![]() | 07. Juli 2011 Eigene, negative Gefühle... eigene, negative gefühle... das thema fasziniert mich... dieses kam in einem tread zur sprache... meine frage dazu lautete... was sind das...??? eigene, negative gefühle... kenn ich jetzt so nicht! kann jemand etwas dazu sagen... |
![]() | 08. Juli 2011 @mutabor65 kenn ich jetzt so nicht! kann jemand etwas dazu sagen... Schade eigentlich, denn genau diese Gefühle, die einen persönlich angehen und einen nachdenklich machen, sind oftmals der Antrieb Dinge in seinem Leben zu ändern. Das ist sicher einfacher, wenn diese Veränderung sich nur auf einen selbst beziehen. Wenn man z.B. in seinem Job gerne arbeitet, auch Erfolg hat, aber nach einer Weile feststellen muß, das der Chef seinen persönlichen Frust an einem ausläßt. Dann wird man sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob man das mitmacht. Es waren schon vor mir welche aus dem Grund gegangen, allerdings dachte ich, ich halte das aus. Die negativen Gefühle dadurch haben die guten Gefühle der Arbeit überlagert. Soweit, daß ich wirklich keinen Spaß mehr hatte und das auch Auswirkungen hatte. Ich habe es schweren Herzens aufgegeben und mir was anderes gesucht. WiB |
![]() | 08. Juli 2011 @Lieber mutabor Weisst du was ich an dir bewundere? Das du niemals müde wirst, das zu verteidigen, was für dein Leben und dich unabdingbar ist. Zum "Thema" Schade eigentlich, denn genau diese Gefühle, die einen persönlich angehen und einen nachdenklich machen, sind oftmals der Antrieb Dinge in seinem Leben zu ändern. Danke, denn genau das meine ich auch. ...und gibt es wirklich Menschen, die noch niemals von negativen Gefühlen gehört bzw. sie gefühlt haben? Daher meine Frage an dich, mutabor... was sind das...??? eigene, negative gefühle... kenn ich jetzt so nicht! kann jemand etwas dazu sagen... Hat dich z.B. noch nie die Eifersucht gepickst?;-) Keine der sieben Todsünden heimgesucht? Wiki: Superbia: Hochmut (Eitelkeit, Stolz, Übermut) Avaritia: Geiz (Habgier) Luxuria: Wollust (Ausschweifung, Genusssucht) Ira: Zorn (Rachsucht, Vergeltung, Wut) Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht) Invidia: Neid (Eifersucht, Missgunst) Acedia: Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens) Bist du so perfekt, das du einige dieser "Sünden" niemals auch nur im Ansatz gefühlt hast.Niemals im Ansatz das Verlangen hattest, das z.B. der Hochmut dich befällt? Diese Frage fasziniert mich nämlich ungemein |
![]() | 09. Juli 2011 ich versuche deine frage zu beantworten, auch wenn ich den kontext nicht kenne eigene negative gefühle negativ (lat. negatum „verneint“ zu negare) ... in der Umgangssprache ein Ausdruck für etwas Unangenehmes, Unerwünschtes oder Missfallen Erregendes Quelle Wikipedia meine gefühle sind mir manchmal sind dies sogar sehr schöne gefühle - die leider gerade recht unpassend sind u n d manchmal sind es gefühle, die ich nicht haben möchte... weil ich mich dann vor mir selbst erschrecke- so will ich nicht fühlen! ... aber ich weiß, wenn ich diese negativen gefühle ausblenden würde, dann könnten sie mir gefährlich werden - also hab ich ein offenes auge auch für die bitter-dunklen gefühle in mir... |
![]() | 09. Juli 2011 @cioccolata Manche Menschen nehmen Wut oder Zorn schon negativ. Ich habe aber oftmals die Erfahrung bei mir und anderen Menschen gemacht, daß Wut und Zorn auch heilende Wirkung haben. Ich gehe auch nicht davon aus, daß es Menschen gibt, die nie Negatives fühlen. Immer nur Gutmensch sein, ist schrecklich anstrengend und auch ungesund. Man sollte sie auch nicht verdrängen, denn sie haben - wie Du ja auch richtig geschrieben hast auch eine Art Schutzfunktion. WiB |
![]() | 09. Juli 2011 meine gefühle sind mir manchmal sind dies sogar sehr schöne gefühle - die leider gerade recht unpassend sind u n d... gefühle sind einfach! diese aber in gut/schlecht, positiv/negativ zu klassifizieren... daher, ist dies eine aussage, die bei mir gefallen findet. @arion... Hat dich z.B. noch nie die Eifersucht gepickst?;-) Keine der sieben Todsünden heimgesucht? Wiki: Superbia: Hochmut (Eitelkeit, Stolz, Übermut) Avaritia: Geiz (Habgier) Luxuria: Wollust (Ausschweifung, Genusssucht) Ira: Zorn (Rachsucht, Vergeltung, Wut) Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht) Invidia: Neid (Eifersucht, Missgunst) Acedia: Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens) Bist du so perfekt, das du einige dieser "Sünden" niemals auch nur im Ansatz gefühlt hast.Niemals im Ansatz das Verlangen hattest, das z.B. der Hochmut dich befällt? bin ich perfekt...??? nur die klassifizierung, dieser sogenannten sieben todsünden, diese tangieren mich nicht mal ansatzweise... warum...!!! weil es ganz normal reaktioen sind. es sind keine "sündigen, negative" reaktionen, sondern es sind schlich und ergreifend normale reaktionen... wenn nun jemand den versuch unternimmt, aufgrund von reaktionen, ergo emotionalen gefühlen, einem eine todsünde anzudichten, angedeihen zu lassen, sollte man doch ernsthaft hinterfragen, wer ein problem hat... derjenige, der ein emotionales gefühl erlebt [das doppelgemoppelte ist beabsichtigt es kam der vergleich auf, das eifersucht ein negatives gefühl wäre, und man dies abstellen möge, das es den anderen begrenzt. das wirft folgende frage auf? was bringt eine eigene begrenzung, um anderen nicht ihre grenze aufzuzeigen... wenn jemand das gefühl eifersucht empfindet, das ist dem so! weil es ein gefühl ist. man kann nun selbstredend seine ratio einschalten und abertausend argumente finde, die einen davon überzeugen sollen, das dieses gefühl schlecht ist. das wirft die nächste frage auf. wieso muss man sich mit der ratio bewaffnen, um ein ureigenstes gefühl, auszuschalten... sind gefühle nicht da, um dem mensch an sich, die möglichkeit zu geben, sich einschätzen zu können. ob er sich über einen zustand erfreut, oder ob ein zustand einem nicht erfreut. es wird gerne oft angeführt, das man an sich arbeiten kann, um jenes gefühl, sich abzu trainieren... das wirft die nächst folgende frage auf? wenn man sich "angeblich" negative gefühle abtrainieren kann, funktioniert dies doch selbstredend auch mit positiven gefühlen... nun die these... wenn es nun keine negativen und positiven gefühle gibt, sondern NUR gefühle, und man trainiert sich diese ab... was passiert dann... |
![]() | 09. Juli 2011 @mutabor nun die these... wenn es nun keine negativen und positiven gefühle gibt, sondern NUR gefühle, und man trainiert sich diese ab... was passiert dann... Man kann sich Gefühle nicht abtrainieren, man kann nur lernen besser damit umzugehen oder bei anderen Menschen auf sie einzugehen. Ich betreue demente Menschen und die haben offensichtlich Angst. Man wäre schlecht beraten, wenn man dieses Gefühl verleugnet oder klein redet, denn dieser Mensch spürt die Angst in dem Augenblick. Aber man kann das Gefühl spiegeln, also sagen, daß man spürt das da jemand Angst hat und man sich Mühe geben will, ihn/sie aus diesem Gefühl zu leiten. Dafür haben wir extra mehrere Kurse absolviert, denn so einfach ist das nicht, wie es sich liest. Manche Menschen reagieren bei Kleinreden sogar sehr aggressiv. Zu Recht, wie ich finde, denn wer kann sich anmassen, ein reales Gefühl abzusprechen oder klein zu reden. Dies nur als Beispiel.... WiB |
![]() | 09. Juli 2011 Bin verwirrt ! EIGENE negative Gefühle zulassen??? Negative Gefühle, die an mich gerichtet sind, die lasse ich locker abprallen. Bin ich hier auf der falschen Fährte? |
![]() | 09. Juli 2011 für mich ist nicht das gefühl an sich negativ.... das darf erstmal da sein, wie es ist. schließlich sagt es etwas aus und sollte nicht so einfach weg geschoben werden.... aber : meine reaktion darauf empfinde ich schon oftmal als negativ. und zwar nicht die gefühlsregung, die dann das gegenüber abbekommt, sondern der eigene umgang damit. das, was das gefühl mit mir und in mir selbst macht. ich bin da wohl sehr extrem. ich kann bei angstattacken völlig ausflippen. ich krieg heulkrämpfe, die möchte wirklich keiner erleben, wenn ich traurig, wütend oder ängstlich bin. bei mir bricht andauernd die welt völlig zusammen und alles versinkt urplötzlich im nirwana. bei wut hört man mich im zweifel bis ans ende der straße schreien und bei aggressionen muss ich mich selbst abhalten, jemanden die treppe hinunter zu befördern. das sind negative gefühlsauswirkungen, die ich gerne abstellen würde ! das gefühl was schweres auf den körper gestellt zu bekommen, so dass man kaum mehr atmen kann, nicht mehr essen zu können, keinen schlaf zu finden, hyperventilieren.... das ist alles ziemlich ungeil. so weit reicht mein masochismus nun nicht, dass ich das gut finden würde. insofern : das ist sehr wohl negatives, was ich gerne abstellen würde. allerdings : eines weiß ich schon auch... die tatsache, dass ich so ein extremer gefühlsmensch bin, die verschafft mir auch derart positive gefühle (manchmal wegen winzigen winzigkeiten), die ich so sicher nicht hätte, wenn ich mehr in mir ruhen würde. DAS möchte ich nun ganz und gar nicht abschalten. ich möchte weiterhin vor rührung wegen ner kleinigkeiten losheulen können wie ein schlosshund ;-). lg fishandchips |
![]() | 09. Juli 2011 ...solche Modelle muss man reinwachsen und für mich hinge da sehr viel vom kommunikativen Umgang miteinander ab, von Ehrlichkeit und Offenheit. Vor allem dann, wenn man weiß, das der andere oder man selbst eine fette Kröte namens Eifersucht o.ä.zu schlucken bekommt. Das 3 - Männer - ModellAber an diesem Punkt zeigt sich wohl auch, wie sehr der Mensch bereit ist, sich mit den eigenen, auch negativen Gefühlen auseinanderzusetzen. @cioccolata das war der kontex...!!! man erlebt ein gefühl, in dem falle die eifersucht, die dann als fette kröte klassifiziert wird, und in der steigerung, als negatives gefühl endet. meine überlegung bezieht sich jetzt nicht nur auf die eifersucht, es gibt viele gefühle, die einen "negativen aspekt" zugewiesen bekommen. was mich interessiert, ist der umstand, das die dinge an sich wertfrei sind, aber der mensch an sich, die dinge dann bewertet, gewichtet... ...denn wer kann sich anmassen, ein reales Gefühl abzusprechen oder klein zu reden. und jenes erlebt man doch alle tage, das menschen, anderen menschen, ihre gefühlslage niederreden... "stell dich nicht so an..." "das ist doch garnicht so..." "was du wieder hast..." "heut net rum..." die menschen, empfinden es aber so! es sind gefühle. denen ist man machtlos ausgesetzt. das einzigste was man tun kann, das man dieses gefühlslage nicht nach aussen zeigt. und wurde nicht gerade, im kontext von offenheit und ehrlichkeit gesprochen... das man kommunikativ, offen und ehrlich sein soll... wenn man offen und ehrlich seine gefühlslage kommuniziert, dann ist es aber auch wieder nicht richtig, weil ohne umschweife, das argument kommt... "arbeite an dir..." "lern das erst mal richtig einzuordnen..." [was auch man auch für immer "richtig" hält wenn man das meinige jetzt so liest, könnte man den verdacht haben, das hier versucht würde... @arionrhod auseinanderzunehmen... mitnichten... dennoch, diese argumentation, die dort von @arion... vorgetragen wird, erlebe ich ziemlich oft. sehr oft sogar, und es verwundert mich, das menschen, die eine beziehung, eine bindung zueinander eingehen, auf der einen seite, offenheit und ehrlichkeit kommuniziert haben wollen, aber wenn dann jemand frei von der leber weg sagt: "du, das macht mich jetzt aber ein klein wenig eifersüchtig..." das dies als ansatz genommen wird, um an sich zu arbeiten müssen... warum sollte man an sich arbeiten? dieses konnte mir noch keiner schlüssig erläutern! das argument, das eifersucht, ein negatives gefühl sein soll, dies würde ich niemals akzeptieren. es gibt handlungen, die aus der eifersucht heraus, einen negativen aspekt aufzeigen können. dann kommt aber zu der eifersucht, ein weiter aspekt hinzu, nämlich das krankhafte verhalten, kontrolle über einen anderen menschen auszuüben... darum geht es jetzt hier aber nicht, es geht um das gefühl, um das empfinden von gefühlen, emotionen, die aus mir unverständlichen gründen, negativ gewichtet werden... |
![]() | 09. Juli 2011 @fishandchips Ich denke, es ist wichtig sich selbst auch mit diesem "negativen" Gefühl anzunehmen. Denn das ist der erste Schritt, es in den Griff zu bekommen. Es heißt nicht, daß man es ausgrenzen kann, aber man lernt immer besser damit umzugehen. Und damit lernt man diese Gefühle etwas besser zu kontrollieren, damit nicht andere Menschen oder Gegenstände dran glauben müssen. Und - ja, ich kann mich auch wie ein kleines Kind über die einfachsten Dinge freuen. Heute habe ich auf einem Spaziergang mit meinem Rollipatienten an einem Sonnenblumenfeld gesehen, daß eine Reihe umgearbeitet wurde. Ich fand das so traurig, daß ich hingelaufen bin und mir einige Sonnenblumen gerettet habe.Mit einigen anderen Blumen vom Feldrand ist es ein tolelr Strauß geworden. Jetzt stehen sie in meiner Küche und erholen sich. Man kann es wirklich beobachten. Und ich weiß das ich jeden Mal meinen Blick auf die Vase lenken werde mit einem Lächeln im Gesicht. Ich hänge ein Foto als Beweis an.... @Viersaeulen Meinst Du wirklich Du könntest das immer verdrängen? Ich denke nicht und irgendwann wird es sich mit einem Knall entladen. Eigene Erfahrung! WiB |
![]() | 09. Juli 2011 @Mutabor Ich kenne zwar keine Eifersucht, aber das mulmige Gefühl, wenn Schatz arbeitet und arbeitet .... Dann frage ich ihn schon, ob er mich dabei vergißt. Dazu kommt noch, daß es ihm je länger der Zeitraum anhält, immer schlechter geht. Er schläft schlecht, ißt wenig, hat Kopfschmerzen etc. Irgendwann sieht er ein, daß es nicht nur ihm schadet, sondern mir auch und das er mit einem ausgeglichenen Umfeld viel mehr Arbeit schafft, denn kreatives Arbeiten geht nun mal nicht auf Knopfdruck. Ich sage das offen und ehrlich, weil ich nicht befürchten muß, das er mir das übel nimmt. Er weiß mittlerweile, daß ich das auch aus seiner Sicht sehe und nicht nur aus meiner. Allerdings bin ich auch viel zu spontan um irgend etwas lange zurückhalten zu können. Er sagt sogar, das dies hilfreich ist, wenn ich rausplatze statt wie andere in seiner Umgebung mit sauertöpfigem Gesicht zu schweigen. Früher hab ich Dinge die mich angingen ellenlang unterdrückt bis sie dann wirklich explosionsmässig ausbrachen und ich wirklich zum Teil sehr verletzend wurde und ungerecht. Jetzt sage ich etwas bei Zeiten und versuche auch einen sachlichen Ton (ok, klappt nicht immer und bei allen). Ich denke eh, daß bei vielen Gefühlen der richtige Zeitpunkt wichtig ist. Wartet man zu lange, dann findet es oft kein gutes Ende, weil zu dem eigentlichen Gefühl noch weitere hinzukommen. "stell dich nicht so an..." "das ist doch garnicht so..." "was du wieder hast..." "heut net rum..." Gerade diese Sätze, auch wenn sie noch so gut gemeint sind, sind der Ausdruck dafür, daß man den Menschen nicht ernst nimmt. Kommt das oft vor, dann fehlt es an Respekt. Man sollte wenigstens bereit sein, jemanden zuzuhören, denn das würde man doch auch erwarten. Aber fehlt es erst an dem nötigen Respekt, der wie ein Puffer zwischen den Partner einer Beziehung ist, dann werden sich bald noch mehr Problem offenlegen. WiB PS "du, das macht mich jetzt aber ein klein wenig eifersüchtig..." das dies als ansatz genommen wird, um an sich zu arbeiten müssen... warum sollte man an sich arbeiten? dieses konnte mir noch keiner schlüssig erläutern! Ich denke eher, daß dort eine gemeinsames Arbeitsfeld wäre. Wenn jemand diese Gefühle hat, kann der andere diese ja auch helfen auszuräumen. Natürlich gehört dazu auch eine Portion Vertrauen. Und auch ein gewisses Maß an Entgegenkommen. Ich hoffe, Du verstehst, wie ich das meine. |
![]() | 09. Juli 2011 @mutabor die menschen, empfinden es aber so! es sind gefühle. denen ist man machtlos ausgesetzt. da gebe ich dir ein ganzes (!) stück weit recht ! ich krieg auch häufig gespiegelt : "übertreib net so", "du hast keinen grund so zu fühlen", "machst es dir ganz schön einfach damit einfach auszuflippen". meine antwort ist immer die "DAS sind aber nunmal meine gefühle, egal wie sehr die für das gegenüber an den haaren herbeigezogen sind". tatsache ist : die werden mein handeln leiten. insofern wärs recht ungeschickt die klein zu machen. das einzigste was man tun kann, das man dieses gefühlslage nicht nach aussen zeigt. ist dann häufig meine antwort. "ok, ich werde dich nicht mehr damit belästigen" *hugh allerdings : das kann ich zum einen eh nicht und zum anderen : ich möchte immer wissen woran ich bei meinem gegenüber bin. und wenns jemandem nicht genauso mit mir geht, dann stimmt was nicht. schauspielerei liegt mir nicht. und nun das große ABER : es gibt sehr wohl gefühle, die ich in ihrer auswirkung für mich selbst als negativ erachte. und die möchte ich sehr wohl abstellen können. ich bin nicht gerne eifersüchtig ! und ich kanns mittlerweile gut nachvollziehen, wenn da jemand narrisch drauf wird, wenn er das ständig gesagt und gespiegelt bekommt... obwohl er nicht begreifen kann warum.... weil er keinen grund gibt und kein kleinstes quentchen gefühl in diese richtung geht. hat halt schon immer alles zwei seiten. @wib Und damit lernt man diese Gefühle etwas besser zu kontrollieren, damit nicht andere Menschen oder Gegenstände dran glauben müssen. also ich hab ja eher das gefühl, das wird von jahr zu jahr schlimmer aber sind sicher nur die hormone lg fishandchips |
![]() | 09. Juli 2011 @fishandchips und nun das große ABER : es gibt sehr wohl gefühle, die ich in ihrer auswirkung für mich selbst als negativ erachte. und die möchte ich sehr wohl abstellen können. ich bin nicht gerne eifersüchtig ! und ich kanns mittlerweile gut nachvollziehen, wenn da jemand narrisch drauf wird, wenn er das ständig gesagt und gespiegelt bekommt... obwohl er nicht begreifen kann warum.... weil er keinen grund gibt und kein kleinstes quentchen gefühl in diese richtung geht. hat halt schon immer alles zwei seiten. Ich bin der Überzeugung, daß bestimmte Gefühle "springen" können. Sie müssen also gar nicht mit der Person im JETZT zusammenhängen, sondern liegen weiter zurück und man hat das nicht richtig verarbeitet. Sicher ist die Person im jetzt unter Zugzwang, weil sie immer etwas beweisen muß und dazu gehört auch eine große Portion Geduld. Aber liebende Menschen haben die auch oft. Das ist zwar ein Trost, aber es ist für beide Seiten hilfreicher, wenn man das zurückliegende aufarbeitet. Allerdings gibt es auch Dinge, die werden bleiben. Ich z.B. habe Angst vor Autofahren. Lange Zeit wußte ich nicht, daß das auf einen Unfall in meiner Kindheit zurückzuführen war. Jetzt weiß ich das, auch das ich damals viel Glück hatte, aber die Angst ist immer noch da. Manchmal erdrückend, da hab ich wirklich das Wasser in den Schuhen stehen und manchmal weniger. Aber ich lerne damit umzugehen und fahre Auto, weil es sonst ein sehr großer Eingriff in meine persönliche Freiheit wäre. Da "lohnt" sich dann die Angst. *witzel* WiB |
![]() | 09. Juli 2011 das man kommunikativ, offen und ehrlich sein soll... @mutabor Wenn du schon die offene und ehrliche Kommunikation aus meinen Sätzen herausgreifst...wie sieht es denn da mit deiner aus? Im Grunde gibst du doch öffentlich so gut wie nichts von dir persönlich preis.Du hinterfragst generell andere. Offen und ehrlich würde für mich aber bedeuten, das auch du dich gefühlsmässig ausziehst und somit für manche auch angreifbar machst. Weißt du, genau dieses öffentliche, teilweise Ausziehen haben hier manche User benutzt um mich mundtot zu machen, um meine Argumente in einer bestimmten Sache ad absurdum zu führen... Seitdem bin ich ehrlich gesagt wirklich vorsichtiger geworden mit Gefühlsäusserungen... Ich gebe schon viel hier in dieser Community preis, aber das was an die Substanz geht, erfahren nur die Menschen, die mir mehr als nahe stehen.Und genau das meinte ich auch in diesem Thread. Keiner von uns weiß was dort wirklich abläuft, warum Mann 1 all das mitmacht, warum diese Frau sich entschlossen hat, ausgerechnet diese Art Beziehung zu führen.Weil keiner von uns ihr vorheriges Leben gelebt und gefühlt hat!Nicht mal du@mutabor Und vor Menschen, die mich kennen, mit denen ich umgehe, die meine Abgründe erlebt haben bin ich mehr als offen, ich entblösse mich.Dazu brauche ich aber Vertrauen, das sich aufbauen muss.Das Vertrauen, das einem nur Menschen geben können, die konstant da sind, die auch Situationen erlebt haben, in denen es mir schlecht ging. Und genau diese Menschen schaffen es dann auch das ich freiwillig anfange über manches nachzudenken, was mich selbst gestört hat. |
