprägung der neigung an . beispiel : ich hatte durchaus meinen spass an der dominanz keine frage, ich hab '' nicht nur so getan '' ! ich bin aber dev und dieses gefühl ist so unglaublich viel stärker .seit ich es kenne weiß ich um den unterschied . du kniest und alles in dir schreit nach mehr :sag es, tu es .... du hinterfragst nicht - weil du garnicht denkst . ersetze kopfkino durch: ''erwartung '' was kommt jetzt ....( erregung , ängstlich im positiven sinn,spannung anspannung ) , und fällst immer weiter in dein gefühl . du fragtest nach dem spielraum , nach der möglichkeit spontaner sein zu können . finde die vorstellung dom und sub jeder mit dem regelwerk in der hand auch alles andere als reizvoll ! die antwort liegt im gespräch - wieviel , wie weit und bedenke alles beginnt langsam und steigert sich . du schreibst von panik und zerstören . heißt für mich du musst erstmal für dich definieren wann panik ausbrechen würde - sprich was willst du definitiv nicht . das ist dein rahmen der - don't forget - ja erweiterbar ist später . vertrauen - sich fallen lassen können / wollen . das sind umstände die sich ergeben von allein . oder auch nicht - dann passt es nicht . jemand schrieb hier schon man ist nicht automatisch dev bei jedem . stimmt die konstellation hast du keine panik . das es fantasien gibt die lieber solche bleiben sollen ist auch klar - das findet sich mit der zeit und dem realen erleben . ich weiß hier wird viel geschrieben und alles klingt so vernünftig . und da sind wir wieder am ausgangspunkt - dein gefühl sagt dir was für dich richtig ist - keine regeln , keine meinungen. willst du BDSM leben , willst du erleben als bereicherung - das must du ebenfalls abklären für dich . denn das scheint mir dein zwiespalt zu sein - der schöne beitrag von _sonne_ bringt zum ausdruck was ich meine . wieviel willst/kannst du geben um glücklich zu sein ohne etwas zerstört zu sehn . glg christine |
![]() | 15. Oktober 2006 Also das Regelwerk ist ja schon ok... Hat bestimmt auch Sinn und Zweck... Aber wenn man an den Dom denkt, der kann ja nicht einmal mit der Sub an die Grenzen gehen ohne Angst zu haben das es sofort abgebrochen wird, wenn er mal 2 Schritte vorraus ist Aber wenn man sich doch kennt, und der eine weiss was der andere will, dann sind diese Dinge zwar da, werden aber nicht oft gebraucht... Oder gar nicht, da ich seine und er meine Grenzen kennt... Aber wie so oft, dazu gehört Vertrauen... Und das muss stimmen... Gruss die Goa |
![]() | 15. Oktober 2006 ich bin schon lange ein Sub und ich fühle mich wohl dabei. Das richtige "devot" sein, kommt dann auf wenn Dein dom immer bei Dir ist. Auch in Gedanken. Wenn du auf die Straße gehst einem Mann/Frau hinterherschaust und weißt das will dein dom nicht. In meinen letzten Jahren als sub kann ich nur sagen das ich mich so wohl fühle wie es ist, und was das Safewort angeht. Ich habe es bisher ein einziges Mal benutzt. LG Lisa |
![]() | 16. Oktober 2006 Schön, dass der zitierte Beitrag gut angekommen ist. Bei so längeren Texten habe ich immer ein wenig Bedenken, dass man andere Leute damit nerven könnte @Melanie Wie wichtig ist für Euch eigentlich das Gefühl der Geborgenheit und Wärme gegenüber der/dem dom? Ist das wichtig während einer session, oder spürt Ihr da lieber die Kälte und Unnachgiebigkeit um die Devotheit besser erleben zu können? Auch das ist natürlich unglaublich individuell und auch wiederum in jeder Konstellatin und Interaktion anders, aber ich muss ja zugeben, dass ich eine ziemliche "Kuschelsub" bin @Goamaus Also das Regelwerk ist ja schon ok... Hat bestimmt auch Sinn und Zweck... Aber wenn man an den Dom denkt, der kann ja nicht einmal mit der Sub an die Grenzen gehen ohne Angst zu haben das es sofort abgebrochen wird, wenn er mal 2 Schritte vorraus ist Surprised Nicht, dass ich eine große Verfechterin von Regelwerken bin, aber irgendwie verstehe ich den Einwand nicht ganz. Ein Regelwerk legt - wie der Name schon sagt - Regeln fest: Musts and Don'ts. Wenn gegen das Regelwerk verstoßen wird, folgen - eventuell vorher (in einem Strafbuch) - festgelegte Strafen. Ob das Sinn und Zweck hat, muss jedeR selbst entscheiden, aber wieso sollte einen dieses Regelwerk nicht an Grenzen stoßen lassen? Damit ist doch erstens noch nicht alles festgelegt und es bleibt immer noch genug Spielraum, zweitens lässt sich dieses Regelwerk jederzeit verändern und drittens ist dieses Regelwerk vielleicht so ausgelegt, dass es bewusst an Grenzen stößt? Was das mit dem Abbruch zu tun hat, erschließt sich mir auch noch nicht. Meinst du, weil Sub so an das Regelwerk gewöhnt ist, dass es ihm/ihr sofort unerträglich wird, wenn sich etwas ändert, weil das Regelwerk so starr ist und ALLES vorschreibt? LG ...sonne... Edit: Zwecks Übersichtlichkeit noch ein paar @'s eingefügt. |
![]() | 17. Oktober 2006 Wichtig: Regelwerk Also ich kann nur sagen, das ein Regelwerk für mich als SUB sehr wichtig ist. Es geht hier weniger darum eine Session abzubrechen, sondern eher darum auch festzulegen was mein DOM von mir erwartet. Es gibt ja nicht nur Don't s sonder auch Do s. Es aber auch kein Gesetz, ein Regelwerk lebt (und ist verständlich für beide Seiten verfasst - weil es vom DOM verfasst wurde) LG Lisa |
![]() | 17. Oktober 2006 Ja das meine ich... Sonne.. Wenn das Regelwerk soweit eingessen ist das die Sub sich in Sicherheit wiegt... Das meine ich wegen dem Safewort... Und die Regel sind ja da, keine Frage, aber wenn man diese bricht folgt Strafe... Ich selber habe das Safewort auch nur ein einziges Mal benutzt... Das Regelwerk muss Individuell sein, das steht fest... Gruss Die Goa |
![]() | 18. Oktober 2006 kann ich wenig mit anfangen Hallo zusammen, mal wieder ein beitrag für die subkultur und etwas was ich nie verstanden habe. Oftmals gibt der "passive" Part die Vorgaben was - wie praktiziert wird - was in der erwähnten Subkultur oft als "normal" bezeichnet wird. Oben drauf bekommt der "passive" Part dann auch noch ein Codeword welches in meinen Augen wie eine Art Fernbedienung für den "aktiven"-Part anfühlt. Und zum Thema Ampelspielchen (Regelwerk) Wenn eine Sub bei einer Szession plötzlich "gelb" rufen würde, würde ich ihr erklären das sie keine angst haben müsste, ihr arsch wäre rot und nicht gelb Ein wenig empfinde ich dies als eine Entschuldigung für die Unfähigkeit und Unkenntnis des "aktiven"-Part´s, der nicht in der Lage ist zu erkennen wie weit er gehen kann bzw. nicht die Möglichkeit hat sein passiven gegenüber in die Richtung zu führen wo er hin möchte/soll - sprich - zu erziehen. Ist es nicht schon viel zu spät, wenn der "passive" Part sein Codewort benutzen muss? Dazu kommt noch eine gewisse Hemmnis des „devoten“ Part diese Codewort letztendlich zu nennen. Meiner bescheidenen Meinung nach verhindern die Gedanken über ein solches „Wort“ und ob es benutz werden soll sogar das ich ein „devoter“ Part in der Lage ist sich wirklich fallen lassen zu können, weil mehr konzentration auf dem codewort liegt als auf meiner person. Eine solches System verdient seine Berechtigung alleine im professionellen Gewerbe wo der bezahlende Part dem Dienstleister sagt was - wie - wo und wann er zu tun hat, was in diesem Zusammenhang auch ein Codewort rechtfertigt, da das derartige auf einander treffen nicht von, vertrauen, ständiger Kommunikation und Kenntnis über das Gegenüber, getragen wird. Findet sich ein solches System im privaten Bereich wieder ( devote sub - dominanter dom ) wird so etwas als Servicedom bezeichnet. Wie kann bei einer Begegnung auf dieser Basis ein wirkliches Gefühl von Macht und Ohnmacht oder aber dem Gefühl des "ausgeliefert sein" entstehen? Vielmehr sehe ich die Gefahr, das der "aktive" Part sich auf dieses Sicherheitssystem verlässt und weniger Vorsichtig vor geht und der "passive" Part eventuell sogar (aus emotionalen Gründen) Schwierigkeiten Bekommt sein Codewort zu nennen. Auch mit dieser Denkweise habe ich mir in der Vergangenheit nicht besonders viele Freunde gemacht was meiner Meinung nach aber auch nicht der Sinn und Zweck meiner Veranlagung sein kann. Meine Erfahrung hat mich allerdings in dieser Denkweise immer wieder bestätigt denn ich hatte bis heute nicht einmal eine Situation erlebt die man allgemein üblich als „Absturz“ oder „Abbruch“ bezeichnet. Ich bin kein Superdom und mache Fehler, aber dies gehört zum Leben dazu und muss so auch akzeptiert werden. Doch die „Regeln“ oder „Konventionen“ behindern eine wirkliche Auslebung der selbst bizarrsten Phantasien. |
![]() | 18. Oktober 2006 @Puppenspieler Wenn Du von einem eingespielten Paar mit einem Dom mit Erfahrung redest, hast Du vielleicht recht, dass zu beurteilen fehlt mir –noch- die Erfahrung. Bedenke aber, nicht jede Sub will oder soll erzogen werden, wir reden hier von einer riesigen schillernden Vielfalt an möglichen Beziehungs- Konstellationen und Formen. Und wenn ein Paar für sich entscheidet, uns geht es mit Codewort und Ampelcode gut, dann ist das deren Sache, und der Dom deswegen noch lange kein DumDom. Meiner bescheidenen Meinung nach verhindern die Gedanken über ein solches „Wort“ und ob es benutz werden soll sogar das ich ein „devoter“ Part in der Lage ist sich wirklich fallen lassen zu können, weil mehr konzentration auf dem codewort liegt als auf meiner person. Ich denke so gut wie nie an mein Codewort, ich kann mich wunderbar fallen lassen und mein Mann hat es inzwischen schon sehr gut drauf, zu spüren, was drin ist und was zu weit ginge, aber am Anfang war es für ihn sehr wichtig zu wissen, dass ich notfalls jederzeit abbrechen kann, oder ihm signalisieren kann wenn ich überfordert bin. Merke: „Auch der beste Dom kann nicht Gedanken lesen“ selbst, wenn er von sich dieses Bild hat… Alre |
![]() | 18. Oktober 2006 mein Senf ;-) Ich kann natürlich nur von mir persönlich sprechen und da bedeutet das Safeword einfach auch einen Absturz... Ich überlege es mir 3 mal ob ich das Sefeword nun tatsächlich benötige. Es ist ja mein eigenes Ziel Grenzen zu erreichen, mich meinem Dom zu unterwerfen... Ich vertraue meinem Dom nur muss er ja auch mir vertrauen können. Niemand macht sein "Lieblingsspielzeug" bewußt kaputt und das Safeword dient nicht nur meinem Schutz sondern auch seinem... Keine Session ist wie die andere... was mir heute nicht viel ausmacht, kann mich morgen an eine Grenze bringen... weil ich vielleicht an einem Tag empfindlicher bin als an einem anderen... Dafür ist das Safeword. Natürlich kann mein Dom auch schon an meinen Reaktionen oder an äußeren Signalen teilweise erkennen wie es mir geht, aber das Spiel mit Grenzen ist nunmal ein Spiel, welches verdammt viel sensibiliät erfordert. Es ist aber durchaus richtig, dass das Safeword der Sub natürlich auch eine gewisse "Macht" gibt... Aber eine Sub, die vorher mit ihrem Herrn Grenzen und Tabu´s besprochen hat wird das Safeword nur äußerst selten anwenden müssen. Ampelcode ist hierbei eigentlich noch besser, Grün = alles ok Gelb = langsam ich weiß nicht wie lange es noch gut geht aber es ist ok bis hierher... Rot = Stop (beachte es gibt ja die 1 Sekundenregel lach) |
