| a1 kannte BDSM überhaupt nicht | 8% | (8) | |
| a2 hatte davon gehört, kannte aber nur die Klischees | 36% | (35) | |
| a3 kannte sich (theoretisch) aus | 3% | (3) | |
| a4 zog es selbst in die Richtung, aber noch nicht getraut | 17% | (17) | |
| a5 hatte schon BDSM Erfahrung | 9% | (9) | |
| b1 war schockiert und hat sich deswegen getrennt | 2% | (2) | |
| b2 wollte es versuchen aber es dann abgelehnt trotzdem zusammen geblieben | 15% | (15) | |
| b3 beim Versuch ist die Beziehung gebrochen | 7% | (7) | |
| b4 hat es versucht und Freude daran gefunden | 36% | (35) | |
| b5 es funktioniert über einem externen Spielpartner | 2% | (2) | |
| b6 versucht extern zu spielen und dabei gescheitert | 3% | (3) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 95 | ||
![]() | 16. Juni 2011 Wir wussten beide, dass wir die Neigung haben, jedoch jeweils nicht vom anderen. Wir hatten vorher schon draußen immer mal wieder gerangelt, und als sie dann im Bett anfing, hab ich ihr mit einem Tuch die Hände zusammengegunden. Wenig später kamen Augenbinde und Seile dazu. Danach hab ich dann die ersten Fesseln aus Kettenringen gebaut (Bilder findet Ihr unter "Spielzeug" wenn Ihr meinen Nick googlet). Dann besuchten wir das erste Burgfest im Catonium und sie war sehr unsicher und klammerte sich immer an meiner Hand fest, wenn jemand geschlagen wurde. Kurz danach nehm ich mal meine kleine geflochtene Lederpeitsche mit, wonach dann weitere Peitschen, Gerten und Knebel besorgt wurden... |
![]() | 16. Juni 2011 Gut.. satteln wir den Gaul anders auf. Wenn nun ein BDSM unbedarfter sich diese Bilder/Filme anschaut und sich nie vorher im Leben damit befasst hat, einer der nur Blümchensex von der Stange kennt, ist wohl einfach damit Überfordert. Er/Sie kennt nicht das Gefühl, was in einem Dom oder Dev Menschen hochkommt, die Lust die wir dabei empfinden, das Kopfkino was wir uns ausmalen, die unzähligen Szenarien die wir uns wünschen würden. Und ich meine, JA, die Bilder im Internet sind ein Klischee an sich. Bevor mich jemand rügt. Es gibt jede Menge ästhetische Bondage oder SM-Bilder, die an Kunst Grenzen, jedoch bleibt in den meisten Gehirnen das Absurde oder Abartige hängen. BDSM ist für mich persönlich kein Klischee, sondern ein Teil meines Lebens. Wie stufst Du denn BDSM ein? Als Lebensgefühl? Als Sex-Praktik? Als Unbeschreiblich? Als Sucht? Als Entspannungsart? um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Chrissy67 |
![]() | 16. Juni 2011 Die Beziehung ist daran zerbrochen - aber ob das wirklich an SM lag? Ich erinnere mich an eine Szene, in der ich in der Hängematte lag, mit verbundenen Augen, Hände freiwillig zusammengenommen, weil er sie mir nicht fesselt wollte, und wurde nach allen Regeln der Kunst "verwöhnt" - aber ich litt, denn ich wollte Schmerzen und Grausamkeiten und Hilflosigkeit verspüren (natürlich im bdsm-erotischen sinne), kein "ich bring dich wieder und wieder zum Kommen und mach dich auf diese Weise hilflos". Beim anschließenden Gespräch meinte er, er wäre einfach nicht in der Lage, mir "echte" Schmerzen zuzufügen, aber so wie jetzt, das könnten wir gerne wieder machen, das hätte ihm auch gefallen. Tja... Mir nicht so sehr. Aber bei Liebe findet man ja durchaus Kompromisse. Als wir dann aber wechselten und ich zu dominieren versuchte, da merkte ich, dass ich das bei ihm gar nicht wollte. Und das war der Moment, in dem ich merkte, dass ich ihn wahrscheinlich einfach schon nicht mehr liebte und begehrte, weil die Beziehung eingeschlafen war. *** Die Trennung lag also nicht an BDSM, sondern daran, dass BDSM mir die Defizite stärker bewusst machte, weil mein Leben jetzt wieder neu und aufregend war und ich den alten Trott, an den ich mnich gewöhnt hatte, viel störender wahrnahm. *** In einer anderen Beziehung kommunizierte ich meine Neigung von Anfang an offen - und stieß auf offene Ohren, denn er hatte auch entsprechende Fantasien. Vor allem mit Hilflosigkeit bei der Frau und mit Bondage. Hilflosigkeit dann am besten auch im realen Leben, keine Karrierefrau, das passte nicht... Und alles, was noch schräger als seine verglichen mit meinen recht harmlosen Fantasien war, war "krank". Also der Großteil meiner Fantasien. Und Schmerzen zu mögen war sowieso unnatürlich, denn Schmerzen sind schließlich ein Warnsignal des Körpers, und... *** Drei weitere Männer harmonierten mit mir, und zwei davon wussten es vorher noch nicht und genossen es sehr, es mit mir zusammen alles zu entdecken. Mit einem davon bin ich immer noch zusammen. |
![]() | 26. Juni 2011 also ich habe vor ca 1,5 jahren meine ersten bdsm-erfahrungen mit meinem damaligen partner gesammelt. wir hatten beide fantasien in dieser richtung aber noch nie eine partnerschaft in der das ausgelebt werden konnte. ich kann die gefühle die dieses ausleben bei mir ausgelöst hat überhaupt nicht in worte fassen. ich war noch niemals so frei wie in den momenten in denen ich gefesselt u benutzt etc war. wir sind nun seit ca 6 mon nicht mehr zusammen, irgendwann hat er abrupt mit dieser spielart gebrochen u wollte das auch nicht mehr aufnehmen. das hat mir schwer zugesetzt, aber getrennt g´haben wir uns aus anderen gründen, das bedeutete nicht das ende der beziehung, denn ich hab ihn ja geliebt, nicht nur den sex. ich habe natürlich auch andere männer kennengelernt. ich habe dieses thema immer angesprochen, aber bisher hat keiner meine neigungen geteilt. menschen verlieben sich nicht nach neigungen, so ist das eben. es gibt auch immer wieder phasen wo ich keine fantasien habe diesbezüglich, aber ich glaube das ist nur ein verdrängen weil ich zur zeit keinen zugriff darauf habe. es gibt tage wie heute, da beschäftige ich mich mit ensprecheder literatur u auf einmal brechen diese ganzen gedanken aus mir heraus u ich leide unheimlich unter diesen unbefriedigten bedürfnissen. ich hoffe mein nächster fester partner ist in soweit experimentierfreudig, das er sich mit mir auch auf die reise begibt u ich als sub die gelegenheit bekomme ihm zu zeigen wie er mich toppen soll u er gefallen dran findet u sich selbst entwickelt mit mir. mehr wünsch ich mir nicht, auch wenn ich weiß das die chancen erfahrungsgemäß nicht sooo gut stehen i ach ja u ich als subi will mir natürlich nicht meinen top erziehen |
![]() | 26. Juni 2011 Vielleicht darf ich an dieser Stelle auch etwas dazu schreiben. Es ist natürlich, ganz egal welche Neigung man neu entdeckt hat oder in einem aufkommt, immer nicht soooo leicht dieser seinem Partner anzuvertrauen. Vertrauen ist da glaube ich auch genau das Wort was absolut stimmen muss in dieser Situation. Wenn es aber da ist kann ich mich beim lesen der Beiträge zuvor nur freuen wie ihr Erfahrungen Zusammen mit eurem Partner habt sammeln können. Natürlich ist es von dann an sehr schwer wenn die Partnerschaft ein ende nimmt ein gleiches oder zumindest ähnliches Gefühl nochmal aufzubauen. Falls es überhaupt möglich ist... wer weiß was Liebe, Vertrauen und einfach die Menschen denen man so begegnet noch alles für einen bereithält Den ersten Schritt zu machen oder nicht liegt für mich persönlich aber auch zum größten teil an dem "Wir Gefühl" was sich beim kennenlernen auftut. Ich weiß zu gut das man zu leicht viel falsches Sagen oder Machen kann und gleichzeitig Richtiges mit einem unheimlich schönen Erlebnis gipfeln kann *gg Für alles die gefunden haben und neu suchen, ich glaube ich kann sagen das es sich nicht wiederholen kann, aber das es wieder passieren kann (damit meine ich in anderer art und weise bei vielleicht sogar schönerem Ende *gg) Ich habe noch nicht viel erfahrung was bdsm angeht. Ich kann aus meiner Sicht nur sagen das ich schon erfahren durfte was es heißt Neigungen zu gestehen und Neigungen gestanden zu bekommen. Bei beiden Dingen endeten die drauffolgenden Abenden immer mit einem "das machen wir nochmal" Was ich mit dem nur sagen wollte..... Für alle die diesen Thread hier lesen und schreiben wünsche ich viel Glück bei allen neuen und vielleicht auch noch unbekannten Erfahrungen. Es lohnt sich Selbst das Warten lohnt Lg |
![]() | 03. Juli 2011 Bei uns war das so: Wir haben mal über sexuelle Erfahrungen mit unseren EX-Partnern gesprochen... Das hat mir dann schon gewisse Neigungen meines Partners offenbart... Wir haben gemeinsam einfach ganz sanft angefangen und es gesteigert... Jeder von uns war offen eine neue Erfahrung zu machen und auch dem Gegenüber erhlich was jetzt die Wünsche od. Vorstellungen betrifft. Für mich war das Reden darüber sehr wichtig... in früheren Beziehungen traute ich mich das nicht... Aber wir waren auch schon eine Zeit lang zusammen bevor das zur Sprache kam. Zum Glück war mein Partner schon etwas erfahrener wie ich und ich fühlte und fühle mich nachwievor sicher und glücklich in meiner Devoten Rolle. |
