![]() | 14. Mai 2011 Es ist doch auch hier ganz einfach: Bei mir bestimmt saub was passieren darf und einen teil auch das Wo und as mit wem... Den rest bestimme ich... Vor allem das wann, ob ueberhaupt und den rest wo und mit wem... Im Endeffekt ist es aber trotzdem so: Wenn sub dauernd "versucht die kontrolle zu uebernehmen" dann muss sie sich irgendwann wen neuen suchen bzuw. ich suche mir wen neuen und sie muss sich ueberlegen ob sie nun tut was ich will oder geht. Im Endeffekt ist Top sicher nicht immer der Starke... Wir sind auch alle nur menschen und auch Tops sind hin und wieder mal schwach aber verglichen mit "normalen" Menschen und anderen Subbies wuerde ich sagen die Tops sind die staerkeren... Liegt im Ding der Sache... |
![]() | 14. Mai 2011 Dom ohne Schwäche! warum? Sie manipulieren uns in gewisser Weise um ihren Willen zu kriegen und wir denken nach dem Spiel: Dem/der hab ich aber wieder gezeigt wo der Hammer hängt! Seit wann ist es Manipulation wen ich auf die Bedürfnisse meiner Sub eingehe?Wir leben BDSM doch weil wir beide es wollen und lieben.Um auch ihr die Befriedigung zu geben die ihr zusteht muß ich doch wissen was sie möchte.Also muß sie es mir sagen.Da wir uns aber schon länger kennen (meine Sub auch hier) kann ich aber sehen und spüren wonach ihr ist.Außerdem finde ich es äußerst reizvoll wen sie mir einen Grund liefert sie zu bestrafen.Wenn du das Manipulation nennst laß ich mich gerne manipulieren.Noch zum Thema Dom immer der Starke:Dom´s sind auch nur Menschen also mit Stärken und Schwächen.Ich/wir haben die Erfahrung gemacht das "auch mal schwach sein"meiner Dominanz ihr gegenüber keinen Abbruch tut.Eher das Gegenteil es zu zulassen sieht sie als Stärke LG Peter von den SMartdreams |
![]() | 15. Mai 2011 ihr habt natürlich Recht auch wir Dom´s können Schwäche zeigen und sollten es auch. Und das unsere Sub´s uns manipulieren und Strafen provozieren ist nicht von der Hand zu weisen aber auch nicht immer schlecht. Nur wenn es auf Dauer so läuft hat man irgendwie das Gefühl ausgebeutet zu werden obwohl das auch doof klingt weil Sub zwar durch Provokation gekriegt hat was er will aber das bei mir nicht den gewünschten Effekt bringt. Wenn wir dauernd provoziert werden um was zu tun verliert es seinen Reiz finde ich. Denn es sollte ein geben und nehmen sein. Und nicht dauernd eine Art Forderung. Nun mein Subbie scheint es jetzt auch endlich verstanden zu haben und er lernt langsam das es nicht nötig ist mich dauernd zu provozieren. Denn das geht meist nach hinten los. |
![]() | 15. Mai 2011 Hallo zusammen Also ich bin neu hier, möchte aber auch schonmal meinen Senf dazu geben ;-). Meine Ansicht war es schon immer, dass Sub im Grunde viel stärker ist als Dom. Sub lässt sich schließlich führen und gibt sein/ihr Geschenk somit dem Dom. Sub erträgt Schmerzen und Strafen, auch wenn man sie eben unerwartet bekommt oder eben mehr als man wollte, weil Dom es so entscheidet. Durch diesen Mut sich dem Unerwarteten auszuliefern, ist für Sub einfach stärker als Dom. Dom weiß, was weiter geschieht und hat sein Ziel. Er/Sie beheerscht das Spiel und gibt somit nur einen kleinen Teil von sich preis. Klar kann Dom auch auf Unerwartetes Treffen, was der Moment ist, indem Dom eben seinen/ihren Teil Stärke zeigen muss. |
![]() | 18. Mai 2011 Letztlich sind das doch alles müssige Überlegungen. Einen Tango tanzt man nur zu zweit, allein wäre es doch etwas seltsam. Und BDSM ist ein Tango par excellence.... Wieso also immer "Topping from the Bottom" und das leidige "Wer ist der Stärkere" als Fragestellung setzen? Die Dynamik entsteht aus den Partnern und je nach Partnern entsteht schon die für die Beteiligten passende Dynamik... noxx bestes Beispiel was man machen kann |
![]() | 18. Mai 2011 stimmt ja *winker* ich denke mein Titel war auch nicht ganz passend, aber eben zur Stimmung passend Sollte ja auch eher ein reger Gedankenaustausch werden wo jeder seine Sicht einfach nur mal darstellt und seine Meinung sagt ohne eine Grundsatzdiskussion zu machen Ich danke euch allen für eure ehrlichen Antworten, Anregungen und Vorschläge. Und es würde mich freuen wenn ihr mir weiterhin eure Meinungen schreibt Ich bin eben einfach eine Quasselstrippe |
![]() | 19. Mai 2011 Also ich unterteile da sehr scharf was Stärke und Schwäche bei Dom und sub angeht. Einmal sehe ich eher den Menschen selber. Und da würde ich sagen, dass Stärke und Schwäche Charakterzüge sind. In meinen Beziehungen bin ich in der Hinsicht meinen Partnern - ob Dom oder "Normalo" - meistens etwas überlegen gewesen. Und im BDSM-Kontext sehe ich es so, dass ich bei meinem Dom eine Schein-Stärke oder gespielte Stärke akzeptiere, weil ich sie für meine devote sexuelle Neigung benötige, ebenso wie er meine gespielte unterwürfige Rolle oder Schein-Schwäche akzeptiert, weil er sie für seine Neigung braucht. Ja, und wenn dann der Rahmen miteinander besprochen und festgelegt ist und beide halten sich (zumindest so ungefähr *g) dran, kann das Spiel beginnen! |
![]() | 19. Mai 2011 Ich denke, dass Subs besonders starke Menschen sind. Sie leben und lieben ihre Neigung aus und haben die Kraft und Stärke sich einem Dom zu unterwerfen. In dem Moment, in dem sie ihre Neigung leben und sich einem Dompart unterordnen, geben sie ihre Stärke freiwillig aber umfassend ab. Der Dom wird dadurch gefestigt und kann das Dom/dev-Gefälle festigen und ausnutzen. Auf lange Sicht wird dadurch der Dompart sicherlich der Stärkere in der Beziehung sein. |
![]() | 20. Mai 2011 Schauspiel Ich möchte drauf wetten daß mehr als 50% zum Ritual gehören und weniger als 50% die wirklichen Empfindungen wiedergeben! |
![]() | 13. Juni 2011 ... Für mich gibt es im Endeffekt kein Stärker oder schwächer. Ein sehr geschätzter Dom hat mal zu mir gesagt: „Ich als Dom verspüre Erregung dadurch, dass ich die Macht und Kontrolle über Situationen habe, die dich auf dem schmalen Grat zwischen Lust und Schmerz halten (mit gelegentlichen Seitenschritten in die eine oder andere Richtung). Gleichzeitig bewundere ich Deine Stärke und das absolute Vertrauen, dass Du mir in diesen Momenten beweist. Somit bin ich im Prinzip doch wieder ein Untergebener der Empfindungen, die Du als Sub mir schenkst.“ |
![]() | 14. Juni 2011 ja da hast du Recht das ist sehr schön gesagt. Stärke und Schwäche liegt sowieso im Auge des Betrachters |
![]() | 02. Mai 2012 Ich hatte den Gedankengang auch schon. Gezeigt wo der Hammer hängt,... Ich nannte es den "hammerdown". Und am Ende nannte ich es dann zwar auch "topping from the bottom", aber es wär nett wenn man da weiter differenzieren könnte. Zum manipulieren gehört meiner Meinung nach Intention. Und die fehlte ihr. Sie war sich nicht darüber bewusst das sie es tat, sah das Muster nicht, und ihr fehlte dann auch die emotionale Wiederstandskraft sich nicht in diesem Impuls zu verlieren. Es war zyklisch, und dann irgendwann auch vorhersehrbar. Hatten wir gerade einen echt tollen Moment geteilt der zeigte das Leben ist schön und unsere Zukunft kann wunderbar sein, dann wusste ich dann schon das sie innerhalb der nächsten 24 Stunden wegen irgendwas ausflippen würde. Irgend einen Grund würde sie schon finden. Um so schöner dieser Moment war, um so größer die Angst alles zu verlieren, um so stärker das Bedürfnis für einen Beweis das ich nicht einfach plötzlich verschwinde. Ein Weg das zu erreichen war in dem sie mir tierisch auf den Sack ging, bis mir der Kragen platze, und ich klar stellte das sie mir gehörte, und so sieht das aus, und so wird das gemacht, und überhaupt, und Teil davon wer der heisse Sex, die Unterwerfung, die gefühlte Sicherheit des gehörig seins, im Sinne von zu gehören. Das ging dann solange gut bis es nicht mehr gut ging. Kam es mal vor das sie einen Moment der Schwäche hatte, dann half ihr auf, oder half ihr da durch. Ich gab ihr Unterstützung wenn sie diese brauchte. Ich tat das sehr gern. Hatte ich einen Moment der Schwäche, was dann bei einem Todesfall vorkam, dann gab ihr dann Unterstützung damit sie mit diesem Gefühl der Unsicherheit fertig werden konnte das sie hatte weil ich eigentlich garnicht mehr dazu fähig war Unterstützung zu geben. Ich war für sie eindeutig eine Vaterfigure, und Väter sind Säulen an denen man sich festhält. Väter gehen auch nicht zu ihren Töchtern wenn sie emotionale Unterstützung brauchen, oder nicht mehr weiter wissen. Väter sind Quelle der Sicherheit, der Geborgenheit. Zumindest für sie. Vielleicht ist TPE auch ohne diesen Twist in der Dynamik möglich, ich weiss es nicht. Ich weiss nur das es dieser Twist war warum ich meinen TPE Hut an den Nagel gehängt habe und ihre größte Angst zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung hab werden lassen. |
