![]() | 20. Juni 2011 Bitte alle männlichen Lustsklaven um Tipps Ich (w, 48) bin erst seit einem halben Jahr auf SM gekommen. Mein Partner in meinem Alter ist Masochist und nur ein bisschen devot. Ich fessele ihn, mache CBT und Spanking, wachse und beschimpfe ihn. Das ist also nicht das Problem. Nun hat sich mir ein 30-jähriger Adonis als Sklave angeboten. Das werde ich natürlich nicht ausschlagen. Auf meine Frage, was ihn anmacht, hat er mir mitgeteilt: Mein grösster Wunschtraum? Ich finde nichts prickelnder als gefesselt absolut wehrlos vor euch zu liegen oder knien und ihr könnt machen was ihr wollt. Von Orgasmuskontrolle über strapon usw.. Ich möchte ihn vorher nicht zuviel fragen, sonst ist der Reiz für ihn ja auch nicht mehr so toll. Natürlich könnte ich Bücher lesen, aber hier sitze ich doch an der Quelle, oder? Können mir gleichempfindende Wesen sagen, worauf ich besonders achten muß. Ich möchte ihm doch so gern die größtmögliche Freude schenken. Jeder tickt zwar etwas anders, aber grundsätzlich? Danke im voraus! LG Wunschtraum |
![]() | 20. Juni 2011 Na, fang doch einfach mal damit an, ihn im Spreadeagle ans Bett zu fesseln (also Hände und Füße strecken alle viere von sich) und ihm CBT angedeihen zu lassen. Da wirst du dann auch mal merken, wie weit her es mit dem "alles machen was ihr wollt" ist ... Wahlweise, wenn du es hinbekommst, auf dem Boden. Ich bin zwar kein "Lustsklave" der absolut alles mitmacht, mich macht aber auch in erster Linie die Wehrlosigkeit an. Ich selbst habe festgestellt, dass das "Lustziel" mit der Wehrlosigkeit bereits recht schnell erreicht ist. Alles andere ist dann Zugabe - und eine, bei der du dann deine eigene Fantasie spielen lassen kannst wie du lustig bist, über Klammern, Wachs, Atemkontrolle bis hin zu Augen verbinden und erstmal ne Stunde schmoren lassen, hin zu Füße hauen mit Kochlöffel (nicht wenig schmerzhaft Kurzum: Fessle ihn, fange sanft an und steigere dich. So bekommst du am besten heraus, wo seine Grenzen liegen - und wo sein Lusthöhepunkt. |
![]() | 20. Juni 2011 Überlegung Ich möchte ihm doch so gern die größtmögliche Freude schenken. Wird nicht eigentlich andersrum ein Schuh draus? Mag ja sein, das ich etwas falsch verstehe, aber ist Sub nicht für Dom da? Klar sollte es beiden Spaß machen, aber ich frag das einfach mal trotzdem. Solltest Du ein Wohlfühlpaket für Deinen Sklaven sein wollen, was vollkommen in Ordnung ist, wirst Du alles solange immer absolut richtig machen, solange Du ihn geil hälst. Das wird ihn auch nach 1-2 Stunden sicher nicht "langweilen".... Solltest Du prüfen wollen, wie weit er als Sklave Dein Wohlfühlpaket werden könnte, halte ich da immer einen etwas anderen Ansatz für ganz reizvoll. Den Sklaven recht zügigst seinen Orgasmus zu "bescheren" und dann mal sehen, was ab dann von seinem Sklavenwunsch über bleibt. Dies kann sehr ergiebige Erkenntnisse über seine echte devote Ader ergeben. |
![]() | 20. Juni 2011 In dieselbe Richtung geht ja auch mein Tipp. Hodenfolter ist nicht immer so lustvoll, wie sich das Mann gerne so vorstellt Wichtig ist für mich immer, dass Dom auch Spielraum für eigene Fantasie hat. Wenn der Bursche immer wieder und ständig "Root" ruft, weil's grade mal n büssl weh tut, dann sollte er doch lieber mit Lego spielen, das ist ungefährlicher. |
![]() | 20. Juni 2011 Naja, "Handwerklich" habe ich keine Schwierigkeiten, die kleine Wohnung von mir und meinem "Nebenmann" ist auch bestens ausgestattet (Streckbank, Haken, Fesseln, Werkzeuge). Ich muß mich nur stimmungsmäßig irgendwie "eingrooven". Meinen Nebenmann als "perversen Sack" zu beschimpfen, geht ja leicht, weils stimmt. Diverse Pornos habe ich auch angeschaut. Wenn aber Geilheit ein Zeichen des Gefallens ist, dann hats den Kerlen in den Pornos nicht so doll gefallen. Oha, ich bin aber auch eine blutige Anfängerin! Wunschtraum |
![]() | 20. Juni 2011 Wenn aber Geilheit ein Zeichen des Gefallens ist, dann hats den Kerlen in den Pornos nicht so doll gefallen. Ich weiß nicht wie es bei anderen ist, aber ich konnte bei mir beobachten, dass die Errektion schon durchaus zwischendurch einfach "verschwand" - die Erregung an sich aber kein Stückchen nachlies. Der Körper braucht das Blut dann quasi woanders Aber der Punkt, ihn schnell zum Orgasmus zu bringen und dann mal zu schauen, was von seiner wahren Hingabe übrig ist, ist ein interessanter Punkt und durchaus auszuprobieren. Aber vom Ding her: Willst du für ihn die Herrin sein damit er/ihr Spaß habt und damit eher seine Wünsche erfüllen, oder willst du eher seine Herrin sein und deinen Spaß mit ihm haben? Grüße kaze |
![]() | 20. Juni 2011 Unsere Erfahrung hat bisher gezeigt, dass tabulose "Allesmitsichmachenlasser" meist Kopfkinotäter sind, die dann entweder erst gar nicht erscheinen, oder danach nie wieder erscheinen (nein, wir waren nicht mal extrem hart im Umgang mit denjenigen) Bessere Erfahrung haben wir mit denjenigen gemacht, die recht klar ihre Vorlieben und Abneigungen artikulieren konnten. Am besten ist es aber gelaufen, wenn wir ganz klar vorher unsere Vorlieben dargestellt haben und sich dann trotzdem jemand getraut hat Ich würde mir jetzt nicht zu viel den Kopf über sein "Wohlergehen" machen, sondern in erster Linie mal das durchziehen, was dir gefällt und in den Sinn kommt. Aus der Motivation heraus zu agieren einen 18 Jahre jüngeren Adonis an sich binden zu wollen, kann da recht schnell ein Hemmschuh werden. Mit einer geringen Erwartungshaltung wird eine Enttäuschung weniger "hart" die mögliche Freude aber um so größer. In einem von uns besuchtem Club gibt es gewisse Veranstaltungen, zu denen man sich der Allgemeinheit zum Spiel freigibt. Dort müssen entsprechende Personen einen recht ausführlichen Neigungsbogen ausfüllen, auf dem zu zahlreichen verschiedenen Praktiken Stellung genommen wird. So hat der Agierende eine gewisse Richtschnur, ohne dass Sub nun genau weiss, was wirklich mit ihm geschieht. Wie du schon genau erkannt hat, tickt jeder anders. Da gibt es auch so gut wie nichts Grundsätzliches.. Wenn ich es mag gefesselt mit dem Rohrstock geschlagen zu werden, so kann das für den nächsten völlig abtörnend sein. Bei leichten Schlägen fürchte ich eher eine Erkältung durch den Luftzug zu bekommen, jemand anders empfindet wirklich harte Schläge als brutale Gewalt. Wir wissen weder, wie du so drauf bist, noch wissen wir wie er so drunter ist ... also ... was sollen wir dir raten? Edit: Eine Erektion ist im SM in der Tat kein zuverlässiger Maßstab für die mögliche Erregung, da diese sich bei heftigem Schmerz, der durchaus lustvoll empfunden wird, gerne verflüchtigt. Auch die frühzeitige Orgasmuserzeugung muss nicht immer die beste Wahl sein, da danach die masochistische Belastbarkeit einige Zeit stark absinkt (was für Sadisten natürlich nicht schlecht sein muss ... ) |
![]() | 20. Juni 2011 Ich will diesen "Jungen" doch nicht an mich binden nur so ein bisschen Spaß für beide Seiten. Das mit der Nicht-Dauer-Erektion ist ja schon mal gut zu wissen. So verfalle ich nicht gleich in "Panik". Und auch wenn es vielleicht ein wenig abtörnend wirkt werde ich ihn wohl vorher noch befragen, was für ihn so gar nicht geht. Auch, wie es generell mit der Potenz beschaffen ist. Ich hatte mal einen Liebhaber, der konnte wirklich nur 1 x und hatte dann für eine Woche genug. Das eine Mal war dann aber auch der Hammer. Und auf die Erektion habe ich immer teuflisch acht gegeben Och Leute, wenn der Junge so toll ist wie er aussieht, muß ich mich echt zusammenreißen, um auch genug "Herrin" zu sein. Also, leicht gegrätscht niederknien, Augen zu Boden, Hände auf die Oberschenkel und dann werde ich sehen, was ich tun werde. Oha, mir geht es jetzt schon gut! Grüße an alle Wunschtraum |
![]() | 20. Juni 2011 Na, dann wünschen wir dir, dass es kein Wunschtraum bleibt |
![]() | 20. Juni 2011 Nun, um dir mal gleich ganz die Angst vor fehlender Erektion zu nehmen: Bei mir sagt die mal so gar nix drüber aus, weil mein "bestes Stück" tatsächlich nicht immer Lust hat sich aufzurichten, wenn ich Lust empfinde. Er hat da irgendwie sein Eigenleben. Bei mir jedenfalls ist's eher als Kompliment zu verstehen wenn eine Erektion zu sehen ist (und zwar als ein sehr großes) statt eine Beleidigung, wenn dem nicht so ist. Ich bin da aber auch etwas ... ähhh ... anders. Ich habe auch in 9 von 10 Fällen einen Orgasmus ohne abzuspritzen Außerdem ist eine erotische Atmosphäre ja auch schon bereits etwas, das seehr im Hirn haften bleibt, selbst wenn es zu keiner Erektion oder dergleichen kommt. Wenn jede Pore auf einmal aufmerksam ist, wenn all die Gedanken zum Alltag im Hirn fortgespült sind, wenn es nur noch SIE und MICH gibt, wenn ein Blick mehr erahnen lässt als tausend Worte, wenn ein geflüstertes Wort mehr sagt als jede laute Peitsche ... ... dann ist es eine Session, die danach nichts anderes als ein ernst gemeintes "danke" und ein wohliges Lächeln noch Tage danach bereithält. |
![]() | 20. Juni 2011 aber ist Sub nicht für Dom da? Ich möchte ihm doch so gern die größtmögliche Freude schenken. Weintrinker1: Wird nicht eigentlich andersrum ein Schuh draus? Mag ja sein, das ich etwas falsch verstehe, aber ist Sub nicht für Dom da? Klar sollte es beiden Spaß machen, aber ich frag das einfach mal trotzdem. Solltest Du ein Wohlfühlpaket für Deinen Sklaven sein wollen, was vollkommen in Ordnung ist, wirst Du alles solange immer absolut richtig machen, solange Du ihn geil hälst. Das wird ihn auch nach 1-2 Stunden sicher nicht "langweilen".... @Weintrinker: In frühern südamerikanischen Zeiten oder unzähligen anderen Ländern und Zeiten war das absolut so, dass Sub für Dom da ist ! Ich denke, hier und heute in Deutschland, Österreich, Schweiz ... ist Sub nicht einfach Spielzeug für Dom. Auch umgekehrt ist Dom nicht reines Wohlfühlpaket für Sub, da wäre Sub der eigentliche Dom und dem aktiven vemeintlichen Dom macht es dann nämlich in der Regel keinen Spaß mehr. Ich sehe es so wie Dunkle_Seiten: Bessere Erfahrung haben wir mit denjenigen gemacht, die recht klar ihre Vorlieben und Abneigungen artikulieren konnten. also klären, was sowohl Sub als auch Dom mag sowie nicht mag und entsprechend diesem Wissen handeln.Am besten ist es aber gelaufen, wenn wir ganz klar vorher unsere Vorlieben dargestellt haben und sich dann trotzdem jemand getraut hat Der Tipp von Weintrinker1: Solltest Du prüfen wollen, wie weit er als Sklave Dein Wohlfühlpaket werden könnte, halte ich da immer einen etwas anderen Ansatz für ganz reizvoll. stimmt mich persönlich recht nachdenklich.Den Sklaven recht zügigst seinen Orgasmus zu "bescheren" und dann mal sehen, was ab dann von seinem Sklavenwunsch über bleibt. Dies kann sehr ergiebige Erkenntnisse über seine echte devote Ader ergeben. Ich hab vor wenigen Monaten einen Test gemacht, mit dem Ergebnis 77% (von max. 100%) Sadist, 77% Dom, 80% Devot / Sub und 96% Maso. Die 80% Devot sind wohl Quatsch, zumindest bin ich dann niemals echt Devot weil ich persönlich nach dem Orgasmus von einer Sekunde zur nächsten absolut Null Wunsch mehr habe "Sklave" zu sein. Sollten wir hier nicht weiter vertiefen (gehört nicht zum eigentlichen Thema), wäre aber ein interesantes neues Thema "devot oder echt devot" oder so in der Art. P.S.: @ Wunschtraum_62: Eine dominante Frau in deinem "Alter" (du bist noch jung) die Sub so gerne die größtmögliche Freude schenken möchte finde ich super. Warum wohnst du aber 520 km weit entfernt von mir ?!! |
![]() | 20. Juni 2011 Jedem seine Sichtweise Daher laß ich Deine unkommentiert, auch den Exkurs mit entfernten Kontinenten damals und heute... Was aber absolut auch meine Meinung ist, das klare Ansagen vorab unbedingt sein sollten. Ich mach das auch so, wenn es real werden soll. Ich weiß was ich kann, aber auch was ich nicht kann. Und über ein deutliches Wort hat sich noch nie jemand bei mir beschwert. Was ich dann gesagt bzw. geschrieben habe, dazu stehe ich dann auch 110%ig. Wer mehr als Kaffee trinken will, der sollte halt schon vorab wissen, was geht und was nicht geht. Ich find es im übrigen auch wunderbar, das sich die Dame so sehr überlegt, was es gutes zu tun geben könnte. Einfach das Spiel laufen lassen, auf den gegenüber achten, Reaktionen aufsaugen, und der Rest findet sich wie von selbst. |
![]() | 20. Juni 2011 ... Mein grösster Wunschtraum? Ich finde nichts prickelnder als gefesselt absolut wehrlos vor euch zu liegen oder knien und ihr könnt machen was ihr wollt. Von Orgasmuskontrolle über strapon usw.. Da kann er auch gleich sagen: Ich habe keine Tabus. Das ist Sklavisches Wunschdenken, Kopfkino, aber keinesfalls Real. Ich würde mich an deiner Stelle nicht zu früh über einen belastbaren Sklaven freuen... |
![]() | 21. Juni 2011 Auch wir sehen das so. Es gibt keinen Menschen, der nicht doch irgendwie Tabus hat. Meist sind es genau die, die angeblich Tabulos sind, die dann ganz schnell den Schwanz einziehen. Ist uns letztens erst passiert. Am besten sie die, die wirklich genaue Vorstellungen haben was ihre Vorlieben und Tabus sind. Denn die haben sich wirklich Gedanken gemacht. Aber das wurde ja hier auch schon geschrieben. |
![]() | 21. Juni 2011 Wunschzettelsklaven... klar sollten vor her gewisse Tabus etc besprochen werden, aber letzendlich entscheidet Dom wie das abzulaufen hat ! und: 30 ist doch nicht soooo jung.... |
