![]() | 05. Juni 2011 Swingerclub ohne GV mit Dritten-Fluch oder Segen? Vielleicht sprechen wir ein Thema an, dass schon häufig angesprochen wurde, aber uns beschäftigt es detailliert in einem gewissen Punkt. Vielleicht können uns da ein paar Denkanstösse helfen. Wir erleben seit einiger Zeit viele neue Facetten unserer Sexualität, wohl auch durch die Beiträge hier im Joyclub. Daher denken wir auch intensiv über einen Swingerclubbesuch nach. Für uns steht aber fest, dass GV mit Dritten nicht in Betracht kommt. Das mag spießig klingen, aber unsere Vorstellungen, was Partnerschaft, Anziehung und erotisches Ausleben betrifft, lassen diese "Grenzüberschreitung" nicht zu. Wir akzeptieren selbstverständlich jede Haltung Dritter, für die Sex mit mehreren eine willkommene Variante der Erotik ist. Für uns würde der Besuch in einem Swingerclub eher den "Kopfkinoreiz" treffen. Der Gedanke, unter Leuten zu sein, die sich in allererster Linie zum Austausch von Erotik treffen -egal, ob verbal oder real- übt natürlich eine große Anziehung aus. Aber wie kommt dieser Umstand an? Würden wir als egoistische Nutznießer oder als Voyeure, die wie FKK-Besucher die Unterhosen anlassen, angesehen? Ist unsere Sorge albern und völlig unbegründet, auch wenn wir den Sex mit Dritten nur "augenscheinlich" geniessen wollen, weil ein Swingerclub nun mal der ultimative Ort der Toleranz ist? Wie wird unser Wunsch, unsere Vorlieben allein und unter dem Gesichtspunkt "Nur gucken, nicht anfassen" auszuleben gesehen? Lästig und inkonsequent oder völlig akzeptabel und natürlicher Teil des Swingens? |
![]() | 06. Juni 2011 dass es dazu sehr unterschiedliche meinungen gibt ist gewiß. das ist auch in diversen threads schon alles beschrieben.. geht einfach in einen club. macht euer ding. niemand kontrolliert, wer wie oft mit wem oder was .......... wie andere das finden, ist doch egal! |
![]() | 06. Juni 2011 Vielleicht sprechen wir ein Thema an, dass schon häufig angesprochen wurde, aber uns beschäftigt es detailliert in einem gewissen Punkt. Welchen besonderen Punkt meint ihr denn?Ansonsten habt ihr & sandra42 völlig Recht, dass Thema wurde hier ausgiebig in diversen Threads besprochen. Mit allem Pro und Contra, Verständnis und Unverständnis, Trends & Traditionen. Kleiner Tipp am Rande: Um unsinnigen Diskussionen im Club aus dem Weg zu gehen, formuliert eure Körbe immer persönlich. "Sorry, es passt halt nicht mit dir/euch!" Gebt euch nicht die Blösse zu erklären, dass ihr generell keinen Sex mit Dritten wollt. Das mag etwas verlogen klingen, spart jedoch die Nerven im Swingerclub und schenkt euch mehr kostbare Lebenszeit. Komischerweise können Swinger mit persönlichen Absagen besser als mit Generellen umgehen. |
![]() | 06. Juni 2011 "Oberste" Swingerregel: Alles kann, nichts muss! Also viel Spaß und nicht so viel den Kopf einschalten KuschelWeich |
![]() | 06. Juni 2011 ok, ok... wenn ich all die Threads durchgestöbert hätte, hätte ich in der Summe sicher Antworten gefunden, die auf unsere Frage passen. Aber es ist schon zugegebenermaßen angenehmer, die Antworten "konzentriert" zu bekommen. Und der Tipp von Your_Joker zeigt ja auch, dass es anscheinend doch zu athmosphärischen Störungen kommen kann, wenn man sagt, dass man grundsätzlich kein Interesse an "intimen Begegnungen" hat. Aber bedeutet das, dass wir durch unseren Wunsch "Swingerclub-Light" zu erleben, störend wirken können? Klar "muß nichts" und "kann alles"... (@Kuschel-Weich), aber gerade wenn man noch gar keine Erfahrung hat, wünscht man sich beim 1. Besuch so viel "Entgegenkommen ohne Aufdringlichkeit" wie möglich. Schließlich ist das "1. Mal" immer was Besonderes. |
![]() | 06. Juni 2011 @Maus_Tiger Ja, deine Sichtweise ist korrekt. Generelle Empfehlung für Erstbesuche sind Pärchenveranstaltungen - in der Regel ist dort eine nicht so "aggressive" Stimmung. Es ist halt so, dass Swingerclubs mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Grundvoraussetzungen besucht werden. Somit wirst Du dort auf Pärchen treffen, die die gleiche Einstellung haben wie Ihr und ebenso auf Pärchen, die aktiv PT betreiben (wollen). Für die Letztgenannten haben unter sich bleibende Voyeure dann ungefähr den gleichen Stellenwert, wie angezogene Spanner im FKK Bereich - du hast da übrigens einen sehr treffenden Vergleich gefunden. Es ist halt auch eine Frage des Verhältnisses - wenn an einem Abend eine relativ hohe Anzahl an Newcomern und Nicht-PT aktiven anwesend ist, die sich (verschüchtert) in Eckchen zurückziehen, kannst du dir wahrscheinlich vorstellen, wie die Stimmung ist - nämlich schlecht. Es kommt dann mitunter auch zu der Situation, dass der eine Teil dann eigentlich doch auch schon aktiv werden möchte, aber von seinem Partner eingebremst wird. Gelegentlich ergeben sich dann aus solchen Diskussionen ungute Situationen. Ein anderer Teil der Besucher traut sich nicht über den eigenen Schatten zu springen und Aktiv zu werden, obwohl es Reizen würde. Gemeinsam sind den beiden Gruppen dann eine gewisses Frustrationslevel zumindestens eines Partners. Dem Frust wird dann mit schlechter Stimmung, abstrusen und abwertenden Kommentaren etc. Luft gemacht. Das Motto "Alles kann, nichts muß", dass da immer bei der Gelegenheit aus dem Hut gezogen wird ist halt auch unter der Prämisse einer gewissen Grundeinstellung zu sehen. Für Personen, die beim Club-Besuch vorab Kontakte mit Dritten kategorisch ausschließen würde es ja dann eher "Nichts Muß und Nichts Wird" lauten. Und ähnlich einem Aufenthalt in Burka auf einem FKK Gelände, mag man sich dann selbst und Anderen mitunter leicht deplaziert vorkommen. Es wird aber jeder Verständnis für Newcomer haben, die sich orientieren wollen - aber mit Angeboten für Spielwiesenbesuche werdet ihr wohl rechnen müssen. Ihr solltet euch eventuell überlegen ob ein frivoler Club/Veranstaltung nicht die bessere Wahl ist. LG Bär |
![]() | 06. Juni 2011 Macht Euch einfach einen schönen Abend, der im Sinne Eurer Vorstellungen verläuft. Bei Anfragen würde ich die Karten auf den Tisch legen, sonst könnte es passieren, daß Ihr dauernd neuen "Bewerbern" absagen müßt. Besteht doch nirgendwo eine Pflicht zu irgendwas! |
![]() | 06. Juni 2011 @ Maus_Tiger Und der Tipp von Your_Joker zeigt ja auch, dass es anscheinend doch zu athmosphärischen Störungen kommen kann, wenn man sagt, dass man grundsätzlich kein Interesse an "intimen Begegnungen" hat. Ja, "kommen kann"!Alle gutgemeinten Tipps, dass ihr nichts machen müsst, was ihr nicht wollt, oder "Alles kann, nichts muss" helfen euch nichts, wenn ihr zufällig auf die falschen Leute im Club trifft. Eine Garantie für Ruhe oder Action gibt es eben nicht. Aber in der Regel ist es so: Wenn man sich die meisten Sorgen macht, sich am Besten vorbereitet und das Pfefferspray griffbereit hat, dann, ja, genau dann interessiert sich überhaupt keiner für einen im Club. Man verlebt einen seeehr ruhigen Abend und fragt sich entgeistert, warum man sich im Vorfeld so viele Sorgen gemacht hat?! Und schwups, beim zweiten Clubabend bekommt man die volle Breitseite Aufmerksamkeit. So sind sie die Swinger. Vollkommen unberechenbar, aber an sich ganz freundlich. |
![]() | 06. Juni 2011 Eher bei uns Fluch! Bei uns eher Fluch da wir den PT sehr gerne mögen, muss aber auch zwischen den Partnern oder Paaren passen. LG |
![]() | 07. Juni 2011 ihr müsst wissen was ihr wollt Ich (SIE) kann mich genau an unseren 1. Club-Besuch erinnern. Ist noch nicht sehr lange her. Mein Mann und ich haben vorher 2 Jahre lang immer wieder überlegt, ob wir es mal wagen sollen oder nicht. Irgendwann haben wir uns dann getraut. Auch kam Partnertausch am Anfang überhaupt nicht in Frage. Wir haben die erotische Stimmung im Club voll genossen und gerne bei anderen zugeschaut und uns anstecken lassen. Obwohl wir auch nichts mit anderen wollten, war es für uns total prickelnd, dass z.B. wir für andere so erregend waren. Wir haben uns auch erst mal etwas schüchtern in eine Ecke der Spielwiese verzogen, da ist man sowieso etwas geschützter. Es lies aber nicht lange auf sich warten, da hat sich ein Mann zu uns dazu gesellt und angefangen, mein Bein zu streicheln. Es war ein tolles Gefühl und ich fand es unwahrscheinlich erregend. Aber als er dann mein Bein immer weiter "hochgewandert" ist, wurde es mir für das 1. Mal zu viel. Das wollte ich noch nicht. Ich habe es meinem Mann signalisiert und er hat es durch ein nettes "Stop" weitergegeben. Das wurde sofort akzeptiert und alles war gut. Ähnlich liefen weitere Begegnungen. Es war nie ein Problem, wenn wir gesagt haben, wir wollen alleine bleiben. Manchmal habe ich etwas mehr zugelassen, meist aber haben wir uns bewusst zurück gezogen. Wir haben es nie begründet. Nur 1x sagte mein Mann zu einem anderen: "Wir sind noch Anfänger" - da kam eine ganz liebe Nachfrage, ob es o.k. wäre, wenn er einfach hier daneben sitzen bleibt. Fand ich eine klasse Reaktion - ich hatte mein Kopfkino und er hatte sicher auch seinen Spaß. Also los mit euch - traut euch!!! Unserer Beziehung hat es sehr gut getan - nicht nur sexuell gesehen. |
![]() | 07. Juni 2011 Sind so nicht viele? Das allgemeine Ansehen dieser Clubs spiegelt zwar meistens wildes Rudeltreiben wieder, jedoch fand ich die erotische Atmosphäre von weiteren Paaren schön. Die Gespräche sind doch das netteste in so einem Club, nicht? |
![]() | 08. Juni 2011 ...die Überschrift klingt wohl etwas dramatisch...es ist aber jedem selbst überlassen, was er denn nun im Swingerclub mit wem macht oder nicht macht...es soll einfach nur Spaß machen, sonst nichts!...dass ein Swingerclub ein Hort der Toeleranz ist, bezweifel ich doch sehr, sehr viele wissen hier ja noch nicht mal, wie das Wort geschrieben wird... |
![]() | 08. Juni 2011 .... sehr viele wissen hier ja noch nicht mal, wie das Wort geschrieben wird... Und andere Definieren es nach eigenem Gutdünken .... LG Bär |
![]() | 08. Juni 2011 schlechte Erfahrung? Hey salt_and_peppa, habt ihr schlechte Erfahrungen im Club gemacht? Vielleicht war es der falsche Club? Wir haben nur tolerante Menschen erlebt! Leben und leben lassen. Uns hat sich nie jemand aufgedrängt. Es kommt aber auch darauf an, was man durch seine Körpersprache ausdrückt. Wenn man mehrfach Blickkontakte erwidert und zurücklächelt, ist das in Swingerkreisen einfach eine Aufforderung zur näheren Kontaktaufnahme. Aber auch dann sind ein paar nette, aber deutliche Worte kein Problem. Man sollte sich einfach auch den Club gut aussuchen. Wir haben hier unserem Umkreis Verschiedene ausprobiert und haben sehr große Unterschiede festgestellt. |
![]() | 08. Juni 2011 dass ein Swingerclub ein Hort der Toeleranz ist, bezweifel ich doch sehr, sehr viele wissen hier ja noch nicht mal, wie das Wort geschrieben wird... Zumindest scheint es so... |
