![]() | 08. Juni 2011 Paypig Hallo liebe BDSM-Freunde, wir möchten mal auf eine ganz spezielle Sklaven-Art eingehen... Subs, die sich nicht primär sexuell, sondern vielmehr finanziell unterwerfen. Ja, und auch dafür gibt es einen Begriff Das "Zahlschwein" macht einer sogenannten Geldherrin stetig Geschenke, überweist ihr mitunter sogar auch Geld und fügt sich damit selbst finanziellen "Schmerz" zu. Darin sieht es seine Strafe. Mehr dazu im Magazin-Beitrag Was haltet ihr von diesem Phänomen? |
![]() | 08. Juni 2011 Gehört habe ich davon schon, der Magazin Artikel war recht aufschlussreich. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Das hat meiner Meinung nach nicht den Hauch einer erotischen Komponente irgendeiner Art. Das Zitat des Psychologen deckt sich sehr gut, mit meiner persönlichen Einschätzung: Hier liegt eine Persönlichkeitsstürung vor. Ich meine das nicht abwertend, schließlich legt man sich soetwas nicht aus Langeweile zu, aber es ist schon eine Art von Selbstzerstörung, wenn man sich selbst die finanzielle Grundlage absägt für - eigentlich nichts. Denn erotische Bilder oder Emails kann ich auch anders bekommen. Ich kann vieles nachvollziehen und habe für vieles Verständnis, aber das überschreitet die Grenzen meines Toleranzbereiches. Solche Menschen brauchen Hilfe! MfG Satyricus |
![]() | 08. Juni 2011 ...die sich nicht primär sexuell, sondern vielmehr finanziell unterwerfen. Ja, und auch dafür gibt es einen Begriff Und ich dachte schon, es ginge hier um das, was viele bedauernswerte Zeitgenossen unter dem Begriff "Ehe" kennen. Im Ernst - letztlich ist das nur eine weitere Variante, verunsicherten und schüchternen Männern mit einem gewissen Hang zur Hörigkeit das Geld aus der Tasche zu ziehen. Während das bei Telefonsex-Hotlines aber relativ subtil geschieht (beispielsweise indem die Dame am anderen Ende immer wieder mal Treffen in Aussicht stellt, zu denen es dann aber natürlich trotzdem nie kommt), ist hier von Anfang an klar, dass es tatsächlich nur um Geld geht. Den Männern wird gar nicht erst vorgegaukelt, sie hätten es hier mit der "großen Liebe" zu tun - umso erstaunlicher finde ich es, dass die Masche scheinbar tatsächlich funktioniert. Chris |
![]() | 08. Juni 2011 Ob "Ramona" denn wirklich 'ne Frau ist und nicht eher ein Kerl? Vielleicht haben Betrüger mal wieder eine neue Marktnische entdeckt. Die Story klingt jetzt nicht viel anders, als die eines Spielsüchtigen, Alkoholikers und Co. Einmal daran geschnuppert und dem gleich verfallen. Das Tragische an der Sache ist, dass wieder einmal die ganze Familie darunter zu leiden, weil einer Blödsinn macht, weswegen sich mein Mitgefühl für den Rolf stark in Grenzen hält. Wer also Paypig sein will, möge das doch Bitte als Single tun... |
![]() | 08. Juni 2011 Mir fehlt da ehrlich gesagt die erotische und sexuelle Komponente. Ich würde das Verhalten des Betroffenen eher im Bereich Sucht und Persönlichkeitsstörung sehen. Das Verhalten der "Dienstleisterin" im Bereich sittenwidrig und ggf. Betrug. Wie leicht sich manche Menschen derart betrügen lassen zeigt ein Ausschnitt des Interviews: Ich habe jede Woche ein Mail bekommen. Persönlich, nur für mich. Mit dem Hinweis, dass das Geld schon wieder knapp wäre und sie dringend neue Schuhe oder Ähnliches benötigt. Was sollte ich da machen? Ich bekomme auch immer wieder mal Mails persönlich, nur für mich - und zwar aus Nigeria. Nur ich kann helfen den verarmten Prinz aus Zamunda zu retten. Scam - so oder so. Hier eben Love Scam. |
![]() | 08. Juni 2011 Jeder muss das tun, was seinem Kink entspricht solange er damit niemand anderem schadet. Und warum sollte ein lediger Mann, der keine Familie hat, der das Geld abginge, sich nicht die Freude machen, einer anderen viel Freude zu machen.. ohne Gegenleistung? Ich gestehe, so ein Zahlwutzchen hätt' ich auch gern.. noxx |
![]() | 08. Juni 2011 Mit anderer Geschlechterkonstellation und ggf. höheren (einmaligen) Geldbeträgen - Betroffene (üblicherweise weiblich) Ausnutzender (männlich) - nannte man sowas mal "Heiratsschwindler". Ich möchte ja gerne mal die "Vertragsgrundlage" und das "Kleingedruckte" dieser Art von Vereinbarung sehen und bin mir sicher, dass so etwas rechtlich nicht haltbar sondern eben sittenwidrig ist, denn: § 138 BGB - Sittenwidriges Rechtsgeschäft, Wucher (1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig. (2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen. |
![]() | 08. Juni 2011 So neu ist das gar nicht...einfach mal nach 'moneyslave' googeln... Wenn es einer für erotisch erachtet, einem anderen ein wunderschönes Leben zu finanzieren, dann sehe ich da weder etwas sittenwidriges noch etwas verwerfliches. Früher nannte man solche Leute auch 'Mäzene', auch die haben häufig nichts anderes gemacht, als aus Lust und Laune heraus Künstler und andere Menschen finanziert. Mir persönlich ginge da auch die Erotik ab, aber wer's braucht und sich dadurch gut fühlt... Problematisch wird es eben erst, wenn Dinge versprochen aber nicht eingehalten werden, und bei dem 'moneyslave'-Phänomen wird ja nichts versprochen. Die kommerziellen 'Geldherrinnen' agieren da anders, aber auch da: Ob jetzt jemand sein Geld in das Studio trägt und da seinen Kick bekommt oder er den Kick rein Virtuell hat, das ist seine Entscheidung. Zu dem 'Psychologen': Mich würde interessieren, auf welche Daten er seine Behauptungen stützt... Vor allem, da er ja anscheinend nicht einmal seinen Namen angeben möchte.. |
![]() | 08. Juni 2011 @ Tamlin Danke für den Hinweis. Ich habe meine eigene Form des Blackmailing entwickelt, den Blackmail-Vertrag, bei dem der Geldsklave sich vertraglich bindet. Dadurch hat er als Blackmailsklave keine Chance zu entkommen, die Lady hat rechtlich alle Möglichkeiten, bishin zur Pfändung bei Nichtzahlung. Ist es nicht wunderbar, das Recht und Gesetz so erstklassig für Blackmailing nutzbar sind. Wie gesagt ich würde zu gerne einen derartigen Vertrag und die oben behauptete rechtlich nicht anfechtbaren Konstruktion sehen. Ich muss jedoch sagen, dass ich es eher aus einem abstrakten psychologischen Verständnis heraus nachvollziehen kann. Der Grat zum pathologischen scheint mir recht schmal zu sein - zumal, wenn andere (z.B. Familie) dabei in Mitleidenschaft gezogen werden. |
![]() | 08. Juni 2011 Also ich verstehs nicht Im Artikel hätte ruhig die Gefühlswelt des Moneyslave/Paypig bißchen erläutert werden können. Würde da lediglich stehen, dass es dem Geldsklaven Lustgefühle bereitet "seiner" Herrin Geld zu verschenken, dann ist das ja noch irgendwie verständlich. Aber "finanzieller Schmerz"? Aber: es gibt auch den Aspekt des finanziellen Schmerzes, den man nicht außer Acht lassen darf. Geld schicken nicht etwa nur Leute, die zu viel davon haben, sondern auch "Pigs", die es heimlich aus der Familienkasse entwenden. Das kann dann wahrlich "schmerzen" und das ist wohl auch Sinn und Zweck der Übung. Man bestraft sich selbst, hat dabei aber das Gefühl, bestraft worden zu sein. Hmmm... ok... Also welche sexuelle Befriedigung gibts hier? Oder kann man das nicht verstehen, wenn man es nicht kennt? |
![]() | 08. Juni 2011 Jain Von der reinen Geldsklaverei halte ich nichts, da es für mich ein reines Ausnutzen ist und wenig mit einer echten Dienstleistung zu tun hat. (Viele Professionelle Dominas denken so) Ich biete Interessenten allerdings so eine Art Zwischending. Ein "Monatsangebot" bei dem der Zahlende immer eine gewisse Gegenleistung bekommst. Über Art und Umfang entscheide natürlich ich so das ich verantwortungsvoll handeln kann. Ich mag die Männer ja, deshalb würde ich z.b. auch nicht verlangen das sie einen Kredit oder Hypothek aufnehmen. (höre ich oft von). LG Lady Viola |
![]() | 08. Juni 2011 @ronove: weißt du eigentlich, warum du immer noch die mails der nigeria-connection bekommst? und das vermutlich schon seit jahren? na ganz einfach: weil es eben leute gibt, die das nicht durchschauen bzw einfach dort mitmachen! ca 99% dessen, was man so als spam täglich im elektronischen postkasten findet, hat nur den zweck einer gewinnmaximierung! wenn niemand mehr auf sowas reinfallen würde gäbe es diese unmengen an spam schon lange nicht mehr… und ähnlich wie dort ist es wohl auch hier: es gibt manche spammails, die in der tat schwer als solche zu erkennen sind. im grunde ist spam ja auch eine meinungsfrage: der eine nimmt eine normale (und erwünschte) werbemail wahr, der andere sieht darin spam. ebenso ist es wohl bei den geldherrinnen: die einen sind zu plump und werden nie oder nur sehr selten ein paypig finden, andere gehen da geschickter und subtiler vor und haben dadurch ein lohnenswertes neben- oder auch haupteinkommen! davon halten tu ich freilich auch nichts… ausbeuterei bzw ausnutzung als geschäftsmodell ist nicht meine welt. weder für nigeria noch für das persönliche konto meiner nachbarin |
![]() | 09. Juni 2011 @DerFoenig und ich dachte die bräuchten meine ganz persönliche individuelle Hilfe: Retter von Nigeria, oder so. Aber nein: Schnöde Gewinnmaximierung durch Dosenfleisch... Na ja, das stirbt wohl nie aus. Oder wie sagte Albert Einstein: Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. |
![]() | 09. Juni 2011 Das "Zahlschwein" macht einer sogenannten Geldherrin stetig Geschenke, überweist ihr mitunter sogar auch Geld und fügt sich damit selbst finanziellen "Schmerz" zu. Darin sieht es seine Strafe. Mehr dazu im Magazin-Beitrag Was haltet ihr von diesem Phänomen? Definitiv und absolut NICHTS !! Sachen gibt's ... |
![]() | 09. Juni 2011 Ich finde es echt spannend, dass Peitschen bis auf's Blut als relativ okay und normal angesehen wird, sobald es aber ans liebe Geld geht alle aufschreien.. Moneyslaves bkommen doch etwas für ihr Geld.. genau ihren Kopfkink erfüllt nämlich. Was unterscheidet das von körperlicheren Dingen? noxx |
