![]() | 01. Oktober 2006 doch noch was zum thema @BaronUndP, ich glaube auch nicht, dass ihr mit eurer vorstellung von bdsm exoten seid. nicht jeder, der mit fesselspielen anfängt und seine neigung zu D/s entdeckt muss oder wird irgenwann auch S/M für sich entdecken. da ich einige bdsm-ler kenne, die sich ihre spielpartner auf stammtischen, bei partys oder in clubs ausgucken, scheint das doch ein gängiger weg zu sein. damit schließe ich nicht aus, dass ihr auch hier im JC jemanden findet, aber wenn ihr swinger-erfahren seid, dann ist der andere weg sicher der einfachere und direktere. lieben gruß DieSukkubus |
![]() | 01. Oktober 2006 Sukkubus, werden da die falschen bdsm-ler in die pfanne gehauen Das geht ja per definitionem schon gar nicht, da das BDSM-Schnellgericht überhaupt erst festlegt, wer ein RICHTIGER BDSMler ist und wer nicht.Aber mal zurück zum Thema... Macht und Auslieferung ist das Kernthema von Dominanz und Unterwerfung... und hat mit Arschklopfen nur am Rande zu tun. Insofern bin ich auch nicht einer Meinung mit dem ansonsten geschätzten Ghostface, der von sich behauptet, er sei Dom mit Beginn der Session und bis zu deren Ende. |
![]() | 01. Oktober 2006 session zählt es denn nur dann als session, wenn der arsch dabei versohlt wird? was ist, wenn eine session reinen D/s-charakter hat? ist nicht gerade da die dominanz gefragt und ist somit nicht der ausführende part der Dom? nur arschverhauen ist nicht zwingend dominanz, sondern wird meiner meinung erst dann zu bdsm, wenn es eine D/s-struktur aufweist. lieschen müller, die von ihrem mann verprügelt wird, bekommt zwar auch den arsch verhauen, aber keiner von ihnen würde es zwingend bdsm nennen, oder? |
![]() | 01. Oktober 2006 Liebe Sukkubus, ich kenn diese Lieschen Müller nicht, aber ich bin ohnehin eher der 24/7-Typ und behalte dann den Ausdruck Session den reinen sadomasochistischen Sessions vor. Wenn meine Sklavin z.B. halbnackt oder im Dienstmädchenhabit am Esstisch sitzt, dann ist das für mich keine Session, sondern eben einfach so, wie es sein soll. Um nicht zu sagen: Wie es sich gehört. |
![]() | 02. Oktober 2006 Danke .... und doch ... Erst einmal herzlichen Dank für die vielen Reaktionen - so umfangreich hatte ich sie nicht erwartet Dennoch noch einmal eine Nachfrage: Dass unser Schwerpunkt mehr im D/S als im S/M-Bereich liegt, ist uns natürlich auch klar. Dennoch finden wir uns in der Regel in den D/S-Erzählungen, die man hier so liest, meistens nicht wieder. Der Grund liegt darin, dass weder das Thema "Demütigung" (verbal oder auch durch Rollenspiele), noch das Thema "Dienen" (sie dient mir nur insofern, dass sie sich passiv ausliefert) bei uns eine wesentliche Rolle spielt, wir instinktiv sie sogar für uns eher ablehnen. Also doch eine neue Schublade ? *lacht* Es ist tatsächlich eine gewisse Unsicherheit diesbezüglich bei uns vorhanden - insbesondere auch bei mir (und ich habe auch als Top da keine Probleme, sowas offen zuzugeben Dieses hat uns auch bisher abgeschreckt, einen näheren Kontakt zur "Szene" (Stammtische etc.) aufzunehmen, sie war uns bei den wenigen Berührungen (z.B. eine BDSM-Party) schlicht und einfach zu "martialisch", eine andere Wellenlänge. Andererseits laufen wir in letzter Zeit des Öfteren in Swingerkreisen "gegen die Wand", wenn wir mal genußvoll einen SM-Raum im Club benutzen. Augenscheinlich die üblichen Vorurteile, die Toleranz ist in diesen Kreisen auch nicht immer sehr ausgeprägt. Irgendwie hängen wir im Moment zwischen den Stühlen ... LG Baron |
![]() | 02. Oktober 2006 Das Verblüffende auch für mich ist ... ... dass sich gerade unter Swingern (die eigentlich das Wort T O L E R A N Z immer und überall bemühen) erschreckend viele Leute befinden, die durch K ä s t c h e n d e n k e n aufffallen. |
![]() | 02. Oktober 2006 Hallo Baron, jedes Paar muss für sich entscheiden, wie es BDSM oder eben auch "nur" D/S für sich definiert. BDSM ist doch auch gerade spannend, weil es so viele unterschiedliche Bereiche gibt. Da reicht ein einfaches schwarz-weiß-Denken nicht aus. Neue Schubladen sind da also super! Auslieferung, Hilflosigkeit, Wehrlosigkeit, das fällt für mich ganz eindeutig unter Submission. Es ist tatsächlich eine gewisse Unsicherheit diesbezüglich bei uns vorhanden - insbesondere auch bei mir (und ich habe auch als Top da keine Problee, sowas offen zuzugeben gg). Das finde ich total großartig. Gibt hier im Forum genug Doms, die immer perfekt und stark wirken wollen, weil sie alles so gut in ihrer Hand haben Dieses hat uns auch bisher abgeschreckt, einen näheren Kontakt zur "Szene" (Stammtische etc.) aufzunehmen, sie war uns bei den wenigen Berührungen (z.B. eine BDSM-Party) schlicht und einfach zu "martialisch" Aber Stammtische sind doch deswegen so nett, weil sie so heterogen sind und jedeR seine eigenen Kinks hat. Sonst wärs doch langweilig! Hm, hier im Alcatraz gibt es derzeit extra für die Softeren oder auch für AnfängerInnen die "Visit&View"-Party oder auch mal eine "Soft SM"-Party, quasi zum Reinschnuppern Liebe Grüße ...sonne... |
![]() | 03. Oktober 2006 @blacklady Du hast es gut gesagt: Gerade die, die sich nicht lauthals als BDSMler bezeichnen, sind oft die besseren BDSMler. Macht bzw. Hingabe hat nichts mit 'Arsch versohlen' zu tun. Für mich ist es ein herrliches Gefühl, Sub einfach 'unter mir' zu haben, zu spüren, wie sie sich mir hingibt. Das kann auch ganz zart sein, ohne hauen! |
