![]() | 28. November 2011 Danke!!! |
![]() | 28. November 2011 verantwortlich sein, ja das sind die falschen Worte. Ich meinte eher beteiligt, und was Omphale über enge Zeitfenster schrieb, finde ich wichtig. Und Foenig stimme ich zu, wenn er schreibt, ich würds nur noch ergänzen wollen um den punkt, dass eben nichts "falsch" war, es war nur vielleicht einfach alles ein wenig viel. emotionale reizüberflutung könnte man wohl in vielen (den meisten?) fällen sagen. |
![]() | 28. November 2011 Was Omphale beschreibt, kommt eigentlich gar nicht so selten vor. Wirklich häufig ist es beim japanischen Fesseln! Wer erstmals so intensiv und lang gefesselt wurde, inklusive Aufhängen, merkt eigentlich erst beim nach Hause fahren oder auch 1, 2 Tage später, was für Emotionen da ausgelöst werden ... Aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt mich zu erkundigen, wann / in welcher Form an den nächsten Tagen ein kurzer Kontakt möglich ist, falls es so einen "Backflash" gibt. Eine einzige SMS, in der ein ernst gemeintes "danke für den tollen Abend" kann ja bereits beruhigen. Es zeigt, dass alles richtig ist was man getan hat, und ist für den aktiven Part wichtiger als für den passiven. Ohne ein "dankeschön" einen, zwei Tage später kommt deswegen niemand bei mir weg, wenn ich tolle Momente hinter mir hatte dank dieser Person. Kann ich auch nur jedem empfehlen, das abzusprechen. Ich höre immer wieder, wie diese Backflashes komplett unterschätzt werden. |
![]() | 03. Dezember 2011 hanjie Eine einzige SMS, in der ein ernst gemeintes "danke für den tollen Abend" kann ja bereits beruhigen ich würde dir gerne ein Kompliment machen, für den gesamten Beitrag.Es zeigt, dass alles richtig ist was man getan hat, und ist für den aktiven Part wichtiger als für den passiven. es ist auch für den passiven Part sehr wichtig. Im Grunde geht es um Vertrauen und um funktionierende Kommunikation. |
![]() | 03. Dezember 2011 Nicht zu unterschätzen Trotz SSC und all dem BDSM Überbau... ... es ist was es ist.... das Spielen mit gesellschaftlich nicht Akzeptiertem, mit Unbewußten, mit Sehnsüchten und mit Schmerz.... ... und jeder Akteur tut _für sich_ und die (Sexual)partner gut daran, Licht, Zärtlichkeit, gegenseitige Aufmerksamkeit und positive Gefühle in diesen Mix zu geben. Insofern gefällt mir Hanjies Vorgehen gut. |
![]() | 04. Dezember 2011 während einer session ist bei mir so das meine dom mich viel fragt wie es mir geht, wir beginn immer langsam weil weiß ich eine anstrenge fahrt hinter mir habe. damit kein absturz kommt meine dom packt mich immer noch sehr vorsichtige an und so können wir beide es auch genießen. lg saskia |
![]() | 09. Dezember 2011 Absturz Ich bin hier nur zufällig gelandet auf der Suche nach einem anderen SM Thema. Für mich ist es sehr fremd und interesssant, zu lesen, wie hier eine Art Technik spezialisiert wird. Aber vielleicht kommt aus dem weiten Abstand dazu noch eine interessante Beobachtung. So wie ich die Praxis-Erfahrungen mit Abstürzen hier verstanden habe, könnte das Problem in einem Irrtum liegen. Für mich sieht es so aus, als ob dabei zwei mit gemeinsamem Spiel eigenseitige Selbstbefriedigung haben. Was doch jeder dabei will ist der Rausch mit dem eigenen Gefühl. Wie das "produziert" wird, legen gemeinsame Regeln fest. Deren Ziel ist zwar bei beiden, den Rausch zu erzeugen, aber nicht mit der ganzen Person, sondern mit einer Rolle - deshalb ist es ja ein Spiel. Die Idee dabei ist wohl nochmal technisch: wenn man wüßte, welche Knöpfe man bei sich gedrückt haben muß, um den Rausch zu finden, und bei einem anderen würde das Drücken der Knöpfe dasselbe erzeugen, dann müßte es doch immer passen und funktionieren. Es könnte höchstens sein, daß man einmal gar keine Lust überhaupt darauf hat, aber wenn, wäre alles geregelt, und das ist organisierbar. Wenn das so wäre, dann wären Gefühle nie mächtig. Dann wären sie steuerbar - in einem Spiel. Nach meinem Eindruck sind die beschriebenen Abstürze das Normalste der Welt und kein Störfall: man entdeckt, daß man seine Gefühle nicht beherrscht. Wie neu. Das dürfte wohl jeder Teenie erleben beim ersten Verliebtsein. Und beim nächsten natürlich auch. Es wird hier klar gesagt in Einzelbeispielen: der Absturz, weil der Sub (!!) nicht anruft, weil er keine lobende Bestätigung gibt. Tja, also wenn alle Dominanten so abhängig wären ... Die Rolle dürfte wohl nicht passen. Nun dann die andere. Hier läßt sich jemand verabredt quälen und demütigen und fühlt sich auf einmal verlassen. Ja, was ist das denn überhaupt anderes? Das müßte doch gerade das krönenden Erlebnis dieser Rolle sein. Oder die Rolle ist nicht ernst gemeint. Natürlich nicht, denn es ist ja ein Spiel. Und das könnte vielleicht ein Kernpunkt dabei sein: kann man Gefühle spielen? Nein, nur erleben, sonst sind sie nicht echt. Sind sie es nicht, ist man nicht zufrieden damit. Aber früher hat das doch mal geklappt. - Ja, und dann eben auch mal nicht. Gibt es wirklich eine "Technik" mit der man auch das noch steuern könnte? Ich wette dagegen - nur eine Frage der Zeit, bis man wieder etwas Neues lernt. Und am Ende vielleicht doch fragt, ob man mit Gefühlen überhaupt spielen kann, oder intim im Spiel sein kann und gleichzeitig erwarten, daß das ohne Gefühle geht. So ganz praktisch betrachtet sieht es so aus, als ob da einfach noch eine Regel fehlt: der Doppelabbruch. Das wäre also nicht der Abbruch einer Technik, die zuviel wird, sondern der Abbruch des Rollenspiels an sich, weil die Gefühle grundsätzlich nicht mehr zur Rolle oder deren Verteilung passen. Für Männer ist es oft sehr geheimnisvoll, von welchen krausen Stimmungen eine Frau gerade wieder umgetrieben sein könnte. Aber nachdem ich hier mal quergelesen habe, wird mir Manches verständlicher. Also nicht, daß ich in selber Lage ebenso reagieren würde, aber ich verstehe jetzt besser, was man dabei fühlt. Der Unterschied ist eigentlich nicht so groß. Er liegt nur darin, Macht eigener Gefühle stärker ausgeliefert zu sein. Und dazu mein letzter Punkt: wer das ändern könnte - der hätte verloren. Sich und jeden anderen. |
![]() | 09. Dezember 2011 Hä? |
![]() | 09. Dezember 2011 Ich auch: Hä??? Und da es drin vorkam: Ja, wieso soll Dom nicht fallen, weil Sub nicht anruft? Bin ich jetzt nicht dominant, nur weil Sub mir etwas bedeutet, weil ich mich wie dolle freue, wenn er sagt "das war wunderschön, danke für den tollen Abend". Weil ich es als persönliches Lob empfinde, es mich aufbaut, dass ich ihm eine wunderbare Zeit bereitet habe? Gerade, weil es zumindest für mich keine Rolle, kein Spiel ist - es ist eine Facette meiner selbst. Gerade darum gehts so unter die Haut. |
![]() | 10. Dezember 2011 Moment ich bin nicht der Experte für diese Rollenspiele. Ich habe es mir nur angesehen auf der Suche nach anderem, ich muß es nicht erklären können. Ich sage nur, wie ich die Erklärungen verstehe und was ich daraus schließe. Mir ist unklar, wie man eine dominante Rolle spielen kann, meinetwegen ausleben kann, und dabei dann im Gefühl abhängig vom Dominierten zu sein. Das ist ein grundsätzlicher Widerspruch. Wenn die Rollen so genau nicht gemeint sind, weil es Spiel ist - warum gibt es sie dann? Wenn man das nicht für sich geklärt hat, warum wundert man sich, wenn man abstürzt? Ich hab mein Thema hier aber inzwischen gefunden. War nur mal eine Anmerkung von einem Außenstehenden, der zu dem Thema selbst keinen Bezug hat. |
![]() | 10. Dezember 2011 glenwel dominant ist nicht gleich gefühllos. |
![]() | 10. Dezember 2011 Danke, Chibbsy! Nicht mal dann, wenns kein Rollen-Spiel, sondern eigenes Ich ist. Allerdings sei glenwel zugute gehalten, dass er es auch nicht verstehen kann, weil es nicht seins ist. Ist ein bisschen Farbphilosophie eines Blinden. |
![]() | 10. Dezember 2011 Ich verstehe vieles selbst nicht. |
![]() | 10. Dezember 2011 Dominant heißt doch nicht nur "nicht gefühllos", sondern auch "Verantwortung"? Genau wie ein Herrscher seinen Rittern als Gegenleistung für ihre Unterwerfung und ihren Gehorsam Schutz und Führung versprach, tut man es als Dom doch auch (und natürlich ist das auch ein Spiel, wie so gut wie alles im Leben - es ist mir irgendwie nicht möglich, das Leben und meinen Platz darin tatsächlich bierernst zu nehmen, an zu vielen Stellen wird deutlich, dass das Schicksal oder Gott Humor besitzt.) Gerade aus der Verantwortung für den Unterworfenen resultiert doch dann das Gefühl des Dom-Absturzes... Dieses Gefühl "ich bin meiner Verantwortung nicht gerecht geworden und habe ihm Schaden zugefügt, obwohl ich doch die Verantwortung für seinen Schutz und sein Wohlergehen übernommen hatte". |
![]() | 10. Dezember 2011 leider gibt es auch die, welche nur spielen wollen, ohne Verantwortung zu übernehmen. |
