![]() | 06. Juni 2011 Frau soll devoter werden Hallo zusammen, ich lebe seit 3 Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir führen eine glückliche Beziehung. Meine Freundin zeigt im Bett und im täglichen Leben devote Züge, nimmt gerne Aufforderungen entgegen, dient gerne etc. Jedoch ist sie bei zu deutlichen Anweisungen, Strafen oder Wörtern wie Sklavin und Zofe sehr zurückhaltend bis abweisend. Meine Frage an Euch, wie kann ich ihre devote Art weiter ausbilden und ihr die (anerzogene) Abneigung gegenüber "schmutzigen" Sex abgewöhnen? Nach eigenen Angaben steht sie lieber auf "Kuschelsex" ist jedoch bei "härteren" Sex deutlich erregter und hat nach eigenen Angaben viel Spaß. Gruß Toni |
![]() | 06. Juni 2011 wenn sie wirklich diese Neigung hat (zumindest latent vorhanden ist) würde ich sie auf Entzug setzen... Kuschelsex, Kuschelsex, Kuschelsex... entweder vermisst sie die härtere Gangart, denkt über ihre Neigungen nach und gesteht sich ihre "schmutzige Art" ein oder eben nicht. Kann ja auch sein, dass du ihre devote Art nur siehst, weil du sie sehen willst |
![]() | 06. Juni 2011 Meine Freundin zeigt im Bett und im täglichen Leben devote Züge, nimmt gerne Aufforderungen entgegen, dient gerne etc. Jedoch ist sie bei zu deutlichen Anweisungen, Strafen oder Wörtern wie Sklavin und Zofe sehr zurückhaltend bis abweisend. Hier finden sich doch schon krasse Unterschiede. Ist sie eben etwas "devot" im Alltag oder im Bett, was auch lediglich bedeuten kann, dass sie einfach nicht unbedingt gerne nur Kommandos geben möchte. Dass sie sich aber gleich bei härterer Gangart zurück zieht, sollte dir doch zu denken geben, oder? Statt Forderungen an sie zu stellen, dass sie devoter werden soll, könntest du vielleicht einfach mal paar Gänge zurück schalten. Musst sie nicht gleich zu deiner "Sklavin", sondern reicht doch, wenn ihr einfach mal was probiert, miteinander redet und dann sehen was kommt. |
![]() | 06. Juni 2011 Meine Frage an Euch, wie kann ich ihre devote Art weiter ausbilden und ihr die (anerzogene) Abneigung gegenüber "schmutzigen" Sex abgewöhnen? Ganz einfach: Indem du rein sprachlich schon einmal erst gar nicht die Extreme suchst. Sie will halt keine Sklavin sein und keine Zofe. Sie will Frau bleiben die dir gerne dient, so verstehe ich deine Worte hier. Also lass doch das Dirty Talk weg. Es ist halt nicht ihr Ding. Shit happens. Solange sie bei "härterem" Sex verbal wie körperlich nicht dazwischenhaut, ist doch auch an ihm nichts auszusetzen. Mach einfach so weiter wie bisher und gehe vielleicht ab und an nur ein kleiiines Stückchen weiter. Eben doch mal den Rücken kratzen "dabei", ihr mal (mal! nicht dauernd!) grob in die Haare greifen - eben das, was deiner Aussage zufolge an "hartem Sex" sie mag und ein kleiiines bisschen mehr. Der Schlüssel sind nicht die Riesenschritte, sondern kleinste Grenzverschiebungen. Denn diese wird sie nicht einmal merken und, sagen wir mal in 2 Jahren, über sich selbst erstaunt sein, was sie nun alles mag, was sie zuvor vielleicht so noch nicht mochte. Immer vorausgesetzt natürlich deine Aussagen darüber, dass sie körperlich drauf anspringt, stimmen. |
![]() | 06. Juni 2011 Wieso müssen es Worte wie "Sklavin" oder sowas sein? Das kickt nicht jeden. Und sowas wie Strafe würde mich auch abschrecken. Wenn sie eine devote Ader hat dann vielleicht nur im Alltag? Vielleicht ist sie einfach gern gefällig? Ich halte überhaupt nichts davon einem Partner irgendwas "abzugewöhnen" oder ihn zu irgendwas zu bringen das er vielleicht gar nicht will. Meiner Ansicht nach besteht auch ein erheblicher Unterschied zwischem hartem Sex und Sklavin, Strafen usw. Ich finde bevor man versucht die "devote Ader" seines Partners auszubilden sollte man erst mal genau wissen wie der Partner tickt und sich nicht auf seine eigenen Mutmaßungen verlassen. Das Wort eines Partners sollte man schon für bare Münze nehmen selbst dann wenn man glaubt das man das besser wüsste als dieser selber! |
![]() | 06. Juni 2011 Wenn du möchtest das sie „devoter“ wird, dann finde heraus was sie wirklich will. Und im groben kann ich mich da hanjie nur anschliessen. Wenn du etwas verändern möchtest, dann tu es langsam. Viele kleine Schritte. Dabei wirst du merken ob sie es geniesst oder eben nicht. Es ist besser sich an solche Grenzen langsam heranzuarbeiten als einmal richtig über das Ziel hinaus zu schiessen. Ungeduld kann in Sekunden zerstören was du in der ganzen Zeit aufgebaut hast. |
![]() | 06. Juni 2011 Hmmmmmmmmmmmm, mir ist es immer wieder suspekt wenn man einen Partner in irgendeine Richtung biegen oder zerren möchte weil man selber ja meint das es "gut" für den Partner wäre. Normalerweise sollte doch reden helfen. Und wenn ein Partner mir sagt: Hör mal, ich steh voll auf Kuschelsex und find das einfach mal oberaffengeil, dann hab ich doch keinerlei Veranlassung anzunehmen das er mir grad die Hucke voll lügt. Auch wenns jetzt böse klingt, wir projezieren ja sehr gern Dinge in den Partner die uns entgegen kommen würden obwohl der Partner vielleicht gar nicht daran interessiert ist sich damit zu befassen. Sprechenden Menschen kann geholfen werden. Und wenn der Partner sagt: Nein Danke dann heißt nein Danke auch nein Danke. Um es mal krass zu sagen: Ein Partner der versucht mich in irgendeine Richtung zu bugsieren nur weil sie ihm genehm ist, der mir im Grunde nicht glaubt wenn ich sage das ich lieber Schmusesex will, der will das ich devoter werde in seinem Sinne, der darf sich gern nach einer Partnerin umsehen die ihm genau das liefert was er sich da erträumt. Irgendwelche Versuche von hinten durch die Brust ins Auge zu zielen halte ich, mit Verlaub, für den absolut falschen Weg in jeder Beziehung die sich auch Beziehung nennt! |
![]() | 06. Juni 2011 da fehlt etwas Gänzlich abgesehen von allen Fragen nach Kommunikation untereinander: Um eine devote Veranlagung dazu zu bringen heraus zu kommen, bedarf es des dominanten Gegenparts. Dominante Männchen zeichnen sich bekanntlich dadurch aus, dass sie wie der Bär vorm Loch hocken und zornig vor sich hinbrummen. Himmel Arsch und Zwirn, nicht deine Freundin muss sich ändern, wenn du diese, deiner Meinung nach vorhandene Neigung erfahren willst?? Dann wirst du wohl schaun müsse was DU an DIR ändern musst. |
![]() | 07. Juni 2011 @ Toni Toni, ich hab nur mal kurz in deinen Thread reingeschaut und verschwinde dann auch gleich wieder. Du sagst ich lebe seit 3 Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir führen eine glückliche Beziehung. Das freut mich für euch und ich empfehle dir eindringlich, dein Thema "Frau soll devoter werden" zu überdenken und insbesondere nichts zu überstürzen, damit es bei dieser glücklichen Beziehung bleibt ! Les dir die Beiträge von hanjie, Amarinta, Paimon und OldOdin am besten mehrmals durch, da steht genau das was ich dir ebenfalls empfehle. LG Frank |
![]() | 07. Juni 2011 Vielleicht ist auch nur der Wunsch der Vater des Gedankens. Dass sie es beim Sex manchmal ein wenig heftiger möchte, muss noch gar nicht besagen, dass sie doch lieber devot sein möchte, sich aber nicht traut, weil ihre prüde Erziehung dem entgegensteht. Möglich, dass sie doch ihre Grenzen hat und dass schon kleinste Überschreitungen fatale Folgen haben können, oder dass geringe Anzeichen von ihr als Zustimmung aufgefasst werden, sie aber ihm nur zum Gefallen sein möchte und dadurch immer wieder neue Hoffnungen genährt werden, die sich dann immer wieder im Nichts verlieren. Dieses auf der Stelletreten führt dann allmählich zur Ermüdung oder gar zur Erkaltung der Beziehung. Hin wie her, es führt zur Frustration. Wäre es denn nicht besser, wenn man, ohne Druck aufzubauen, ein klärendes Gespräch führt. |
![]() | 07. Juni 2011 Wir haben Dom/Dev für uns entdeckt, nach Jahren - bei uns war sie es, die den Wunsch verspürt hat, mehr "dominiert" zu werden. Sie mag die Sachen wie Sklavin, Zofe, o. ä. auch nicht. Wir haben uns von diesen festen Begriffen und Ritualen verabschiedet, und haben jetzt einen Bereich im Sex dazu gewonnen, wo jeder seine Neigung auslebt. SM ist was ganz persönliches. Verallgemeinern bringt da wirklich nix - besser ist eine gemeinsame Entwicklung. Sprich einfach mit ihr ganz offen. Wenn sie Dir sagen kann, was sie genau wünscht, wird es für Euch beide erfüllend. Klischees passen da oft nicht rein. Langsames entwickeln der Grenzen ist doch viel spannender...! In diesem Bereich ist Verrauen gaaaaaanz wichtig. Und sowas wächst am besten zusammen, wenn man viel redet. Ist zumindest unsere Erfahrung... LG Ingo Paarraum46 |
![]() | 07. Juni 2011 Taaaddaaaaaaaaaaa und weg isser... Brauchte der TE was für's Kopfkino oder waren ihm die Antworten nur zu lasch? |
![]() | 07. Juni 2011 Vielleicht war es auch einfach nur die Kapitulation vor der Tatsache, dass man Menschen nicht (oder nur schlecht) programmieren kann. |
![]() | 07. Juni 2011 Es ging doch gar nicht um das programmieren. Erlaubt ist,, was beiden gefällt. Denn nach 3 Jahren sollte man seine Freundin schon kennen. Ziemlich gut sogar. Wenn nicht, dann ist das ein Armutszeugnis... |
![]() | 07. Juni 2011 Es ging doch gar nicht um das programmieren. Naja, das las sich für mich (Chris) doch ein wenig anders. Ich hatte (und habe nach wie vor) den Eindruck, dass es dem Threadersteller darum ging, seine Freundin in eine von ihm gewünschte Richtung zu drängen (bzw. "auszubilden"), weil er glaubt, bei ihr bestimmte Tendenzen erkannt zu haben.Genaueres werden wir aber wohl ohnehin nicht mehr erfahren. |
