![]() | 07. Mai 2011 Dominanten Partner ernst nehmen?! Hallo so nun mal eine Frage von mir.... Also ich würde mich nicht wirklich einordnen können bei dominant oder devot jedenfalls finde ich beides sehr reizvoll. Wenn man sich jedoch dominieren lassen möchte, stelle ich es mir schwierig vor sein gegenüber auch wirklich ernst zu nehmen. Wisst ihr was ich meine? Es gibt da ja nun starke Unterschiede wie man dominiert wird... und nunja bei manchen Leuten klappt das mit dem dominant sein nunmal nicht so... Wie ist das bei euch? Wenn man einen Partner hat der es nicht schafft euch zu dominieren? Oder fällt es euch leicht, in die devote Rolle zu fallen? Wie war es als euer Partner das erste Mal dominant wurde? Ich mein, einfach auf devot zu schalten is doch auch öde man möchte doch schon *überwältigt* werden?! etc keine Ahnung würd mich über Erfahrungsberichte freuen |
![]() | 07. Mai 2011 Dominanten Partner ernst nehmen ?! Ja, meine dominante Partnerin nehm ich absolut ernst. Sie kann eine richtige Furie sein, hat einen sehr starken Willen (im nicht-sexuellen Bereich). Bezüglich überwältigt werden verstehe ich dich, eine derart aktive Frau hätte ich zwar gerne, leider muss ich immer vorgeben, was ich wie gerne hätte. Ich denke, bei dir ist es ähnlich, nur die Geschlechter vertauscht (du suchst einen derart aktiven Mann). Ich mag wie du beide Rollen, manchmal dominant (überwiegend meiner Frau zuliebe, weniger aus eigenen Sado-Gelüsten heraus), am liebsten aber die Rolle devot / Maso. Ich kann einfach auf devot schalten, würde es aber mehr genießen eine wirklich aktiv dominante Partnerin zu haben (der ich nicht sagen muss was sie machen soll). Da ich meine Frau liebe ist es mir aber nicht wirklich wichtig, ob sie perfekt zu meinen sexuellen Neigungen passt. Wenn sie den aktiven dominanten Part spielt (richtig sadistisch ist sie nicht) stell ich mir einfach vor, sie würde aktiv die Regie führen (obwohl sie sexuell nur das macht was ich ihr sage). Ich kann damit leben, genieße es trotzdem und bin durchaus glücklich damit. |
![]() | 07. Mai 2011 Dominanz hat meines Erachtens sehr viel mit Selbstvertrauen und dem Vertrauen des Gegenübers zu tun. Dominanz im BDSM ist eine Art Vertrauensvorschuss des devoten Parts. Die Übertragung von Macht auf den anderen und der Glaube daran, dass der dominante Part seine Macht weise einsetzt. Dominanz im BDSM sollte m. E. keine Schauspielerei sein, die sich primär markiger Worte und martialischen Auftretens bedient, sondern das Bewußtsein, dass man das was man tut beherrscht und damit den anderen, passiven Part, auch führen kann. Dominanz muss nicht immer hart und ernst rüberkommen aber da Dominanz im BDSM-Kontext von der Hingabe des devoten Parts getragen wird sollte man den dominanten Part ernst nehmen können, auch wenn es mal nicht ernst zugeht. Für mich bedeutet dominant zu sein vor allem auch sein eigenes BDSM-Konzept zu haben, die eigenen Wünsche aber auch Grenzen zu kennen und diese auch durchsetzen zu können und zu wollen. Regie führen ist wichtig, aber erst das Drehbuch (mit) zu schreiben macht für mich das Ausüben von Dominanz zu einem lustvollen Erlebnis. |
![]() | 07. Mai 2011 Dominanz fühlen...... ich denke das der devote Part entweder die Dominanz spürt und fühlt und somit dann auch devot sein kann oder will oder ebend nicht ! Auch wenn es ein "Spiel" ist gehört es für mich dazu, das ich auch mir in ganz alltäglichen Dingen bewußt bin, das mein ausgewählter Herr diese Dominanz / Macht auf mich hat und ich es lebe , alles andere wäre für mich Schauspielerei ! Wie meine Vorgänger schon sagten gehört Vertrauen und Leidenschaft dazu und das entsteht nicht , nur weil der dominante Part sagt " Bück Dich " , es muß beidseitig wachsen , damit es für Beide step by step ein Genuss mit allen Sinnen wird diese Seiten auszuleben , egal wann egal wie und egal wo ! |
![]() | 07. Mai 2011 Wenn ein "dominanter" Partner noch unerfahren ist, dann kann er logischerweise einen Sub nicht einfach so überwältigen. Konnte ich am Anfang bei meinem Liebsten auch nciht. Da habe ich ihn dann gebeten, eben nicht auf "renitent" und "Überwältigungssub" zu schalten, sondern seine wirklcih devote Ader rauszuholen. Ich hatte genug schlechtes Gewissen wegen meiner "Grausamkeit" - ihn dann noch dazu zu zwingen, alles über sich ergehen zu lassen, das überforderte mich einfach. Das hatte nichts mit mangelnder "Naturveranlagung" zu tun, sondern damit, dass ich eben im richtigen Leben (hoffentlich ;)) nicht egoistisch und grausam bin und aufgrund meiner eigenen Ansprüche an mich selbst ein solches Verhalten stark verurteilen würde. Es ist eine Sache, von einer starken, alltagskompetenten Frau auf subbig und devot zu schalten... Aber von einem starken, empathischen Mann mit eigenen moralisch-ethischen Ansprüchen an sich selbst zu einem sadistischen Dom zu schalten, das ist meiner Meinung nach einfach noch mal zwei Nummern heftiger. Gerade bei unerfahrenen Doms ist es meiner Meinung nach einfach die Aufgabe des Subs, dem Dom diesen Schritt leichter zu machen. Wenn Subbi für sich schon sagt, dass sie den Schritt von alltäglich stark zu devot-maso nicht ohne "Hilfe" (nämlich die Überwältigung) schafft - wie kann sie dann von Dom erwarten, dass er ohne jede Vorerfahrung für sie einmal ohne jede "Hilfe" (nämlich sehr unterwürfiges, devotes Verhalten von ihr) auf dominant schaltet UND ZUSÄTZLICH noch ihr den Einstieg ins Spiel erleichtert, indem er sie "überwältigt"? Mir erscheint eine solche Erwartungshaltung von Subbi erst mal egoistisch, Dom ist schließlich auch nur ein Mensch. *** In unserer Switcherbeziehung habe ich erlebt, wie wir beide aufgrund seiner Neuheit im Bereich BDSM alles neu entdecken konnten, beide Seiten. In Gesprächen auf Augenhöhe haben wir uns halt darauf geeinigt gehabt, dass Subbi eben immer auch die Verantwortung hat, Dom nicht aus seiner Rolle zu bringen. Wir beide sind am Anfang in der Dom-Rolle deutlich schneller an unsere Grenzen (Angst, dem anderen wirklcih wehzutun, Angst vor der eigenen Grausamkeit) gekommen als in der Sub-Rolle, wo wir immer viel mehr wollten, als der andere gerade geben konnte. Ich empfehle bei so was also Geduld. Ich erinnere mich noch gut, dass ich früher oft auch ein bisschen Unterwürfigkeit gespielt habe, die nicht ganz echt war, weil ich ja spürte, wie unsicher mein Dom sich gerade fühlte. Damit habe ich ihm im Lauf der Zeit aber Selbstvertrauen gegeben, weil er ganz offensichtlich ja in der Lage war, mich zu dommen. In Gesprächen hinterher haben wir dann auch darüber gesprochen, was gut war, was ruhig noch mehr hätte sein können... Mit der Zeit, ganz von alleine, ist er selbstbewusster geworden. Inzwischen weiß ich ganz genau, wie weit ich aufmucken darf, ohne ihn aus seiner Rolle zu werfen, es verschiebt sich auch mehr und mehr. Oft ist es inzwischen auch so, dass ich mich absolut beherrscht, absolut sicher, aufgehoben und unterworfen fühlen kann, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, ob es gerade okay für ihn ist. Umgekehrt, als Domme, gilt das gleiche. Mit zunehmender Erfahrung und zunehmendem aufeinander eingespielt sein traut man sich als Dom, weiter zu gehen und eben tatsächlich auch mal "zu überwältigen und sich zu nehmen, was man will". *** Aber eine Erwartungshaltung "Ich möchte gleich sofort spüren, dass du mich beherrschen und dominieren und überwältigen kannst, weil es langweilig ist, einfach ohne Überwältigung auf devot zu schalten" - eine solche Erwartungshaltung führt bei Dom zu Unsicherheit und ist kontraproduktiv. Dom ist ja auch nur ein Mensch. Von daher: Es kommt darauf an, ob du viele Spielbeziehungen oder BDSM in einer festen, liebevollen Partnerschaft willst. In ersterem Fall kannst du jeden unerfahrenen, unsicheren Dom beruhigt in die Tonne treten, weil noch viele andere auf dich warten. Wenn du jedoch mit einem bestimmten Mann, den du vielleicht sogar liebst, BDSM erleben willst, der aber in seiner Rolle (noch) etwas unsicher ist und keine Überwältigung mag... Dann brauchst du eben auch Empathie ihm gegenüber und nicht nur er dir gegenüber. Doms sind doch keine Götter. Sie sind Menschen - und als Menschen, die was wert sind, haben sie logischerweise auch erst mal Angst davor, sich sadistisch-dominant zu verhalten! Denn so was widerspricht der eigenen Alltagspersönlichkeit doch (hoffentlich) total... |
![]() | 07. Mai 2011 "ernst nehmen" Du bist also evtl. Switcherin. Spürst also zu bestimmten Zeitphasen, dass mehr das Eine....wann anders das Andere raus will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Fremdsteuerung von extern z.B.: dass dein Partner dir gegenüber dominant ist, funktioniert, wenn du nicht auch in deinem Inneren die Bereitschaft trägst, GENAU in diesem Moment eher devot zu fühlen. Einfach den Schalter umhauen, na ich weiß nicht...haben ja schon "hardcore-Subs" Schwierigkeiten, sich vom Alltag zu lösen und umzuschalten zum bestimmten Zeitpunkt, wie man liest. Das heißt aber nun nicht, dass man nicht von extern trotz weniger Bereitschaft hinein katapultiert werden kann. Wenn Top dich erfahren hat und kennt, dann hat er auch Wissen darüber, wie er dich "einfahren" kann und zwar ganz subtil. Beispiele, wie ich das mit einem Top erlebt habe: (...das wird ganz geschickt von ihm eingefädelt.... ohne dass ich gleich merke, worauf es hinaus läuft...) ° Er bittet mich ganz höflich und unverfänglich um mehrere Gefallen, z.B.: Kannst du mir bitte einen Kaffee machen? .......ich komme unbewusst ins Dienen ° Danach bringt er mich dazu, ihm körperlich nah zu kommen z.B.: War heute anstrengend auf Arbeit, massierst du mir den Nacken bisschen?(oder auch anders rum, dass er mich entspannt) .......ich fühle, rieche, spüre ihn intensiver und wende mich IHM direkt zu...die Hormone spielen zunehmend eine Rolle ° Irgendwann bringt er mich in eine submissive Position z.B.: die Zuckerdose fällt zu Boden ( es war eine Regel, dass ich die Sachen aufhebe, wenn ihm was runter fällt...von Anfang an, weil er sehr schnell erkannt hat, dass ich nicht sofort vor einem Herren knie....und damit hat er mich unverfänglich "ohne" BDSM Bezug schon da gehabt, wo er mich haben wollte) nunja...und während ich den Zucker zusammenraffe, hörte ich "Bleib so....dein Hintern ist verführerisch...und so fing es an...." Ich hab selten Schwierigkeiten, umzuschalten, aber wenn, dann hat es so sehr gut mit ihm funktioniert...- ist natürlich nicht jedermanns Sache und mancher denkt sich nun, wie affig... Empfinde ich nicht so, denn da war psychologische Dominanz und Raffinesse am Werk |
![]() | 07. Mai 2011 Ich weiß nicht, ob dominante Menschen wirklich Angst vor ihrem Sadismus haben. Ich glaube eher es ist die Angst davor, nicht als ganze Persönlichkeit akzeptiert zu werden. Meine Gedanken und mir selbst abenteuerlich anmutende Theorie dazu sind zu persönlich, als dass ich sie veröffentlichen möchte. Nur soviel, ich nehme sie mehr als Mensch wahr, als ich das bei anderen tue. |
![]() | 07. Mai 2011 es sind schon einige gute antworten hier gegeben worden, aber eines habe ich bislang noch gar nicht gelesen: nur in wenigen fällen ist sub "einfach mal so" devot bzw subbig. es muss auch ein entsprechender dominanter part da sein, der dich einfach anspricht. ich kenne es umgekehrt auch: so manche sub ist durchaus sehr devot, quasi von natur aus, ständig. in aller regel reizt mich das aber mal so grad gar nicht. auch wenn sie mich in dem moment dann viell als dominant wahrnimmt: ich würde SIE nicht dominieren wollen. einfach weil es nicht passt, weil der passende funke nicht da ist. und du hast schon recht: man kann den fishermans-werbeslogan durchaus anwenden! (mal aus deiner sicht geschrieben) "bin ich zu stark, bist du zu schwach!" oder eben auch: es passt deine devotion nicht immer zu der dominanz eines beliebigen gegenübers. manchmal, wenn man nicht so weit voneinander entfernt ist, kann man wohl daran arbeiten, aber oft eben auch nicht. ein stück weit ist das wie mit der sexuellen anziehungskraft: bei manchen ist sie einfach da und du weißt nicht warum, und bei anderen, nach denen sich andere alle 10 finger ablecken, empfindest du einfach gar nichts. sehr ähnlich funktioniert das mit dominanz und devotion auch. |
![]() | 07. Mai 2011 Also ich würde mich nicht wirklich einordnen können bei dominant oder devot jedenfalls finde ich beides sehr reizvoll. Bevor ich antworte, würde ich gerne wissen was "dominant und devot" für dich bedeutet? Geht es um Sadomasochismus? Oder um etwas anderes? Die devoten Masochisten die ich kenne haben schon eine grundsätzliche Neigung, die auch ohne entsprechenden Partner als Kopfkino oder Wunsch vorhanden ist. Das heißt nicht, dass sie diese Neigung mit jedem ausleben wollen - aber mit jedem der sexuell für sie attraktiv ist. (gilt auch im umgekehrten Fall für dominante Sadisten...Switcher und alles dazwischen). Und um es komplizierter zu machen, auch wenn jemand sexuell für mich attraktiv ist, heißt das noch lange nicht, dass ich ihn auch toppen will oder dass es ein reibungloses Spiel wird. Und das wird wohl auch für beide Seiten gelten. Wie sich das entwickelt ist - für mich - dann weniger von den Vorlieben als von der Art der Verbindung bzw. dem "Fluss" zwischen beiden abhängig. Gibt es einen stimmigen Metakonsens und fließt da auch wirklich was...dann klappt das schon. Alles nicht so einfach |
![]() | 07. Mai 2011 Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, aber ich bin ja auch nicht dominant. Dominante wollen als solche wahrgenommen werden. Geringste Zweifel lassen sie sich zurückziehen. Viel mehr muss man nicht wissen. |
![]() | 07. Mai 2011 @ leif Dominante wollen als solche wahr genommen werden? Vorab: Jeder Mensch wird gern wahrgenommen. Aber als dominant wahr genommen werden zu wollen? Viel zu anstrengend, man hat nämlich schnell einen Rattenschwanz an Herdentierchen, die zu bequem sind um selber Entscheidungen zu treffen. Den Satz vergiss mal getrost. Zur Thematik: Ernst nehmen ist überhaupt kein Thema. Das betrifft den Menschen und gilt egal wann wo und wie. Was in dem Zusammenhang interessant ist, das ist der Einstieg, raus aus den Alltagsklamotten rein in die d/s Rollen. Wo ist die Stelle an der der Funken überspringt? Die kleine Tricks, wo zündle ich, wo locke ich, wo nehme ich einfach? Das macht viel vom Reiz aus. Aber auch wieder den Ausstieg finden, sich am anderen Morgen wieder gerade in die Augen zu schaun und dort ein Lachen zu sehen. Dann gibt es keine Probleme damit Ernst genommen zu werden. |
![]() | 07. Mai 2011 Wer sich darauf einlassen will sollte das mit klaren Kopf und vollem Herzen machen. Das gilt für Dom und Sub. Dann ist alles blabla hinfällig. Alles "vorher" ist reine Spielerei. |
![]() | 08. Mai 2011 Eine Patentlösung dafür, wie das mit dem "Ernstnehmen" geht, gibt es nicht. Doch, eine: Dass die Art, "spielend" miteinander und überhaupt miteinander umzugehen, eben passen muss. Jeder hat da andere Vorlieben und Genüsse. Ich beispielsweise kann mit "naturdominanten" Damen wenig bis gar nichts anfangen, weil ich da immer den Eindruck habe, dass sie nur einen Sub und nicht auch einen Mann vor sich haben wollen. Ich bin aber beides und im Alltag vor allem Letzteres. Wenn ich im Alltag höflich bin, dann ist es der Mann in mir, nicht weil der Sub in mir sich sagt "Dom erwartet das jetzt von mir". Wenn es aber ins "Spiel" geht, dann bin ich manchmal sehr devot. Dort aber eben auch vor allem dann, wenn ihre Art in mir die Knöpfe drückt, die es zu finden gilt: Ein harscher Befehlston würde wieder den störrischen Mann in mir hervorholen, eine leicht lächelnde Bitte (die ja doch keine ist) wiederum den Mann schlafenlegen und den Sub in mir hervorholen. Auch da: Kapierst du, was ich meine? Es gibt da kein generelles Rezept, ab wann du jemanden ernst nimmst. Seine Dominanz muss zu deiner Devotion eben auch passen. Gut möglich, dass ER just dann, wenn ihr loslegt, Qualitäten zeigt, die du in ihm niemals vermutet hättest! Weil da auf einmal der Dom ist, der zuvor "nur" der (Weiche? Frauenverstehende?) Mann war. Zur anderen Seite kann ich nicht recht etwas sagen, weil ich keine reelle dominante Ausstrahlung habe. Aber auch da wurde mir schon einmal gesagt, dass _sie_ sich bei mir ganz natürlich in die Subbierolle begibt wenn es soweit ist, weil es sich für sie in dem Moment einfach richtig anfühlt bei mir. Und das, wohlgemerkt, obwohl ich eher einer bin, den man im Alltag als Dom nicht wahr-, ja vielleicht nicht einmal ernstnehmen würde. Das beste Rezept fürs Ernstnehmen in der Session ist die Neugierde. Also nicht sofort sagen "najaa, so richtig Dom ist er ja nicht ...", sondern sehn wo die Reise hingeht. Manchmal dauert es eine Weile, bis sich da wer traut, auch den "inneren Sadisten" in sich herauszuholen und dem Mann in sich die Rote Karte guten Gewissens zu zeigen. |
![]() | 08. Mai 2011 Jeder hat da andere Vorlieben und Genüsse. Ich beispielsweise kann mit "naturdominanten" Damen wenig bis gar nichts anfangen, weil ich da immer den Eindruck habe, dass sie nur einen Sub und nicht auch einen Mann vor sich haben wollen. Ich bin aber beides und im Alltag vor allem Letzteres. Wenn ich im Alltag höflich bin, dann ist es der Mann in mir, nicht weil der Sub in mir sich sagt "Dom erwartet das jetzt von mir". ist das so? Ich kennen nun, zugegeben , mehr devote Jungs als dominante Mädels, aber die, die ich kenne sind alle nicht 24/7 durchgehend dominant und verlangen auch keine Dauerdevotion WENN es sich um eine wirkliche, auf Zuneigung beruhende Beziehung handelt. Wenn ich mich menschlich näher auf jemand einlasse bin ich geduldig, kann und will dann auch alle Facetten erkennen. Und wenn es eine einmalige oder ganz lockere Sache ist, ist das eben nicht so wichtig...dann verbringe ich auch nicht so viel Zeit mit dieser Person. Umgekehrt ist es auch so, dass ich einen näheren und langfristigen Kontakt niemals mit jemand eingehen könnte, der nicht aushält, dass ich auch Ängste und Unsicherheiten habe, dass ich auch Zeiten habe, in denen ich jemand brauche der mal für mich da ist und mal mich in den Arm nimmt. Und das alles ohne zu switchen. Und auf mich muss sich jemand schon einlassen können um mich ernst zu nehmen als dominante Frau...weil das steht mir nicht auf der Stirn und die Zeiten in denen ich mir extra die Haare zusammen geknoten habe und streng dreingeschaut habe um nicht zu niedlich zu wirken sind auch vorbei. Ich sehe halt aus wie ich aussehe und bin halt auch keine 24/7 Pornodarstellerin. Und bin eben an sich ein relativ umgänglicher Mensch und auch gerne eine "normale" Frau. Alles andere bin ich auch - aber so eine ganz normale Begegnung nicht mit der Betonung auf meinen Neigungen wirkt ganz toll als Filter. Wer sich dann einlassen kann und keine Angst hat, du würdest ihm gleich vor die Füße fallen wollen - der lässt sich auf mich ein und nicht nur auf seine eigenen Neigungen...Erstnehmen geht dann von ganz alleine. |
![]() | 08. Mai 2011 ist das so? Ich kennen nun, zugegeben , mehr devote Jungs als dominante Mädels, aber die, die ich kenne sind alle nicht 24/7 durchgehend dominant und verlangen auch keine Dauerdevotion WENN es sich um eine wirkliche, auf Zuneigung beruhende Beziehung handelt. Nun ja, wirklich repräsentativ wird mein Eindruck sicher auch nicht sein. Ich habe nur festgestellt dass ich mit Damen, die wie selbstverständlich "die hohe Schule der Etikette" verlangen und das vor allem vom Mann (von sich selbst nicht unbedingt), nicht so zurechtkomme. Ist aber, das möchte ich auch noch einmal ausdrücklich sagen, verhältnismäßig selten. Meist begegne ich ja doch Switchern, und da ist das dann ja eh ein anderer Schnack. |
