![]() | 18. Juni 2011 ich glaub man ist schnell dabei jemandem zu unterstellen, er handle nur um Mitleid zu erheischen, ganz einfach weil man selbst nicht die Energie aufbringen will, sich mit einem Menschen näher auseinanderzusetzen. |
![]() | 26. Juli 2011 Egal was noch passiert Lucy, ich wünsche Euch letztlich eine sehr glückliche Beziehung ! Speedy |
![]() | 29. Juli 2011 Ich wünsche Dir die fragende Haltung Hallo Lucie, ich möchte Dir Mut machen. Vieles hast Du schon getan und auf die Beine gestellt. Vertrauen aufzubauen braucht viel Zeit. Erzähle ihm, was in Deinem Kopf für Fragen sind und welche Wünsche Du hast. Nur so kann er immer wieder erkennen, was Dich bewegt und wie wichtig er für Dich ist. Spekulation hat übrigens in keiner Partnerschaft einen guten Platz. Wenn Du die fragende Haltung hast und er die Möglichkeit hat sich zu äußern oder auch nicht, kannst Du nichts falsch machen. Ich wünsche Dir, nicht jede Rauheit persönlich zu nehmen, da häufig die Rauheit ein Schutzschild ist. Ich wünsche Deinem Freund eine Annahme seiner Situation. Das er sich Hilfe sucht, um einen ganz anderen Weg zu gehen, der aber ganz wertvoll werden kann. Auch wenn er es jetzt noch nicht sehen kann, mag oder wie auch immer. Er darf wissen, er ist wertvoll und einzigartig. Er ist wichtig! Ich wünsche Euch einen wachsenden, vertrauensvollen Weg miteinander. Anita |
![]() | 13. August 2011 Ich finde nicht das sie es aus Mitleid macht, sondern er will sie in sehr gerne hat, ich muss schon Sagen es ist schon ein wenig ungerecht die das Glück haben bemerken es nicht und die es gerne hätten haben es nicht, das ist schon ein Dilemma ich zähle mich auch dazu LG Rollifahrer |
![]() | 01. September 2011 Wirklich übel das ein so offensichtl. intelligenter Mann so verbohrt sein kann Wo möglich hat er seine Behinderung einfach noch nicht akzeptiert und hasst sich selbst ....... Ich bin mit meiner Behinderung aufgewachsen ..... aber bei den ersten Date´s ( so vor 100 Jahren) hatte ich den Gedanken auch gehabt .... glG und alles Gute für euch Rudi |
![]() | 02. September 2011 Update:-) Mittlerweile gehts schon etwas entspannter bei uns zu... Das Problem bei für ihn liegt wesentlich in "der Schuldfrage" begründet. Er ist ein Mensch, der sehr viel Feuer hat. Sehr risikobereit ist, leidenschaftlich, ehrgeizig...und eben auch unvernünftig. Der Unfall, der die Behinderung verursacht hat, wäre nicht nötig gewesen. Das ist jedenfalls seine Meinung, die seiner Eltern und die seiner Freunde. Er glaubt, daran selbst Schuld zu sein... Ich glaube nicht, dass es so etwas wie Schuld im Leben gibt, bzw. das so etwas wie Schuld eine wirkliche Rolle spielt. Ich glaube, die einzige Chance im Leben besteht darin Vergangens los zu lassen und das Beste aus dem zu machen was man hat, die neue Rolle annehmen. Sicher ist es schwer etwas gutes an einem Leben im Rollstuhl zu finden, aber bei genauerer Betrachtung kämpft jeder Mensch mit irgend einem Hindernis in seinem Leben. Ob nun köperlich, seelisch, geistig... Krisen führen oft zu großer Klarheit, zu innerer Bewusstheit, metaler Freiheit und Stärke (die schlechte Nachricht ist: es hat was mit nem Arsch voll Arbeit an sich selbst zu tun!!!). Nach vielen wachen Nächten, vielen hundert Partien Schach und etlichen Litern Rotwein Ganz lieben Dank an alle hier, die uns die Daumen gedrückt haben, die mitgefiebert haben, die zugehört haben, die Mut gemacht haben...Danke! Liebste Grüße Lucie |
