![]() | 06. November 2006 Ja, das mit dem peinlich habe ich auch nicht so ganz verstanden. Schließlich darf ich keine Scham kennen. Mein Herr ist mir so nahe, dass ich weder etwas peinlich vor ihm finde, noch mich für etwas schäme. Da wäre es schon was anderes, wenn andere dabei wären... Da soll ich zwar auch keine Scham empfinden, aber Theorie und Praxis sind ja oft zwei verschiedene Paar Schuhe... Aber klasse Beiträge von wiredbrain! Kompliment! |
![]() | 06. November 2006 Recht so @Alre Sorry @LeoScorpio, mit Verlaub - während Du Dich peinlich berührt am Kopf kratzt, weil niemand so recht auf Deine Frage eingehen kann, bin ich mal so frei und mache als Nichtdevoter mit meiner Arbeit weiter, vielleicht eröffnet sich ja in Folge für Dich im wahrsten Sinne des Wortes parallel die eine oder andere Antwort per Inspiration. @Wolfskäppchen, perfide kleine Idee mit dem Eiswürfel. Aber wir wollen doch nicht, dass unsere kleine @wiredbrain sich vor der Zeit ins nicht vorhandene Höschen macht vor Angst. Wie unappetitlich. Immerhin ist sie eben schon ganz "jeppich" nervös nach hinten gezuckt. Ich denke, bevor Du mit Fragen ans Eingemachte gehst, sollten wir das kleine Biest erst einmal eingehend untersuchen. Das knackt hin- und wieder bereits im ersten Grad den Widerstand so mancher Antwortverweigerin. Regel No.2. Einweggummihandschuhe. Man kann sich ja bei diesen kleinen Schlampen womöglich sonst was wegholen. Und lasst die „Blinde“ mit einem lauten „Schnalzen“ der Handschuhe wissen, was ihr gerade tut – bevor ihr euch der äußerst unangenehmen Aufgabe widmet, die Delinquentin untersuchen zu müssen. Regel No. 3. Einen kurzen Streifen Teppichklebeband bereit legen – für den Fall der Fälle. Manche werden geradezu hysterisch, wenn man vor keiner Intimität zurückschreckt. Und wer will schon, die ganze Zeit dieses nervige Gestöhne ertragen? Das ist keine akzeptable Antwort auf begleitende Fragen. So und an dieser Stelle hoffe ich, dass es nicht bereits laut und deutlich „Pling“ macht ins kleine Schüsselchen. kyto |
![]() | 06. November 2006 Peinlich berührt ... Nein ... ... weil meine Frage noch nicht so richtig beantwortet werden konnte ...? Ich habe schon die eine oder andere "peinliche" Frage im Repertoire (z.B. warum sie wieder stundenlang im Chat war und wichtige Dinge vernachlässigt hat usw.) Auf so etwas angesprochen zu werden, ist ihr natürlich peinlich, wenn sie vorher "hoch-und-heilig" versprochen hat, es einzuschränken b zw. die Prioritäten anders zu setzen. Jede SUB ist anders ... und wenn ich z.B. das Rollenspiel "Spionin" spielen würde, zur Körper-Visitation schreiten würde - das würde meine nicht im Mindesten irgendwie beeindrucken ...! Na - vielleicht kommt ja doch noch der eine oder andere "Besucher" vorbei und überrascht uns mit ganz neuen Ideen ... wer weiß ...?! |
![]() | 06. November 2006 Selbstverständlich soll es eine Frage sein, die auch in ein "Peinliches Verhör" hineinpasst. Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Ein peinliches Verhör soll dich irgendwie sexuell anregend sein, oder kenne ich da ein BDSM Ritual nicht, das nur zwischen reinen D/s Menschen stattfindet? Was erregt Dich oder Deine Sub daran, wenn Du sie fragst warum sie im Chat war statt sich um wichtige Dinge zu kümmern? Und was sind wichtige Dinge, Haushalt? Kinder? Sind das nicht Themen die besser ernsthaft und außerhalb von sexuellem Kontext behandelt werden sollten? Wenn es kein Rollenspiel sein soll, dann bleiben doch wirklich nur solche Fragen wie Wired Brain sie aufgezählt hat: Kannst Du bis 10 zählen? Und von denen kann man sich doch endlose Varianten selber ausdenken: Kannst Du still sitzen? (natürlich nicht, wenn er mir gegen die Brustwarzen schnippt) Kannst Du einfache Rechenaufgaben lösen? Kannst Du Kastrationsangst buchstabieren? Und so weiter… |
![]() | 06. November 2006 Ein besonderes Ritual ... Wenn wir "peinliches Verhör spielen" soll die sexuelle Erregung möglichst niedrig sein. Es ist ein "Vorspiel", mit dem Ziel die sexuelle Erregung möglichst niedrig zu halten - was allerdings nicht immer absolut klappt. Es geht in erster Linie um das Begriffs-Paar DISZIPLIN und GEHORSAM. Sie ist sehr masochistisch - d.h. ich muss z.B. beim "strafen" (spanken und paddeln) immer wieder unterbrechen ... darf keinen Rhythmus entstehen lassen, weil sie sonst sehr schnell "fliegt" ... keinen Schmerz mehr spürt. Den sexuellen Genuss hat sie dann später. Zwischen dem "peinlichen Verhör" und dem Sex liegt absichtlich eine Pause - quasi als "Trennlinie". *wecker* Wenn sie auf den Strafbock geschnallt oder mit Ketten an der Stange festgemacht ist - sollen die Fragen (ob sexuell oder nicht) ihre Demuts-Gefühle bewusst machen. Natürlich will sie dann Sex ... was ich ihr aber verwehre. Geile Gefühle, die durch die Hand oder das Paddel entstehen ... stoppe ich mit Eis gezielt ab. Hat sie dann "gebeichtet" oder einen neuen "Lernabschnitt" absolviert ... tröste und lobe ich sie. Der Sex ist dann (nach einer kleinen Pause) einfach phantastisch. 10 Orgasmen und mehr bei ihr sind dann ganz normal. *freiflug* Am nächsten Tag ist sie allerdings sowas von "fertig" ... Vielleicht habe ich mich eingangs nicht richtig ausgedrückt ... (zum besseren Verständnis) deshalb unsere "Spiel-Anordnung". Möglicherweise liefere ich manchem Mit-Leser hier auch eine neue Spielweise ... würde mich freuen! |
![]() | 06. November 2006 Bleiben wir doch wieder bei der Verhörtechnik der thread wandert ein wenig in die neberäume, aus diesem Grund erlaube ich mir die Sachen wieder auf den Punkt zu bringen. Es geht hie um ein sehr intensives Spiel ba der beide Seiten ihre Kreativität unter Beweis stellen. Hier mal ein kleiner Einwurf: sie erhält einen Briefumschlag mit der Anweisung einen Schrank im Keller mit einem Zahlenschloss zu versehen. Kombination muss sie aufschreiben und den Brief im Keller verstecken. Der Aufgabenzettel kann noch zusätzlich die Anweisung beinhalten sich den Schrak vor dem verschliessen anzusehen. (es können schön grausame Geräte dort eingeschlossen werden *Kopfkino läuft dann langsam an.) Bei der angehenden Befragung kommen wir nun zum "realen" Teil der Befragung und Bestrafung. Der Spinonage-Abwehr-Cef hat seine Folterinstumente in einem Schrank verschlossen. Das Schloss an der Kette hat die Gefangene. Er will an seine wichtigen Geräte.... Ich denke wenn der Dom sein Spielzeug nicht bekommt wird er sich schon was einfallen lassen. (grrr) Wenn er dann die Kombi. hat, dann glaube ich , hat die Kleine schlechte Karten. Euer Ausbilder |
![]() | 06. November 2006 Bevor das Tauziehen aller Köche in Sachen Geschmacksrichtung ein Fall für @masculors Kochstudio wird und unser guter @Leo womöglich am Ende dabei mit seinem Thread noch eine solide Herzattacke erleidet, ziehe ich mich mal freundlich grinsend und dezent von diesem Grill zurück. Viel Spaß noch bei der Frage, ob Subbies links- oder rechtsrum gedreht, einfach krosser werden - kyto |
![]() | 17. November 2006 Verhör Hallo, dann will ich als Neuzugang auch mal was dazu sagen. Habe in diesem Bereich nun schon einige Jahre reale Erfahrungen und kann nur sagen es hängt alles sehr von der Sub ab. Was die Eine gar nicht beeindruckt ist für die Nächste schon immens. Normalerweise gestalte ich den Ablauf so: - Sie wird einbestellt (wir haben vorher darüber gesprochen, aber sie weiss nicht das es heute sein wird) - Bereits im Hausgang wird sie durchsucht (schön an die Wand stellen), ihr alles abgenommen was sie so in den Taschen etc. hat und sie danach mit Handschellen gefesselt. In der Wohnung wird ihr dann gesagt, dass heute das Verhör stattfindet und sie allen Anweisungen sofort folgen muss - sonst gibt es Strafe. Die HS werden ihr abgenommen und sie muss sich völlig entkleiden, dabei auch Schmuck, Uhr etc. ablegen. Danach in der Mitte des Raumes aufstellen, die Arme seitlich abstrecken und die Beine weit spreizen. Danach nehme ich die Latexhandschuhe und prüfe sie nochmals von Kopf bis Fuss. Also durch die Haare, hinter den Ohren, Mund etc. bis zu den Fusssohlen. Danach darf sie erstmal die Hände in den Nacken legen und wird zu ihrem momentanen Gesundheitszustand befragt. Für das eigentliche Verhör darf sie dann auf einem Holzstuhl platz nehmen und wird dort mit breiten Kabelbindern unbeweglich fixiert. Das geschieht so, dass sie ausser Kopf, Händen und Füssen nichts bewegen kann. Nun bekommt sie eine Augenbinde an. Für das folgende Verhör stehen Eiswürfel, Klammern, kleine Gewichte, Sauger und für harte Fälle Reizstrom bereit. Letzteres kann auch zur Bestrafung zwischendurch verwendet werden, hierzu sollte dann aber auch ein Knebel angelegt werden. Eine zeitweise Isolation (Augenbinde, Öhrenstöpsel, Knebel) bringt oft auch viel. |
![]() | 18. November 2006 oliverhdb, deine Vorbereitung klingt schon recht anregend. Schön wäre es nun, wenn du noch etwas mehr zum eigentlichen Verhör schreiben könntest, wenn du möchtest. Grüße, Liete |
![]() | 19. November 2006 Nun, wie das eigentliche Verhör abläuft hängt doch immer sehr von der Person und ihren Grenzen ab. Bei der Fragestellung meist so, dass sich Fragen nach der Sache mit einfachen Sachen (z.B. Rechenaufgaben) abwechseln. Man sollte dabei leicht beginnen, zB mit Eiswürfeln und Wachs - auch abwechselnd - und danach zu Klammern und Gewichten übergehen. Dabei langsam die Gewichte steigern und auch in Schwingung versetzen. Auf eine Saugpumpe für den Busen bringt oft etwas |
![]() | 19. November 2006 Inhalte Ich glaube, oliverhdb, hier ging es um die Frage, wonach man denn fragen könnte in einem solchen "Verhör", so dass es wirklich funktioniert, verwirrend ist, vielleicht peinlich. Rechenaufgaben gehen schon, klar, aber Sub kann dann auch abschalten, wenn sie es zu "lächerlich" und sinnlos findet. Was kann an die Seele gehen, ohne zu unerotischen Beklemmungen (Berührung echter Tabus) zu führen? Das ist sicher sehr individuell, aber vielleicht hast du ein Beispiel? |
![]() | 19. November 2006 Etymologie des Begriffs "peinlich" Interessanter Thread, den ihr da habt. Vieles dürfte sich vielleicht klären, wenn man sich überlegt woher denn das "peinliche Verhör" begrifflich denn stammt: Im Mittelalter ging man halt nicht "in dubio pro reo" vor, sondern versuchte die Wahrheit durch die Erzeugung von "Pein" also Schmerz zu erzeugen. Mit dem heutigen "peinlich" i.S.v. sich "für etwas schämen" hat das nur insofern zu tun, als der Schmerz zu etwas sozialem wird (allein auf der Welt bräuchte man sich ja für nichts zu schämen, oder?). Und da liegt für mich eigentlich schon des Rätses Lösung: Das peinliche Verhör im eigentlichen Sinne sind Befragungen unter Androhung und Anwendung von schmerzbereitenden Methoden. Und der dadurch ausgelöste sexuelle Stress führt beim dafür empfänglichen Probanden zum Kick Was nun die peinlichen Fragen im heutigen Sinne angeht (also die für deren Beantwortung man sich schämen würde), diese Fragen kann oder sollte es es bei einem vertrauensvollen D/s Verhältnis nicht geben, oder? Aus peinlichen Fragen einen sexuellen Kick zu erzeugen funktioniert dann auch m.E. nur, wenn der Proband nicht aussteigen kann, also beim öffentlichen Spiel (sich vor dritten oder vierten schämen) oder wen D/s sich nocht nicht so gut kennen, bzw. vielleicht nicht in einer Lebens- sondern nur in einer Speilbeziehung sind. Lange Rede kurzer Sinn: Wenn man sich wirklich gut kennt, kann einem eigentlich gegenseitig nichts peinlich sein. Das ist vielleicht eine echte Herausforderung für BDSM-Beziehungen. Wie hält man die Spannung aufrecht, obwohl man sich in jeder Beziehung irgendwann in- und auswändig kennt. (ach ja. das eben gesagte gilt natürlich nicht für 24/7 Beziehungen, aber da hab ich qua Neigung keine Ahnung). Was meint ihr? |
![]() | 19. November 2006 Hallo, wie mein Vorredner schon sagte kommt peinliches verhör nicht von peinlich sondern von schmerzhaft. Sie kann bei so einem Verhör bestimmt nicht abschalten da sie sonst bestraft würde. Manchmal ist auch eine Unterbrechung mit Strafduschen etc. nötig. Bisher konnte sich noch keine verweigern |
