| a1 kannte BDSM überhaupt nicht | 8% | (8) | |
| a2 hatte davon gehört, kannte aber nur die Klischees | 36% | (35) | |
| a3 kannte sich (theoretisch) aus | 3% | (3) | |
| a4 zog es selbst in die Richtung, aber noch nicht getraut | 17% | (17) | |
| a5 hatte schon BDSM Erfahrung | 9% | (9) | |
| b1 war schockiert und hat sich deswegen getrennt | 2% | (2) | |
| b2 wollte es versuchen aber es dann abgelehnt trotzdem zusammen geblieben | 15% | (15) | |
| b3 beim Versuch ist die Beziehung gebrochen | 7% | (7) | |
| b4 hat es versucht und Freude daran gefunden | 36% | (35) | |
| b5 es funktioniert über einem externen Spielpartner | 2% | (2) | |
| b6 versucht extern zu spielen und dabei gescheitert | 3% | (3) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 95 | ||
![]() | 15. Juni 2011 Die Neigung beim festen Partner ansprechen Immer wieder gibt es Threads, wo danach gefragt wird, wie mann/fraus es anpackt die eigene (neue) BDSM Neigung in eine länger andauernde feste Vanilla-Beziehung einzubringen. Also da wo man die Beziehung nicht verieren möchte, auch wenn man nicht kompatibel ist. Nun die Frage an die, die schon mal in der Situation waren - wie habt ihr es angepackt? Und noch wichtiger was ist passiert, besonders in dem Fall, wo der Partner/Partnerin es nicht wollte. Hat die Beziehung das überstanden. Kam eine Trennung, wenn ja, von wem? Was war mit externen Spielpartnern als Ausweg? (offene Beziehung) Habe dazu auch eine kleine Umfrage gemacht mit zwei Teilfragen. a = Vorwissen b = was ist dann passiert Aber ich würde mich freuen, wenn ihr nicht nur die Umfrage ausfüllt, sondern von Euren Erfahrungen erzählt. |
![]() | 15. Juni 2011 bitte frage überdenken @ devio Sollte ich in meinem Leben etwas gestehen müssen, wäre das gleichbedeutend damit, dass ich an etwas Schuld habe. D.h. ich habe mich immer offenbart, sofern die Betroffene es nicht schon vorher wusste. Dadurch wird immer aus einem negativen Geständniss eine, zwar nicht unbedingt positive, aber eine ehrliche Ansage. Ich finde es schade, wenn es so aussieht als hätten alle BDSM´ler etwas zu gestehen. Gruß Odin Das war dann nebenbei auch meine Abstimmug. |
![]() | 15. Juni 2011 mitgeteilt (nicht gestanden) ich schließ mich hier Old_Odin an. Was ist passiert, als ich meinem PartnerIn meine Neigung gestanden habe? hört sich so an als wären BDSM-Neigungen etwas "schlimmes"!"Was ist passiert, als ich meinem PartnerIn meine Neigung mitgeteilt habe?" wäre da neutraler. Allerdings habe ich meiner bereits langjährigen Ehefrau (bereits 11 Jahre mit ihr verheiratet) meine BDSM-Neigungen weder "gestanden" noch "mitgeteilt", stattdessen fing ich als Dom einfach mit ganz harmlosen SM-Spielen an (leichte Massage mit einem Lederriemen), rein spaßig, ohne tierischen Ernst. Entsprechen ihrer Lustempfindungen hab ich das ganz sachte gesteigert und bin dann ebenfalls ganz sachte in ihre "Rolle" geschlüpft (hab mich von ihr schlagen lassen, ich steh da voll drauf !!!). "Ganz sachte gesteigert" waren etwa 2 ... 3 Jahre Zeitdauer, die sich für uns beide gelohnt haben. Insofern würde ich die Frage so formulieren: "Was ist passiert, als ich meinem PartnerIn meine Neigung mitgeteilt oder zu erkennen gegeben habe ? Ich finde deine Umfrage grundsätzlich super! Mit meiner anderen Formulierung will ich dich weder ärgern noch ein "Besserwisser" sein. LG Frank_54 |
![]() | 15. Juni 2011 Da haben wir den typischen BDSM - Reflex sich durch übersteigerte Empfindsamkeit an Formulierungen zu stören, die irgendwo auch nur einen winzigen negativen Hauch über den "Heiligen BDSM" bringen könnten. Das, wie hier, bei Formulierungen, die im allgemeinen Verständnis niemals negativ gesehen würde. Heisst es doch auch so schön jemanden seine Liebe zu gestehen. Bei diesem Gestehen geht es darum, dass man ein heimliches Gefühl (hier Neigung) dem anderen offenbart ... Das negative beim Gestehen bezieht sich, wenn überhaupt, nur auf die Verheimlichung der Gefühle und nicht darauf, dass BDSM etwas "schlimmes" zu gestehendes wäre. Die Formulierung is.t also völlig in Ordnung. Meine erste Frau empfand schon Andeutungen von Handschellen als pervers. Sie ist aufgrund meines Wunsches schon lange nicht mehr meine Frau (nicht nur deswegen, aber auch) In unserer jetzigen Beziehung wurde das Thema schon gleich von Beginn an auf den Tisch gebracht ... hält inzwischen länger als meine Ehe |
![]() | 15. Juni 2011 Ich denke, dass es für viele durchaus einem Geständnis gleichkommt, wenn man seine SM-Neigungen zum ersten Mal anspricht. Gerade in einer langjährigen Beziehung ist es auch möglich, dass der Partner sich betrogen fühlt, weil ihm so etwas "Perverses" so lange verschwiegen worden ist. Solange man mit sich selbst und seinen Neigungen vielleicht noch nicht ganz im Reinen ist oder wenn man weiß, dass der Partner SM vehement ablehnt, kann es also sehr wohl Geständnischarakter haben, wenn man zum ersten Mal darüber redet. Dass man im Optimalfall offen darüber reden kann - oder sich mit dem Partner einfach gemeinsam daran herantastet, wäre natürlich der Optimalfall. |
![]() | 15. Juni 2011 @Dunkle_Seiten Es gibt hier keinen "Heiligen BDSM" !An BDSM-Spielen sind sehr sehr viele Menschen interessiert, das ist meine persönliche Erfahrung. Aber nur ca. einer von etwa hundert Personen hat den Mut, das offen zuzugeben ! |
![]() | 15. Juni 2011 Nun die Frage an die, die schon mal in der Situation waren - wie habt ihr es angepackt? In meinem Fall könnte man sagen: 'es' hat sich ohne mein aktives 'Gestehen' angepackt. Es platzte die Bombe, weil mein Ex verräterische Spuren fand. Ich hatte nach langen, 'toten' Beziehungsjahren eine Affaire angefangen. In dieser Affaire tauchte das Wort BDSM nicht wirklich auf. All die Namen und Begriffe, mit denen ich heute um mich werfe...ich kannte sie nicht und doch war es der Anfang meines BDSM und er war mein erster Dom. Damals fing es an. All das Teilen und Mitteilen der verborgenen und im Gegenüber geahnten oder ausgesprochenen Fantasien, die Achterbahnfahrten per Kopfkino. Er musste nur eine Andeutung machen und schon rotierten die Bilder in mir, die ich ihm per Wort, per SMS lieferte und so...seinen Schwanz steuerte. Wir waren Komplizen und damals kam ein Stein ins Rollen, der bei mir nie wieder seither stoppte. 'Mein' inwendiges Dornröschen ward wachgeküsst, die Liebesdienerin, die Sklavin und das Miststück geboren. Die Affaire selbst hielt genau (kein Scherz) 9 1/2 Wochen. Als mein Ex-Partner sie aufdeckte, kam zwischen uns noch mal eine intensive Zeit an Kommunikation...auf allen Ebenen. Es war eine Intensität, wie wir sie nicht mal zu Anfang unserer Beziehung hatten. Auch unser Sexleben war intensiv und wir öffneten die Gitterstäbe der bis dato monogam gehaltenen Beziehung. Ich beschäftigte mich eher mental mit BDSM, Sexualität und habe mich immer ganz offen mitgeteilt, was ihn aber nicht sehr interessierte. Das waren wirklich (von mir so gefühlt) Beichten, denn es kam nicht an und vor allem..nicht zurück, fand keinerlei Resonanz. Als würde man verschiedene Sprachen sprechen und Dialoge führen, die im Anderen ins Nichts gleiten. BDSM hat uns nicht auseinandergebracht und doch...war ich auf einem Weg längst am anderen Ufer eines Flusses, an das er mir nicht folgen konnte. Das hatte eher etwas mit Selbstfindung zu tun und in der Selbstfindung...spielte BDSM eben eine Rolle. Aus der Intensität wurde wieder ein Sterben, eine kommunikative Dürre, eine Wüste besser, wenn wir auch noch ein paar Jahre zusammen blieben. Erste BDSM-Real-Erlebnisse und dann die erste SM-Liebe hatte ich erst, als die Trennung zwischen meinem Ex und mir ausgesprochen war. |
![]() | 15. Juni 2011 Gestehen Ihr habt recht, über das Wort war ich auch nicht glücklich. Ich habe es gelassen, weil darin die Sorge mitschwingt, vom Partner abgelehnt zu werden. Wenn jeder einfach "mitteilen" könnte, ohne negative Reaktionen zu befürchten, dann gäbe es nicht so viel Threads zu dem Thema. Wichtiger finde ich, dass von den bisher 31 Antworten keine zu einer schockierten Trennung geführt hat. Und das alle irgend wie schon davon gehört haben. das macht es doch einfacher es anzusprechen. Und eine Antwort habe ich vergessen, Trennung weil es den anderen einfach nicht interessiert und er/sie das Thema einfach ignoriert und verdfrängt. Vermutlich habe ich diese Antwort selbst verdrängt weil es bei mir grade in diese Richtung tendiert. |
![]() | 16. Juni 2011 reflexe..... @ dunkle seiten Sobald ich Antwort auf eine Frage gebe, die da lautet: Wie sehe IDH das? Kommt eine Antwort die MEINE Ansicht wiederspiegelt. Das ist dann weder ein Urteil, noch eine Bewertung, noch der Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Was aber Gültigkeit hat, ist folgendes: Wenn eine Umfrage Sinn machen soll, muss die Fragestellung neutral und wertfrei sein. Geht mal in euer Stammlokal und fragt die Leute wie ihnen das Essen schmeckt. Morgen geht nochmal hin und fragt die Gäste, ob sie auch finden, das in letzter Zeit das Essen hier etwas fade ist. Dann schaut euch den Unterschied im Ergebnis an. Wer stößt jetzt also wessen heiligen SM vom Himmel? Son Quatsch. Die Fragestellung ist suggestiv und ich habe höflich angeregt sie anders zu formulieren. mehr nicht. Odin |
![]() | 16. Juni 2011 @Odin Deine Anmerkung ist OK. Aber warst Du in der Situation? Und wenn ja was war Deine Erfahrung? Und wenn Nein, dann ist es irrelevant ob die Formulierung suggestiv ist. |
![]() | 16. Juni 2011 @Odin Bedeutungswörterbuch gestehen Bedeutung 1 Synonym bekennen Im Sinn von eine Tat/ein Unrecht zugeben, das getan zu haben man in Verdacht steht Beispiele 'Er gestand, dass er sie mit dem Messer bedroht hat.' 'Er gestand den Mord.' Oberbegriff direkt sagen Unterbegriffe beichten, auspacken, zugeben, eingestehen, eröffnen Bedeutung 2 Im Sinn von etwas, worüber man eigentlich nicht so ohne weiteres spricht, weil man Hemmungen/Bedenken hat, offen aussprechen Beispiele 'Er gestand ihr seine Liebe.' 'Sie gestand ihm ihre Gefühle für ihn.' Oberbegriff direkt sagen Unterbegriffe bekennen, einräumen, entdecken, offenbaren Wie du siehst, hat gestehen verschiedene Bedeutungen. Den Bezug zur schuld hast du gezogen. Warum? Die Frage ist keinesfalls suggestiv und völlig in Ordnung. |
![]() | 16. Juni 2011 Ich habe es angesprochen, er konnte nicht. Als ich ihn dann bat mich außerhalb umsehen zu dürfen (es ging hier um reine Schreib- und Telefonkontakte) konnte er das nicht zulassen und ich habe mich dann nach einiger Zeit getrennt, weil ich sehr darunter gelitten habe es gar nicht leben zu können, ihn aber keinesfalls betrügen wollte. Wir leben noch zusammen, sind noch verheiratet, mögen uns sehr, führen keine Ehe mehr. Habe jetzt mal a1 b3 gewählt. |
![]() | 16. Juni 2011 ... Meiner Meinug nach fehlen zwei Antwortmöglichkeiten: cx: Kennt es, lehnt es ab weil sie/er nur die z.t. billigen Bilder aus dem Netz kennt und sich dadurch angewiedert fühlt. dx: Lehnt es ab weil es absolut und unausweichlich "Krank und Pervers" ist. Leider hatte ich das in meiner letzten Beziehung, die 6 Jahre dauerte, erlebt. Glaubt mir ich habe es versucht mit dem "spielerischen heranführen" es hat leider nicht funktioniert. Vielleicht hatte ich auch das falsche Händchen dafür oder die schlechten Zeitpunkte erwischt, als ich ihr die vielen Möglichkeiten und Varianten des BDSM etwas näher bringen wollte, mit der Andeutung, dass es mir liegt in bestimmten Situationen doch Devot zu sein, obwohl ich im "Realen Leben" absolut meinen Mann stehe und sie, wie oft genug bewiesen, durchaus "Beschützen" kann. ( Von wegen der Satz: Ich brauche einen Starken Kerl an meiner Seite an den ich mich anlehnen kann) Ich glaube ein Mensch muss BDSM, ob nun Dev oder Dom, irgendwo ganz tief versteckt im Unterbewustsein haben oder im Herzen, dass sie/er es irgendwann mal an die Oberfläche holen kann. Ist es partout nicht vorhanden, gibt es wohl keine Chance den Partner dort hin zu lenken, führen, bitten, es mal zu Versuchen. Chrissy 67 |
![]() | 16. Juni 2011 cx: Kennt es, lehnt es ab weil sie/er nur die z.t. billigen Bilder aus dem Netz kennt und sich dadurch angewiedert fühlt. Sind die billigen Bilder aus dem Internet denn nichts anderes als eine Quelle der Klischees? Ist "krank und pervers" nicht das Klischee an sich?dx: Lehnt es ab weil es absolut und unausweichlich "Krank und Pervers" ist. Aber dafür gibt es den Text, damit Du präzisieren kannst, wenn es nicht genau passt. |
![]() | 16. Juni 2011 @ devio Die Antwort lag im ersten Post verborgen. Ich betrachte und fühle meine Neigung als positive Charaktereigenschaft. Entsprechend offensiv gehe ich damit um. D.h. sobald sich etwas so entwickelt, dass eine Beziehung aufkeimt, findet sich immer eine nett verpackte Möglichkeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Entsprechend besteht die Möglichkeit für das Objekt meine Begierde, sich vorher zurück zu ziehen, oder sich darauf ein zu lassen. Scheinbar scheint meine Vorauswahl zumindest in so weit mit dem richtigen Riecher versehen, dass ich Entrüstung noch nie erlebt habe. (Was nicht bedeutet, dass sich alle darauf eingelassen haben) Logischerweise gab es auch einmal ein Outing inneralb einer Beziehung. Die berühmte Entdeckung. Damals war ich 2 Jahre verheiratet. Die ersten Videoreccorder auf dem Markt. Den ersten Porno auf der Glotze. Entsprechende Scenen gemeinsam gesehen.... lach dann gabs nix mehr zu bekennen. Es würde dem Ganzen gut tun, wenn sich mehr BDSM´ler positiv sehen würden. geht aber scheinbar nicht. @ dunkle seiten wörterbuch haben mich seit 4. klasse nix mehr gesehen. |
